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Raubrittertum Kirche

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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112 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 0:19

T5060 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:Ich glaube ich grabe da nicht noch tiefer. Querverbindung von DBV und Kirchenmafia mit WHES Gesinnung.

https://www.lja.de/akademie/evangelisch ... r-ekd-edl/


Ist doch logisch : Der Sohn vom Heereman hat beim BIO-Bettelprinzen eingeheiratet, Rukwied stellt auf BIO um und als unser Ex-HBV Präsident was gegen den Bettelprinzen sagte,
war der politisch tod. In seiner Verzweiflung ist der dann Hochwald-Lieferant geworden. Damit er sein Einkommen stabil halten konnte, musste der die Anzahl der Kühe verdoppeln. :mrgreen:


Kann es sein, dass du von S-H ablenken willst um Werner Schwarz zum Ruckwiednachfolger zu machen?
Aber Stichwort Heeremann ist gut. Der mit der Kirche ... :cry:

Aber als Bauernpräsi könnten wird den heute gut gebrauchen. Totale Dominanz in den Medien und mit einem (1) coolen Spruch alles klar gemacht. Heute wird gequatscht und gequatscht und gequatscht... :(
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon bauer hans » Sa Jan 05, 2019 0:34

Heeremann regierte in der wachstumszeit,heute haben wir permanenten überschuss.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 05, 2019 8:53

Der Unterschied der Pachtpreise für mein Kirchenland im Vergleich zu anderen relativiert die recht hohe Kirchensteuer. Hier sind die bisher recht human.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon Family Guy » Sa Jan 05, 2019 9:38

Nicht mehr lange.
Bei uns im Dorf lag der Pachtpreis für Kirchenland um die 300,-€/ ha, bei der jetzigen Runde geht es es bei 600€ los für 25er Sand, das bessere Land gerne mehr.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 9:43

meyenburg1975 hat geschrieben:Der Unterschied der Pachtpreise für mein Kirchenland im Vergleich zu anderen relativiert die recht hohe Kirchensteuer. Hier sind die bisher recht human.


Thema verfehlt!
Dein Mitteilungsbedürfnis in allen Ehren aber es geht hier nicht um deine oder die Pachtsache deines Vaters,
sondern erst mal um diese Namen und deren mögliche Verbandelung. Und um das ökölogische Agieren dieser Aktivisten in S-H. Die Dame ist neben ihrer Tätigkeit bei der Kammer auch noch Sympathisantin der Terrorristen im Hanbacher Forst.
"Ulrich Ketelhodt
Fachreferent der Nordkirche für Landwirtschaft und Ernährung
und stellvertretender Leiter des KDA

bis Mai 2013 Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des "Bioland"-Verbands Schleswig-Holstein
danach wechselte sie in die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein."

Es geht um 55000 Hektar Kirchenland die anders verteilt werden sollen.
Und es geht um eine Tendenz bei Verpachtungen von insgesamt 500000 Hektar also 3% der Fläche insgesamt in D.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon T5060 » Sa Jan 05, 2019 10:13

BMWi3 hat geschrieben: Die Dame ist neben ihrer Tätigkeit bei der Kammer auch noch Sympathisantin der Terrorristen im Hanbacher Forst.


Aus Sicht der Bergbaubetroffenen kann ich die Leute im Hambacher Forst nicht als Terroristen bezeichnen.

Die Kohle + Kaliregionen werden früher oder halt später absaufen, aber sie saufen ab. Nur weil es bisher noch nicht passiert ist,
heisst das nicht, dass nicht passieren wird. Der Bergbau war bis vor 80 Jahren recht kleinflächig und moderat.
Die gewaltige Ausdehnung seit 1930 ist noch sehr jung, der Schaden am Deckgebirge ist jedoch gewaltig.
Bisherige Methoden zur Reduzierung der Bergbaufolgeschäden sorgen nur für einen Zeitverzug.
Das Deckgebirge wird einbrechen und es kommt überall zu einem Grundwasseranstieg bzw. zu einer Versalzung des oberflächennahen Grundwassers ( auch in der Kohle ).

Und NEIN ! - der Schaden wird nicht ersetzt, da das deutsche Bergrecht der Regelverjährung von 3 Jahren unterliegt.
Wer im tangierten Bereich liegt, kann sein Immobilienbesitz eigentlich abschreiben.
Irgendwann gibt es dort eine Bauverbotszone, dann werden die Sicherungsmaßnahmen zurück gefahren und die Flächen werden als "saline Biotope" unter Schutz gestellt.
Der Staat müsste dann die Flächen zum Wert von minderwertigstem Grünland ankaufen nach Naturschutzrecht.
Die bisherige Praxis hat nichts anderes aufgezeigt.

Edit :

Ich muss da mal Belege beifügen

https://de.wikipedia.org/wiki/Binnensal ... Ronnenberg ( heute : FFH Gebiet )

Durch den Wassereinbruch strömten etwa 7 Millionen m3 Wasser in die Grube.
Das schnelle Absinken der Grundwasserstände führte an der Erdoberfläche zu erheblichen Schäden an Gebäuden und Straßen. Einzelne Gebäude sackten bis zu 70 cm ab. Häuser mussten geräumt, Straßen in Ronnenberg und Benthe gesperrt werden. Über 800 Schäden an Gebäuden wurden gemeldet. Zum Glück kamen trotz der erheblichen Schäden an Gebäuden und Straßen keine Menschen zu Schaden.
Zuletzt geändert von T5060 am Sa Jan 05, 2019 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 05, 2019 10:38

BMWi3 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Der Unterschied der Pachtpreise für mein Kirchenland im Vergleich zu anderen relativiert die recht hohe Kirchensteuer. Hier sind die bisher recht human.


Thema verfehlt!
Dein Mitteilungsbedürfnis in allen Ehren aber es geht hier nicht um deine oder die Pachtsache deines Vaters,
sondern erst mal um diese Namen und deren mögliche Verbandelung. Und um das ökölogische Agieren dieser Aktivisten in S-H. Die Dame ist neben ihrer Tätigkeit bei der Kammer auch noch Sympathisantin der Terrorristen im Hanbacher Forst.
"Ulrich Ketelhodt
Fachreferent der Nordkirche für Landwirtschaft und Ernährung
und stellvertretender Leiter des KDA

bis Mai 2013 Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des "Bioland"-Verbands Schleswig-Holstein
danach wechselte sie in die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein."

Es geht um 55000 Hektar Kirchenland die anders verteilt werden sollen.
Und es geht um eine Tendenz bei Verpachtungen von insgesamt 500000 Hektar also 3% der Fläche insgesamt in D.


Mein Vater ist tot, das passt hier nicht her.

Der Pachtzins wurde gesenkt, dafür richten die Bauern Ausgleichsmaßnahmen ein. Ich sehe da kein Problem.
Wenn die Forderungen zu hoch werden, lässt man eben die Finger davon. Ist hier nicht anders. Auch hier werden die Pachtverträge der Kirche immer länger. Wenn es Zuviel wird, werden die ihr Land nicht mehr los, so einfach ist das.
Passt genau zum Thema.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 10:47

T5060 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben: Die Dame ist neben ihrer Tätigkeit bei der Kammer auch noch Sympathisantin der Terrorristen im Hanbacher Forst.


Aus Sicht der Bergbaubetroffenen kann ich die Leute im Hambacher Forst nicht als Terroristen bezeichnen.



Man sollt vielleicht zwischen Braunkohletagebau und Bergbau unterscheiden. Es ist alle nur mit großen Opfern der Bewohner dort zu realisieren und alles nur, damit bei uns der Strom aus der Steckdose fließt.

Es war ein Polizeisprecher der die Aktivisten als Terrorristen bezeichnet hat und aus gutem Grund. Es geht hier nicht um den Schutz der Menschen sondern vordergündig um Bäume. Polizisten werden mit Kacke beworfen usw.. Grüne in NRW haben den Braukohleabbau genehmigt und nun in der Opposition bekämpft man das.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 10:53

meyenburg1975 hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Der Unterschied der Pachtpreise für mein Kirchenland im Vergleich zu anderen relativiert die recht hohe Kirchensteuer. Hier sind die bisher recht human.


Thema verfehlt!
Dein Mitteilungsbedürfnis in allen Ehren aber es geht hier nicht um deine oder die Pachtsache deines Vaters,
sondern erst mal um diese Namen und deren mögliche Verbandelung. Und um das ökölogische Agieren dieser Aktivisten in S-H. Die Dame ist neben ihrer Tätigkeit bei der Kammer auch noch Sympathisantin der Terrorristen im Hanbacher Forst.
"Ulrich Ketelhodt
Fachreferent der Nordkirche für Landwirtschaft und Ernährung
und stellvertretender Leiter des KDA

bis Mai 2013 Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des "Bioland"-Verbands Schleswig-Holstein
danach wechselte sie in die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein."

Es geht um 55000 Hektar Kirchenland die anders verteilt werden sollen.
Und es geht um eine Tendenz bei Verpachtungen von insgesamt 500000 Hektar also 3% der Fläche insgesamt in D.


Mein Vater ist tot, das passt hier nicht her.

Der Pachtzins wurde gesenkt, dafür richten die Bauern Ausgleichsmaßnahmen ein. Ich sehe da kein Problem.
Wenn die Forderungen zu hoch werden, lässt man eben die Finger davon. Ist hier nicht anders. Auch hier werden die Pachtverträge der Kirche immer länger. Wenn es Zuviel wird, werden die ihr Land nicht mehr los, so einfach ist das.
Passt genau zum Thema.

So einfach ist das nicht. Beispiel: Ein junger Landwirt baut einen Stall und braucht Pachtflächen als Produktionsbasis.

Da kommen plötzlich Kirchengrüne um die Ecke und wollen das Land aus ideologischen Gründen nicht mehr an Massentierhalter verpachten und der junge Landwirt verliert sein Existenzgrundlage.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon T5060 » Sa Jan 05, 2019 10:55

Braunkohlebergbau ist nicht besser, eher viel schlechter.

In der Braunkohle wird das Grundwasser abgesenkt und wenig später wieder eingeleitet um großflächige Absenkungen zu vermeiden. Stellt man das Pumpen ein, laufen die Löcher voll und der Boden sackt ab und liegt dann etwa auf Grundwasserniveau.

Quelle : Die Zeit vom 8.07.1975

Es ist doch kein Krieg, in dem alles durcheinandergerät. Man kann doch den Kreis der Betroffenen überschauen. Warum läßt man uns jetzt allein?“ Meta Kommul ist verzweifelt. Ihr Haus Giselherweg 33 im hannoverschen Stadtteil Badenstedt ist in wenigen Stunden zur Ruine geworden. Niemand darf es betreten. Damit hat Meta Kommul ihren gesamten Besitz verloren, zum zweitenmal im Leben. Sie weiß heute noch nicht, ob dieser Verlust ersetzt wird.

In Benthe und Empelde, zwei Ortsteilen der Gemeinde Ronnenberg, und in den hannoverschen Stadtbezirken Badenstedt und Davenstedt geht es vielen so. Sie sind Opfer des bisher größten Schadensereignisses im deutschen Kali-Bergbau.

Die Katastrophe kam nachts. Am 24. Juli hatte sie sich an der Erdoberfläche angekündigt, am folgenden Wochenende kulminierten die Ereignisse. Über dem Benther Salzstock war die Erde in Bewegung geraten. Ein Gebiet von 25 Quadratkilometern war davon betroffen. 20 000 Menschen leben hier. Laugeneinbrüche im Grubensystem unter dem Kali-Schacht „Albert“ der Kali-Chemie AG haben Ende Juni die Entwicklung wahrscheinlich eingeleitet. Einen Tag später wurde die Grube aufgegeben. 396 Arbeitsplätze gingen verloren. Mit drei Notbohrungen bemühte sich die Firma, beraten vom Oberbergamt in Clausthal-Zellerfeld, den Grundwasserzufluß in die bis zu 1050 Meter tiefen Schachtanlagen gleichmäßig zu verteilen.

Vermutlich hat das abfließende Grundwasser Hohlräume in der Umgebung hinterlassen. Sie wiederum könnten zu den Erdeinbrüchen geführt haben. Schließlich strömten in kurzer Zeit über 6,8 Millionen Kubikmeter Wasser in die Ronnenberger Teufe. Weder vom Bergamt noch von der in Hannover ansässigen Bundesanstalt für Bodenforschung wurden Ausmaß und Folgen der Erdbewegung vorhergesehen: 76 Häuser wurden im Schadensgebiet geräumt, 65 im Landkreis, elf in beiden Stadtteilen. Einige mußten abgerissen werden. Die Evakuierten zogen mit ein paar Habseligkeiten in Pensionen oder zu Bekannten. Einem Galvanisierbetrieb brach die Werkhalle zusammen. Unter ihr tat sich ein großer Krater auf. 35 Beschäftigte sind nun ohne Arbeit. Auf Straßen und Wegen klaffen Risse. Leitungen barsten, Gullydeckel wurden hochgedrückt, Trottoirs nehmen skurrile Formen an, auf einigen Feldern verschwand ein Teil der Ernte in der Tiefe. Das Unglücksgebiet wurde für einige Tage für den Verkehr gesperrt. Die Bundesbahn leitete ihre Züge um. Noch heute wird hier nur im Schrittempo gefahren. Der einzig erfreuliche Aspekt: Menschen kamen nicht zu Schaden.

800 Bedienstete der Feuerwehr, der Polize und verschiedener Hilfsorganisationen waren im Einsatz. Zwei Katastrophenstäbe koordinierten die Arbeit. Ein Fernmeldezug sorgte für Nachrichtenverbindungen, die Ambulanzen der Unfallhilfen standen bereit, das Technische Hilfswerk stützte zusammen mit den Feuerwehren bedrohte Häuser ab, ein Küchenwagen der Arbeiter-Samariter und eine Verpflegungskolonne versorgten die von ihrem Herd Abgeschlossenen mit Eintopf. Wasser wurde geliefert, Notstrom gelegt.

Auch der nicht selten geschmähte Apparat kommunaler Bürokratie hat in den entscheidenden Stunden die Anerkennung der Bevölkerung gefunden. Die Gemeinden haben sich in diesem Fall als katastrophentüchtig erwiesen. Gegenüber den Medien aber hagelte es Vorwürfe. Die Presse mußte Kritik am Verhalten ihrer Photoberichter einstecken, den Boulevardblättern ging die Phantasie durch. Einsilbig und defensiv verhielt sich das Unternehmen, dessen Grube und Abbauarbeit als Verursacher der Katastrophe angesehen werden: die Kali-Chemie AG. Zweimal hat die Kali-Chemie den Ronnenbergern Handzettel in die Briefkästen gesteckt. „Bei Nacht und Nebel“, so schimpfen die Anwohner, „ohne zu klingeln.“ Die Papiere landeten zwischen Supermarkt-Sonderangeboten, Werbeschriften und Stadtteil-Zeitungen. Die verschlüsselte Warnung vor möglichen Ereignissen hat kaum einen Adressaten erreicht. Die Aufforderung, irgendwelche, nicht spezifizierte Beobachtungen mitzuteilen, mit dem bergbauüblichen „Glück auf“ signiert, verhallte.


Nach den hektischen Stunden der aktuellen Katastrophe kehrte mit der bedrückenden Erkenntnis dessen, was über sie gekommen ist, auch Ratlosigkeit bei den Betroffenen ein: Wie soll es weitergehen? Die Frage nach der Ursache der katastrophalen Erdbewegungen stellt sich zugleich mit der Frage nach der Schadensregulierung. Der Erklärungsversuch, den Laugeneinbruch einem Erdbeben im Hessischen zuzuschieben, wurde inzwischen vom Oberbergamt zurückgewiesen. Die 250, Ronnenberger und Hannoveraner, deren Wohnungen und Häuser zerstört oder beschädigt sind, warten weiter dringend auf eine Antwort. Fatalistisch die Verluste mit einem Naturereignis zu erklären und den Besitz abzuschreiben, daran mag keiner denken. Dennoch sind die Menschen über den wassergefüllten Kalistöcken skeptisch: „Nun kommen die Juristen. Und der kleine Mann ist dann doch angeschmiert.“

In der Tat hat die Kali-Chemie AG, überraschend aber ebenfalls das Wirtschaftsministerium und die niedersächsische Landesregierung, sich auf „Gesetz und Recht“ zurückgezogen. Wenn auch, überall von „schneller und unbürokratischer Hilfeleistung“ gesprochen wurde. Sollte sich herausstellen, daß die Kali-Chemie Verursacher der Schadenereignisse ist, wäre sie nach dem hundert Jahre alten Preußischen Berggesetz zur Zahlung verpflichtet. Hierbei würden allerdings nur Immobilien berücksichtigt. Eine Gruppe von Geschädigten ist ganz sicher ohne Ersatzanspruch. „Zu einem ausgesprochen günstigen Kaufpreis und mit steuerlichen Präferenzen“, betont die Kali-Chemie, haben vor wenigen Jahren Bergleute 74 Häuser von ihrer Firma erworben. Im Kaufvertrag steht auch eine Verzichtserklärung auf Schadensanspruch, sollten, die Gebäude einmal Bergschäden erleiden. Mindestens sechs solcher Häuser wurden jetzt in Mitleidenschaft gezogen.

Als die ersten Hilfsfonds eingerichtet, der Öffentlichkeit stolz die Unterstützungssummen präsentiert wurden, machte Hannovers Oberstadtdirektor Rudolf Koldewey auf diese Probleme aufmerksam. Nicht Recht und Gesetz, sondern die Menschlichkeit, die Verpflichtung des Gemeinwesens, allen in Not geratenen Mitbürgern zu helfen, habe erster Maßstab zu sein. Je 250 000 Mark stellte die Kali-Chemie AG der Stadt und dem Landkreis zur Verfügung. Eine halbe Million gab wenig später das niedersächsische Kabinett. Die Mittel sollten „schnell und unbürokratisch zur Linderung akuter Notstände der unmittelbar betroffenen Bevölkerung eingesetzt werden.“ Der Landkreis Hannover half seiner Gemeinde Ronnenberg ebenfalls mit einer Summe von 800 000 Mark. Ein zusätzlicher Scheck über 50 000 Mark ist von einem Landkreis unterschrieben, der sich den Ronnenbergern besonders verbunden fühlt: Wolfenbüttel, in dessen ehemaligen Salzgruben in der Asse heute Atommüll lagert, plädierte damit für die Einrichtung eines ständigen Hilfsfonds für ähnliche Katastrophen.

Trotz allem: Die Zukunft vieler Betroffenen in Ronnenberg und Hannover erscheint düster. Für sie hängt das Schicksal nun „an einem juristischen Haken“. Viele fühlen sich schon eine Woche, nachdem die Erde schwankte, nachdem Reporter und Politiker zuhauf ihre Anteilnahme bekundeten, alleingelassen. „Wir sind wahrscheinlich zu klein, um etwas auszurichten“, klagt eine Frau vor der versiegelten Tür ihres Hauses. Für manche beginnt erst jetzt die wirkliche Katastrophe.
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon Falke » Sa Jan 05, 2019 10:56

BMWi3 hat geschrieben:Thema verfehlt!
Dein Mitteilungsbedürfnis in allen Ehren aber es geht hier nicht um deine oder die Pachtsache deines Vaters, ...


post1459862.html#p1459862
Ach je, du bist ja noch kein ganzes Jahr hier angemeldet. :|

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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 11:21

Falke hat geschrieben:
BMWi3 hat geschrieben:Thema verfehlt!
Dein Mitteilungsbedürfnis in allen Ehren aber es geht hier nicht um deine oder die Pachtsache deines Vaters, ...


post1459862.html#p1459862
Ach je, du bist ja noch kein ganzes Jahr hier angemeldet. :|

Falke


Oh Entschuldigung.
Es ist natürlich nur den Moderatoren vorbehalten festzustellen: "Thema verfehlt"

Ich habe aber aus gutem Grund zu den Worten hinreißen lassen, weil es immer welche nur auf das Stören abgesehen haben, warum auch immer.

Das mit dem Vater habe ich vorsorglich geschrieben um Zeilen zu sparen. Oft kommt dann von Störern die Erwiderung, dass der Vater pachtet und nicht der Landtreffuser.

Aber unter uns gesagt, ich habe nicht vor hier ein Jahr zu bleiben. Zu anstrengend.

Nochmals Entschuldigung!
BMWi3
 
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon King Kong » Sa Jan 05, 2019 11:28

Dieser Ulrich Ketelhodt von der Nord Kirche hat in Mc Pom. einen Quereinsteiger 44HA verpachtet.

Außerdem, ca 5-6km von Bliesdorf gibt es eine ca. 2ha Naturschutzfläche, soetwas habt ihr noch nie gesehen,
soviel Jkk, sieht von weiten aus wie ein Rapsacker.

@T5060, BMW hat da schon recht, das Schwarz den Habeck groß gemacht hat.
Bestimmt stehen die beiden bei der Grünen Woche wieder zusammen, trinken Bier und schleppen die Gratis Tüten von den Molkerein nach Hause. :wink:

Solch einen Typen braucht kein Mensch.
King Kong
 
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon BMWi3 » Sa Jan 05, 2019 11:36

https://www.kirche-ll.de/aktuelles/scha ... 12012.html

http://download.regionalwert-hamburg.de ... oeller.pdf
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Re: Raubrittertum Kirche

Beitragvon Zement » Sa Jan 05, 2019 11:49

BMWi3 hat geschrieben:https://www.kirche-ll.de/aktuelles/schaufenster/details/nachricht/diskussion-gehen-unsere-bauern-ordentlich-mit-den-tieren-um-09112012.html

Was da geschrieben steht , ist doch eigentlich so ziemlich in unserer Vorstellung . :prost:
Aber 90 Kg Fleischverzehr im Durchschnitt hier in Deutschland ?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
Zement
 
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