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Rost am Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Fr Dez 12, 2014 17:22

NobbyNobbs hat geschrieben:
Tobak und Mehltau? Haben wir da etwa den nächsten Kandidaten mit gesprochener qualitativer Resistenz? Das wäre ja ärgerlich. Er ist auch immer noch meine Hauptsorte. :?


Bei so einem langen milden Herbst gepaart mit einer sehr frühen Aussaat? Da reicht womöglich auch die BSA-Einstufung mit 2 nicht mehr aus.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Dez 12, 2014 17:33

Mad hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
Tobak und Mehltau? Haben wir da etwa den nächsten Kandidaten mit gesprochener qualitativer Resistenz? Das wäre ja ärgerlich. Er ist auch immer noch meine Hauptsorte. :?


Bei so einem langen milden Herbst gepaart mit einer sehr frühen Aussaat? Da reicht womöglich auch die BSA-Einstufung mit 2 nicht mehr aus.


Bei einigen Krankheiten kannst du eigentlich die Einstufung getrost außen vor lassen. Da gibt es vielmehr die Unterscheidung in "resistent" und "nicht resistent", da häufig nur ein Genort für die Resistenzausprägung verantwortlich ist und darüber entscheidet, ob die Resistenzausstattung nahezu absolut oder eben nicht mehr vorhanden ist. Wird diese qualitative Resistenz von irgendeinem Stamm- z.B. durch eine Mutation- gebrochen, verliert die Pflanze nicht nur einen Teil ihrer Widerstandskraft, sondern ist gleich gänzlich ungeschützt. Daher kann man bei Rosten oder Mehltau auch häufig Sprünge in der Einstufung von mehreren Noten beobachten. Ein Sprung von einer wahren BSA-Einstufung "1" zu "8" im Falle Mehltau wäre nicht weiter verwunderlich. Dass das draußen so nicht gehandhabt wird, stimmt wohl. Da gibt es dann eher die Anpassung von 4 auf 7/8 über mehrere Jahre. Bestes Beispiel ist da der JB Asano, der seine ursprünglich gute Resistenzausstattung gegen Gelbrost durch einen neuen Stamm verloren hat und nun hoch anfällig ist.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Fr Dez 12, 2014 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Fr Dez 12, 2014 17:36

NobbyNobbs hat geschrieben:Bei einigen Krankheiten kannst du eigentlich die Einstufung getrost außen vor lassen. Da gibt es vielmehr die Unterscheidung in "resistent" und "nicht resistent", da häufig nur ein Genort für die Resistenzausprägung verantwortlich ist und darüber entscheidet, ob die Resistenzausstattung nahezu absolut oder eben nicht mehr vorhanden ist. Wird diese qualitative Resistenz von irgendeinem Stamm- z.B. durch eine Mutation- gebrochen, verliert die Pflanze nicht nur einen Teil ihrer Widerstandskraft, sondern ist gleich gänzlich ungeschützt. Daher kann man bei Rosten oder Mehltau auch häufig Sprünge in der Einstufung von mehreren Noten beobachten. Ein Sprung von einer wahren BSA-Einstufung "1" zu "8" im Falle Mehltau wäre nicht weiter verwunderlich.


Richtig. Und als Landwirt kann man allerdings an einigen Stellschrauben drehen um dies zu verhindern oder wenigstens zu verzögern.

Muss man aber nicht, wie hier das Beispiel zeigt.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Sa Dez 13, 2014 17:05

So. Vorhin mal genauer nachgeschaut.

Triticale: Gelbrost
Winterweizen: soweit noch kein Gelbrost
Wiesen und Graswege: Gelbrost
Ausfallweizen als Winterbegrünung stehen gelassen: Gelbrost
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Sa Dez 13, 2014 18:00

Hab hier nirgends Rost oder Mehltau gefunden :=
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon angusy » Sa Dez 13, 2014 18:27

Meinst Du mit "nirgends" die Ackerbaukulturen oder auch nicht an den Wiesen und Wegen?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Sa Dez 13, 2014 18:49

angusy hat geschrieben:Meinst Du mit "nirgends" die Ackerbaukulturen oder auch nicht an den Wiesen und Wegen?


Ackerränder habe ich nicht weiter drauf geachtet, Anfang September waren hier die Gräser voll mit Gelbrost.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon bindes » Mo Dez 15, 2014 0:00

Der Winter wird Gelb! Wie hier erwähnt: Feldränder und Wege sind gelb von Rost! Wenn die Silojungs mit den Mähwerken rein kamen vom 4.& 5. Schnitt, waren diese GELB!
Hier gibt es einen Getreideschlag, der nach der Ernte zweimal gergubbert wurde und seit dem ruht. Der sieht aus wie mit Glyphosat behandelt, ist er aber nicht.

Dieses Jahr hat man dem milden Winter einiges an Schuld zugeschoben. Heißt das, dass Frost den Befall eindämmen kann?
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon angusy » Mo Dez 15, 2014 0:05

Hier gab es bis vor wenigen Tagen etliche Getreideschläge, die wurden seit der Ernte nur einmal gegrubbert und sahen daher genauso aus.
Zu mit Rost.

Dann kam der Meister, hält sich für den weltbesten Ackerbauer überhaupt, hat gepflügt und gesät.

....und es soll wieder wärmer werden :regen: und n8
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Dez 15, 2014 7:23

Hoffentlich bekommen wir diesen "Winter" Anfang Februar wenigstens noch ein paar Tage Frost zum Andüngen... Sonst geht die Schlammschlacht gleich im Frühjahr schon wieder los...
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon angusy » Mo Dez 15, 2014 9:03

Kreuzschiene hat geschrieben:Hoffentlich bekommen wir diesen "Winter" Anfang Februar wenigstens noch ein paar Tage Frost zum Andüngen... Sonst geht die Schlammschlacht gleich im Frühjahr schon wieder los...


"Andüngen" :lol:

Du wirst doch nervös, wenn bis zum 10. Februar beim Raps nicht die Abschlussgabe gefallen ist.
Aber Du hast ja dieses Jahr keinen Raps......
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Dez 15, 2014 9:07

angusy hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Hoffentlich bekommen wir diesen "Winter" Anfang Februar wenigstens noch ein paar Tage Frost zum Andüngen... Sonst geht die Schlammschlacht gleich im Frühjahr schon wieder los...


"Andüngen" :lol:

Du wirst doch nervös, wenn bis zum 10. Februar beim Raps nicht die Abschlussgabe gefallen ist.
Aber Du hast ja dieses Jahr keinen Raps......


Richtig. Deshalb bin ich auch noch relativ entspannt. Aber ich hab schon ausreichend Dünger für die nächsten drei Jahre zu Hause in Big Bags gelagert... Sicher ist sicher.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Tobi. » Mo Dez 15, 2014 18:21

Kreuzschiene hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Hoffentlich bekommen wir diesen "Winter" Anfang Februar wenigstens noch ein paar Tage Frost zum Andüngen... Sonst geht die Schlammschlacht gleich im Frühjahr schon wieder los...


"Andüngen" :lol:

Du wirst doch nervös, wenn bis zum 10. Februar beim Raps nicht die Abschlussgabe gefallen ist.
Aber Du hast ja dieses Jahr keinen Raps......


Richtig. Deshalb bin ich auch noch relativ entspannt. Aber ich hab schon ausreichend Dünger für die nächsten drei Jahre zu Hause in Big Bags gelagert... Sicher ist sicher.


...aber wie bringt man dem Amt bei der Kontrolle die dreijährige Vorratsdüngung mit KAS bei...?! :mrgreen:
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Dünger und Rost (im WW)

Beitragvon adefrankl » Mo Dez 15, 2014 21:58

Tobi. hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:
Richtig. Deshalb bin ich auch noch relativ entspannt. Aber ich hab schon ausreichend Dünger für die nächsten drei Jahre zu Hause in Big Bags gelagert... Sicher ist sicher.


...aber wie bringt man dem Amt bei der Kontrolle die dreijährige Vorratsdüngung mit KAS bei...?! :mrgreen:

Also ich sehe da nicht das Problem. Denn bei der Düngebilanz zählt ja die ausgebrachte Menge (= Einkauf +- Laugerab-bzw. aufbau)
Das kann sicher zuerst zu Nachfragen einladen. Aber wenn die Big Bag eingelagert sind kann man diese ja vorzeigen und bei Big-Bags sollte auch die Mengenbestimmung nicht alzu schwierig sein. Der kritischere Punkt dürfte sein, dass sie dann wegen der Lagerung besonders kritisch nachfragen könnten, da es sich ja offensichtlich um eine längerfristige Lagerung handelt. Wie sieht es da mit den Vorschriften aus? Gwässerschutz - Auffangvorrochtung für Löschwascher notwendig ...... Gefahrgutkennzeichung Lagerhalle, Sicherheitsdatenblätter ...Die andere Frage ist allerdings, was das noch mit den Rost im Winterweizen zu tun hat.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Nordlicht73 » Di Dez 16, 2014 11:56

NobbyNobbs hat geschrieben:Tobak und Mehltau? Haben wir da etwa den nächsten Kandidaten mit gesprochener qualitativer Resistenz? Das wäre ja ärgerlich. Er ist auch immer noch meine Hauptsorte. :?


Auf einem Feld hab ich auch Mehltau im Tobak drinnen (gedrillt am 23.9., keine Herbstdüngung, steht nach Gerste), hab nicht schlecht gestaunt als ich das sah. Zumal er nicht mal überwachsen ist, zu dem zeitpunkt Mitte November als ich das sah, hatten einige Pflanzen sogar erst 4 Blätter (die wegen langer Trockenheit in den Reifenspuren erst spät aufgelaufen sind) und schon Mehltau :shock: Auf den anderen Flächen zum Glück nicht, aber warum ausgerechnet da, keine Ahnung. :?:
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