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Rost am Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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78 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Ulikum » Di Feb 17, 2015 18:58

:mrgreen:
habe heute nicht nur Mäusegift gelegt, sondern auch alle Flächen auf Krankheiten hin kontrolliert.
Rost an Triticale und zum Teil auch am Weizen unabhängig von der Sorte, hat meiner Ansicht nach mehr mit dem Aussaatzeitpunkt und der Lage Nord- oder Südhang etwas zu tun.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon angusy » Mi Apr 01, 2015 17:07

In 2015 sind wohl Roststämme am Werk, die auch Tobak befallen. (topagrar)

Wenn das so kommt, wird es wieder ein sehr unterhaltsames Frühjahr.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Mi Apr 01, 2015 17:12

angusy hat geschrieben:In 2015 sind wohl Roststämme am Werk, die auch Tobak befallen. (topagrar)

Wenn das so kommt, wird es wieder ein sehr unterhaltsames Frühjahr.


Darauf bin ich ohnehin bereits mental eingestellt. Dem Winter fehlten die 2 Wochen mit durchgängig unter -10°C, um die alten Roste vom Vorhjahr sicher auszuschalten.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Wini » Do Apr 02, 2015 12:00

Beim Mäusevergiften ist mir auch schon der nesterweise vorhandene Gelbrost aufgefallen.

Nutzt es etwas, die vorhandenen Stellen auszumerzen ?
Bspw. Abflammen oder Wegmähen und Entsorgen der Gelbrostnester ?
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Do Apr 02, 2015 12:02

Wini hat geschrieben:Beim Mäusevergiften ist mir auch schon der nesterweise vorhandene Gelbrost aufgefallen.

Nutzt es etwas, die vorhandenen Stellen auszumerzen ?
Bspw. Abflammen oder Wegmähen und Entsorgen der Gelbrostnester ?


Meinst du nun im Bestand oder an den Wegrändern?

An den Wegrändern sollte ein abmulchen reichen, denn der Gelbrost benötigt grünes Pflanzenmaterial zum überleben.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Wini » Fr Apr 03, 2015 16:10

Ich meine natürlich im Bestand.
Habe bspw. derzeit auf einer Fläche von 1 Hektar beim Mäusevergiften im Kerubino 3 Gelbrost-Nester mit etwa 0,5 m² entdeckt.
Da könnte man doch auch mit der Rückenspritze los. :-)
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Fr Apr 03, 2015 16:17

Wozu abbrennen, dann nimm doch ein Rostmittel und die Rückenspritze :regen:
Oder Eimer voll Folicur und dann mit dem Pinsel einstreichen die Pflanzen, das ist am sichersten.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Apr 03, 2015 20:48

Wini hat geschrieben:Ich meine natürlich im Bestand.
Habe bspw. derzeit auf einer Fläche von 1 Hektar beim Mäusevergiften im Kerubino 3 Gelbrost-Nester mit etwa 0,5 m² entdeckt.
Da könnte man doch auch mit der Rückenspritze los. :-)



Vergiss es, fahr' los und spritz' ein günstiges Azol (z.B. Alto). Die Nester sind nur der Anfang und keineswegs punktuell zu bekämpfen.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Fr Apr 03, 2015 21:18

Nobby, er hat schon den Osterurlaub untergepflügt, das geht nun gar nicht, fällt Pfingsten auch noch flach.
Winni, Oberlehrer und einige andere haben doch empfohlen gegen Gelbrost zu pflügen :wink:
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Fr Apr 03, 2015 21:25

NobbyNobbs hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Ich meine natürlich im Bestand.
Habe bspw. derzeit auf einer Fläche von 1 Hektar beim Mäusevergiften im Kerubino 3 Gelbrost-Nester mit etwa 0,5 m² entdeckt.
Da könnte man doch auch mit der Rückenspritze los. :-)



Vergiss es, fahr' los und spritz' ein günstiges Azol (z.B. Alto). Die Nester sind nur der Anfang und keineswegs punktuell zu bekämpfen.



Lässt sich auch gut mit nem Wachstumsregler (z.B. CCC) kombinieren. Dann war die Überfahrt wenigstens nicht "umsonst".

Ich hab in meinem "Rebell"-Stoppelweizen auch nicht gerade wenig vergilbte Blätter. Die muss ich mir morgen mal etwas näher anschauen, und falls es sich dabei um Gelbrost handelt, werd ich den die nächste Woche behandeln. Ich glaub aber eher, dass es sich hierbei um eine Stressreaktion auf die Trockenheit und die Wechselfröste der letzten Wochen handelt. Damit kommen einige Sorten einfach nicht so zurecht. Der KWS Ferrum von meinem Nachbarn zeigt auch diese Stresssymptome.

Der Tobak macht mir da deutlich mehr Freude. Der ist gesund, gut bestockt und präsentiert sich wie der schönste englische Rasen. Vor allem aber ist er winterhart und sehr stresstolerant. Den kann ich auf den schlechtesten Böden anbauen und er drischt immer noch gut.
Eigentlich wollte ich mich nach 4 Jahren mal wieder nach einer neuen Sorte umsehen - gerne im gehobenen A-Bereich, um den Weizen etwas besser vermarkten zu können, aber ich weiß jetzt schon, dass das nicht ohne Abstriche geht. Und die ertragreicheren Sorten der neuesten Generation sind leider auch etwas schwächer im Protein oder eben nicht so robust und trockentolerant.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Mad » Fr Apr 03, 2015 21:49

Todde hat geschrieben:Nobby, er hat schon den Osterurlaub untergepflügt, das geht nun gar nicht, fällt Pfingsten auch noch flach.
Winni, Oberlehrer und einige andere haben doch empfohlen gegen Gelbrost zu pflügen :wink:


Und wer hats vorhergesagt?

Ist bestimmt von den bösen Mulchsaatflächen eingewandert. Die gelben Grasflächen haben gaaaaaanz bestimmt nichts damit zu tun. :mrgreen:

Wo ist denn steel? Ich möchte ihn anwesend wissen, wenn ich seine Niederlage zelebriere.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Fr Apr 03, 2015 21:56

Bind ich froh spät gedrillt zu haben und komplett neue Sorten, die hoffentlich noch etwas gegen Gelbrost resistent sind.

@Crazy, CCC auf Winnis Wiesen? Der kann schon mit Moddus anfangen und nicht noch Triebe ziehen.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Fr Apr 03, 2015 22:37

Todde hat geschrieben:Bind ich froh spät gedrillt zu haben und komplett neue Sorten, die hoffentlich noch etwas gegen Gelbrost resistent sind.

@Crazy, CCC auf Winnis Wiesen? Der kann schon mit Moddus anfangen und nicht noch Triebe ziehen.



Ja gut, in Winis Dicksaatweizen wäre ein Moddus Start wohl eher angebracht, damit die vielen unproduktiven Nebentriebe nicht auch noch mithochgezogen werden. Kostet halt ein paar Kröten mehr.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Todde » Fr Apr 03, 2015 22:48

Crazy Horse hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Bind ich froh spät gedrillt zu haben und komplett neue Sorten, die hoffentlich noch etwas gegen Gelbrost resistent sind.

@Crazy, CCC auf Winnis Wiesen? Der kann schon mit Moddus anfangen und nicht noch Triebe ziehen.



Ja gut, in Winis Dicksaatweizen wäre ein Moddus Start wohl eher angebracht, damit die vielen unproduktiven Nebentriebe nicht auch noch mithochgezogen werden. Kostet halt ein paar Kröten mehr.


Wer dick sät, der muss auch eine dicke Geldbörse haben ;)
Solche Bestände brauchen nicht nur das teuerste an Halmverkürzer, Pilze finden auch ein wesentlich besseres Klima.
Wasser wird unnötig verbraucht und am Ende liegt das ganze Stroh dann mit Kümmerähren trotzdem im Dreck.
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Re: Rost am Winterweizen

Beitragvon Wini » Sa Apr 04, 2015 21:28

Särs liebe Freunde des Weizenanbaues.

Die erste Halmverkürzung im Weizen habe ich nun mit 0,8 -1,2 L/ha CCC gefahren.
Leider scheint der AFS nicht auf die IPU-Maßnahme im Frühjahr zu reagieren.
Habe die betroffenen Flächen nun teilweise mit Broadway behandelt.
Rest bekommt noch Attribut verpasst.
Flächen ohne AFS wurden mit 2L/ha Duplosan KV behandelt ,da hautsächlich Klette im Bestand zu sehen ist.

Frohe Ostern
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