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Rückewagen Kauf ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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70 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Falke » Fr Okt 21, 2011 10:33

Wenn das Holz vom LKW aber nicht direkt am dem Platz, wo es gespalten und aufgesetzt wird, abgelegt werden kann, sondern nur auf einem 1 km
entfernten Grundstück, dann finde ich das aber auch nur eine Halbe Sache ! Du musst dann die Stämme ja wieder dort ablängen, auf den Hänger
laden und zu hause abkippen ! Was war an dieser Arbeitsweise so super ?
Du ersparst dir ja nur die langen Fahrzeiten und kannst eventuell die Meterrollen mit der Heckkiste nach Hause fahren ...

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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Ford8210 » Fr Okt 21, 2011 11:10

Vorab: Was jetzt folgt, ist ausschließlich meine Meinung.

Gedanken über die Kosten mache ich mir in dem Moment, in dem ich mich entschließe, auf Holzfeuerung umzustellen. Sollte mein Entschluß dahingehend erfolgen, kommt noch die Überlegung, ob ich mir die damit einhergehende Arbeit aufhalsen will. Wenn alle Ergebnisse darauf abzielen, daß es eine Holzfeuerung geben soll, dann wird die eingebaut (Macht aber nur dann Sinn, wenn eine neue Heizungsanlage erforderlich ist.)
Jetzt entscheide ich, ob ich mir das Holz ofenfertig, in Meterstücken oder als Stammholz anliefern lasse, bzw. ob ich im Wald Kronenholz aufarbeiten möchte. Die ersten beiden sind kein Probelm, da wird nur eine Band- oder Kreissäge benötigt. Die Möglichkeit des Stammholzes bedingt, daß ich mir eine entsprechende Säge zum Zerteilen, sowie die Spaltwerkzeuge zulegen muß. Ich kann eine Handsäge, eine Elektrokettensäge (wenn Stromanschluß in der Nähe) oder eine Motorsäge nehmen. Auch kann ich mit Axt, Keilen und Vorschlaghammer spalten, oder hierzu einen Schlepper mit Spalter nehmen. Schon überschreiten die Anschaffungen die Ersparnisse. Wenn ich mich dazu bereit erkläre, Holz im Wald aufzuarbeiten, dann kann ich mit der Handsäge oder der Motorsäge arbeiten. ich kann das Holz auf der Schulter auf den Weg heraustragen oder mit der Schubkarre herausschieben (je nach Gelände). Ich kann aber auch mit Hilfe einer Seilwinde am Schlepper das Holz einfacher herausziehen. Hier kommt dann die Frage 3, 3,5, 4, 4,5, 5, 5,5, 6, 7 oder merh Tonnen Zugkraft. Auch ob mechanisch, elektrohydraulisch oder funkgesteuert. Wenn das Holz jetzt am Weg liegt, kann ich es dort in handliche Stücke verarbeiten und mit dem Pkw mit Anhänger heimfahren (hohe Belastung für das Gespann) oder mit einem Schlepper mit Heckcontainer oder Holzwagen abfahren. Wenn ich aber nichts im Wald liegen lassen will, was jemand mit der Handtasche wegtragen kann, dann lasse ich das "Langholz" entweder abfahren oder schaffe mir selbst die Möglichkeit, dies nach hause zu bringen. Egal was, alles kostet Geld.

Will ich wenig Geld ausgeben, dann machen wir es wie vor 40 Jahren: Mit der Handsäge in den Wald, kleinschneiden, auf dem Ast heraustragen und auf den Anhänger vom Schlepper laden (hatten wir damals schon; 32 PS mitaus einem Hanomag Klein-Lkw umgebauten Anhänger.) Zum Schluß wird das ganze Meterholz dann zu hause mit der Axt, Spalthammer und Keilen zerkleinert. Wenn Geld keine Rolex spielt, dann habe ich einen Skidder zum rausziehen, ein ordentliches Gespann (Rückewagen mit dazu passendem Schlepper ab 75.000,--@ aufwärts), einen Posch-Liegendspalter mit Kran (55 Tonnen Spaltkraft; 55.000,--€ in der Grundausstattung) oder gleich einen ordentlichen SSA von Posch (Preis liegt jenseits von Gut und Böse).

Ich kann aber auch hergehen und schaffe mir die Ausrüstung an, die ich mit meinem mir zur Verfügung stehenden Budget ohne Einscnitte leisten kann, ich eine Erleichterung der Arbeit erfahre und außerdem noch eine Menge Spaß habe. Nicht zu vergessen: der mit Aufstockung/Verbesserung der Ausrüstung einhergehender Sicherheitsgewinn (Preis: unbezahlbar!). Siehe hierzu meinen vorherigen post bezüglich Rückewageneinsatz.
Eben aus den o.g. Gründen habe ich einen 110 PS Allradschlepper, eine Funkseilwinde und einen Rückewagen (zwar Marke Eigenbau, aber für meine Zwecke optimal). Die dafür angefallenen Kosten belaufen sich auf ca. 28.000,--€. Wenn jetzt jemand kommt und sagt, viel zu teuer, das rentiert sich nicht, dann sage ich ganz einfach: Mach du dir darüber keine Sorgen. Wenn ich es mir nicht hätte leisten wollen und können, dann hätte ich es nicht! Außerdem kommt bei der Holzabfuhr richtig schön der Spieltrieb durch. Bei meinem Rückewagen ist an der Kransäule ein Sitz angebracht. Somit kann ich über den Kran sehen, drehe mich mit und freue mich wie ein Kind im Sandkasten. Und auch das ist unbezahlbar!

Lange Rede kurzer Sinn: Jeder muß für sich entscheiden, wieviel er für sein "Hobby" investieren kann und will. Und sollten die Anschaffungen überdimensioniert wirken oder auch sein, dann kann ich nur soviel dazu sagen: Etwas haben und nicht brauchen ist lange nicht so schlimm, wie wenn man es braucht und hat´s nicht! Denn je mehr Leistung in Reserve ist, desto weniger wird das Material (Maschinen) belastet und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß ich die Maschinen an die Leistungsgrenze bringe.

In diesem Sinne Holzmacher 0815: Wenn du den RW haben willst, dann kauf ihn dir. Du wirst hinterher deinen Spaß haben und dich ärgern, weil du dich nicht schon früher dazu entschlossen hast. Und sollte sich dann noch die Möglichkeit ergeben, daß du gegen einen kleinen Obulus jemandem sein Holz heimfahren kannst, um so besser. Dann kriegste noch etwas Taschengeld für das nächste Feierabenbier, oder kannst davon vielleicht die Angetraute zu einem schönen Essen einladen.
Zuletzt geändert von Ford8210 am Mi Okt 26, 2011 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon CVXWaldmaennle » Fr Okt 21, 2011 20:12

Hallo zusammen,

ich lese hier nun schon seit einigen Jahren mit, hatte aber noch nie wirklich das Bedürfnis mich zu Wort zu melden.
Doch nach dem letzten Beitrag von Ford8210 muss ich Ihm jetzt doch mein Kompliment aussprechen.
Finde seine einstellung echt super, Respekt, habe glaub ich die selbe Einstellung.

Überlege mir auch schon seit längerem einen Rückewagen zu kaufen, vielleicht kann ich micht jetzt auch dafür entscheiden.

@Ford8210: bin auch aus dem Odenwald, wo kommst du her? PN
MfG CVXWaldmaennle
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon josefpeter » Fr Okt 21, 2011 21:21

Paulo hat geschrieben:josefpeter, in der Währung "Euro" wird sich das nicht rechnen, aber es muss sich im Leben auch nicht alles "rentieren"!
So ein Einfamilienhaus für nur 2 bis 3 Personen wäre doch auch rausgeschmissenes Geld, warum ein Schlafzimmer mit 12 Quadratmeter, ein Bett hätte auf 4 Quadratmeter Platz.. am wenigsten rechnet sich die Urlaubsreise, ..nach Deiner "Euro-Rechnung" :wink:

Für unseren Kollegen ist es eine grosse Arbeitserleichterung, den Spassfaktor wollen wir auch nicht vergessen!
Diese Anschaffung spart Zeit und schont die Gesundheit, ...ich kann mir keine bessere Investition vorstellen


dein haus-beispiel kann ich nicht nachvollziehen, in einigen fällen wird ein bau vorteilhaft sein, in anderen auf miete wohnen. ich seh da von vorn herein keinen grund warum nur das eine geht.

das sind einfach zwei sehr unterschiedliche auffassungen vom leben, die können ruhig nebeneinander existieren, da gibts kein falsch oder richtig. gleichermaßen ists mir auch vollkommen egal ob jemand meint mein urlaub oder auto wären unnötig. ich versteh da nur nicht, warum die leute hier dann so oft wie die beleidigten leberwürste reagieren. oft ist es sogar vielmehr sinnvoll auch kritische bzw. gegenteilige standpunkte zu hören, weil man vielleicht selbst einiges nicht beachtet.

holzmacher schreibt dann im weiteren, dass der lkw-vorschlag für ihn ev. eine gute option darstellt.
ich bin der meinung dass hier holzmacher niemand zu nahe getreten ist. und wenn hier nur ein user im jahr aufgrund kritischer einwürfe auf eine "unnötige" investition verzichtet, ist schon geholfen.
also paul ich denk man muss nicht aus allem gleich eine grundsatzdiskussion machen, zumal hier niemand persönlich wen angegriffen hat. die karte gesundheit und glück kann man immer ausspielen, klarerweise sticht die alle finanziellen argumente.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Falke » Fr Okt 21, 2011 21:42

@CVXWaldmaennle
Mit dem CVX zum Brennholzmachen im Wald ? :shock:

Ich finde es irgendwie schade, wenn man hier im Forum quasi belächelt wird, wenn man auf Aspekte der Wirtschaftlichkeit hinweist.
Das mag wohl daher kommen, dass hier nur wenige Vollprofis sind, die mit der Holzerei ihr gesamtes Einkommen bestreiten und einige
(kleine) Waldbauern (wie ich) die zumindest einen Teil ihres Einkommens aus dem Wald holen. Da zählt Wirtschaftlichkeit sehr wohl !

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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Agroplus+60 » Sa Okt 22, 2011 6:50

Hätte hier auch noch einen Wagen!! http://www.dorntec.com/kran-wagen-bagger/brennholz-rungenwagen#more-120
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Toni18 » Sa Okt 22, 2011 7:17

Hallo zusammen,

nach längerer Schreibabstinenz melde ich mich auch mal wieder - bestärkt durch den Beitrag von Ford8210 und CVXWaldmaennle.

Wie hier schon mal geschrieben, habe ich während des Hausbaus 2005 beschlossen, direkt auf Hackschitzelheizung umzustellen und auch zusätzlich das Elternhaus anzuschließen. Also weg von der vorhandenen Mischung Stückholz in Kombination mit Öl, die im Elternhaus von mir als Zentralheizung eingebaut wurde.
Die letzten Jahre ging das so, wie wohl bei vielen kleinen Walbesitzern:
Schlepper, bei mir 25er Eicher mit Seilwinde, die ich mir 2000 angeschafft habe. Motorsägen und Kleinwerkzeug, was so dazugehört. Weitere Schlepper, um mit Einachswagen oder Zweiachser (4to - früher genannt "Gummiwagen") unterstützt durch Frontlader, wo es im Gelände ging, das Holz heimzuholen. Meist habe ich das ganze auch nur mit Schlepper und Seilwinde heimgezogen. Ich habe kurze Strecken und meist gehts mit dem Holz bergab. Prinzipiell, das kann an der Stelle gesagt werden, hätte es so weiterhin funktioniert.

Ich wußte aber bald, dass mir ein kleiner, in die Waldwege passender Rückewagen die Arbeit sehr erleichtern würde und so habe ich angefangen, mich umzuschauen. Letztes Jahr hatte ich Glück und ich habe das passende Stück erwischt: neuwertig, noch nie im Einsatz, Aussenbreite 1,85m, max. Gewicht 7to, Druckluftbremse auf zwei Achsen und sogar 40km/h Zulassung, Kran ist bei 5,1m. Ich habe einen Riesenspaß mit dem ganzen und freue mich jedesmal, wenn ich Samstags damit arbeiten kann, so wie auch heute wieder (aktuell -5° und Sonnenschein).
Ich hatte die letzte Saison einen IHC453 Hinterrad am Wagen, die Bremse umgebaut auf Seilzug (zwei Achsen) und es ging auch. Habe damit auch etliche fm Fixlängen heimgeholt. Aber auch da wußte ich schon, dass mal ein Alradschlepper der 70PS- Klasse und Druckuft her muss. Den Schlepper habe ich im Sommer gefunden und auf der Achse 270km zu mir heimgeholt - mit Sohn ein Riesenspaß, das wir wohl nie vergessen werden. Mittlerweile habe ich jetzt den sechsten Traktor in der Garage stehen.
Jetzt ist das Gespann fast jeden Samstag im Einsatz für Fixlängen oder aktuell mehr für Durchforstungsholz. Die Familie ist mit dabei, der Spaßfaktor ist enorm.
So, von Rentabilität kann wohl nie die Rede sein, braucht auch niemand nachrechnen, aber ich wollte das genau so haben. Vorher habe ich z.B. auch nach einer BMW GS1200 gesucht, bin aber zu dem Schluß gekommen, dass ich damit nur ein paar Kilometer im Jahr fahre, wie jetzt mit meiner 500er Enduro auch und das wohl meist alleine.

Das ist natürlich meine Sicht und mir ist vollkommen klar, dass jemand, der mit Holzarbeit sein Geld verdient anders rechnen muss.

Also mein Rat an Threadersteller: wenn du es dir durchgerechnet hast, das ganze in der Familie abgestimmt ist, dann mach es und kauf dir was g'scheits. Es ist dein Geld und nicht das von anderen.

Viele Grüße aus Bayern - und jetzt raus in den Wald.
Toni

PS: schau mal beim Kauer Landmaschinen vorbei, der baut auch Rückewagen in verschiedensten Ausführungen und Preisklassen - meiner ist ein anderes Fabrikat.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon CVXWaldmaennle » Sa Okt 22, 2011 16:11

@Falke: Na klar, warum nicht!? Hab dahinter normalerweise einen 3t Einachser! :lol:

Nee, keine Panik, is nur Quatsch. :oops:
Mit dem CVX fahr in bei meiner Verwantschaft (Landwirtschaft). Holz mach ich nebenbei als Hobby 100-250RM/Jahr aber natürlich nicht mit dem CVX, dafür hab ich nen 844XL und einen 323er IH
MfG CVXWaldmaennle
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon horstwwl » So Okt 23, 2011 17:13

Hallo,

ich bin derzeit auch auf der Suche nach einen "kleinen" RW und muss Toni18 zustimmen, es müsste eine Erleichertung sein und soll Spaß machen. Rechnen muss es sich nicht immer. Leider hab ich allerdings den passenden Wagen noch nicht gefunden, sollte max. 1,70 breit sein damit ich auch in jedes Waldstück reinkomme und trotzdem ainen vernünftigen Kran haben, so 5m Reichweite aufwärts und einiges an Hubkraft um auch mal 5m Fixlängen zu stapeln.

Gruß
Horst
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Holzmacher0815 » Mo Okt 24, 2011 13:53

Hallo zusammen,

@Falke : das gute an der Arbeitsweise war, dass ich das ganze Holz schon auf dem 1 km entfernten Grundstück gespalten habe, habs dann auf meinen Hänger aufgeladen, zuhause direkt neben den Holzstapel gefahren, und von Hänger herunter aufgesetzt.
Das gespaltene Holz konnte auch ruhig mal 2..3 Tage liegen bleiben, dort klaut keiner was !

Thema Kosten :
Klar darf / kann ich das Thema Rückewagen nicht „nur“ von der wirtschaftlichen Seite aus betrachten. Falls ich da so sehen will, sollte ich meine gesamten Geräte verkaufen, und mir das Holz ofenfertig bringen lassen.
Einfache Rechnung, ich brauche z.Z. ca. 4..5 Stunden pro Raummeter waldfrischen Holzstamm (im Bestand) bis zum ofenfertigen Stück Brennholz. (Bei Polder „nur“ ca. 3..4 Std.). Wenn ich diese Zeit auf meinen „Gewinn“ umrechne komme ich auf einen Stundenlohn von ca. 4..5 Euro. Würde ich die Zeit bei meinem Haupt-Brötchengeber erbringen, dann könnte ich mir das Holz billiger liefern lassen !!, und hätte noch Geld übrig.
Man muss es wirklich als das sehen, was es ist, HOBBY, und Hobby kostet halt Geld.
Die Frage, die sich mir langsam stellt, ist wirklich, soll ich mit Brennholz machen aufhören (und mein Holz fertig kaufen, Argument siehe oben), oder soll ich „schon wieder“ Geld investieren….
Ist halt mehr eine Glaubensfrage, als eine rationelle Entscheidung, und ich weiss, bei dieser Entscheidung kann mir keiner helfen.

Bis ich dann mal endgültig eine Entscheidung getroffen habe, schaue ich mich immer wieder nach einem Rückewagen um, parallel dazu halte ich nach einem LKW Unternehmen um, der mein Holz fahren kann.

Gruss
Holzmacher
was steht im Jahr 2025 übers Saarland in den Geschichtsbüchern :
"kleiner zänkischer Landstrich" im Westen von Gross-China ;-)
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Ford8210 » Mi Okt 26, 2011 11:34

@Falke
Von mir wird mit nichten jemand belächelt, der auf die Wirtschaftlichkeit hinweist. Ich habe auch durchgerechnet, mit welcher Heizungsanlage ich auf Dauer "billiger" weg komm und bin beim Holz gelandet. Eine Rechnung der Ersparnis Holz gegenüber der Menge Heizöl mit gleicher Heizleistung habe ich hier im Forum schon mal gemacht. Dabei ging´s um die Anschaffung einer Seilwinde und ob sich das überhaupt rentiert. Ich kann´s hier für mich nur noch mal wiederholen: Mit dem eingesparten Geld, was ich für Heizöl nicht ausgeben muß gegenüber dem Holz ist meine Seilwinde innerhalb von drei bis vier Jahren bezahlt. Ich habe dann zwar nicht mehr Geld in der Tasche, aber dafür eine Seilwinde.

Ich bin in der glücklichen Lage meinen Lebensunterhalt nicht mit dem zusätzlichen Verkauf von Holz teilfinanzieren zu müssen. Wäre dies der Fall, dann verliefe bei mir die Rechnung auch komplett anders. In diesem Fall müßte ich mir dann schon überlegen, ob ich eine 5,5 Tonnen Winde benötige, oder ob nicht auch eine 3,5 Tonnen Winde reichen würde. Ebenso, ob ich eine elektrohydraulische Steuerung, bzw Funk brauche, oder ob die mechanische Windensteuerung nicht ausreichend ist. Erst wenn dann genügend monetäre Masse übrigbleiben würde, könnte ich an eine Aufrüstung denken.

Wie gesagt, von mir wird niemand belächelt, der die Anschaffung seiner Ausrüstung mit dem Gewinn aus dem Holzgeschäft gegenrechnen muß (Kosten-Nutzen-Rechnung), denn wer das nicht kann, wird über kurz oder lang pleite gehen. Ich brauche es nicht und das nutze ich auch aus. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, daß ein Mehr an Leistungsfähigkeit eine Maschine nicht so sehr belastet, wie wenn diese Maschine bei jedem Einsatz an der Leistungsgrenze arbeitet. Deswegen darf´s bei mir (entsprechend der Frage beim Metzger) auch ruhig etwas mehr sein.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon CVXWaldmaennle » Do Okt 27, 2011 16:40

Hallo, bin jetzt nah dran einen Reil & Eichinger RE8/6500 zu kaufen.
Wie sind eure Meinungen so zu diesem Wagen? Hat den schon jemand von euch?
Würde gerade in meine Budget liegen. :cry:
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon all.dra » Do Okt 27, 2011 18:06

Hallo,

wieviel ist denn der 10to anhänger teurer als der 8to?
da wäre halt schon die knickdeichsel serienmäßig und die Rungenbänke wären wohl geschraubt statt geschweißt, das würde mir schon noch besser gefallen.

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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon CVXWaldmaennle » Do Okt 27, 2011 20:54

Keine Ahnung was der kostet.
Will eigentlich den 8t er mit Auflaufbremse an meinen 844XL, passt glaub ich ganz gut von der Größe.
Lenkdeichsel brauch ich nicht unbedingt.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Der Wald » Do Okt 27, 2011 21:19

Hallo,
ohne dir zu nahe zu treten, aber ich glaube hier im forum steht schon sehr viel über den
Wagen von Reil&Eichinger speziell über den 8to.Ich persöhnlich bin von dem Wagen nicht überzeugt!

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