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Rückewagen Kauf ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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70 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Holzmacher0815 » Do Okt 20, 2011 12:41

Ja ja …. das Thema gabs schon mal (oder 2..3 ++ mal) :D
Trotzdem ein neuer Beitrag, da ich mit den alten Beiträge meine Fragen nicht beantworten konnte.
Also….
Ich überlege meine Brennholzproduktion so zu gestalten, dass ich mehr maschinell arbeiten kann.

Hier mal ein kurzer Überblick über meine Produktion.
- Ich mache ca. 100…120 Raummeter / Jahr
- mein Traktor ist ein IHC (ohne Allrad) mit 3,5t Eigengewicht, und 70 PS
- das Holz wird z.Z. am Polder auf 1m Stücke geschnitten, und dann mit einem selbstgebauten
Gestell über die Heckhydraulik aufgeladen (viel manuell heben und schieben angesagt,
bei grossem Stammdurchmesser eine Quälerei)
- die 1m Stücke werden heimgefahren, abgekippt und dann später mittels Posch Spalter gespalten und aufgesetzt.

Das Aufladen mit dem Gestell / Heckhydraulik nervt mich.!!

Folgende Überlegungen habe ich schon verworfen :
- im Wald spalten (da reicht die Zeit nicht, zu Hause kann man auch nach Feierabend mal 2..3 Rm spalten,
(dafür extra in den Wald fahren lohnt sich nicht)
- Frontlader kaufen für meinen Traktor (Frontlader & Hänger = damit komme ich bei uns
zuhause um keine Ecke mehr)

Also bin ich an folgenden 2 Optionen am Überlegen :
- Rückewagen kaufen (max. 6..7 Tonnen, damit mein armer Traktor nicht überfordert wird)
- ein Hubmast an die Ackerschiene.

Ein Rückewagen ist ziemlich teuer, und ich bin mir nicht sicher, ob mein Traktor dafür überhaupt ausreicht.

Der Hubmast ist wesentlich günstiger, aber auch hier bleibt noch eine Menge händische Arbeit über.
(achja, beim Hubmast, müsste ich auch 2 mal extra in den Wald fahren, da Hubmast & Anhänger gleichzeitig
nicht geht)

Suche nun Tipps, Anregungen, Ideen, Pro & Contra für Rückewagen / Hubmast.

- reicht ein 3,5t , 70 PS Traktor für einen Rückewagen überhaupt ?
- wie lange braucht man eigentlich bei 4m Stämmen, und ca. 25..40 cm Durchmesser, zum beladen ? (für ca. 5 RM)
- reicht ein 4,6m Kran, 400kg Hubkraft bei max. Ausladung. (dachte an einen Farma Kran = günstig)
- ….. ? :)

Bin für jeden Tipp dankbar

Gruss
Holzmacher
was steht im Jahr 2025 übers Saarland in den Geschichtsbüchern :
"kleiner zänkischer Landstrich" im Westen von Gross-China ;-)
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Chris353 » Do Okt 20, 2011 14:23

Hallo,

also wir haben einen 75PS CASE mit 3,5t an einen 8t KESLA RW, es geht, allerdings wären paar Pferdchen mehr besser ;)
Da du aber eh nur einen 6-7t wagen möchtest, denke ich schon das der IHC den packen wird, nur dass der Allrad fehlt ist der Knackpunkt denke ich, in Rückegassen wird da nicht all zu viel gehen, wenn es bisschen nass oder steil ist. :?
Zum Kran, wenn du nur dein Brennholz damit fahren willst, wirt der 'kleine' schon ausreichen, wenn du allerdings halbwegs wirtschaftlich Fixlängen laden/fahren willst brauchst schon 6,5-7m und bisschen mehr Kraft bei voller Ausladung.
Wie lange du zum be- und entladen brauchst, hängt von vielen Faktoren ab. (wo das Holz liegt, wie es dort liegt, wie leistungsstark deine Hydraulikpumpe ist, wie die Platzverhältnisse dort sind, wie flink du den Kran steuern kannst) Unser Wagen hängt an zwei verschiedenen Schlepper und wird von 3 verschiedenen Personen bedient, der Unterschied zwischen den zwei Schlepper ist schon mal riesig und der Unterschied zwischen den Fahrern noch viel größer, so pauschal kann man das eigentlich nicht sagen.

Lg. Chris
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon *da-done* » Do Okt 20, 2011 18:45

hallo zusammen,

bin etz seit einigen tagen intensive am kucken wegen kleineren rw´s.

nun ja die auswahl is nicht richtig gross. aber durch zufall bin ich bei mir um die ecke auf nen händler getrofen der weimar rw´s verkauft.

ich suchte einen rw den ich zwischen 35 und 70PS nehmen kann also so um die 8 to mit auflauf bremse 4 m kran + 1,7 to funkwinde.

dieser händler hatte genau diesen wagen stehen.

war aber ne lange suche etwas passendes zu finden. deswegen kucken kucken kucken.

und für meinen hausgebrauch sind 8 to ausreichend.

mir war wichtig früh mit hänger raus und mittag/abends voll heim fahren und am besten nicht plagen dabei deswegen war mir ne funkwinde wichtig.

arbeitsablauf: umsägen, ausasten, heranziehen, ablängen, aufladen. fertig nix bleibt liegen und frau hat nen entspannten mann abends zuhause.

das war mein grund warum ich einen gekauft habe einfach das der ablauf flüssiger läuft und ich nicht mitm traktor 2-3 mal an die selbe stelle fahren muss.

natürlich is diefrage wieviel du ausgeben willst?

mfg Done
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Braveheart » Do Okt 20, 2011 18:50

Wenn ich Dich richtig verstehe kaufst Du das Holz am Wegesrand vom Polter. somit musst Du keine Rückegasse etc. fahren. Dann kommst Du meines Erachtens mit Deinem Schlepper und dem gewünschten RW gut zurecht - es gibt da viele Hersteller von z.B. einachsigen RW´s mit Auflaufbremse, die Dir mit Sicherheit den Arbeitsalltag bei 100 Fm wesentlich erleichtern werden. Außerdem ist das eine Investition die Du sicherlich zum großen Teil wieder zurückbekommst, sollte sich mal etwas ändern...

Gruß
Constantin
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Redriver » Do Okt 20, 2011 19:47

Hallo,
70 Ps und Hinterrad dürften für 6-7 t Rückewagen reichen wen nur vom Weg aus das Holz abgefahren wird. Hubgerüst und Frontlader sind alles wieder ein Kompromiss.
Ich denke aber das ein Kran mit 4,6m Reichweite zu kurz ist. Habe selbst schon mit einen Farma Rückewagen mit 4,6m Kran gearbeitet und bin deshalb der Meinung das
5,5 m das Minimum an Reichweite ist. Habe auf unserem Rückewagen einen Farma c 6,3 Kran mit 6,3m Reichweite verbaut und manchmal ist dieser zu kurz.
Denn es sieht so aus : Gespann auf Waldweg bis zum Graben ca 1,5m ab Mitte Kran , Grabenbreite ca 1,5m, 4m Fixlänge in der Mitte greifen 2m das ergibt 5 m im
günstigsten Fall.Oder man nimmt in Kauf jeden Stamm nochmals nachzufassen.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon fischerwast » Do Okt 20, 2011 20:52

Hallo,

die größe des Krans ist auch eine Kostenfrage. Das mehr an Gewicht fehlt auch an der Zuladung... nur mal so zum Nachdenken

Redriver hat geschrieben:...
Ich denke aber das ein Kran mit 4,6m Reichweite zu kurz ist.
...

Es wird jeder bestätigen: Egal wie groß die Reichweite ist, sie ist immer 15 cm zu kurz :idea:

mfg

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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon josefpeter » Do Okt 20, 2011 21:48

ich würd holzmetalls vorschlag mal durchdenken. wieviel zeit, schweiß und geld du momentan schon verbrauchst ist doch gewaltig: lkw beauftragen, der soll 3 mal fahren und die sache ist erledigt. (falls das überhaupt möglich ist, da du ja von sehr beschränktem platz berichtest)
wie schon angemerkt, ist ein rw doch eine heftige investition wenn man bedenkt dass 100rm verarbeitet werden pro jahr. da würdest doch einige jahre nur dafür brennholz machen damit der abbezahlt ist..
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Paulo » Do Okt 20, 2011 23:29

josefpeter, in der Währung "Euro" wird sich das nicht rechnen, aber es muss sich im Leben auch nicht alles "rentieren"!
So ein Einfamilienhaus für nur 2 bis 3 Personen wäre doch auch rausgeschmissenes Geld, warum ein Schlafzimmer mit 12 Quadratmeter, ein Bett hätte auf 4 Quadratmeter Platz.. am wenigsten rechnet sich die Urlaubsreise, ..nach Deiner "Euro-Rechnung" :wink:

Für unseren Kollegen ist es eine grosse Arbeitserleichterung, den Spassfaktor wollen wir auch nicht vergessen!
Diese Anschaffung spart Zeit und schont die Gesundheit, ...ich kann mir keine bessere Investition vorstellen :klug:
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Ford8210 » Fr Okt 21, 2011 5:20

Bei Barzahlung ohne Einschalten des Fikus liegt der Stundenlohn (und es wird nach Stunden abgerechnet) beim Lkw-Transport bei 60 - 100,--€. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wie viel Ladungen er sich mit dem Lkw heim fahren lassen kann, bis das Geld für einen Rückewagen ausgegeben ist.
Ein Rückewagen hat, außer dem Spielspaß beim Auf- und Abladen einen ganz großen Vorteil. Liegt das Holz auf einem großen Haufen (was bei Lkw-Anlieferung ja der Fall ist, genauso wie bei Fahrten mit RW) auf dem eigenen Grundstück, muß man da dran und mit der Motorsäge in handliche Stücke schneiden. Hierbei besteht die Gefahr, daß der ganze Haufen ins rutschen kommt und man selbst in große Gefahr geraten kann. Den RW kann man vor diesen Haufen Langholz stellen und kann einzelnen Stämme wegnehmen, auf die gegenüberliegende Wagenseite legen und gefahrlos kleinschneiden. Denn sollte das ganze Zeug ins Rutschen kommen, trifft´s zuerst den RW. Ich für meine Person: Niemals mehr ohne RW.

@holzmacher 0815
Wenn du keine größeren Steigungen, bzw. Gefälle in deiner Fahrstrecke liegen, dann ist ein 70-PS-Hinterachsschlepper ausreichend, zumal du auf den Waldwegen bleibst und nicht in Rückegassen fährst. Sollten aber Steigungen und Gefälle in der Fahrstrecke drin sein, kann es sein, daß der Schlepper für den RW zu klein ist. Es geht nicht unbedingt um die Leistung. Auch ein 32-PS-Hinterachsschlepper zieht 5,5 Tonnen eine Steigung von 6-8 % hoch. Zwar nur im kleinen Gang, aber er schafft es. Problematischer sind hierbei die Gefälle. Denn da könnte es sein, daß ein 70-PS-Hinterachsschlepper zu leicht ist und nicht ausreichend Gewicht dem beladenen RW entgegensetzen kann. Außerdem bremst solch ein Schlepper nur auf der Hinterachse. Und die kann dabei ganz schnell zum Blockieren kommen, was sehr unangenehm werden kann, sollte eine schwere Ladung dranhängen, die bei der Bremsung ordentlich zu schieben anfängt.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon charly0880 » Fr Okt 21, 2011 5:52

Gibt doch genüg Auswahl an kleinen einachser rw reil & eichinger, neher forstmaschinen, mooser, biderberger und dann die umlackierten oswald etc.... Nur ob s des dann auch wirklich rentabel ist oder Spielerei musst du wissen ;-)
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Obelix » Fr Okt 21, 2011 7:17

Holzmacher0815 hat geschrieben: ...
Folgende Überlegungen habe ich schon verworfen :
- im Wald spalten (da reicht die Zeit nicht, zu Hause kann man auch nach Feierabend mal 2..3 Rm spalten,
(dafür extra in den Wald fahren lohnt sich nicht)
...

Du schreibst, dass Du zu wenig Platz ums Haus hast für einen Frontlader. Also schließe ich mal daraus, dass das "Liefern lassen" mit LKW oder Rückewagen ausscheidet, da zu wenig Platz.

Ich spalte alles Holz im Wald und das hat viele Vorteile. Wenn Du 12.-15.000 Euro für einen Rückewagen "raushauen willst", könntest Du das Geld ja auch nehmen, um das Spalten im Wald anders zu organisieren z.B.:
a.) "PKW-Anhänger" und "PKW-gezogenen Spalter mit Aggregat"
b.) Unimog (Ladefläche) mit Spalter in der Front oder Heckhydraulik.
c.) Traktor mit Spalter in der Fronthydraulik und Kippritsche oder Anhänger am Heck.

Nochmals zum Rückewagen. Irgendwo im Forum hat ein Fachmann plausibel erklärt, warum ein Rückewagen mind. einen ca. 6,5 m Kran benötigt. Da Du im vergleich zu Fichte relativ schweres Laubholz verladen willst, denke ich, dass Du schon einen ordentlichen Kran nehmen solltest und die kosten Geld.

Grüße
Obelix
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Holzmacher0815 » Fr Okt 21, 2011 8:40

Hallo,

Danke für die vielen Ideen, Tipps, Anregungen….

Folgende Erläuterungen :

Thema Platz Bedarf :
Habe zwar ein relativ grosses Grundstück (ist lang, leider nicht sehr breit), aber durch ein geschicktes *grins* Pflanzen von Obstbäumen (seitens meines Vaters) und durch noch geschickteres setzen der Holzstapel, sind teilweise sehr enge Kurven entstanden. Diese kann ich mit meinem Traktor und Hänger gut durchqueren, aber wenn dann noch ein Frontlader dran wäre, dann würde es nicht mehr gehen.

Thema 70 PS Traktor & Zuglast :
Hatte auf meinem ungebremsten Hänger schon öfters knapp 5t frische Buche geladen, auch starke Gefälle waren damit im 1.ten Gang & mit Bremse kein Problem.
Ausserdem würde ich einen auflaufgebremsten RW nehmen, so dass dieser auch noch zusätzlich bremst. Das Holz wird nur von Poldern an Hauptwegen abgefahren.
Ich mache ca. 50% im Bestand (seile es mit meiner Winde bis an den Hauptweg), und 50% kaufe ich Polder (die liegen auch immer an den Hauptwegen).
Einzig beim Nachhause fahren habe ich einen kleinen Feldweg, der im Winter/Frühjahr sehr schlammig werden kann. Da gibt’s aber nur eine ca. 50m lange Steigung mit ca. 10..15% Steigung. Bisher habe ich den immer geschafft (mit ca. 5t Ladung)

Thema LKW :
Dieser Punkt wäre sehr interessant für mich !. Falls ich einen Unternehmer finde, der da mitmachen würde (Werde mich auf jedenfall umhören) .Hatte bis vor 3 Jahren einen Holzlieferanten, der mir immer Zugweise das Holz gebracht hat (zu einem ca. 1km von meinem Haus entfernten Grundstück), diese Arbeitsweise war super!!, leider war die Anlieferung des Stammholzes am Ende zu teuer für mich. (Polder beim Forst sind da günstiger). Behalte den Punkt auf jedenfall im Auge !!

Thema Spalten im Wald :
Die Idee hatte ich auch schon, ABER ich müsste dann jedes Mal, wenn ich spalten will, den Spalter an den Traktor hängen, und in den Wald fahren (ca. 40..60 min Aufwand –> nur Fahrtzeit).Ich arbeite meist bis 16:00 .. 17:00 Uhr, dann noch in den Wald fahren spalten lohnt sich nicht, zumal ich mein fertig gespaltenes Holz nicht gerne alleine im Wald lasse. Zu Hause kann ich aber während der Woche mal locker noch 2..3 Stunden Holz spalten (nach Feierabend)

Thema Alternative mit Auto & Autoanhänger, Spalter an Fronthydraulik, etc. :
An einen 3to. Autoanhänger hatte ich auch schon gedacht, aber dann bräuchte ich ständig eine 2.te Person, die das Auto in den Wald fährt, und wieder zurück zum Abladen. Ich versuche meine Arbeitsabläufe auf 1 Person auszurichten. Ansonsten siehe „Thema Spalten im Wald :“

Thema Reichweite Kran :
Muss mal den angesprochenen Beitrag des Fachmannes, bezüglich der Reichweite des Krans, suchen . Also wenn ich mich für einen RW entscheiden sollte, dann würde ich aber doch versuchen anstatt einen 4,6m Kran einen 5,1m oder ca. 5,5m Kran zu bekommen, die sind noch bezahlbar.

Thema Hubmast :
Keiner da, der so schon mal Holzstücke (1m) geladen hat ? (mittels Hubmast) :shock:

Puhh… soviel Text :twisted:

Gruss
Holzmacher
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon Falke » Fr Okt 21, 2011 9:51

Ich finde auch, dass als Gegenmaßnahme für die Erschwernisse des Transport das Ausgangsmaterial für Brennholz so bald als möglich in leichtere
Stücke zerlegt werden soll - also Spalten von Meterrollen im Wald oder Ablängen auf Ofenlänge.

40...60 Minuten Fahrzeit (einfache Strecke ?) in den Wald sind freilich nicht so prickelnd. Dazu die Gefahr des Holzdiebstahls ... :?

Ich finde aber auch, dass die Kosten nicht aus den Überlegungen ausgeblendet werden sollen : Ein mittlerer Rückewagen würde jeden Raummeter Holz
auf 20 oder mehr Jahre um gute 5 € (oder ein sonstiges Währungsäquivalent) zusätzlich verteuern !

Das oft gehörte Gegenargument "ja, dann könnte ich aber ja auch mal für andere ab und zu eventuell ein wenig Rückewagen im Lohn fahren" trifft ganz selten zu ...
(bzw. trägt es meist fast nichts zur Abzahlung der Investition bei).


meint
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Re: Rückewagen Kauf ?

Beitragvon dappschaaf » Fr Okt 21, 2011 9:58

Hallo,

1Stunde Fahrzeit ist natürlich ein Wort, da brauchst du mit Rüwa wahrscheinlich noch länger.
Da dass Holz eh schon an der Fahrstraße liegt würde ich ganz klar den Abtransport mit LKW nochmal genau unter die Lupe nehmen.
Bei deinen Gegebenheiten wirst du kostentechnisch NIE mit dem LKW auch nur ansatzweise konkurrieren können.

Wenn Geld keine Rolle spielt und du ein bisschen "spielen" willst kauf dir den Rüwa. Aber dann mit ordentlichem Kran.

Gruß
Dappschaaf
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