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Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon stamo » Fr Feb 19, 2016 14:57

Staffelsteiner hat geschrieben:Was mich aber echt wundert , ist: Dass sogenannte "Kleinbetriebe", welche ja in der Regel mit unter 20 Ha Getreidebau, längst nicht mehr vom reinen Ackerbau leben können/müssen, sondern aufgrund ihrer Nebentätigkeit/Nebeneinkommen, wirklich nicht auf diese Einkommen angewiesen sind, keine Nachbaugebühren zahlen müssen.

Wie verträgt sich das mit Gleichbehandlung aller "Patentnutzer".....? Kriege ich, der ich über 20 Ha habe, mehr von meiner Gerste oder meinem Weizen?

Sind solche Regelungen nicht gesetzwidrig? Wie kann es sein, dass jemand unter 20 Ha Ansaatfläche die Gebühren so ganz einfach "geschenkt" bekommt?

Eigentlich wäre es doch nur fair, wenn die Großbauern noch mehr Nachbaugebühren bezahlen, schließlich haben sie mehr Land und den neuen Fendt und sind nicht darauf angewiesen, noch außerhalb der Landwirtschaft ein paar Euro dazu zu verdienen. Wegen ihres Reichtums und der positiven Skaleneffekte in der Gersten- und Weizenproduktion sind die Großbauern doch auf die paar Euros nicht angewiesen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Dr.House » Fr Feb 19, 2016 19:29

Moin.
Ich hatte letzten Sonntag schon mal was dazu verfasst. Unter Aktuelles Allgemeines.
Die Überschrift war"ein faires Angebot"
Habe bei der STV Auskunft verlangt über meine Daten.....
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Wini » Fr Feb 19, 2016 21:57

Wie kommt die STV eigentlich an die Information "Betriebsgröße" ?
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Feb 19, 2016 22:41

Wini hat geschrieben:Wie kommt die STV eigentlich an die Information "Betriebsgröße" ?

Ja Winni, das frage ich mich auch... Würde mich übrigens nicht wundern, wenn über unsere "Berufsvertretung"....

Frage an Alle:
Muss die STV bei Anfrage angeben, wie sie zu den Daten kommen?? Das würde mich auch mal interessieren.....
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Bauer222 » Sa Feb 20, 2016 9:12

Hatte gerade letzte Woche eine Prüfung vor Ort.
Nein, sie muß nicht die Quellen aufweisen. Aber der Landhändler vor Ort ist verpflichtet, Saatgutverkäufe offenzu legen.
Was mich bei der Prüfung gewundert hat; der Prüfer hat meine Mengen der letzten Jahre aufgezeigt, und im gleichen Atemzug gesagt, das er mir das so wie die Zahlen da liegen mir glauben muß.
Das Kaffee trinken war wohl das längste an der Prüfung. :D
Hab es mir schlimmer vorgestellt, der Prüfer war aber auch ganz umgänglich.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon agco123 » Sa Feb 20, 2016 9:44

Und wie schauts mit der freiwilligen nachmeldung aus? Kann man denen trauen oder ist das nur so ne mache von der Saatgut Treuhand?
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Tobi. » Sa Feb 20, 2016 10:08

Baue das zweite Jahr Apian an.
Finde den aber nicht in der Vertragssortenliste...???

http://www.stv-bonn.de/Sortenverzeichnis

Was hat das zu bedeuten?
Liste ist vom letzten Jahr.
Für diese Saison gibt es noch keine online.

Ist zwar Z-Saargut, da letztes Jahr viel Hafer drinstand, aber normal würde ich den dieses Jahr nachbauen, da das Z-Saatgut, besonders wenn man keine Mainstreamsorte anbaut, oft (zu) spät geliefert wird.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon martinb » Sa Feb 20, 2016 15:51

Hallo, mal ne Frage gibt es eigentlich Sorten für die keine Nachbaugebühr fällig wird?
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Raider » Sa Feb 20, 2016 17:02

Ich persönlich zahle jedes Jahr mein Nachbaugebühr. Bei Mais und Raps (40% der Anbaufläche) habe ich eh Z-Saatgut und bei Getreide habe ich auch etwa 50% Z. Von daher ist es auch nicht ganz so viel. Ich habe meine Ruhe, Die Züchter mein Geld und fertig... In der Landwirtschaft wird an ganz anderen Ecken unötig Geld ausgegeben. Stichwort MAschinenkosten
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Grenzwächter » Sa Feb 20, 2016 18:16

Raider hat geschrieben:Ich persönlich zahle jedes Jahr mein Nachbaugebühr. Bei Mais und Raps (40% der Anbaufläche) habe ich eh Z-Saatgut und bei Getreide habe ich auch etwa 50% Z. Von daher ist es auch nicht ganz so viel. Ich habe meine Ruhe, Die Züchter mein Geld und fertig... In der Landwirtschaft wird an ganz anderen Ecken unötig Geld ausgegeben. Stichwort MAschinenkosten


Volle Zustimmung und wenn man ehrlich ist und alles zusammen rechnet kann man eigentlich 100% Z-Saatgut nehmen weil der Finanzielle unterschied marginal ist. Das beste beim Z-Saatgut ist die Gewährleistung.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Tobi. » Sa Feb 20, 2016 18:22

Bekommt Ihr Euer Z-Saatgut früh genug, bzw. sät Ihr immer erst so spät, dass das passt???
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Dr.House » Sa Feb 20, 2016 18:41

Wenn ihr auf eine Auskunft besteht, MUSS die STV Auskunft geben. Bundesdatenschutzgesetz. Sollten sie sich weigern darf man sie anzeigen.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Grenzwächter » Sa Feb 20, 2016 18:44

Weizen Saatgut für die Frühsaat ist ein Problem aber sonst ist das Saatgut immer zeitig da. Bestelle meist auch schon in der Ernte alles was ich haben möchte.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Raider » Sa Feb 20, 2016 19:18

Tobi. hat geschrieben:Bekommt Ihr Euer Z-Saatgut früh genug, bzw. sät Ihr immer erst so spät, dass das passt???



hatte da bisher keine Probleme
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon bauer hans » Sa Feb 20, 2016 20:35

Grenzwächter hat geschrieben:..... wenn man ehrlich ist und alles zusammen rechnet kann man eigentlich 100% Z-Saatgut nehmen weil der Finanzielle unterschied marginal ist. Das beste beim Z-Saatgut ist die Gewährleistung.


von wegen :!:
ich hatte z-saatgut schon mal wieder zurück gehen lassen,weils "hühnerfutter" war und mit der beize wird auch gespart....
gewährleistung....absolut lächerlich :!:
der roggen FARINO hatte keine körner und vor gericht gabs nen "fallrückzieher".
wir schaffen uns :mrgreen:
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