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Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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50 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Nordhesse » Sa Feb 20, 2016 22:21

Eigener Nachbau mit Fremdaufbereitung: 18 € Kosten Getreide. 13 € Fremdaufbereitung, 3 € Logistikkosten, 5 € STV = 39 € / dt Saatgut.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Ulikum » So Feb 21, 2016 9:17

T5060 hat geschrieben:An dem Projekt waren Juristen beratend tätig und denen gings nicht darum etwas gelingen zulassen,
denen gings darum sich den Cash-Cow zuschaffen, die noch viele viele Jahre Milch gibt und einfach zu melken ist.


:mrgreen:

Wer mit der GEZ schon mal bei Meinungsverschiedenheiten Bekanntschaft gemacht hat weiß das Vorgehen der STV richtig einzustufen.
Hier geht es nicht um Geld für die kleinen Züchterhäuser sondern um eine nette Nebeneinnahme und um Daten.
Wäre das ganze ein faires System würde man erst einmal eine Rechtssicherheit von Seiten der STV schaffen.
Aber nein, so werden wir uns weiter mit der STV herumschlagen müssen und Geld in Prozessen versenken, auf der einen Seite die STV auf der anderen Seite die Landwirte unterstützt von der ABL und ihrem Anwalt.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Tobi. » So Feb 21, 2016 10:15

Denke mal dass sich die meisten einig sind, dass Züchter für Ihre Arbeit bezahlt werden müssen und die STV daher grundsätzlich nichts schlechtes wäre.

Problem ist wohl eher, dass die aufgrund der deutschen Rechtslage ihre Arbeit nicht so einfach erledigen können. Müssen sich daher wohl meistens in einer "Grauzone" bewegen um einigermaßen effektiv zu sein.

Als "Opfer" sieht man da natürlich schnell irgendwelche Rechte verletzt...

...während am Stammtisch :prost: dann in anderen Zusammenhängen wieder beklagt wird, das in D die Täter besser geschützt werden als die Opfer.


Würde aber trotzdem gern nochmal meine Frage hochschubbsen, was mit nicht gelisteten (neuen) Sorten ist?
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Grenzwächter » So Feb 21, 2016 10:20

Ich würde da einfach mal anrufen und danach fragen dann weißt du bescheid.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon T5060 » So Feb 21, 2016 10:54

Grenzwächter hat geschrieben:Ich würde da einfach mal anrufen und danach fragen dann weißt du bescheid.


Wenn Du dort anrufst, wird von dem Telefonat eine Gesprächsnotiz gefertigt. Die Mitarbeiter sind geschult.
Alles was Du sagst oder fragst wird grundsätzlich gegen dich verwendet in einem möglichen späteren Gerichtsverfahren.
Entlastende Argumennte kommen in deine "Akte B", die es im Zweifelsfall nie gegeben hat.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Raider » So Feb 21, 2016 11:15

T5060 hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Ich würde da einfach mal anrufen und danach fragen dann weißt du bescheid.


Wenn Du dort anrufst, wird von dem Telefonat eine Gesprächsnotiz gefertigt. Die Mitarbeiter sind geschult.
Alles was Du sagst oder fragst wird grundsätzlich gegen dich verwendet in einem möglichen späteren Gerichtsverfahren.
Entlastende Argumennte kommen in deine "Akte B", die es im Zweifelsfall nie gegeben hat.



Was soll denn da gegen Ihn verwendet werden, wenn er einen Nachbau melden will, aber seine Sorte nicht in der Liste findet?
Man kann auch wirklich ALLES dramatisieren...
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Ulikum » So Feb 21, 2016 11:25

Tobi. hat geschrieben:.............
............... ihre Arbeit nicht so einfach erledigen können. Müssen sich daher wohl meistens in einer "Grauzone" bewegen um einigermaßen effektiv zu sein.
..............


:mrgreen:

das ist aber eine interessante Rechtsauffassung, oder sollte ich sagen dann ist ja alles gut so wie es läuft- beide Seiten in der Grauzone?

Das KWS, Syngenta, Monsanto u.a. die Nachbargebühr wirklich benötigen für eine kostendeckende Züchtung ist genauso ein Ammenmärchen wie bei der Autoindustrie die behauptet sie können nur dann Elektroautos entwickeln wenn der Staat das ganze fördert. (Einfach mal die Geschäftszahlen der Unternehmen ansehen)

Mich würden ja mal die Geschäftszahlen der STV interessieren denke das meiste bleibt eh in der Eigenverwaltung und in Rechtsstreiten hängen.

Wenn dann sollte man das ganze über die Beizmittel abrechnen, pro Liter Beizmittel können im Schnitt 4 dt Saatgut hergestellt werden, also wird die Beize je Liter um 10 Euro teurer. Da könnte sich dann die Saatgut Industrie die ganze Treuhand sparen und hätte garantiert mehr Geld für Züchtung übrig. (der Verteilungsschlüssel ist nicht unser Problem und sollte auch nicht von den Landwirten finanziert werden)
Die Spezialisten die glauben an der Beize sparen zu können wird dann die Realität schnell zeigen das Geiz nicht immer geil ist. :lol:
Zuletzt geändert von Ulikum am So Feb 21, 2016 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Nordhesse » So Feb 21, 2016 11:26

Also telefonisch würde ich mit dem Laden auch nix machen- Mich hat da mal so ne unfreundliche Tusse abends um 19.00 angerufen- da hab ich sie schnell gegooglet und gefragt, ob ich sie denn auch morgen abend unter der Nummer..... anrufen könnte :D
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon martinb » Mo Feb 22, 2016 9:54

Hallo Staffelsteiner gibt's schon Ergebnisse von deinem Anwaltkontakt
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Staffelsteiner » Sa Mär 05, 2016 18:29

Bis jetzt noch nicht!
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Ulikum » Fr Mär 18, 2016 7:55

Kann einer auch etwas positives zum letzten Angebot der STV sagen.
Bei dem was mir bis jetzt zu Ohren gekommen ist, ist rabbiat noch höflich ausgedrückt.

Eine Nachforderung für vergangene Jahre ist ohne Anhaltspunkte und Beweise von Seiten der STV bei Gericht nur sehr schwer durchsetzbar wie Gerichtsurteile aus der Vergangenheit zeigen.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon bauer hans » Fr Mär 18, 2016 8:06

Ulikum hat geschrieben:Kann einer auch etwas positives zum letzten Angebot der STV sagen.
Bei dem was mir bis jetzt zu Ohren gekommen ist, ist rabbiat noch höflich ausgedrückt.

Eine Nachforderung für vergangene Jahre ist ohne Anhaltspunkte und Beweise von Seiten der STV bei Gericht nur sehr schwer durchsetzbar wie Gerichtsurteile aus der Vergangenheit zeigen.

als anhaltspunkt reicht,wenn du denen mal mitgeteilt hattest,dass du nachbau einer geschützten sorte betrieben hattest,für die du nachbaugebühr bezahlt hattest!
dann bist du auskunftspflichtig d.h. machst du das nicht,bekommst du ne kostenpflichtige klage auf den tisch!
gleichzeitig wars früher so,dass aufbereiter auskunftspflichtig waren(nach neuem urteil nicht mehr).
die verklagen dich also,obwohl du nicht in der meldeliste des aufbereiters stehst!
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Ulikum » Fr Mär 18, 2016 8:59

bauer hans hat geschrieben:als anhaltspunkt reicht,wenn du denen mal mitgeteilt hattest,dass du nachbau einer geschützten sorte betrieben hattest,für die du nachbaugebühr bezahlt hattest!
dann bist du auskunftspflichtig d.h. machst du das nicht,bekommst du ne kostenpflichtige klage auf den tisch!
gleichzeitig wars früher so,dass aufbereiter auskunftspflichtig waren(nach neuem urteil nicht mehr).
die verklagen dich also,obwohl du nicht in der meldeliste des aufbereiters stehst!


:mrgreen:
Nichts Positives zum Thema, aber es zeigt die Vorgehensweise der STV- parallelen zur GEZ sind eindeutig vorhanden.

dann war die ganze Aktion nichts anderes als Nepper- Schlepper- Bauernfängerei ?
wer für das laufende Jahr Auskunft gibt muss automatisch für die drei da vorliegenden Jahre auch Auskunft erteilen, so steht es zumindest bei der STV.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon Grenzwächter » Fr Mär 18, 2016 9:34

Ich finde die Art und Weise wie die ihr vermeintliches Recht einfordern zum kotzen. Die erschleichen und erzwingen Informationen und erpressen einen damit, das gehört einfach verboten.
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Re: Saatgut Treuhand - rabbiate Vorgehensweise?

Beitragvon jonny500 » Fr Mär 18, 2016 10:58

Grenzwächter hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Ich persönlich zahle jedes Jahr mein Nachbaugebühr. Bei Mais und Raps (40% der Anbaufläche) habe ich eh Z-Saatgut und bei Getreide habe ich auch etwa 50% Z. Von daher ist es auch nicht ganz so viel. Ich habe meine Ruhe, Die Züchter mein Geld und fertig... In der Landwirtschaft wird an ganz anderen Ecken unötig Geld ausgegeben. Stichwort MAschinenkosten


Volle Zustimmung und wenn man ehrlich ist und alles zusammen rechnet kann man eigentlich 100% Z-Saatgut nehmen weil der Finanzielle unterschied marginal ist. Das beste beim Z-Saatgut ist die Gewährleistung.


Hallo,
ja - aber wie weitreichend ist die Gewährleistung denn? 2011 habe ich auf einer Teilfläche Z-Saatgut zur Vermehrung eingesät, der Rest des Schlages Nachbau (angemeldet und bezahlt!). Vom Z-Saatgut liefen nur etwa 10% der gedrillten Körner auf. Gleiches bei Kollegen, die von der selben Chage Saatgut gedrillt hatten. Der Züchter hat die Schultern gezuckt, der Vermehrer hatte die Ware gebeitzt überlagert (aus Anbau 2010). Stillschweigend hat der Händler dann nach einem halben Jahr die Kosten für das Saatgut erstattet. Im Effekt stand ich bei dieser Sorte in 2012 ohne eigen vermehrtes Saatgut da - folglich hohe Kosten bei der Ersatzbeschaffung!

Ähnlich ging es mir 2014. Als der Bestand der Teilfläche mit Z-Saatgut größer wurde, zeichnete sich zunächst eine "zweistufige" Ansicht ab. Bei der Besichtigung der angelegeten Ähren war schnell klar, dass der Weizen mit einem gewissen Anteil Gerste versehen war (kam nicht vom Schlag, da bereits ca. 10 Jahre keine Gerste dort angebaut, der Rest des Schlags war sauber!) - ich kenne Personen, die div. Vermehrern eine gewisse Absicht beim bewussten Ausreizen des Fremdbesatzes andichten - man könnte ihnen nach diesen Erfahrungen gut beipflichten.
Da platze mir schon der Kragen, denn ich sah mich auch in 2014 wieder ohne eigenes Saatgut. In gutem Gewissen sprach ich die Saatgut Treuhand an. Zunächst sagte man mir die volle Unterstützung zu: "...schließlich haben Sie das Saatgut ja teuer bezahlt.".
Letztlich hat auch die STV einen ganz verdeckten Rückzug angetreten. Die "Gewährleistung" erfolgte wiederum "nur" in Form der Erstattung des ürsprünglich bezogenen Saatguts.

Nordhesse hat geschrieben:Eigener Nachbau mit Fremdaufbereitung: 18 € Kosten Getreide. 13 € Fremdaufbereitung, 3 € Logistikkosten, 5 € STV = 39 € / dt Saatgut.

Nehmen wir diesen Betrag mal zu einer Beispielrechnung her und setzen einen Ertrag von 80 dt/ha voraus (gereinigte, zur Beize bzw. zur Saat zu Verfügung stehendes Getreide), der komplett zum Nachbau zur Verfügung stehen soll:
Wert des selbsterzeugten Saatguts nach Aufbereitung: 3120 Euro
Gegenwert Z-Saatgut: 80dt x 63 Euro zuzügl. 7% Mwst. = 5393 Euro
Das heisst, durch einen Ausfall / Fremdbesatz der Vermehrungsfläche kommen in dieser Annahme 2273 Euro Mehrkosten auf den Eigenvermehrer zu.
Die Gewährleistung sollte mindestens auch diese Mehrkosten abdecken! Macht sie aber nicht; :evil:

Gruß

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