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Schießerei in Hanau

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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489 Beiträge • Seite 6 von 33 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 33
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Ferengi » Fr Feb 21, 2020 13:10

Im Prinzip unterscheiden Linksextreme und Rechtsextreme sie da nicht.
Der Unterschied ist nur das sie jemand anderen zur Herrenrasse erkoren haben..
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon bauer hans » Fr Feb 21, 2020 13:22

Zement hat geschrieben:Nein er war rassistisch und psychisch krank !

wer geisteskrank ist,weiss nicht was er tut.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Vario_TA » Fr Feb 21, 2020 14:11

Im Jahr 2018 gab es laut PMK Statistik (politisch motivierte Kriminalität) genau 1.000 Körperverletzungen durch rechtsmotivierte und 507 durch Linksmotivierte.
Bei den tötungsdelikten gibt es sieben bei den rechtsmotivierten und null bei den linksmotivierten.
Bei den extremistischen Straftaten (also gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung) stehen insgesamt 4.622 linke stolzen 19.409 rechten Straftaten gegenüber.

Natürlich darf linke Gewalt nicht verharmlost werden.
Aber sie mit rechter Gewalt gleichzusetzen, ist schon lächerlich.

Und wer einen beliebigen psycho-Experten zum Thema Hahnau fragt, der wird immer den Satz hören, dass es keine Einzeltäter gibt. Radikalisierung hat IMMER mit dem Umfeld zu tun. Und zu diesem Umfeld gehört nunmal so ziemlich alles. Auch afd Zitate wie sie Lacy Laplante gezeigt hat. Und das kann entscheidend sein. Die Afd stellt für solche Täter einen Teil ihrer persönlichen Legitimierung dar.
Das alles einfach als psychisch krank abzustempeln, ist zwar einfach, löst aber das Problem nicht.
Auch psychisch Kranke schießen nicht grundlos um sich, erst recht nicht gezielt auf bestimmte Gruppen.
Und komischerweise wird von Rechten bei Straftaten von psychisch kranken migranten nie davon gesprochen, sowas nicht zu instrumentalisieren. Genau das wird da ja gemacht, um gegen ganze Ethnien zu hetzen, selbst wenn am Ende rauskommt, dass der Täter überhaupt nicht zur von den Rechten unterstellten Gruppe gehört.

Und dass jetzt einfach mit "der war psychisch krank" alles erledigt sein soll, die afd aber alle möglichen Unterstützungen für psychisch kranke streichen oder kürzen will, ist auch komisch. Man könnte fast meinen, die Afd will solche psychisch Kranken im Land haben.
Wörtliches Zitat des entsprechenden Afd Antrags im Hessischen Landtag (Drucksache 20/1407):
Signifikante Einsparung im Bereich Prävention von sonderpädagogischer Förderung/ Inklusive Beschulung/ Förderung kranker Schülerinnen und Schüler


Aber zurück zu Hahnau:
Wer nicht glauben will, dass afd und co etwas damit zu tun haben, dem sei der Begriff stochastischer Terrorismus genannt. Das ist es, was zb die Afd betreibt.
Und das ist genau das, was beim Hahnau - Täter ausschlaggebend war. Der Täter passt exakt auf ein Profil, wie es im stochastischen Terrorismus als Täterprofil beschrieben wird.

bauer hans hat geschrieben:wer geisteskrank ist,weiss nicht was er tut.

Dafür war das erstaunlich gut geplant und sehr zielgerichtet.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Lacy Laplante » Fr Feb 21, 2020 14:23

Natascha Strobl hat geschrieben:Ich möchte gleich noch e #NatsAnalyse nachschieben, weil ich nachher keine Zeit mehr hab. Ich habe mir d Manifest des Terroristen v #Hanau durchgelesen, damit ihr das nicht müsst. Soetwas hat nichts in d Öffentlichkeit verloren u sollte ohne Einordnung nicht wiedergegeben werden
Das Manifest ist anders strukturiert, als jenes des Terroristen von Christchurch oder das Konvolut von Breivik. Es ist eine lange, ausschweifende, paranoide Textwurst, die sehr mühsam zu lesen und zum folgen ist. Es lassen sich trotzdem Ableitungen treffen.
Es fallen mir mehrere Dinge auf, die neben den üblichen rechtsextremen Ideologemen schlagend werden.
1. eine radikal neoliberale Leistung-Haltung
der Terrorist teilt immer wieder in jene, die etwas leisten und jene die nichts leisten ein. Er rassifiziert diesen Leistungsgedanken.
Diese "Völker", die er namentlich nennt, sollen deswegen vernichtet werden, weil sie nicht zu großen Leistungen im Stande sind. Er selbst sieht sich als jemand, der viel leistet und besser ist als alle Anderen. Das ist ein krass sozialdarwinistisches, neoliberales Weltbild.
Diesen Zweig gibt es in der Neuen Rechten und auch im parlamentarischen Rechtsextremismus. Das Leistungsprinzip u das völkische Prinzip werden zusammengebracht. Das ist e ideologischer Unterschied zu anderen Teilen der Neuen Rechten. Er argumentiert das ganz hart ökonomisch durch
Das zeigt sich etwa auch daran, dass er auch Teile des "eigenen Volkes" auslöschen möchte - die Minderleister. Leistung ist sein oberstes Prinzip. Wer etwas leistet, ist etwas wert. Wer nichts leistet, muss ausgelöscht werden. Leistung lässt sich völkisch verorten.
2. Offener Vernichtungswunsch
Er argumentiert ganz offen seinen Vernichtungswunsch durch und kaschiert ihn nicht mit Theorien wie etwa dem großen Austausch. Da steht wortwörtlich drinnen, d diese und jene vernichtet gehören. Das ist mehr alter Nationalsozialismus als Neue Rechte
3. Antisemitismus
Kaum beachtet, aber er ist auch ein Antisemit. Von wegen Rassismus löst Antisemitismus ab, das existiert ganz gut nebeneinander und potenziert einander. Zu den vernichtenden "Völkern" gehört auch ganz explizit Israel.
4. Frauenhass
Er schreibt sehr lange darüber was er für hohe Ansprüche an Frauen hat und, dass nie eine Frau gut genug für ihn war, außer eine u die wurde ihm von dunklen Mächten ("dem Geheimdienst") weggenommen. Frauenhass ist der gr Trigger zur Selbstradikalisierung nach rechts
Ich habe hier darüber geschrieben wie diese drei Ideologeme zusammen gehören. Es ist in jedem Manifest der selbe Dreiklang: Rassismus, Antisemitismus, Frauenhass. Es gehört zusammen. Egal, ob großer Austausch oder offener Vernichtungswunsch.
Der Anschlag von Halle und der Dreiklang des Rechtsterrors | Moment.
Natascha Strobl analysiert für MOMENT politische Sprache und Ideologien.
https://www.moment.at/story/der-anschla ... rrosrismus
5. Obsession mit den USA
Sehr langatmig berichtet er von seiner Hoffnung in die USA und wie die sich militärisch aufzustellen haben. Diese Faszination gibt es offenbar schon länger, aber Trump war wohl ein unglaublicher Boost. Das zeigt die verheerende Signalwirkung.
Den Einfluss von Trump und der AltRight kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wenn der mächtigste Mann der Welt wild herum phantasieren kann, dann eröffnet das unglaubliche Möglichkeitsräume nach rechts. Dieses Manifest ist ein Beleg, was ein Rechtsterrorist daraus macht.

https://twitter.com/Natascha_Strobl/sta ... 93922?s=20
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Lacy Laplante » Fr Feb 21, 2020 14:25

Vario_TA hat geschrieben:
Aber zurück zu Hahnau:
Wer nicht glauben will, dass afd und co etwas damit zu tun haben, dem sei der Begriff stochastischer Terrorismus genannt. Das ist es, was zb die Afd betreibt.
Und das ist genau das, was beim Hahnau - Täter ausschlaggebend war. Der Täter passt exakt auf ein Profil, wie es im stochastischen Terrorismus als Täterprofil beschrieben wird.

Erklärend:
https://www.dictionary.com/e/what-is-st ... terrorism/
oder auf deutsch:
https://twitter.com/puls24news/status/1 ... 38816?s=20
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon T5060 » Fr Feb 21, 2020 14:42

Papa war/ist aber ein GRÜNER. Man könnte hier also den Dachschaden von einem genetischen Defekt ableiten.

Lacy Laplante hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:
Aber zurück zu Hahnau:
Wer nicht glauben will, dass afd und co etwas damit zu tun haben, dem sei der Begriff stochastischer Terrorismus genannt. Das ist es, was zb die Afd betreibt.
Und das ist genau das, was beim Hahnau - Täter ausschlaggebend war. Der Täter passt exakt auf ein Profil, wie es im stochastischen Terrorismus als Täterprofil beschrieben wird.

Erklärend:
https://www.dictionary.com/e/what-is-st ... terrorism/
oder auf deutsch:
https://twitter.com/puls24news/status/1 ... 38816?s=20
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon TMueller » Fr Feb 21, 2020 14:44

Große Schlagzeile gerade:

"Seehofer fordert Psycho-Test für alle Waffenbesitzer"

Da sag ich nur: purer Aktionismus, der nichts bewirkt außer, dass Unsummen an zusätzlichen Ausgaben generiert werden.
Zuletzt geändert von TMueller am Fr Feb 21, 2020 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon otchum » Fr Feb 21, 2020 14:49

TMueller hat geschrieben:Große Schlagzeile gerade:

"Seehofer fordert Psycho-Test für alle Waffenbesitzer"

Da sag ich nur: purer Aktionismus, der nichts bewirkt außer, dass Unsummen an zusätzlichen Ausgaben generiert werden.


Würde er den Test mal für Politiker fordern! :roll:
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Todde » Fr Feb 21, 2020 15:03

Vario_TA hat geschrieben:Dafür war das erstaunlich gut geplant und sehr zielgerichtet.


Schön Deine Ausführung und auch schön allgemein gehalten.
Der Täter war Einzeltäter und hatte keine Kontakte ins rechte Umfeld. Soviel hat die Bundesstaatsanwaltschafft schon veröffentlicht.

Welche Kontakte sollte er denn gehabt haben?
Das Internet spielt bei solchen Täter die Hauptrolle, dort findet man eben Antworten, wie sie ihm anscheinend nach dem Banküberfall keine geben wollte.
Da kann man die AfD noch so ins Rampenlicht führen, zeugt halt von politischer Ausschlachtung oder von Ignoranz.
Diese Behauptungen werden nicht wahrer, wenn sie laufend wiederholt werden. Schaut man sich die Historie der rechten Attentäter an, dann hatten die eigentlich überhaupt keine Bindung zu rechten Parteien, es gibt ja noch welche, die wesentlich weiter rechts stehen.
Parteibindung bedeutet immer eher den politischen Weg zu suchen. Extremistisch Anschläge sind kein politischer Weg.

Warum konnte ihm niemand seine Fragen beantworten?
Die Antworten findet er ansonsten im Internet, größtenteils aus den skandinavischen Ländern und der USA.
Seine wirren Verschwörungstheorien, er hat ja Anzeige erstattet gehabt bei der Bundesanwaltschaft, zeugt von einem doch erheblich wirrerem und extremistischerem Weltbild. Er weißt ja auch von sich "Rechts" zu sein und ortet sich ganz wo anders ein, auch wenn eben die Überschneidungen und Nähe unverkennbar sind.
Vielleicht hat er aber nur einen Tweet von der Partei Kollegin seines Vaters, Renate Künast, verfolgt, die mal so eine rechtsesoterische internationale Seite verlinkt hat. Vielleicht sollte man im Umfeld der Grünen schauen, ob er da nicht diesem esoterischem Verschwörungshumbug mitbekommen hat.

Und wenn man, wie es ja laufend passiert, eben solche Menschen, die traumatisiert, Fragen haben und diese in ihrem engstem Umfeld nicht stellen dürfen, weil das ja "Afd" ist. Dann suchen die sich halt die Antworten wo anders, vermutlich eher nicht bei der AfD, denn heute gibt es ja das Internet. Auf jede Frage findest Du Antworten.
Wer sich davor lieber drückt und die Verantwortung immer abschiebt, der sollte anschließend nicht auf andere zeigen.

Was denken sich nun psychisch labile Menschen, die den Fall mitbekommen? Traumatisiert durch ein Vorkommnis mit Menschen anderer Herkunft? Trauen die sich in ihrem Umfeld Fragen zu stellen und das Geschehene zu verarbeiten? Die werden doch gleich als Na abgestempelt und abgewiegelt. Bleibt eben das Internet.
Und da rutschen dann vor allem Einzelgänger immer tiefer in die ganzen Verschwörungstheorien hinein.

Das kann man hier auch x fach schreiben, die Meinungen vieler sind da festgefahren, die Medien verbreiten das ja laufend also muss es ja stimmen.

Wie wird man eigentlich Linksextremist? Durch die Linke?

Und zum Linksextremismus, was in Leipzig abgeht, würde so von Rechten nicht durchführbar sein. Ich würde dort nicht wohnen wollen, wenn nachts damit rechnen muss, dass einem ein Baukran aufs Dach fällt.
Und die Zahlen sind auch immer schwer nachvollziehbar, selbst wenn ein 11 jähriger ein gewisses Kreuz irgendwo hinmalt einfach weil er meint damit cool zu sein, wird das als rechtsorientierte Straftat registriert. Die Linke hat nicht wirklich Zeichen, die in Deutschland verboten sind. Man darf auch alle möglichen T-Shirts mit sozialistischen Köpfen und Gewaltverbrechern öffentlich tragen und verkaufen. Das wiederum ist im auch rechten Milieu anders.

Und keine Frage, der Extremismus aus welchen Antrieben heraus, sollte bekämpft werden.
Solange man aber Diskussionen an den eigentlichen Menschen vorbei führt, wird man da überhaupt nichts erreichen. Wenn man meint die eine Seite wäre ja nicht so "gefährlich" dann irrt man, denn Gewalttäter wirst Du auf beiden Seiten zu genüge finden. Die Rechte zieht vielleicht auch eher gewaltbereite Männer an, da es sich eben wie auch beim Islam, eher traditionell um männliche Richtungen handelt, wo die Frau hinter den Herd gehört und die Männer das Grobe machen.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Todde » Fr Feb 21, 2020 15:18

Lacy Laplante hat geschrieben:3. Antisemitismus
Kaum beachtet, aber er ist auch ein Antisemit. Von wegen Rassismus löst Antisemitismus ab, das existiert ganz gut nebeneinander und potenziert einander. Zu den vernichtenden "Völkern" gehört auch ganz explizit Israel.


Der passt aber auch zu Teilen der Linken, Grünen und SPD.
Es gibt dort immer wieder Sympathien zu terroristischen Vereinigungen gegen Israel, Ministern etc.

Rassismus und Rassenhass ist keine deutsche Erfindung und auch keine deutsche Besonderheit.

Ein Großteil von dem was Du verlinkt hast und was die Dame aufgeschrieben hat, passt nicht in die rechtsextremistische Szene.
Frauenhass ist dort eher nicht verortet, eher ein altertümliches Frauenbild aber ganz sicher kein Hass.
Vom Kapitalismus schwört diese Szene ebenso ab. Was dann zu weiteren Abgrenzungen von ihm und dem nationalistischem Gedanken führt.

Er hat sich das rausgesucht, was er für sich zu seinem eigenem Weltbild zusammenbaut.
Wenn man das alles so zusammen schmeißt, wie die Dame gemacht hat, dann hätte man beim ISIS auch die Afd und die Rechte als ideologische Vorbilder eintragen können.

Man könnte ebenso, wenn man dazu lust hätte, sich vieles aus der linken Szene ähnlich heraus picken.

Hilft irgendwie nicht weiter. Extremismus sucht sich das, was gerade passt.

Damit bleibt immer noch die Frage, warum hat diesem Menschen, der ist ja nicht morgens aufgewacht und war Amokläufer, niemand geholfen?
Seine Familie muss doch seit dem der Banküberfall geschehen ist, gewusst haben, das er irgendwie Hilfe braucht.
Kommt der Hass vielleicht auch teilweise aus dem Elternhaus? Einer der größten Killer der USA (ein Amoklauf), vor 40 Jahren noch unpolitisch, weist da doch große Parallelen auf, am Ende war auch seine Ehefrau und Mutter unter den Toten und der Vater wurde überhaupt nicht angegriffen, obwohl der mit ein Auslöser seiner Entwicklung war, der durfte nachher die Taten seines Sohnes "erklären". Die eigentliche Erklärung des Amokläufers war einfach nur Menschenhass.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Vario_TA » Fr Feb 21, 2020 15:26

Todde hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Dafür war das erstaunlich gut geplant und sehr zielgerichtet.


Schön Deine Ausführung und auch schön allgemein gehalten.
Der Täter war Einzeltäter und hatte keine Kontakte ins rechte Umfeld. Soviel hat die Bundesstaatsanwaltschafft schon veröffentlicht.

Welche Kontakte sollte er denn gehabt haben?
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Wie gesagt:
Perfektes Profil in Sachen stochastischer Terrorismus.
Und dass "das Internet" DIE Plattform der afd ist, muss man wohl nicht mehr anführen.

Dass du ernsthaft hingehst und die afd für komplett unbeteiligt hältst, nur weil der Typ im realen Leben keine Kontakte damit hatte, ist schon lächerlich.
Die meisten islamischen Attentäter haben auch keine reale Verbindung zu irgendwelchen Organisationen, sondern radikalisieren sich im Internet bei irgendwelchen hasspredigern. Trotzdem käme niemand auf die Idee, diese hassprediger für unbeteiligt zu erklären. Mit der afd bzw deren Auftreten im Netz wird das jetzt aber gemacht. Warum? Es wird hier so getan, als hätte die afd keinen internetzugriff. Dümmer geht's ja wohl nicht.

Und nochmal:
Einzeltäter gibt es nicht. Niemand radikalisiert sich "von selbst".
Und "das Internet" ist ja auch nicht einfach so da. Hinter allen Beiträgen, die zur Radikalisierung beitragen, stecken logischerweise reale Personen.

Bitte informiere dich näher zu stochastischem Terrorismus, vielleicht kommst du dann mal von deiner einzeltätertheorie weg, die zufälligerweise in der Psychologie nicht existiert.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Pegasus_o » Fr Feb 21, 2020 15:39

Der Mann erklärte, von einem (ungenannten) Geheimdienst gesteuert worden zu sein, der über Stimmen in seinem Kopf mit ihm kommunizierten...

Entschuldigung, aber ab diesem Punkt erübrigt sich jede Erörterung, ob der Mann rings oder lechts oder sonstwie politisch orientiert ist/war. Er war psychisch krank. Psychotiker oder Schizophrene brauchen keinen "Grund" und haben keine "Logik" .

Die Instrumentalisierung des Vorfalls hat allerdings eine Logik.

Gruß
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Ferengi » Fr Feb 21, 2020 15:50

Vario_TA hat geschrieben:[

Dass du ernsthaft hingehst und die afd für komplett unbeteiligt hältst, nur weil der Typ im realen Leben keine Kontakte damit hatte, ist schon lächerlich.



Das du ernsthaft die Grünen für komplett unbeteiligt hältst ist schon lächerlich.

Das Elternhaus spielt bei sowas ganz sicher eine nicht unerhebliche Rolle.
Und ganz offensichtlich fehlte es derart an elterlicher Zuneigung, das die Eltern nicht mal gemerkt haben wie traumatisiert ihr Kind ist.
Denn sonst hätten sie ihm nicht nur helfen müssen, sondern auch dafür sorgen müssen, das seine Waffenbesitzkarte eingezogen wird!
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Vario_TA » Fr Feb 21, 2020 16:12

Ferengi hat geschrieben:Das Elternhaus spielt bei sowas ganz sicher eine nicht unerhebliche Rolle.

Bei einem 43 jährigen?
Und warum ist relevant, in welcher Partei ein Elternteil ist? Meinst du, die bösen Grünen haben den Eltern gesagt, dass sie ihrem Erwachsenen Sohn rassistische Ideologien eintrichtern sollen?
Oh man.
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Re: Schießerei in Hanau gestern abend

Beitragvon Ferengi » Fr Feb 21, 2020 16:20

Ach, und wenn dein Kind 43 ist, ist es dir egal was aus ihm wird!? :roll: :roll:

Wenn jemand in meiner Familie Opfer eines Banküberfalls werden würde, würd ich ihn mit Sicherheit nicht im Stich lassen!
In solchen Fällen braucht es fimiliäre Wärme und Zusammenhalt.
DANN merkt man auch wenn sich jemand so extrem in eine psychotische Richtung entwickelt.

Der Typ war totale meschugge im Kopp, das will angeblich keiner bemerkt haben?
Lächerlich! :roll: :roll:
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