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Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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67 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon schlütertracler » Mo Dez 04, 2017 12:16

Moin,
natürlich hat das kleine Getriebe im Maxxum CVX am Anfang der zweiten Stufe einen schlechteren Wirkungsgrad. Wer viel mit der Kurzscheibenegge bei 12-15 km/H unterwegs ist wird das auch sicher bemerken. Ich glaube aber nicht das dieses für einen Allround-Traktor ein großes Problem darstellt. So oft ist man bei hoher Zuglast nicht in diesem Geschwindigkeitsbereich unterwegs. Man sollte es aber natürlich wissen und gegebenenfalls unter dieser Geschwindigkeit bleiben.
Der kleine Fendt Vario reduziert bei niedriger Zuggeschwindigkeit auch seine Leistung (unterhalb 7 km/H).
Mir kam das kleine Stufenlose Getriebe auf der Straße eigentlich recht spritzig vor im NH T7.210. Die Beschleunigung war sehr gut, gerade weil er nur einmal "schalten" muss. Wir haben hier aber auch keine "Berge".
Der Maxxum CVX liegt im Powermix ja auch sehr nahe am Fendt Vario 312. Auf der Straße ist er sogar sparsamer. Die kleinen Getriebe laufen meines Wissens auch sehr unauffällig was Reparaturen anbelangt.
Wir hatten bis vor kurzem noch einen Puma 185 CVX mit dem großen Getriebe. Dieser Traktor lief auch sehr sparsam. Ob vor der Feldspritze (5000L), dem 6 Schar Kverneland Pflug oder im Transport mit dem Big Body 750.
Man muss wissen das die Case/Steyr/NH oft mit Schlupfsensoren ausgestattet sind und deshalb im Display die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen.

@Vario TA
Wo wir gerade bei den Nebraska Tests sind. Wie erklärst du dir das schlechte abschneiden der MF Varios dort?
z.B. Puma CVX 240 vs MF 7726

https://tractortestlab.unl.edu/Case%20I ... %20FT4.pdf
https://tractortestlab.unl.edu/Massey%2 ... a%20VT.pdf

MfG Christian
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Andy_S » Mo Dez 04, 2017 12:29

Ich fahre seit 2 Jahren beim kommunalen Arbeitgeber den 6115r ohne Ad Blue mit dem 24/24 Getriebe. Hauptaufgaben sind Frontladerarbeiten und Winterdienst. Der Schlepper hat mich bisher nicht überzeugt. Das Getriebe lässt sich in den Gruppen A, B und C schlecht schalten. Beim Bremsen, besondeers im eingeschlagenen Radzustand verspannt das Allrad stark, beim lösen ruckt der ganze Schlepper. Für unsere Zwecke bei Ladearbeiten, besondeers bei beladenen Europaletten ungeeignet. Bei anderen Frontladerarbeiten, z.B. Schotter laden geht der Schlepper beim schnellen Aushenen des Frontladers einfach aus. Die Wendeschaltung funktioniert sehr ruppig. Die Übersicht nach vorne ist schlecht. Der Motor macht einen guten, starken Eindruck.
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Lonar » Mo Dez 04, 2017 13:04

schlütertracler hat geschrieben:
@Vario TA
Wo wir gerade bei den Nebraska Tests sind. Wie erklärst du dir das schlechte abschneiden der MF Varios dort?
z.B. Puma CVX 240 vs MF 7726

https://tractortestlab.unl.edu/Case%20I ... %20FT4.pdf
https://tractortestlab.unl.edu/Massey%2 ... a%20VT.pdf

MfG Christian

Ich bin zwar nicht Vario Ta aber der Case ist ne Tonne schwerer und hat breitere Reifen ;-)
So aussagefähig ist der Test jetzt auch nicht aber man kann die Wirkungsgrad Löcher ganz gut sehen.
Beim Mf zb bei Rabbit 9(Hase = 2ter Fahrbereich 9kmh) .
Ich seh das eher praktisch, wenn man nicht schneller als 12Kmh ackern will kann man den Case ruhig nehmen. Kommt die Scheibenegge halt einen Meter breiter oder man fährt 2 Kmh langsamer. Das macht für die paar Stunden im Jahr doch gar nichts aus, wenn der Trecker sonst gut ist.
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon schlütertracler » Mo Dez 04, 2017 13:15

Moin,
@Lonar
kannst ja auch nen Dyna 6 7726 als Vergleich nehmen, der hat 650/85 R38 und wiegt mehr als der Puma. Außerdem wiegt der Stufenlose MF nur ca. 500 kg weniger und es wird auf Beton gezogen.

MfG Christian
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Vario_TA » Mo Dez 04, 2017 15:53

@schlütertracler

Rechne bei dem 7726 mal nach:
An der Zapfwelle ist der absolute Verbrauch höher als bei den zugleistungstests. Daraus ergibt sich für mich der ganz einfache Schluss, dass der mf während der zugleistungsmessung nicht die gleiche Motorleistung wie an der Zapfwellenbremse oder wie eben der Puma hat. 1-1,5 Liter pro Stunde verschwinden an der Zapfwellenbremse ja nicht einfach im nichts... oder läuft der mf vor dem Bremswagen etwa nicht unter volllast :lol:

Ich kenne mich mit mf nicht so gut aus, aber offensichtlich ist die Motorleistung an der Zapfwelle höher... scheinbar wird dort der Boost aktiviert. Das passt auch bei dem 7726 dyna 6, der am Bremswagen erst bei aktiviertem Boost den absoluten Verbrauch wie an der zapfwellenbremse erreicht.

Insgesamt ist der spezifische Verbrauch beim dyna vt etwas höher als beim dyna 6. Das kann aber auch an den unterschiedlichen gewichten liegen (der 7726 unterscheidet sich übrigens nicht nur im Getriebe zwischen Schalter und stufenlos, da sind auch meines Wissens zb andere Achsen bei).
Schwerere Schlepper sind auf der betonbahn bei niedrigen Geschwindigkeiten im Vorteil, leichte bei höheren Geschwindigkeiten ab ca 10kmh (weil die Priorität von Schlupf sinkt und die der walkarbeit der Reifen steigt). Und höhere Motorleistungen sind grundsätzlich etwas besser im gesamtwirkungsgrad.
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon IHC Liebhaber » Mo Dez 04, 2017 18:28

Moin,
Haben seit gut 1 Jahr den 6130r Autopowr in der Vollausstattung, nur FL und FZ hat er nicht. Wir haben bis jetzt knappe 600 Stunden drauf gejukelt und sind sehr zufrieden, ist bei uns der Hauptschlepper der alles erledigt. Motor ist sparsam, Kabine sehr geräumig und hervorragend verarbeitet, von der Zugleistung ist er auch in Ordnung also klar er kommt an nen 6ender nicht ran aber unseren Pöttinger Synchro 3030 Nova kann er mit 25 CM Tiefe noch gut bewegen. Alles in allem ein echtes Profi Gerät das auf jeden Fall sein Geld wert ist. Kann ich dir nur empfehlen sich mal nen 6R anzuschauen... Die anderen sind jedoch sicherlich auch keine schlechten Schlepper, denke aber das die Verarbeitung beim Hirsch am besten ist, zumindest munkeln hier ganz viele so darüber die sich mal unseren Schlepper aus Neugierde angeschaut haben.
MfG
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon melkexpert » Mo Dez 04, 2017 20:17

Ja, ich würde mir sofort einen 6R kaufen, wenn da nicht die riesen große Haube die Sicht auf den frontlader verdecken würde, ich lade 2000 Rundballen pro Jahr
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Lonar » Mo Dez 04, 2017 20:27

melkexpert hat geschrieben:Ja, ich würde mir sofort einen 6R kaufen, wenn da nicht die riesen große Haube die Sicht auf den frontlader verdecken würde, ich lade 2000 Rundballen pro Jahr

Kamera an den Frontlader und das Display übers Amaturenbrett. Da siehst du ja sonst eh nur die Haube ;-)
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon matze6820 » Mo Dez 04, 2017 20:27

Einfach mal selbst"erfahren",ich find das gar nicht so extrem
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Vario_TA » Mo Dez 04, 2017 21:23

schlütertracler hat geschrieben: So oft ist man bei hoher Zuglast nicht in diesem Geschwindigkeitsbereich unterwegs. Man sollte es aber natürlich wissen und gegebenenfalls unter dieser Geschwindigkeit bleiben.

Der kleine Fendt Vario reduziert bei niedriger Zuggeschwindigkeit auch seine Leistung (unterhalb 7 km/H).

Der Maxxum CVX liegt im Powermix ja auch sehr nahe am Fendt Vario 312. Auf der Straße ist er sogar sparsamer.



Also im standgas (800 Touren) erreicht man den zweiten Fahrbereich schon bei unter 5kmh. Mit eco Zapfwelle und standarddrehzahl (1600 Touren) bei ca 9,5 kmh.
Das ist in meinen Augen nicht gerade ein Bereich, den man selten nutzt :?

Der einzige Vario, der seine Motorleistung bei langsamen zugarbeiten reduziert ist der 939. Dieser wird unter 22kmh beschnitten, weil die Achsen nicht mehr Drehmoment mitmachen. Alle anderen werden bei langsamen zugarbeiten über den Getriebedruck begrenzt, was aber erst bei extrem niedrigen Geschwindigkeiten passiert und außerdem die Achsen vor Überlastung schützt. Wer in Mechanik nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, der kommt wohl von selbst drauf, dass man über eine Schlepperachse bei 20m pro Stunde keine 100kw übertragen kann...

aber man kann die Wirkungsgrad Löcher ganz gut sehen.
Beim Mf zb bei Rabbit 9(Hase = 2ter Fahrbereich 9kmh) .
[/quote]

"Rabbit 9" bedeutet, dass bei nenndrehzahl 9kmh erreicht werden. Es wird aber nicht bei nenndrehzahl gemessen. Die tatsächliche Geschwindigkeit liegt bei 7,6kmh. Das ist der Bereich, den man bei einem Vario am wenigsten nutzt, für langsame zugarbeiten gibt es den ersten Fahrbereich, der ist da (wie man sieht) etwas besser. Bei niedrigen Geschwindigkeiten unter ca 3-5 kmh sind diese Messungen nur wenig aussagekräftig, weil da das Schleppergewicht und damit der Schlupf sowie die erreichbare Zugkraft eine viel wichtigere Rolle als die Motorleistng oder das Getriebe spielen.

Der maxxum erreicht das powermix Niveau des 300ers nur wegen des genialen Motors. Bei reinen zugarbeiten ist der 300er teilweise über 10% sparsamer! Ist natürlich unterm Strich egal, weshalb ein Schlepper einen geringen Verbrauch erreicht, ich wollte aber trotzdem kurz anmerken, dass das Getriebe allein noch lange keinen guten Powermix bedeutet bzw man eben nicht von einem guten Powermix Wert auf ein gutes Getriebe schließen kann. :klug:

Der 500er ist wegen des größeren Getriebes mit zwei fahrbereichen übrigens nicht ganz auf dem Powermix Niveau des 300ers... da sieht man mal, was eine einzige Stirnradstufe ausmacht. Gerade bei geringen Motorleistungen unter 100kW macht sich ein komplexer Getriebeaufbau deutlich im Wirkungsgrad bemerkbar. Die 500er Varios sind so gesehen die schlechtesten unter den Varios, was das anbelangt...


elchtestversagt hat geschrieben:Das ein guter Lastschalter immer deutlich sparsamer fährt...


... ist falsch.
Hier eine Nutzwertanalyse, die zwar schon einige Jahre auf dem Buckel hat, aber trotzdem ein paar interessante Tatsachen enthält.
http://440ejournals.uni-hohenheim.de/in ... /8226/8079

Zb ist der Wirkungsgrad des damaligen ML200 im bestpunkt um gerade mal 1,4% schlechter im Wirkungsgrad als ein vierfachlastschalter von ZF und zudem deutlich gleichmäßiger im Wirkungsgrad.
Zusammen mit der stufenlosigkeit ergeben sich nunmal enorme Vorteile. Heutzutage ist der Vorteil wohl deutlich geringer, weil die Schaltgetriebe besser gestuft, schneller geschaltet und weitestgehend automatisiert werden können... trotzdem bleibt bei vielen Anwendungen ein Vorteil. Heutzutage zählt unter anderem die Beschleunigung und da ist ein Vario auf 50kmh, wenn ein lastschalter gerade auf 40 ist... natürlich nur, wenn beide leer sind.
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon Chris512 » Mo Dez 04, 2017 23:03

Wenn ich außerhalb der Diskussion etwas zum Besten geben dürfte:
Alle drei Kandidaten mal ausgiebig testen bzw. Probefahren vlt. noch einen standardisierten Vergleich machen. Zum Beispiel mit vollem Güllefass oder Kipper die gleiche Strecke abfahren usw. und natürlich Auslitern. Oft ergibt sich in Kombination mit nem guten Händler und einen vernünftigen Preis dann die Kaufentscheidung von selbst.
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon glaaheidnbaua » Mo Dez 04, 2017 23:36

Ich habe mich selbst ein gutes Jahr mit dem Thema beschäftigt. ich hhatte einige händler kontaktiert zwecks Angebot &Vorführung. War hier allerdings recht enttäuscht. Letztlich kam ich wieder zu valtra. Mir wurde ein active 154 zur Verfügung gestellt eine Woche lang. Etwas später noch ein 174 direct. Nach längerem hin und her gab ich dann im August den vorführer N174 direct übernommen. Mittlerweile etwa 400stunden gemacht. Grund für stufenlos war bei mir das Einsatzgebiet des schleppers. Vorallem frontlader und Pflegearbeiten (Spritze&Streuer auf sehr schlechter struktur) sowie 5schnitte pro jahr mit der Schmetterling s kombi ebenfalls im schwierigen Gelände.
Ich bin mit dem Schlepper und der getriebevariante bisher recht zufrieden da für die schweren zugarbeiten noch ein größerer schlepper zur Verfügung steht. Dafür ist das direct Getriebe absolut nicht zu empfehlen. Übersicht, wendigkeit bin ich recht zufrieden. In drr kabine hat sich einiges getan. Super sicht nach vorne da keine querstreben mehr inder scheibe, großes wischfeld, sowie gute sicht nach rechts und links dank mehr glasfläche im Vergleich zu den vorgängern. leider gibt es auch negative Entwicklungen wie die türen ohne rahmen (schliesen richtig schlecht), auch die Verkleidung war bei den alten etwas robuster. Das wirkt etwas lumpig. Eine Vorführung ist der Valtra auf alle fälle wert! Soll es der Arbeit allrounder werden, der auch schwere zugarbeiten verrichten soll würde uch hier absolut zum versu raten...
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon RHaRE » Di Dez 05, 2017 0:04

melkexpert hat geschrieben:Ja, ich würde mir sofort einen 6R kaufen, wenn da nicht die riesen große Haube die Sicht auf den frontlader verdecken würde, ich lade 2000 Rundballen pro Jahr



Hallo melkexpert

Ich lade mit meinem 6130 R auch Rundballen. Man gewöhnt sich daran. Bei Rundballen kommt es ja nicht auf den letzten Zentimeter an. Mit einer Palettengabel eine Palette am Boden genau zu treffen ist schwieriger .Auch der Anbau von Frontladergeräten auf Grund der breiten Schwinge ist gewöhnungsbedürftig. Ich drehe den Euronormrahmen ganz nach unten und kann dann die Koppelhacken der Schaufel und die Welle in der es am Frontlader einhacken muß ordentlich sehen. Dann geht es genau so schnell wie bei der schmalen Schwinge.

Gruss RH
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Re: Schlepperkauf (JD 6130R, Valtra N 174, Maxxum CVX 145)

Beitragvon schlütertracler » Di Dez 05, 2017 9:18

Moin,
@Vario TA
Ich hab mir das mit der Leistungsbegrenzung nicht ausgedacht, denn so stand es in der Profi beschrieben:

Zitat Profi: "Bei reiner Zugarbeit unter 7 km/h beginnt der 312er allerdings, die Motorleistung zu drosseln (Grafik: „Zugleistung und Verbrauch“). Laut Fendt „eine intelligente Maßnahme, um das (sonst übliche) Ansprechen des Druckbegrenzungsventils im GetriebeHydrostaten zu verhindern“. So werden bei 4 km/h nicht nur rund 5 l/h weniger Diesel
eingespritzt, sondern es kommen auch fast 30 PS weniger Zugleistung an den Rädern an als noch bei 12 km/h. Dass der spezifische Verbrauch dabei rund 10 % höher ist, liegt
vor allem daran, dass der Motor in einem anderen Betriebspunkt läuft und das Getriebe hier weniger Wirkungsgrad hat."
Zitat aus Profi 11/2016

Ich glaube dem Landwirt ist die reine Effizienz seines Getriebes "relativ" egal, solange das Gesamtpaket stimmt mit Verbrauch, Fahrverhalten usw. Das muss jeder für sich selbst herausfinden, die Tests geben einem schon mal eine "Richtung" vor. Natürlich sollte man sich mit der Maschine befassen, um auch die Schwachstellen zu kennen.

Aber was nutzt mir das effizienteste Getriebe, wenn ich nach 7.000 Std den Motor tauschen muss für 30.000€? Da fahre ich doch lieber mit 1-2l Mehrverbrauch. Beim Verkauf einer Gebrauchtmaschine wird nur für das ordentlich gezahlt, was auch noch länger hält.

MfG Christian
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