Was haltet ihr von folgender Theorie: Die Schlachtmafiosi, auch CT, heben die Preise dann an, wenn deutsche Ferkel nicht vermarktbar sind, sprich, wenn die Mäster Ställe leerstehen lassen. Diese Ferkel werden dann meist nach Osteuropa gekarrt, im schlimmsten Fall sogar geschlachtet. Dann bekommen Leute wie CT kalte Füße und heben die Preise an, damit wieder eingestallt wird.
Somit würde der Preis sich nach den voraussichtlichen Liefermengen in 4 Monaten richten.
Bayern & Baden-Württemberg: 17% weniger Sauenhalter
Die Landesämter für Statistik in Bayern und Baden-Württemberg haben die vorläufigen, repräsentativen Ergebnisse der Schweinebestandserhebung zum 3. Mai 2013 veröffentlicht.
In beiden Bundesländern sank der Schweinebestand. In Bayern um 3% auf 3.411.400 Schweine und in Baden-Württemberg werden noch 1,88 Millionen Schweine (-5,9%) gehalten.
Sauenbestand stark rückläufig
In den einzelnen Unterkategorien fiel der Rückgang unterschiedlich hoch aus. Die stärkste Abnahme wurde in Bayern bei den Zuchtsauen festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Anzahl der Zuchtsauen um 8,5 Prozent (-24.200 Tiere) auf 261.900 Tiere.
Hauptverantwortlich für den deutlichen Abwärtstrend in Baden-Württemberg sind ebenfalls die Zuchtsauen. Der Bestand der Zuchtsauen liegt mit 181 200 um 17 000 (− 8,6 Prozent) unter dem Bestand des Vorjahres.
Immer weniger Sauenhalter
Gleichzeitig nahm die Zahl der Zuchtsauenhalter im Vergleich zum 01. Mai 2012 um 17,4% ab. In Baden-Württemberg halten noch 1.400 Landwirte Zuchtsauen. Ebenso dramatisch ist der Rückgang der sauenhaltenden Betriebe in Bayern. Hier beendeten 17% der Sauenhalter ihre Ferkelproduktion, so dass es noch 3.000 Betriebe mit Zuchtsauen gibt.
@JohnDeere CT hat sich schon eine gewisse Grundauslastung gesichert indem er Händler (wie vor kurzem erst herauskam auch Erzeugergemeinschaften) und Mäster an sich gebunden hat. Ähnlich bei Westfleisch. Viele können daher gar nicht anders vermarkten. Für die Mäster die sich nicht gebunden haben macht dein Aufruf aber sicher Sinn. Allein schon um Tönnies nicht noch mehr Marktanteile zu überlassen.
Vereinigungspreis für Schlachtschweine 14.06. – 21.06.2013 Preise frei Eingang Schlachtstätte, FOM- bzw. AutoFOM-Referenzmaske sind im Internet unter www.vezg.de hinterlegt AutoFOM-Preisfaktor: 1,68 €/Indexpunkt FOM-Basispreis: 1,68 €/kg SG (unverändert) Schweine: gute bis sehr gute Nachfrage Ferkel: belebte Nachfrage erwartet Vereinigungspreis für Schlachtsauen 1,33 €/kg SG (+ 5 Cent) Quelle: AMI / VEZG
Halb acht, halb neun, es wird schon heller, Der Vater reitet immer schneller, Erreicht den Hof mit Müh und Not, Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Leider spielt es CT noch zusätzlich in die Karten das viele Kreditversicherungen Vion Kreditlimite gestrichen oder reduziert haben. Aus diesem Grunde sind viele verunsichert und liefern nicht mehr bei Vion an. Da kleinere Schlachthöfe nicht in der Lage sind diese Mengen zusätzlich reinzunehmen bleiben nur die Großen.
Alles deutet auf einen Anstieg hin, aber das war auch schon letzte Woche der Fall. Vielleicht schaffen es die Schlachter wieder den Preis niedrig zu halten. Wir verharren auf Winterniveau und von Seiten der Kosten gibt es nicht den erwünschten Rückgang, dank der hohen Sojapreise.