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seilwinde kette vs getriebe

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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69 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon eulses » Mo Aug 22, 2011 14:32

hallo,

mich würde der vergleich kette zu getriebeseilwinde interessieren.

aktuell gerade der vergleich einer kettenseilwinde z.B. tajfun 10,5 t zu einer pfanzelt s-line getriebe winde mit 7,2 t - wenn ich mir die preise anschauen müsste man zur tajfun greifen doch ist die pfanzelt wirklich von der qualität her wesentlich besser bzw. kommt die 7,2 getriebewinde von der zugkraft überhaupt an die 10,5 heran - es heisst ja immer die getriebewinden haben mehr zugkraft.

bin aktuell am überlegen die 6,5 t tajfun gegen entweder die 10,5 t von tajfun einzutauschen oder vielleicht zu einer pfanzelt zu greifen.

wer hat hier erfahrungen?
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon broitbeil » Mo Aug 22, 2011 15:45

Hallo,

ich empfehle die erstmal folgende Lektüre: http://www.feige-forsttechnik.de/testbericht

Das sagt auch schon viel zu den "tollen Getriebewinden".

Ich sag mal so, wenn der Kettentrieb durch Auslastung (1000h/Jahr) oft verschleißt würde ich zur Getriebewinde gehen. Beim einem LW-Betrieb mit 2-50ha Wald, wird man auch eine Kettenwinde nicht so schnell kaputt kriegen.
Die Pflanzelt mußt du unbedingt mit der aktiven Aufwickelung nehmen. Ohne wickelt die extrem besch...

Grúß
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon d4006 » Mo Aug 22, 2011 16:33

Zumal Tajfun-Winden bis 8,5 Tonnen Kettenantrieb haben- die 10,5 Tonnen-Tajfunwinde schaut von der Bauform her gleich aus, is aber eine Getriebewinde- u.a. zu sehen an der Abdeckung am Schild (Platte mit 4 Schrauben)
Bei 10 Tonnen Zugkraft muss halt auch was ordntliches davorhängen ;-)

Und was bei andren Threads (die ich jetz auch nicht suchen möchte :roll: ) auch immer wieder gesagt worden is: 6 Tonnen Zugkraft sind 6 Tonnen Zugkraft- ob durch Kette oder Getriebe angetrieben egal; Der Zugkraftverlust is bei Getriebewinden normalerweise ned so hoch, da quer eingebaute Trommel- Kettenwinden haben etwa 50% Zugkraftverlust, ganz grob gesagt- Bei Iglandwinden isses aber sicher weniger, soviel weis ich ;-)
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Badener » Do Sep 29, 2011 21:26

d4006 hat geschrieben:Zumal Tajfun-Winden bis 8,5 Tonnen Kettenantrieb haben- die 10,5 Tonnen-Tajfunwinde schaut von der Bauform her gleich aus, is aber eine Getriebewinde- u.a. zu sehen an der Abdeckung am Schild (Platte mit 4 Schrauben)
Bei 10 Tonnen Zugkraft muss halt auch was ordntliches davorhängen ;-)

Und was bei andren Threads (die ich jetz auch nicht suchen möchte :roll: ) auch immer wieder gesagt worden is: 6 Tonnen Zugkraft sind 6 Tonnen Zugkraft- ob durch Kette oder Getriebe angetrieben egal; Der Zugkraftverlust is bei Getriebewinden normalerweise ned so hoch, da quer eingebaute Trommel- Kettenwinden haben etwa 50% Zugkraftverlust, ganz grob gesagt- Bei Iglandwinden isses aber sicher weniger, soviel weis ich ;-)


Ich weiß ich weiß
pray the tread is still alive.

Aber ich finde eines solte noch zu diesem Thema gesagt werden.
Getriebewinden haben immer eine bessere (größere) Übersetzung.
Da der Durchmesser des Kettenrades irgendwann eine unpraktikable Größe annimmt.
Die Getriebewinden haben somit kleinere Seilgeschwindigkeiten.

Der Zugkraftverlust ist lediglich abhänig von dem Trommeldurchmesser.

Da Kettenwinden für gewöhnlich für den Semiprofibereich gebaut werden und Getriebewinden im Profisektorbereich Verwendung finden werden Getriebewinden meist erst mit höheren Zugleistungen ausgeliefert.

Ich persönlich in der Meinung lieber eine Gebrauchte Getriebewinde las eine neue Kettenwinde. eines steht aber fest, 6t sind 6t egal ob von einer Kette angetrieben oder vom Getriebe. Die Zugkraftverluste sind bei Getriebewinden für gewöhnlich kleiner als die von Kettenwinden.

Die Qualität von Getriebewinden ist sicher höher als die der Kettenwinden.

Meine ganz persönliche Meinung.


Gruß
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon d4006 » So Okt 02, 2011 17:01

Badener hat geschrieben:....
Die Zugkraftverluste sind bei Getriebewinden für gewöhnlich kleiner als die von Kettenwinden.
....
Die Qualität von Getriebewinden ist sicher höher als die der Kettenwinden.
Meine ganz persönliche Meinung.

Gruß


Jep, durch die quer eingebaute (breitere) Trommel is natürlich der Zugkraftverlust kleiner

Das glaub ich sofort, dass Getriebewinden qualititiv besser sein dürften als Kettenwinden- Der Grund is eh schon genannt, Getriebewinden sind für den Profibereich, da darf/sollte nix harken, Kettenwinden werden wsl. nicht sooo viele Stunden draufbekommen als Getriebewinden und bedingt durch den höheren Zugkraftverlust müssen sie auch nicht sooo viel aushalten bzw. nimmt die Belastung mit der Zugleistung zugleich recht rasch ab; So kommt es zumindest mir vor wenn ich so drüber nachdenke;

Persönliches Fazit:
Profis -Forstunternehmen, Besitzer> 80ha Wald bei voller Eigenleistung jetz ganz grob und mehr wie genügend Auslastung- sollten auf die Dauer zu Getriebewinden greifen, da dürfte eine Kettenwinde schnell weg sein
Für Brennholzmacher, Land- und Forstwirte mit einigen fm bzw. teils Eigen- teils Fremdmechanisierung kann eine Kettenwinde leicht ausreichen- Welche Ausrüstung (Mechanisch, EH, Funk) sei dahingestellt

Wieder mal eine Floskel:
Schlussendlich muss eh jeder selber wissen was man braucht und was als nicht notwending, aber große Arbeitserleichterung (v.a. Funk) zählt; Es ist nicht gesagt, dass man mit einer Kettenwinde nicht im Lohn rücken kann und auch nicht, dass jemand für die Eigenversorgung oder für "ein paar fm" keine Getriebewinde haben "darf"- zahlen tut's eh jeder selbst ;-)
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Daniel Setz » Di Okt 04, 2011 11:37

Hallo!

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen- für den gelegentlichen Einsatz sind die Kettenwinden schon ok- und durch die Massenproduktion in Osteuropa sind die Preise auch so niedrig, dass man sich so etwas sogar nagelneu vom Händler mit ausgewiesener Steuer usw. leisten kann.

Ich denke aber, dass es doch ein paar ganz wesentliche Unterschiede gibt:

Die Kette muss man regelmäßig schmieren und nachspannen, damit der Antrieb sauber funktioniert und die Kettenräder nicht leiden. Ich kenne das von unserer alten Farmi- Winde- da hat sich nie einer drum gekümmert und auf einmal hat das Ding bei vollem Zug geknallt und gerappelt wie verrückt, weil die Kette übersprungen ist. Möchte gar nicht wissen, wie die Kettenräder mittlerweile aussehen. Gerade das Große auf der Trommel macht bestimmt viel Freude, wenn man es mal wechseln muss.
Bei einer Getriebewinde muss man sich im Prinzip um nichts kümmern- höchstens alle paar Jahre mal einen Ölwechsel beim Getriebe machen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bedienung. Kupplung und Bremse bei einer Getriebewinde werden hydraulisch betätigt und mit mehreren, im Kreis angeordneten Hydraulikkolben angedrückt- zumindest ist es bei Schlang + Reichard so.
Man hat also immer eine saubere, schlupffreie Kraftübertragung und fast keinen Verschleiß. Zudem sind Bremse und Kupplung miteinander gekoppelt und arbeiten mit einer sogenannten Überschneidung, d.h. beim Anziehen geht die Bremse auf und gleichzeitig wird die Kupplung angedrückt; hört man auf zu ziehen, geht die Kupplung auf und die Bremse sofort zu. Das funktioniert sehr sauber, das heißt, wenn man einen Stamm einen steilen Hang hochzieht, rutscht er keinen Zentimeter zurück, wenn man das Ziehen unterbricht.

Insgesamt ist die technische Ausführung bei Profiwinden halt viel hochwertiger. Wenn ich mir die Hebel- und Seilbetätigung unserer Farmi anschaue, dann ist das schon nichts für die Ewigkeit. Da laufen die Gelenke und Rastkugeln einfach Eisen auf Eisen, keine Lagerungen und nichts gehärtet. Das leiert schnell aus und macht Ärger, und sowas findet man im Profibereich nicht.
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Falke » Di Okt 04, 2011 13:35

Hmm, Forstseilwinden mit Rollenkettenantrieb eignen sich durchaus für mehrere Hundert Festmeter Holz pro Jahr.
Ich denke, erst wenn es in die Tausende Festmeter jährlich geht, rentiert sich eine Profi-Getriebewinde.
Das mit der Überschneidung zwischen Kuppeln und Bremsen funktioniert auch bei schnürlebedienten "Ostblockwinden" ganz gut
(wobei Slowenien, wo die allermeisten "Kettenwinden" hergestellt werden schon lange EU-Mitglied mit allen typischen Merkmalen ist ...)

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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Djup-i-sverige » Di Okt 04, 2011 14:37

nichts für die Ewigkeit


Vor allem als Gewerbetreibender hab ich doch nichts mehr davon wenn was ewig hält?Irgendwann fällt irgendwem wieder ein das das und das viel zu unsicher sei, und das das verboten werden muss, und nur andere Ausführungen zulässig sind.Und dann hilft es nicht das die Maschine für die Ewigkeit gebaut ist, denn sie wird (vor allem wenn sie fürn Hobbygebrauch zu groß/schwer/weißnichtwas ist) quasi wertlos...
und wenn man bei einfachen Hebelchen den unterschied im Aufwand sieht zwischen Loch und Loch mit Buchse und Verstärkung und Trallala.. wo das Loch auch so und so lange hält, bei Bedarf zugeschweißt und neu gebohrt werden kann...
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Jet 3 » Di Okt 04, 2011 18:44

Von den Hektar her darf ich mich wohl auch zu den Semiprofis zählen .
Habe vor 4 Jahren eine Kettenwinde mit einfach Funk neu gekauft eines namhaften Herstellers (made in Germany) .Würde es nicht mehr tun .
Gründe :
-beim losziehen unter Last (z.b Baum umziehen )lässt sie halt einfach immer kurz nach ,keine wirkliche Bremmsüberschneidung .
-das Bremmsband einer Kettenwinde ist nicht wirklich so geeignet zum Rücken mit den Ketten im Seil statt in der Chokerleiste,dieses
ist bei einer Getriebewinde kein Thema .Schäden hatte ich jetzt deswegen noch nicht ,aber trotzdem .
-Motor Start /Stop über Funk hab ich nicht .Also Winde oben im Weg kräftig reindücken in den Boden damit die Fuhre ja auch gut steht .Dadurch wird bei jeder Kettenwinde die Gelenkwelle stark abgewinkelt .Die Folge :arrow: es rattert .Dann muss ich ja runter laufen ,den Wald ,mit Seil und Funkbedienung ,evtl. noch MS dabei .Oben steht der Schlepper mit laufender Zapfwelle ,es rattert und rattert,und rattert .So ein runterlaufen ,anschlagen ,evtl kurz was absägen ,das dauert schon mal 15 min .Oben rattert es und rattert es :arrow: das NERVT.
Eine gute Winde kaufen die meisten" Semiprofis" einmal im Leben .Ne dann lieber nochmal 1000 bis 2000 Euro mehr drauflegen und eine Pflanzelt kaufen oder gar eine Schlang und Reichert.Wobei ich denke Pflanzelt oder Schalng sind eh die identischen Winden :? :?:
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Chris353 » Di Okt 04, 2011 19:35

Hallo,

@Jet 3:
wir hatten auch 18 Jahre lang eine Maxwald Kettenwinde, letztes Jahr haben wir sie gegen eine Pfanzelt S-Line eingetauscht, haben also Erfahrungen mit beiden Varianten.
1. Die Überschneidung müsste man eigentlich einstellen können, dass hat glaube ich weniger mit der Windenbauart als mit den Einstellungen zu tun.
2. Es gibt doch auch Kettenwinden mit Scheibenbremsen (z.B. Maxwald) die Bremse hat bei uns (wo sie noch nicht so stark verschlissen war) eigentlich nie was durch rutschen lassen!
3. Wir haben an der S-Line auch nur einen einfachen Funk (ELCA) auch kein Motor Start/Stop und die Zapfwelle ist bei uns auch ziemlich stark geknickt, es rattert also auch manchmal, da ist also eigentlich auch nicht die Kettenwinde daran Schuld

Ich will dich damit nicht irgendwie persönlich angehen!

Die Pfanzelt sind den Schlang wahrscheinlich so ähnlich, weil der Herr Pfanzelt zuvor Jahre lang bei Schlang und Reichert als Meister gearbeitet hat, nebenbei hat er dann mal angefangen in einer kleinen Scheune eine Seilwinde zu bauen, das Die denen die er in der Arbeit baut sehr ähnlich sieht ist ja irgendwie logisch, man muss ja nicht das Rad neu erfinden, wenn man jeden tag zig Stück davon baut! Die kleine Scheune steht heute noch gegenüber von der Fertigungshalle in Rettenbach.

So das hat jetzt zwar eigentlich nicht zum Thema gehört aber naja :mrgreen:

Lg. Chris
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Jet 3 » Di Okt 04, 2011 19:47

Pflanzelt machte vor 4 Jahren noch keine so top Angebote ,sonst hätte ich mir eine gekauft und keine Ritter mit Kette und Bremsband.
Eim kleinen Vorteil kann die gleichstarke Kettenwinde zur Getriebewinde verbuchen ,die mit Kette ist rund 150 kg leichter.
Brinkt bischen was soll da mal der kleine Schlepper dran .
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Thomas OFR » Mi Okt 05, 2011 0:15

PDB-PRD_01009572_00096109_00001022_65H-tabell-NET.jpg
PDB-PRD_01009572_00096109_00001022_65H-tabell-NET.jpg (9.58 KiB) 9923-mal betrachtet
Kann mir das mal einer erklären!?
Soll dies bedeuten, das z.B. bei 80m Seil am Ende wenn die 80m eingeholt sind nur noch
3,78t anliegen?
Oder ist es anders herum bei 80m 3,78t und eingeholt dann 6,5t
Von Zugkraftsteuerungen bei modernen Winden ist ja immer häufiger die Rede,
das die Leistung konstant bleibt bei der kompletten Seillänge.
Ich lebe in meiner eigenen Welt,
das macht nichts, man kennt mich dort!
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Djup-i-sverige » Mi Okt 05, 2011 6:27

Soll dies bedeuten, das z.B. bei 80m Seil am Ende wenn die 80m eingeholt sind nur noch
3,78t anliegen?


Richtig oberste Seillage.
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Badener » Mi Okt 05, 2011 7:02

Thomas OFR hat geschrieben:
PDB-PRD_01009572_00096109_00001022_65H-tabell-NET.jpg
Kann mir das mal einer erklären!?
Soll dies bedeuten, das z.B. bei 80m Seil am Ende wenn die 80m eingeholt sind nur noch
3,78t anliegen?
Oder ist es anders herum bei 80m 3,78t und eingeholt dann 6,5t
Von Zugkraftsteuerungen bei modernen Winden ist ja immer häufiger die Rede,
das die Leistung konstant bleibt bei der kompletten Seillänge.


Hallo,

ich erkläre das mal so

Herkömliche Winde (Pfanzelt, S+R, Tajfun......):
Volle Trommel = kleine Zugkraft
Leere Trommel = große Zugkraft

Ritter Konstantzugwinde
Leere Trommel = z.B. 7t
Volle Trommel = auch 7t

Das machen die über einen Sensor der die Trommelfüllung misst. Anhand von dem Sensor wird dann der Hydraulikdruck beim Einkuppeln erhöht oder Verringert, dass immer die Volle Zugkraft anliegt. Kosten für so eine Winde belaufen sich in der Standardausführung ohe Funk und Schnick Schnack auf 13.000 (exkl. Märchensteuer).

Was ich Viel überraschender finde ist der Asympttische Verlauf der Kurve. Laut Hebelgesetz müsste es eigenlich eine Gerade und keine Kurve sein. :roll:

Gruß
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Re: seilwinde kette vs getriebe

Beitragvon Falke » Mi Okt 05, 2011 8:16

Auch eine Winde für 1000 € hat eine konstante Zugleistung (als Produkt aus Zugkraft und Zuggeschwindigkeit) !

Um das, was das Seil nahe dem Trommelkern stärker zieht wird es nahe dem vollen Seilwickel schneller eingezogen.

Aber kann mir das einmal jemand erklären : Da ja Getriebewinden auch nicht mit nur einer Seillage arbeiten und
die Zapfwellenumdrehungszahl (und wohl auch die Getriebübersetzung) gleicht bleibt, müsste die (hydraulische) Kupplung
für eine konstante Zugkraft ja mehr oder weniger schleifen gelassen werden ... !?
Oder es müsste ein Vario-Getriebe verbaut sein !?

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