Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 1:31

Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
73 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Frankenbauer » Sa Aug 25, 2012 22:09

wolgol hat geschrieben:Durch den Grundbeitrag muss die Verwaltung finanziert werden - Eingruppierungen bis B 6 (Brigadegeneral). Die Vertreterversammlung unter anderem - vom Bauernverband entsendet - stimmt durch die Genehmigung des Haushalts dieser Überbezahlung zu. Im Gegenzug ist die BG-Verwaltung bei Unfällen von "Großbauern" großzügigBin weder ich , noch andere "Unfallopfer", die hervorragend versorgt wurden , während bei Nichtmitgliedern des BBV grundsätzlich abgelehnt wirdKäse- siehe oben. Beispiel: Um meine Rechtsposition zu schwächen, wurden Röntgen-Aufnahmen in der Aufbewahrungsfrist vernichtet.
Normalerweise ist eine BG-Rente ab 20% MdE angezeigt. Bei der landw.BG für den Unternemer erst ab 30% MdE, während für den landw.Arbeitnehmer die 20% MdE gelten. Damit sollen viele Rentenansprüche von Kleingrundbesitzern ausgeschlossen werden -Waldarbeit!-.
Unter 8ha LF ist nur noch der Holzabtransport bis zum Abladen versichert, nicht mehr die Aufarbeitung-Kreissäge!-.Bei wem ist das anders?
Je größer der landw.Betrieb ist, umso stärker greift die Degression in der Beitragsbelastung - siehe "Bahrs-Gutachten".
Nachdem mit den Pflichtbeiträgen nur Leistungen unter HarztIV erreicht werden können, sollte die BG auf freiwillige Basis umgestellt werden.Könnte es sein, dass Du da etwas verwechselst? Berufsgenossenschaft und Alterskasse?
Die bisherige "Friedenswahl" ist ein Skandal, weil diese Vertreter den Pflicht-Mitgliedern nicht einmal antworten.
Ich rate allen Kleinbauern sich an die "Volksvertreter" zu wenden, es sind bald Wahlen und "Stimmenvieh" ist gesucht.
Näheres gerne unter 01759930601. Rufe auf Festnetz zurück.
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Frankenbauer » Sa Aug 25, 2012 22:12

wolgol hat geschrieben:An Cairon:
Ich wäre dankbar, würde man mich aus der LBG rauswerfen.
Ansonsten waren Ihre Beiträge ziemlich neben der Sache.
-verletzt sich jemand bei der Waldarbeit, so ist dieser über die Krankenversicherung versichert, so fern er nicht der Besitzer des Waldes oder ein direkter Familienangehöriger (bei mir Vater) ist, denn dann lehnt die AOK o.ä. jegliche Leistung ab (eigene Erfahrung) .Seit einigen Jahren besteht Krankenversicherungspflicht. Ist jemand trotzdem noch nicht versichert,muss dieser bei "Entdeckung" die "gesparten" Beiträge nachentrichten- können etliche Tausend Euro sein-.
-die LBG-Beiträge werden auf Berechnungseinheiten/BER nach dem "Bahrs-Gutachten" umgestellt; diese bestehen aus einem "Basisfaktor" und einem "Degressionsfaktor". Beispiel NB(/Ihre zuständige LBG )der BER je Kuh und Jahr bei 25 Kühen 5,2 und bei 500 Kühen 2,84; d.h. es wird ein um 83% höheres Verletzungsrisiko je Kuh und Jahr bei einem kleineren Bauern angenommen als bei einem "Großbauern".
Erklären Sie in diesem Forum, warum das so ist - Frau Mortler / CSU-MdB kann es nicht-(Sie hat das Gesetz mit beschlossen!).
Eine Degression könnte auch bei den landw.Förderungen eingeführt werden. Teilen Sie mit, ob Sie damit einverstanden wären.
Dass ein Harzt IVer noch 3ha normal bestockten Wald besitzen kann, ist mir neu. Erklären Sie diesen Umstand.
Prof.Bahrs schreibt auf S.61: "...Für Kleinbetriebe könnte diese z.T. signifikannte Erhöhung des Grundbeitrages eine erkennbare Härte bedeuten,...Ein Grundbeitrag kann als Instrument für eine Degression in der relativen Beitragsbelastung mit wachsender Betriebsgröße eingesetzt werden.."
S.62: "...Je höher der Grundbeitrag gewählt wird, umso stärker werden die größeren Betriebe entlastet..."
Legen Sie dar, dass sich Prof.Bahrs mit diesen Aussagen irrt.
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » Sa Aug 25, 2012 22:41

@wolgol

Sie sollten die Beiträge schon genau lesen, meine Frage nach den Hartz IV-Empfänger bezog sich auf eine Aussage die von hager B stammt.

Hager B hat geschrieben:
An Cairon

Wer meine Texte von Anfang an aufmerksam gelesen hat, der weiß um die Sache.
Aber noch einmal kurzgefasst:
Mit mehr als 50000 berufsfremden Kleingrundbesitzern (Büroangestellte, Rentner, Arbeiter, Studenten, Hartz IV-Empfänger, Krankenfpleger
u.v.a. mehr) mit 0,5 bis 3 ha Grund ........
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon wolgol » So Aug 26, 2012 11:44

An Frankenbauer
Wenn "Unfallopfer" hervorragend versorgt werden, dann liegt es am Krankenhaus und nicht an der BG. Ist der behandelnde Arzt auch Gutachter der LSV, kann es vorkommen, dass ein Brustwirbelbruch übersehen wird.
Eine normale LBG-Vollrente (MdE 100%) beträgt zwei Drittel des JAV, bei einem landw.Unternehmer derzeit 7630.67 € p.a.
Rentenformel: JAV x 2/3 (Vollrente) x MdE in Prozent (Jahresarbeitsverdienst derzeit 11446.01€)
Das Existenzminimum für 2012liegt bei 7896.-€; der steuerliche Grundfreibetrag ist bei 8004.-€ (erhöht sich aufgrund pers. Umstände), was aussagekräftiger ist.
Was das Altersgeld angeht, ist fast jeder LAK-Rentner unter HarztIV. Es wäre auch zu berücksichtigen, dass der fiktive Kapitalstock mit dem Ableben weg ist.
Ich nehme an, Sie sind BBV-Mitglied, dann machen Sie sich stark, dass die LBG-Pflicht erst ab 30 ha beginnt ("kleine " Vollerwerbler).

Auch an Sie die Frage: Wären Sie mit einer Degression der staatl. Förderung mit wachsender Betriebsgröße einverstanden, wie sich diese in den LBG-Beiträgen niederschlägt.

Wenn Sie mit "Käse" antworten, machen Sie es sich zu einfach. Bin noch nicht lange im Forum, bin gespannt, was noch kommt!
wolgol
 
Beiträge: 5
Registriert: Do Aug 02, 2012 13:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » So Aug 26, 2012 13:56

@wolgol

ich denke bei dem begriff stattliche Förderung reden sie von der Betriebsprämie oder was fällt für sie in diesen Bereich? Warum sollte ich als aktiver Landwirt mit Familie und Angestellten mit einer Kürzung der Betriebsprämie einverstanden sein um damit die BG zu subventionieren? Wenn davon die kleinen Mitglieder zu ungusten der Empfänger von Betriebsprämie profitieren bin ich natürlich nicht damit einverstanden. In meinen Augen sollen die Kleinen ihren Satz zahlen genau wie ich meine Beiträge entrichten muss, warum sollt ich die Kleinen subventionieren? Mit welchem Recht, nur weil sie nicht mehr Flächen haben heißt es nicht dass sie im Verhältnis zur Betriebsgröße weniger Unfälle haben.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon kimba1809 » So Aug 26, 2012 15:57

wolgol hat geschrieben:An Frankenbauer
Wenn "Unfallopfer" hervorragend versorgt werden, dann liegt es am Krankenhaus und nicht an der BG. Ist der behandelnde Arzt auch Gutachter der LSV, kann es vorkommen, dass ein Brustwirbelbruch übersehen wird.


Aus eigener Erfahrung muss ich dir wiedersprechen. Ist es ein Arbeitsunfall der von der BG bezahlt wird sind die Leistungen des Krankehauses bzw. des Arztes besser als wenn es ein privater Unfall ist und die Krankenverischerung zahlt.
Ich wollte auch mal was schreiben
kimba1809
 
Beiträge: 931
Registriert: Di Nov 10, 2009 23:19
Wohnort: Mittelhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » So Aug 26, 2012 16:14

An Frankenbauer

Was soll ich als Nichtbauer, beziehe normale altersrente, beim Bauernverband? Was soll eine Krankenschwester, ein Student, ein Hartz-IV Empfänger mit ihrem kleinen Einkommen beim Bauernverband? Da sind doch nur wieder zusätzliche Beitragsausgaben fällig. Die lachen doch
nur, wenn man hier mit seinen Belangen vorspricht.
Das Risiko ist bei regelmäßiger land- und forstwirtaschaftlicher Arbeit bekanntlich viel höher einzustufen als der gelegentliche Aufenthalt in Feld und Wald.
Wer seinen Lebensunterhalt mit dem Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft bestreitet, gehört gem. Art. 164 der Bayer.Verfassung
zum Bauernstand. Mit meinen 1,2 ha Wald kann ich keine zum lebensunterhalt rechnende Erlöse aus dem Wald erzielen. Dennoch werde ich bei der LBG wie ein Land-und Forstwirt mit 50 ha Grundbesitz behandelt.
Lesen sie einmal Art. 3 Grundgesetz und bilden Sie den Umkehrschluß. Es gibt auch ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahre 2004 über die Einstufung der Verbandsgebiet verschiedenen Größen. An diesen Spruch hält sich die LBG und die Vertreterversammlung nicht.

Nun ist der Bauer wieder dran.

mfg
Hager
Hager B
 
Beiträge: 20
Registriert: Sa Jun 16, 2012 14:27
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Djup-i-sverige » So Aug 26, 2012 16:29

@ Hager, ich als nicht BG Betroffener lese hier aber mit, weil ich auch gewisse Zahlungen habe die sich aus Grundbesitz ergeben.
Und ich kann nur schlussfolgern: Verkauf den Wald und du hast deine Ruhe, oder behalt ihn, und akzeptiere das Besitz eben auch Kosten bedeutet.
Wenn jetzt jeder individuellst einen Beitrag berechnet haben will würde ich mal draus schliessen das es für dich nicht billiger wird, weil das den Verwaltungsapparat unnötig aufbläht.(Ich bin mir ausserdem sicher, du würdest dich auch noch "aufführen", wenn Einer mit nur 5ha den gleichen Betrag wie du zahlen müsste...)...
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
Djup-i-sverige
 
Beiträge: 9499
Registriert: Do Apr 08, 2010 13:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » So Aug 26, 2012 18:03

Djup-i-sverige hat geschrieben:@ Hager, ich als nicht BG Betroffener lese hier aber mit, weil ich auch gewisse Zahlungen habe die sich aus Grundbesitz ergeben.
Und ich kann nur schlussfolgern: Verkauf den Wald und du hast deine Ruhe, oder behalt ihn, und akzeptiere das Besitz eben auch Kosten bedeutet.
Wenn jetzt jeder individuellst einen Beitrag berechnet haben will würde ich mal draus schliessen das es für dich nicht billiger wird, weil das den Verwaltungsapparat unnötig aufbläht.(Ich bin mir ausserdem sicher, du würdest dich auch noch "aufführen", wenn Einer mit nur 5ha den gleichen Betrag wie du zahlen müsste...)...


Damit ist doch wirklich alles gesagt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Epxylon » So Aug 26, 2012 18:40

Ich kenne unter den Kollegen auch einige die etwas Land haben bzw. Wald.
Einige Beschweren sich auch über die "immensen" Kosten der BG.

Ich selber bin der Meinung das man für so wenig Geld nirgends besser versichert werden kann.

Nur mal als Beispiel: Ich arbeite als Landmaschinenmechaniker und habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Für die bezahle ich gute 110 Euro im Monat. Damit ist abgesichert das ich sobald ich diesen Beruf nicht mehr ausüben kann, ich meinen jetzigen Monatslohn weiter bekomme.

Selbst bei der normalen Krankenkasse ist man bei einem normalen Verdienst mal eben bei 180 Euro pro Monat

Bei der LBG kostet das nur 80 Euro!! jährlich
Epxylon
 
Beiträge: 3380
Registriert: Fr Aug 26, 2011 16:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Frankenbauer » So Aug 26, 2012 20:29

Hager B hat geschrieben:An Frankenbauer

Was soll ich als Nichtbauer, beziehe normale altersrente, beim Bauernverband? Was soll eine Krankenschwester, ein Student, ein Hartz-IV Empfänger mit ihrem kleinen Einkommen beim Bauernverband? Da sind doch nur wieder zusätzliche Beitragsausgaben fällig.Entweder will man es nicht verstehen, oder man versteht es wirklich nicht, genau wie nur ein Gewerkschaftsmitglied Anspruch auf diverse Vergünstigungen hat, genauso bist Du auch nur als BV- Mitglied oder in einer anderen stimmenden Gemeinschaft ordentlich vertreten. Beide Male entstehen Kosten, um einen weiterreichenden Nutzen zu erzielen. Die lachen doch
nur, wenn man hier mit seinen Belangen vorspricht.
Das Risiko ist bei regelmäßiger land- und forstwirtaschaftlicher Arbeit bekanntlich viel höher einzustufen als der gelegentliche Aufenthalt in Feld und Wald. Nochmal ein NEIN, ich sehe immer wieder, wie sich die Gelegenheitsholzmacher übernehmen und, wie man hier im Thread unschwer erkennen kann auch noch unbelehrbar sind.
Wer seinen Lebensunterhalt mit dem Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft bestreitet, gehört gem. Art. 164 der Bayer.Verfassung
zum Bauernstand. Mit meinen 1,2 ha Wald kann ich keine zum lebensunterhalt rechnende Erlöse aus dem Wald erzielen. Dennoch werde ich bei der LBG wie ein Land-und Forstwirt mit 50 ha Grundbesitz behandelt.
Lesen sie einmal Art. 3 Grundgesetz und bilden Sie den Umkehrschluß. Es gibt auch ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahre 2004 über die Einstufung der Verbandsgebiet verschiedenen Größen. An diesen Spruch hält sich die LBG und die Vertreterversammlung nicht.

Nun ist der Bauer wieder dran.

mfg
Hager
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Frankenbauer » So Aug 26, 2012 20:41

wolgol hat geschrieben:An Frankenbauer
Wenn "Unfallopfer" hervorragend versorgt werden, dann liegt es am Krankenhaus und nicht an der BG. Ist der behandelnde Arzt auch Gutachter der LSV, kann es vorkommen, dass ein Brustwirbelbruch übersehen wird.
Eine normale LBG-Vollrente (MdE 100%) beträgt zwei Drittel des JAV, bei einem landw.Unternehmer derzeit 7630.67 € p.a.
Rentenformel: JAV x 2/3 (Vollrente) x MdE in Prozent (Jahresarbeitsverdienst derzeit 11446.01€)
Das Existenzminimum für 2012liegt bei 7896.-€; der steuerliche Grundfreibetrag ist bei 8004.-€ (erhöht sich aufgrund pers. Umstände), was aussagekräftiger ist.
Was das Altersgeld angeht, ist fast jeder LAK-Rentner unter HarztIV. Es wäre auch zu berücksichtigen, dass der fiktive Kapitalstock mit dem Ableben weg ist.Hiermit wäre bewiesen, dass hier über zwei Stiefel geschrieben wird, der Threadersteller spricht über die Berufsgenossenschaft, hier geht es auf einmal um die Alterssicherung der Landwirte, welche mich als anderweitig versicherter nicht tangiert. ABER auch bei meiner Rentenversicherung ist dieser Kapitalstock verloren, so lange ich keine Witwe hinterlasse.
Ich nehme an, Sie sind BBV-Mitglied, dann machen Sie sich stark, dass die LBG-Pflicht erst ab 30 ha beginnt ("kleine " Vollerwerbler).
Warum sollte ich mich für die Abschaffung meiner günstigen Eigensicherung einsetzen?
Auch an Sie die Frage: Wären Sie mit einer Degression der staatl. Förderung mit wachsender Betriebsgröße einverstanden, wie sich diese in den LBG-Beiträgen niederschlägt.
Warum sollte das so sein? Egal ob auf 20 oder auf 300ha, es wird nie der Landwirt, sondern der Verbraucher subventioniert, googeln sie einmal nach Ausgleichszahlunen und deren Wirkung auf die Endverbraucherpreise.
Wenn Sie mit "Käse" antworten, machen Sie es sich zu einfach. Bin noch nicht lange im Forum, bin gespannt, was noch kommt!


Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Fassi » So Aug 26, 2012 22:11

Aus eigener Erfahrung muss ich dir wiedersprechen. Ist es ein Arbeitsunfall der von der BG bezahlt wird sind die Leistungen des Krankehauses bzw. des Arztes besser als wenn es ein privater Unfall ist und die Krankenverischerung zahlt.


Kann ich auch so bestätigen. Und sollte es irgendwann es für die Nebenerwerbler freiwillig wäre würde ich meine knapp 400€ (btw für eine Betriebsgröße im ebenfalls einstelligen ha- Bereich) auch freiwillig weiter zahlen und Mitglied bleiben. Die gesetzlichen Kassen sind bei ihren Leistungen nämlich weit dahinter (ich weiß z.B., wie lange Rehamassnahmen bei der Krankenkasse und wie lange bei der BG bezahlt werden; rate mal wer weniger zahlt und einen viel früher für gesund erklärt).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
Benutzeravatar
Fassi
 
Beiträge: 7993
Registriert: Mi Feb 13, 2008 0:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Ulichen » Mi Aug 29, 2012 10:11

Das Problem ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen überall, wo es möglich ist, sparen wollen.
Ulichen
 
Beiträge: 20
Registriert: Do Apr 19, 2012 9:43
Wohnort: Bielefeld
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » Mi Aug 29, 2012 10:52

Ulichen hat geschrieben:Das Problem ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen überall, wo es möglich ist, sparen wollen.


Wo würden denn die Beiträge liegen und wie viel Geld würde versickern, wenn kein Sparwille gegeben wäre?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
73 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki