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Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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73 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » Sa Jun 16, 2012 14:38

Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Ndb/Opf

handelt unsozial, sie benachteiligt kleine Waldbesitzer

warum?

- Beitragserhöhungen von 122 % seit 2003
- keine Benachrichtigungen zu Wahlen der Vertreterversammlung, daher kein Mitspracherecht
- keine gerechte Eingruppierung aller Pflichten
- kein Nachlass für unfallfreies Arbeiten

Ich wehre mich, wir wehren uns!!!! wer noch?????
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Biohias » Sa Jun 16, 2012 15:42

Wie willst du bzw. ihr euch wehren :?:
Beitragserhöhungen von 122 % seit 2003

Was heißt das jetz für den ''Kleinwaldbesitzer'' in zahlen :?:
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » Do Jun 21, 2012 17:45

An Biohias

Wie groß ist Ihr Betrieb?
Ich habe nur 1,5 ha Wald, bin Rentner und nutze meinen Wald sehr
selten. Trotzdem muß ich soviel Grundbeitrag zahlen wie ein Landwirt mit 50 ha Grund.

Das ist nicht gerecht!

mfg
Hager B
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » Do Jun 21, 2012 17:59

Ach, jetzt kommt wieder das übliche Geschrei, wie böse und ungerecht die Berufsgenossenschaft doch ist. Es gibt Vorschriften an die sich jeder halten muss und wenn Du den Wald eh kaum nutzt und Rentner bist, dann verkaufe oder verpachte ihn, dann bist Du den Ärger los. Und wenn Du im Wald einen Unfall hättest würdest Du die Leistungen der BG auch sehr schätzen. und dann mal Butter bei die Fische, wie viel bezahlst Du denn im Jahr für Deine 1,5 ha? geht es hier wirklich um Geld oder geht es nur darum, dass Du meinst man würde Dir armen, kleinen Waldbauern unrecht tun und die großen Höfe zu deinen lasten schonen?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Ulikum » Do Jun 21, 2012 18:12

Hager B hat geschrieben:An Biohias

Wie groß ist Ihr Betrieb?
Ich habe nur 1,5 ha Wald, bin Rentner und nutze meinen Wald sehr
selten. Trotzdem muß ich soviel Grundbeitrag zahlen wie ein Landwirt mit 50 ha Grund.

Das ist nicht gerecht!

mfg
Hager B


bei allem Verständnis,
man kann nicht Äpfel (Wald) mit Birnen (Ackerland, Grünland) vergleichen,

und wie sieht folgendes aus?

ich bin Rentner und nutze mein Auto nur noch sehr selten (5000km im Jahr),
warum muss ich genauso viel Versicherung bezahlen wie ein Vertreter der im Jahr 100.000 km fährt?
ist das nicht ebenfalls ungerecht?
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Epxylon » Do Jun 21, 2012 19:35

Ulikum hat geschrieben:und wie sieht folgendes aus?

ich bin Rentner und nutze mein Auto nur noch sehr selten (5000km im Jahr),
warum muss ich genauso viel Versicherung bezahlen wie ein Vertreter der im Jahr 100.000 km fährt?
ist das nicht ebenfalls ungerecht?


Falsche Versicherung.

Wenn ich statt 25000 km nur 15000km fahren würde, könnte ich 200 Euro sparen.

Just my two Cents.


Zum Thema BG.

Die Warscheinlichkeit im Wald bei der Arbeit zu verunglücken und vor allem schwerer ist höher als die auf dem Acker zu verunglücken.
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Grabo » Fr Jun 22, 2012 19:04

Hallo Hager,

habe auch Ärger mit dieser LBG. Finde Deine ins Netz gestellte Formmulierung gut.
Habe sie deshalb als Plakat ausgedruckt und am Tor angebracht, sodaß sie jeder Vorübergehende lesen kann.

Bin gespannt wie die sache sich weiterentwickelt.

mfg
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » Di Jun 26, 2012 17:30

Hallo Grabo,

freue mich, daß mein Text so gut rüberkommt. Ein entsprechender Artikel in der Zeitung würde anderes Publikum informieren.
Das könnte dann auch die Aufmerksamkeit der Politik erregen. Man muß diesen unsozialen Machenschaften Einhalt gebieten.

Interessant ist, daß sich Biohias nicht mehr gemeldet hat, ist vielleicht doch ein Großbauer, der auf unsere Kosten Beitragsvergünstigungen erhält.

Für unfallfreies Autofahren geben die Versicherer auch Nachlässe, wieso die LBG nicht?

Melde mich wieder!
Hager
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » Di Jun 26, 2012 17:41

An Epxylon

Die Wahrscheinlichkeit im Wald bei sporadischem Aufenthalt zu verunglücken ist weit geringer als bei der Arbeit auf dem Bauernhof.
Erst kürzlich hat ein Bauer mit dem Traktor seinen 12jährigen Sohn tödlich verletzt.

-Traurig-

Wenn man kleine Bäumchen pflanzt und diese dann bei der Entwicklung beobachtet, dies ist ein Ausgleich zur stupiden Bürotätigkeit. Und bei weitem keine Unfallgefahr!
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Epxylon » Di Jun 26, 2012 18:49

Hager B hat geschrieben:An Epxylon

Die Wahrscheinlichkeit im Wald bei sporadischem Aufenthalt zu verunglücken ist weit geringer als bei der Arbeit auf dem Bauernhof.
Erst kürzlich hat ein Bauer mit dem Traktor seinen 12jährigen Sohn tödlich verletzt.

-Traurig-

Wenn man kleine Bäumchen pflanzt und diese dann bei der Entwicklung beobachtet, dies ist ein Ausgleich zur stupiden Bürotätigkeit. Und bei weitem keine Unfallgefahr!


Noch nie einen Ast bei einem sporadischen Aufenthalt auf dem Kopf bekommen oder?

Selbst als Harvesterfahrer habe ich einen Helm getragen.
Die Warscheinlichkeit das dir das bei Zuckerrüben passiert geht gegen null.

Klar kann man jetzt hier die ganze Zeit mit Fällen argumentieren.

Aber dennoch ist die Waldarbeit gefährlicher als der Ackerbau und die BG sagt Wald ist Wald.
Egal ob du nur kleine Tannenbäumchen pflanzt oder ob du Bäume mit 2m BHD runter nimmst.
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Biohias » Di Jun 26, 2012 23:34

Wollte eigentlich nur wissen wie es dann aussieht, zahlen sind ja immer relativ, und wie ihr euch wehren wollt.
Großbauer bin ich bestimmt nicht, kommt immer drauf an wie man's sieht :wink:
Aber wie bereits andere geschrieben haben ist der Wald eines der größten Gefahrenpotenziale :?
hab selber paar hektar Wald und weiß wie gefährlich es sein kann,
man denkt sich dann schonmal das hätt auch blöd ausgehn können :shock:
Meine Ausbildung ist noch nicht soooo lange her und da waren auch vertreter der LBG Ndb/Opf die auf sehr dramatische Fälle
in der Forstwirtschaft hingewiesen haben, vor allem ü60(Austragsbauern) waren da betroffen :roll:
die wegeunfälle waren glaube ich auf ''Platz 1'' danach kamen unfälle bei forstwirtschaftlichen Tätigkeiten :klug:


Trotzdem würde mich interessieren wieviel du für die 1,5 ha wald zahlst.....

Der Grund warum ich dazu noch nichts schrieb ist das ich eben auch noch was anderes zu tun hab :wink:
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Cairon » Mi Jun 27, 2012 14:43

Ich würde dann auch gerne mal hören was ihr absolut bezahlt?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Hager B » Do Jun 28, 2012 16:16

Moin, moin Cairon aus Cuxhaven,

Großbauern wie Sie, die vom Staat subventioniert werden zu Lasten der kleinen Grundstückseigner, verstehen unsere Probleme
nicht. Wir werden mit den Beiträgen von dieser LBG über den Tisch gezogen, haben aber bei der Beitragsgestaltung kein Mitspracherecht, so wie es das SGB VII vorsieht.
Das ist höchst unsozial, widerspricht auch dem Grundrecht der Gleichbehandlung

Zur Frage der Beitragshöhe: Muß jetzt 80 Euro Grundbeitrag zahlen, genauso viel wie Grundeigner mit 50 ha, der aber durch seinen täglichen Betrieb verwaltungsmäßig höher einzustufen wäre. So hat es auch das Bundessozialgericht 2004 in einem Grundsatzurteil festgesetzt, den aber die LBG nicht umsetzt. Besitzer über 50 ha zahlen da nur 100 Euro.

Das soll man nun ohne weiteres akzeptieren! -N e i n -
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon Fassi » Do Jun 28, 2012 16:24

Und darüber egst Du Dich auf? Wir zahlen fürs Jagdrevier ja schon fast das dreifache, und da ist nur der Pächter mit abgesichert. Wir anderen 4 schauen in die Röhre, da muss die private Versicherung ran. Und auch die Landwirtschaft (Nebenerwerb mit einstelliger Betriebsgröße) ist bei uns wesentlich höher. Sorry, aber 80€ sind "peanuts".

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Soziale Ungerechtigkeit bei LBG Ndb/Opf

Beitragvon DLBW » Do Jun 28, 2012 17:46

Meine Mutter und meine Tante bezahlen 60 € für 3 ha Wald,den sie nie betreten.
Fast alle anderen bezahlen garnichts,weil sie nie eine Geldforderung bekommen haben.
:?: :?: :?:

Im Ort haben wir die BG Metall.
Raucherinsel mit Glasdach für 30000 € wurde gebaut usw. .Es soll sich ja keiner erkälten. :wink:
Da wird die Kohle verpulvert.
Dann werden eben die Beiträge erhöht.
Ich hatte 2005 einen Arbeitsunfall und wurde im Krankenhaus operiert.Danach wollte ich 19 km mit dem Taxi
auf BG Kosten nach Hause fahren.
Abgelehnt :!:
Gruß !
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