Michael.stro hat geschrieben:das wäre ja ein Sterpreis fürs Brenholz von 328 Euro
den ja nur 10.7 Prozent vom gesamtpreis Falllen an Steuern an
Ach ja. Der gute Michael. Hat's noch immer nicht gerafft.
Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 8:40
Michael.stro hat geschrieben:das wäre ja ein Sterpreis fürs Brenholz von 328 Euro
den ja nur 10.7 Prozent vom gesamtpreis Falllen an Steuern an
Heigl Franz hat geschrieben:Seit der Pleitegeier über Deutschland greist und von der Politik Steuergelder in großem Ausmaß verschwendet werden, suchen die Finanzämter immer mehr auch bei kleinen landwirtschaftlichen Betrieben, die im Nebenerwerb geführt werden, nach zusätzlichen Steuereinnahmen. Ich habe dies durch eine Betriebsprüfung erfahren müssen. Meine Landwirtschaft in Mittelgebirgslage mit 30 Tagwerk, davon 8 Tagwerk Wald führe ich seit gut 20 Jahren nach ökologischer Bewirtschaftung und mache so keinen Gewinn sondern reine Landschaftspflege. Dem Finanzamt fällt nun nicht besseres ein, als mein von meinem Wald in pflegerischer Arbeit entnommene und in unserem Ofen verheizte minderwertige Brennholzholz zu versteuern. Pro Sterr mit 35 Euro und dies rückwirkend bis zurück ins Wirtschaftsjahr 2006. Dabei haben wir eine Ölheizung und uns erst 2008 einen kleinen Kamienofen angeschafft.
Das Finanzamt schreibt: "Im Zuge der Steuergerechtigkeit"!!!!!!
Kormoran2 hat geschrieben:Nun tretet doch das Thema mal so richtig breit! Vielleicht kann man ja sogar dafür ein eigenes Unterforum gründen!
Kann der Mod eigentlich dämliche Threads auch komplett löschen oder muß man dafür den Admin bemühen?
Auch eine wichtige Frage ist meiner Ansicht nach auch, zu welchem Preis die "Naturalentnahme" Brennholz zu versteuern ist.2810 hat geschrieben: elementaren Frage :
wo gehört der Wald eigentlich hin - zum Betrieb ( dann Privatentnahme ) ?
oder ist er Privatvergnügen ?
Hast Du Wiederspuch eingelegt?Heigl Franz hat geschrieben:Meine Steuererklärung wurde schon immer vom Bayer. Bauernverband erstellt.
Die 34 Euro legte die Prüferin vom Finanzamt fest und kam aus reiner willkür.
Ich kann ja gut verstehen, daß das Thema viele ärgert (auch mich). Aber ich versuche hier Informationen zu kriegen, wie ich das Beste aus der bestehenden (Rechts)Lage machen kann.Neo-LW hat geschrieben:das ist leider nur die Spitze des Eisberges.
Demnächst soll auch noch die Erzeugung eigener elektrischen Energie besteuert werden.
kleinlandwirt hat geschrieben:Die Feststellungen bei der Außenprüfung sind somit zutreffend und richtig. Da vermutlich auch die für die Gewinnung des Brennholz verwendeten Wirtschaftsgüter (Traktor, Motorsäge, Holzspalter etc) und auch die Betriebskosten (Kraftstoff, Reparaturen etc.) als Betriebsausgaben bereits bei der Gewinnermittlung steuermindernd berücksichtigt worden sind, ist ein Entnahmewert von 34 € für den Ster Brennholz eigentlich schon relativ günstig angesetzt
Kyoho hat geschrieben:Woher wissen die Finanzbeamtern wie viel Ster Holz du so übers Jahr verfeuerst? Haben die den Holzstapel hinter dem Haus nachgemessen oder werden da einfach irgendwelche Durchschnittssätze angenommen.
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