Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 5:01

Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
169 Beiträge • Seite 8 von 12 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12
  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon DWEWT » Do Dez 16, 2021 8:23

bauer hans hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:.... Aber, wie hätte deine Aussage zu den heutigen Bedingungen ausgesehen, wenn du damit vor 40 Jahren konfrontiert worden wärest?....

da wurde massiv aufgerüstet und in den betrieb investiert,nur in den betrieb.
wachsen oder weichen.


Für die Betriebe, die dabei bleiben möchten, wird das in naher Zukunft auch nicht anders sein. Viele Betriebe werden aufgeben und andere werden die Flächen aufnehmen. Die für das TiWo notwendigen Investitionen werden ebenfalls erheblich sein. Es wiederholt sich einfach. Allerdings dürfte die Zahl der überlebenden Betriebe eine sehr viel geringere sein.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon 210ponys » Do Dez 16, 2021 8:57

naja dabei bleiben werden viele wollen aber das entscheidet was Monatsende noch auf dem Konto ist!
210ponys
 
Beiträge: 7710
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Do Dez 16, 2021 14:51

DWEWT hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:.... Aber, wie hätte deine Aussage zu den heutigen Bedingungen ausgesehen, wenn du damit vor 40 Jahren konfrontiert worden wärest?....

da wurde massiv aufgerüstet und in den betrieb investiert,nur in den betrieb.
wachsen oder weichen.


Für die Betriebe, die dabei bleiben möchten, wird das in naher Zukunft auch nicht anders sein. Viele Betriebe werden aufgeben und andere werden die Flächen aufnehmen. Die für das TiWo notwendigen Investitionen werden ebenfalls erheblich sein. Es wiederholt sich einfach. Allerdings dürfte die Zahl der überlebenden Betriebe eine sehr viel geringere sein.


Nö, muss man ja gar nicht mehr, die diversifizieren und extensivieren. Der Getreidebau läuft weiter, ebenso passen so 40 Rindviecher auch dazu, das kann man gut als Nebenerwerbler, wenn man vielleicht auf 20 % der unrentablen Flächen verzichtet. Papa schleppt mit Mama einschl. der gesparten landw. Sozialversicherung 3.000 € im Monat heim, Junior gut ausgebildet als Facharbeiter auch 3.000 €. Dann kommen noch Einnahmen aus PVA, Lohnerarbeiten und Hallenmiete usw., diesen Höfen fehlt nicht ein Euro, die haben Geld zu fressen. Die decken keine stillen Reserven auf die man teuer versteuern muss.

Wenn landw. Betriebe einen Arbeitsumfang von mehr als einer rational einzusetzenden AK haben, werden diese NIE weichen müssen.
Dazu muss man einfach nur wissen, dass man gegenüber 1970/1980 so gut wie keine Rationalisierungseffekte mehr erzielen können.
Die Effekte zwischen Schlaggrößen von 2 ha und 30 ha sind bezogen auf die Jahresauslastung ohne jedweden cashwirksamen Effekt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Fr Dez 17, 2021 11:43

T5060 hat geschrieben:Die Effekte zwischen Schlaggrößen von 2 ha und 30 ha sind bezogen auf die Jahresauslastung ohne jedweden cashwirksamen Effekt.

Hallo,
vor die 2 hättest noch ne 1 setzen müssen
Hier machen 90% der Höfe Mahweide mit mehr oder weniger Ackerbau. Bei 2 ha Schlägen und 30 Kühen musst jeden Tag umstellen und brauchst enorm viel Draht. Wenn die Viecher zu wenig Platz haben brechen sie viel schneller aus. Bei grossen polymorphen Flächen suchen die ewig lang rum ,auch wenns kein Futter mehr auf der Fläche hat.Die Leitkuh hat dann immer ne Idee wo man nochmal kucken könnte.
Mähdrescher unter 6.5m Schnittbreite gibts auch nicht mehr ,da sind die 2 ha für den Lohner zu klein. Ich sehs grad an 2 Parzellen die einer von der Schweiz aus bewirtschaften lässt. Dreiecke mit ca 2ha und da gurkt dann ne 6m Horsch Kombi rum ,immer am Umdrehen. Die rechnen das auf Stunde ab , und der 10ha Schlag kriegt den haPreis. Dazukommt hier die Heckenpflege; alle Flächen haben eine Hecke rundrum.Hab Gottseidank am Anfang genug rausgebaggert, und jetzt 7ha als Schnitt, Das geht grad so ,hab aber doch noch mehr als 10km Hecke zu pflegen.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 17, 2021 11:54

T5060 hat geschrieben:
Nö, muss man ja gar nicht mehr, die diversifizieren und extensivieren. Der Getreidebau läuft weiter, ebenso passen so 40 Rindviecher auch dazu, das kann man gut als Nebenerwerbler, wenn man vielleicht auf 20 % der unrentablen Flächen verzichtet. Papa schleppt mit Mama einschl. der gesparten landw. Sozialversicherung 3.000 € im Monat heim, Junior gut ausgebildet als Facharbeiter auch 3.000 €. Dann kommen noch Einnahmen aus PVA, Lohnerarbeiten und Hallenmiete usw., diesen Höfen fehlt nicht ein Euro, die haben Geld zu fressen. Die decken keine stillen Reserven auf die man teuer versteuern muss.

Wenn landw. Betriebe einen Arbeitsumfang von mehr als einer rational einzusetzenden AK haben, werden diese NIE weichen müssen.
Dazu muss man einfach nur wissen, dass man gegenüber 1970/1980 so gut wie keine Rationalisierungseffekte mehr erzielen können.
Die Effekte zwischen Schlaggrößen von 2 ha und 30 ha sind bezogen auf die Jahresauslastung ohne jedweden cashwirksamen Effekt.


Von vorn bis hinten völliger Unfug! Liest du dir den Quatsch, den du hier regelmäßig verzapfst, eigentlich nicht durch?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon böser wolf » Fr Dez 17, 2021 12:07

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Nö, muss man ja gar nicht mehr, die diversifizieren und extensivieren. Der Getreidebau läuft weiter, ebenso passen so 40 Rindviecher auch dazu, das kann man gut als Nebenerwerbler, wenn man vielleicht auf 20 % der unrentablen Flächen verzichtet. Papa schleppt mit Mama einschl. der gesparten landw. Sozialversicherung 3.000 € im Monat heim, Junior gut ausgebildet als Facharbeiter auch 3.000 €. Dann kommen noch Einnahmen aus PVA, Lohnerarbeiten und Hallenmiete usw., diesen Höfen fehlt nicht ein Euro, die haben Geld zu fressen. Die decken keine stillen Reserven auf die man teuer versteuern muss.

Wenn landw. Betriebe einen Arbeitsumfang von mehr als einer rational einzusetzenden AK haben, werden diese NIE weichen müssen.
Dazu muss man einfach nur wissen, dass man gegenüber 1970/1980 so gut wie keine Rationalisierungseffekte mehr erzielen können.
Die Effekte zwischen Schlaggrößen von 2 ha und 30 ha sind bezogen auf die Jahresauslastung ohne jedweden cashwirksamen Effekt.


Von vorn bis hinten völliger Unfug! Liest du dir den Quatsch, den du hier regelmäßig verzapfst, eigentlich nicht durch?


Zum Teil wirklich wirres Zeug, aber nicht von vorne bis hinten Unfug :klug:
böser wolf
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 17, 2021 12:23

böser wolf hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Nö, muss man ja gar nicht mehr, die diversifizieren und extensivieren. Der Getreidebau läuft weiter, ebenso passen so 40 Rindviecher auch dazu, das kann man gut als Nebenerwerbler, wenn man vielleicht auf 20 % der unrentablen Flächen verzichtet. Papa schleppt mit Mama einschl. der gesparten landw. Sozialversicherung 3.000 € im Monat heim, Junior gut ausgebildet als Facharbeiter auch 3.000 €. Dann kommen noch Einnahmen aus PVA, Lohnerarbeiten und Hallenmiete usw., diesen Höfen fehlt nicht ein Euro, die haben Geld zu fressen. Die decken keine stillen Reserven auf die man teuer versteuern muss.

Wenn landw. Betriebe einen Arbeitsumfang von mehr als einer rational einzusetzenden AK haben, werden diese NIE weichen müssen.
Dazu muss man einfach nur wissen, dass man gegenüber 1970/1980 so gut wie keine Rationalisierungseffekte mehr erzielen können.
Die Effekte zwischen Schlaggrößen von 2 ha und 30 ha sind bezogen auf die Jahresauslastung ohne jedweden cashwirksamen Effekt.


Von vorn bis hinten völliger Unfug! Liest du dir den Quatsch, den du hier regelmäßig verzapfst, eigentlich nicht durch?


Zum Teil wirklich wirres Zeug, aber nicht von vorne bis hinten Unfug :klug:


Welche seiner Aussagen ist denn zutreffend?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Dez 17, 2021 12:31

Mein Futtermitteldealer kommt nachher noch vorbei. Der hat ne halbe Stelle und macht so um 300 Kühe. Ist das eigentlich auch Nebenerwerb :mrgreen:

Achja, ist ein Holländer, da muss man sich nicht wundern. :klug:
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon ChrisB » Fr Dez 17, 2021 13:29

Hallo meyenburg,
Du willst uns vermutlich Testen, ob wir bis 100 zählen können??????
300 Milchkühe und noch Teilzeitarbeit :roll:
Im Fernsehen war mal ein junger Holländer, der hat in der Eifel einen Milchvieh von 40 auf 450 aufgebaut,
Stall usw. alles Nagelneu,
hatte aber leider zu wenig Fläche,
gab dann in dem Dorf, "gut Organisierte Proteste",
der Landwirt hat dann die Milchkühe auf 220 halbiert,
damit waren die Dorfbewohner dann "Zufrieden".
Waren auch nur 100-200 m zu den Häusern.
Gab dann sogar mit dem Dorf zusammen ein Hoffest.
Diesen Film sollte sich jeder Milchbauer vor dem Erweitern seiner Stallanlage anschauen :klug:
ChrisB
 
Beiträge: 1921
Registriert: Do Nov 08, 2007 12:46
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Fr Dez 17, 2021 13:40

meyenburg1975 hat geschrieben:Mein Futtermitteldealer kommt nachher noch vorbei. Der hat ne halbe Stelle und macht so um 300 Kühe. Ist das eigentlich auch Nebenerwerb :mrgreen:

Achja, ist ein Holländer, da muss man sich nicht wundern. :klug:


Das erweitert ungemein den Horizont. Man muss sich in den Kunden rein denken und unterliegt so nicht der Gefahr man sei auf seinem eigenen Hof eine gottähnliche Gestalt.
Wenn man so in die kantinen grüner Firmen kommt, da sitzen schon einige gute BetriebsleiterInnen rum, die in den Firmen auch das Sagen haben. Ich kann da jetzt schwer Beispiele nennen.
Das sind charismatische ergebnisorientierte Menschen, studiert oder Nebeneinsteiger, aber die wissen was sie wollen und bekommen es auch. Gleichzeitig haben die immer gute Netzwerke. Da geht was.
Deren größte Stärke ist nicht Ackerbau und Viehzucht, sondern Personalführung und Personalentwicklung.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Dez 17, 2021 17:31

ChrisB hat geschrieben:Hallo meyenburg,
Du willst uns vermutlich Testen, ob wir bis 100 zählen können??????
300 Milchkühe und noch Teilzeitarbeit :roll:
Im Fernsehen war mal ein junger Holländer, der hat in der Eifel einen Milchvieh von 40 auf 450 aufgebaut,
Stall usw. alles Nagelneu,
hatte aber leider zu wenig Fläche,
gab dann in dem Dorf, "gut Organisierte Proteste",
der Landwirt hat dann die Milchkühe auf 220 halbiert,
damit waren die Dorfbewohner dann "Zufrieden".
Waren auch nur 100-200 m zu den Häusern.
Gab dann sogar mit dem Dorf zusammen ein Hoffest.
Diesen Film sollte sich jeder Milchbauer vor dem Erweitern seiner Stallanlage anschauen :klug:


Ich hab nicht gesagt, dass ich das nachahmenswert finde. Und mit Mitte 50 muss man sich ja auch fragen, was die Zukunft noch so bringen soll.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Fr Dez 17, 2021 19:34

meyenburg1975 hat geschrieben: Und mit Mitte 50 muss man sich ja auch fragen, was die Zukunft noch so bringen soll.

Hallo,
find ich relativ einfach das in Formel zu packen.
Z.B. motivierter Nachwuchs + brauchbare bezahlbare/pachtbare Flächen oder Direktvermarktungspotential= Expandieren
Oder wie bei mir: 3Töchter weit weg und nix am Hut mit Tierzucht,aber Fläche ist stark gesucht hier, aber keine Gebäude zur Übernahme(wg Startkapital) = Kohle rausziehen, nix mehr investieren und verpachten irgendwann.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Sa Dez 18, 2021 0:13

Jahr 1 = 2018 = Dürre
Jahr 2 = 2019 = Dürre
Jahr 3 = 2020 = Dürre
Jahr 4 = 2021 = Nass
Jahr 5 = 2022 = fehlt Dünger, fast Hyper-Inflation und Geldmangel

weil wir eben nun schon 4 Jahre hatten, die nicht normal waren und jedes Mal eine Herausforderung waren,
wird 2022 auch ein anspruchsvolles Jahr werden

Und wären unsere Böden nicht in so einem guten Zustand gewesen und die Sorten züchterisch so weit entwickelt gewesen,
hätte 2018 - 2020 die Trockenheit schon die Versorgungslage stark beschränkt und die Nässe in 2021 ging auch noch,
weil die deutsche Landwirtschaft extrem schlagkräftig ist. Warten wir mal ab was passiert
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Sa Dez 18, 2021 0:48

T5060 hat geschrieben:Und wären unsere Böden nicht in so einem guten Zustand gewesen und die Sorten züchterisch so weit entwickelt gewesen,

Hallo,
absolut richtig; der Erfolg von 50 Jahren intensiver Landwirtschaft. Hats nach dem Krieg brutal gebraucht. Mein Vater hat mir oft erzählt wie er die Kartoffel versteigert hat ,ab Hof, LKW weise. und die Italiener haben Irsinnspreise gezahlt (Ende 60er/Anfang 70erJahre)
Bin in ner Saatzucht quasi grossgeworden, das war wirklich toll damals und diese Sorten haben das Ertragspotential von heute erzeugt.
Saatzucht Ackermann war damals mit Wintergerste IGRI im Guinnes Book of World Records mit Erträgen in UK (weiss nicht mehr genau)
aber ca 130dt/ha warens damals. Auf 30ha Schnitt.
Aber welche Mengen sind gedüngt worden seither? N war lange Jahre billig, da konnte organische Substanz angesammelt werden.
Wieviel N zur Strohverrotung war die Empfehlung? wer erinnert sich noch,
Wenn du von 110 dt/ha das Stroh häckselst und nochmal Weizen machen willst, wIeviel N muss man da geben?
Die Böden packen das, 1,2Meter tiefer Lösslehm; das ist Niederbayern oder Magdeburger Börde. In Bayern regnets noch genug(Söder sei Dank)
Ja es stimmt, wir haben einen guten Vorrat in den Böden, man kann ein paar Jahre Bio machen (hab ich hier gemacht in F) aber irgendwann ist das Konto alle und dann kommt der Gerichtsvollzieher.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 18, 2021 8:51

T5060 hat geschrieben:Jahr 1 = 2018 = Dürre
Jahr 2 = 2019 = Dürre
Jahr 3 = 2020 = Dürre
Jahr 4 = 2021 = Nass
Jahr 5 = 2022 = fehlt Dünger, fast Hyper-Inflation und Geldmangel

weil wir eben nun schon 4 Jahre hatten, die nicht normal waren und jedes Mal eine Herausforderung waren,
wird 2022 auch ein anspruchsvolles Jahr werden



Das ist Jammern auf hohem Niveau! Die Jahre 2018 bis 2020 waren, zumindest witterungsbedingt, regional sehr unterschiedlich. Abgesehen von 2018, mit einer großflächigen Trockenheit, waren 2019 und 2020 relativnormale Jahre. Da von Dürre zu sprechen ist schon sehr vermessen. 2021 war, zumindest hier, sowohl von der Niederschlägen als auch von den Sonnentagen her ein komplett normales Jahr. Aber, wie lautet noch die Erkenntnis, die einen klagen und die anderen machen!
2022 wird vor allem für die Intensivlandwirtschaft kostenmäßig eine Herausforderung. Die hier in der Region ansässigern BGA´s, die bisher jeweils im Herbst Ausbringungsflächen für ihre Gärreste gesucht hatten, bieten den jetzt für 25€/m³, incl. Ausbringung, an. Und schon bleiben alle Grünlandflächen "sauber". Da wird es wohl im nächsten Jahr nur einen spärlichen Aufwuchs geben.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
169 Beiträge • Seite 8 von 12 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], flash

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki