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Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon wastl90 » Sa Dez 18, 2021 9:14

2021 war nässer wie die anderen Jahre ja. Ein begrenzender Faktor beim Ertrag ist eben das Wetter, wäre es perfekt, hätten wir wahrscheinlich 15to/ha Weizen. Jedes Jahr ist was anderes, aber deshalb gleich jammern? In vielen Regionen waren die Erträge gut durchschnittlich bis gut. Soll man deshalb jetzt jammern? Wir dürfen uns mit solchen Aussagen nicht lächerlich machen!
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Sa Dez 18, 2021 13:27

wastl90 hat geschrieben:2021 war nässer wie die anderen Jahre ja. Ein begrenzender Faktor beim Ertrag ist eben das Wetter, wäre es perfekt, hätten wir wahrscheinlich 15to/ha Weizen. Jedes Jahr ist was anderes, aber deshalb gleich jammern? In vielen Regionen waren die Erträge gut durchschnittlich bis gut. Soll man deshalb jetzt jammern? Wir dürfen uns mit solchen Aussagen nicht lächerlich machen!


Ich habe nicht gejammert, ich habe festgestellt und lieber Wastl, lächerlich machte sich ein Minister im Irak der der Presse erklärte, er höre keine Bomben auch wenn eine neben ihm gerade eingeschlagen ist.

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Jahr 1 = 2018 = Dürre
Jahr 2 = 2019 = Dürre
Jahr 3 = 2020 = Dürre
Jahr 4 = 2021 = Nass
Jahr 5 = 2022 = fehlt Dünger, fast Hyper-Inflation und Geldmangel

weil wir eben nun schon 4 Jahre hatten, die nicht normal waren und jedes Mal eine Herausforderung waren,
wird 2022 auch ein anspruchsvolles Jahr werden



Das ist Jammern auf hohem Niveau! Die Jahre 2018 bis 2020 waren, zumindest witterungsbedingt, regional sehr unterschiedlich. Abgesehen von 2018, mit einer großflächigen Trockenheit, waren 2019 und 2020 relativnormale Jahre. Da von Dürre zu sprechen ist schon sehr vermessen. 2021 war, zumindest hier, sowohl von der Niederschlägen als auch von den Sonnentagen her ein komplett normales Jahr. Aber, wie lautet noch die Erkenntnis, die einen klagen und die anderen machen!
2022 wird vor allem für die Intensivlandwirtschaft kostenmäßig eine Herausforderung. Die hier in der Region ansässigern BGA´s, die bisher jeweils im Herbst Ausbringungsflächen für ihre Gärreste gesucht hatten, bieten den jetzt für 25€/m³, incl. Ausbringung, an. Und schon bleiben alle Grünlandflächen "sauber". Da wird es wohl im nächsten Jahr nur einen spärlichen Aufwuchs geben.


Und der Bauer deiner ortsansässigen BGA berichtet, das ihm ein ortsansässiger Biobauer die Tür einläuft und für seinen verunkrauten Wickroggen überhöhte Preise aufruft und sich der Biobauer dann wundert, wenn er den Wickroggen wieder auf den Acker häckslen muss. Entschuldigung deine Art von Landwirtschaft ist genauso wie deine Ansichten zum Thema eine Zumutung für die Menschheit
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon böser wolf » Sa Dez 18, 2021 14:27

T5060 hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:2021 war nässer wie die anderen Jahre ja. Ein begrenzender Faktor beim Ertrag ist eben das Wetter, wäre es perfekt, hätten wir wahrscheinlich 15to/ha Weizen. Jedes Jahr ist was anderes, aber deshalb gleich jammern? In vielen Regionen waren die Erträge gut durchschnittlich bis gut. Soll man deshalb jetzt jammern? Wir dürfen uns mit solchen Aussagen nicht lächerlich machen!


Ich habe nicht gejammert, ich habe festgestellt und lieber Wastl, lächerlich machte sich ein Minister im Irak der der Presse erklärte, er höre keine Bomben auch wenn eine neben ihm gerade eingeschlagen ist.

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Jahr 1 = 2018 = Dürre
Jahr 2 = 2019 = Dürre
Jahr 3 = 2020 = Dürre
Jahr 4 = 2021 = Nass
Jahr 5 = 2022 = fehlt Dünger, fast Hyper-Inflation und Geldmangel

weil wir eben nun schon 4 Jahre hatten, die nicht normal waren und jedes Mal eine Herausforderung waren,
wird 2022 auch ein anspruchsvolles Jahr werden



Das ist Jammern auf hohem Niveau! Die Jahre 2018 bis 2020 waren, zumindest witterungsbedingt, regional sehr unterschiedlich. Abgesehen von 2018, mit einer großflächigen Trockenheit, waren 2019 und 2020 relativnormale Jahre. Da von Dürre zu sprechen ist schon sehr vermessen. 2021 war, zumindest hier, sowohl von der Niederschlägen als auch von den Sonnentagen her ein komplett normales Jahr. Aber, wie lautet noch die Erkenntnis, die einen klagen und die anderen machen!
2022 wird vor allem für die Intensivlandwirtschaft kostenmäßig eine Herausforderung. Die hier in der Region ansässigern BGA´s, die bisher jeweils im Herbst Ausbringungsflächen für ihre Gärreste gesucht hatten, bieten den jetzt für 25€/m³, incl. Ausbringung, an. Und schon bleiben alle Grünlandflächen "sauber". Da wird es wohl im nächsten Jahr nur einen spärlichen Aufwuchs geben.


Und der Bauer deiner ortsansässigen BGA berichtet, das ihm ein ortsansässiger Biobauer die Tür einläuft und für seinen verunkrauten Wickroggen überhöhte Preise aufruft und sich der Biobauer dann wundert, wenn er den Wickroggen wieder auf den Acker häckslen muss. Entschuldigung deine Art von Landwirtschaft ist genauso wie deine Ansichten zum Thema eine Zumutung für die Menschheit


Bei uns wiederum ganz anders beim Wetter....
2017 nach vorsommertrockenheit abgesoffen
2018 bundesweite Dürre
2019 Dürre extremer als 2018 auch im Winter
2020 dürre über das ganze Jahr
2021 auch viel zu,trocken aber keine Dürre
2022 wirf seine Schatten voraus , das spielt das Wetter fast schon eine untergeordnete Rolle....
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 18, 2021 14:47

T5060 hat geschrieben:
Und der Bauer deiner ortsansässigen BGA berichtet, das ihm ein ortsansässiger Biobauer die Tür einläuft und für seinen verunkrauten Wickroggen überhöhte Preise aufruft und sich der Biobauer dann wundert, wenn er den Wickroggen wieder auf den Acker häckslen muss. Entschuldigung deine Art von Landwirtschaft ist genauso wie deine Ansichten zum Thema eine Zumutung für die Menschheit


Da fehlen wohl Grundlagenkenntnisse. Können die Nährstoffe nicht sinnvoll verwertet werden, bleiben sie dort, wo sie, in der zeitlichen Abfolge, ökonomisch optimiert genutzt werden können. D.h., nicht benötigter Aufwuchs bleibt am Ort und wird für eine nachfolgende Marktfrucht "konserviert". In einigen Jahren wird den jetzt noch "Kunstdünger" streuenden Kollegen dieses Wissen auch wieder gebräuchlich sein. :wink:
Solange sich die von mir praktizierte Art von Landwirtschaft grundsätzlich von deiner unterscheidet, ist für mich alles in Ordnung!
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Sa Dez 18, 2021 15:03

Die von mir praktizierte Landwirtschaft unterscheidet sich von deiner Form schon alleine daran, dass das was wir und weitere 90 % meiner Kollegen betreiben sich auch Landwirtschaft nennen kann und darf.
Was du betreibst ist so ne Art "HartzIV mit Traktorfahren und Rindviechern als Psychostütze".
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon HL1937 » Sa Dez 18, 2021 15:24

agri10 hat geschrieben: Anscheinend sind hier nur die Landwirtschaftlichen Luser vertreten die sonst nichts zu sagen haben , die anderen Investieren !!!


solche Investitionen sind sinnvoll, wenn man mit 240 PS und 8 t Leergewicht zum Heu kreiseln fährt.
Und dann jammern der Diesel ist zu teuer.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Sa Dez 18, 2021 15:36

agri10 hat geschrieben: Anscheinend sind hier nur die Landwirtschaftlichen Luser vertreten die sonst nichts zu sagen haben , die anderen Investieren !!!


Ein Glück, wir gehören noch zu dem Viertel die investieren und die den Output jährlich noch zweistellig steigern :-)
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon elchtestversagt » Sa Dez 18, 2021 15:41

Und bei uns war auch wiederum anderes Wetter:
2017 wie beim bösen Wolf, sprich erst vertrocknet und dann abgesoffen, im Schnitt noch normal
2018 Dürre ohne Ende
2019 ein top Jahr, bedingt durch die Dürre im Vorherbst/Frühjahr sehr gute Wurzelentwicklung, einige Schauer haben dann gereicht, um sehr gute Erträge zu generieren obwohl im Schnitt Wasser fehlte
2020 alles was nach dem 15.5 geblüht hat hat sehr gute Erträge gebracht, besonders der Mais, alles andere hat der eine Monat Fröste mit dem "Höhepunkt" 15. Mai und minus 5 Grad und mehr den Gar-aus-gemacht
2021 nass, nasser, am nassesten. Die Erträge waren dennoch normal, obwohl alle schon Rekorde gesehen hatten. Aber zu wenig Sonne, zu kaltes Fj. und zuviel Wasser haben die Ertragsrekorde normalisiert, Mais hingegen war wiedermal top.

Ich für unsere Region kann sagen, in den vergangenen zehn Jahren gab es nur beim Mais einen "Ausfall" ( Ertraglich, denn Finanziell nicht so weil die BGAs hier Mais brauchen..), die anderen neun Jahre haben wir uns von Ertragsrekord zu Ertragsrekord gehangelt.
Beim Getreide waren die Schwankungen sehr gross, vor allen Dingen Gerste. Roggen war eigentlich immer top, ausser in 2021, da ist fast alles in die Waagerechten gegangen. Und Raps nun ja....Heute Flop, morgen top.
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon T5060 » Sa Dez 18, 2021 15:41

Man muss halt auch den Deutschen sagen, vor allen Dingen den Wahlern von CDU, SPD und Grünen, dass 2022 ff. die Energiepreise und Wohnkosten exhorbitant explodieren werden
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon 210ponys » Sa Dez 18, 2021 16:46

T5060 hat geschrieben:Man muss halt auch den Deutschen sagen, vor allen Dingen den Wahlern von CDU, SPD und Grünen, dass 2022 ff. die Energiepreise und Wohnkosten exhorbitant explodieren werden
darauf kann man nicht von alleine kommen :shock:
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Sa Dez 18, 2021 22:19

elchtestversagt hat geschrieben:Und bei uns war auch wiederum anderes Wetter:
2017 wie beim bösen Wolf, sprich erst vertrocknet und dann abgesoffen, im Schnitt noch normal
2018 Dürre ohne Ende
2019 ein top Jahr, bedingt durch die Dürre im Vorherbst/Frühjahr sehr gute Wurzelentwicklung, einige Schauer haben dann gereicht, um sehr gute Erträge zu generieren obwohl im Schnitt Wasser fehlte
2020 alles was nach dem 15.5 geblüht hat hat sehr gute Erträge gebracht, besonders der Mais, alles andere hat der eine Monat Fröste mit dem "Höhepunkt" 15. Mai und minus 5 Grad und mehr den Gar-aus-gemacht
2021 nass, nasser, am nassesten. Die Erträge waren dennoch normal, obwohl alle schon Rekorde gesehen hatten. Aber zu wenig Sonne, zu kaltes Fj. und zuviel Wasser haben die Ertragsrekorde normalisiert, Mais hingegen war wiedermal top.

Ich für unsere Region kann sagen, in den vergangenen zehn Jahren gab es nur beim Mais einen "Ausfall" ( Ertraglich, denn Finanziell nicht so weil die BGAs hier Mais brauchen..), die anderen neun Jahre haben wir uns von Ertragsrekord zu Ertragsrekord gehangelt.
Beim Getreide waren die Schwankungen sehr gross, vor allen Dingen Gerste. Roggen war eigentlich immer top, ausser in 2021, da ist fast alles in die Waagerechten gegangen. Und Raps nun ja....Heute Flop, morgen top.

Hallo,
wollt ihr jedes Jahr Rekorde brechen?
also ich hab da nie so arg drüber nachgedacht, jedes Jahr ist wies ist.
Der Biobauer den ich in Oberboingen mal kontrolliert hab, aber wo ich verdammt viel gelernt hab, der fragte mich Jungspund bei der Ankunft auf seinem Hof:
Was ist Landwirtschaft?
Ich: das ist kompliziert
Er: die Termine der Natur wahrnehmen und nutzen.
Daran denk ich noch oft.
Gruss Christian
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon 826 » Sa Dez 18, 2021 22:31

Und mit dieser Aussage hast du alle Kontrollen hinfällig gemacht......was anderes mach ich nämlich auch nicht.....
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon elchtestversagt » So Dez 19, 2021 8:02

Was ich damit sagen will, die Welt ist kleinräumlicher als man denkt. So liegen z.B. zwischen dem bösen Wolf und uns keine 120km, dennoch haben wir hier dieses Jahr zum Teil ganz anderes Wetter gehabt wie bei ihm.
Und, irgendwie kommt der Mais deutlich besser mit dem "Klimawandel" zurecht wie alles andere. Wobei man fairerweise auch sagen muss, der kommt einfach mit dem wenigen Dünger deutlich besser zurecht, weil hier ebend 80% über Gülle gemacht wird, und ist das Fj. trocken und kalt ( wie die vergangenen zehn Jahre, die "Alten" sagen, ein guter März muss 9 "Sommertage" haben, wir hatten die letzten vier/fünf Jahre nicht einen "Sommertag" im März vor allen Dingen gg. dem Zeitraum 2000-2010) dann wirkt die im Getreide halt kaum bzw. zu spät ( wie dann dieses Jahr, wo der Roggen nach dem Ährenschieben einen gewaltigen Schub gemacht hat und dann grossflächig liegen gegangen ist..)
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Mo Dez 20, 2021 21:38

elchtestversagt hat geschrieben:Und, irgendwie kommt der Mais deutlich besser mit dem "Klimawandel" zurecht wie alles andere.

Hallo,
hast du schon mal Sylphium perfoliatum versucht?
Hab vor zig Jahren 10ar gepflanzt.
Resultat: auf gutem Boden jedes Jahr 3m hoch, knapp daneben 1 Meter. Entlang der Hecke Totalausfall.
Im Siloballen fressen es die Kühe brauchbar. Ohne Messer siliert.
Haufensilage war bei der geringen Fläche (händisch vom Brahim in den Einreihermaishäcksler geschoppt) 1 Jahr top, 1Jahr 50% vergammelt.
Ergo: wenn da züchterisch was gemacht wird wär das ne super Alternative (wg Schmackhaftigkeit und Säbarkeit)
Gruss Christian
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Re: Streichung von Agrardiesel und steuerfreien Schleppern

Beitragvon Englberger » Mo Dez 20, 2021 21:39

elchtestversagt hat geschrieben:Und, irgendwie kommt der Mais deutlich besser mit dem "Klimawandel" zurecht wie alles andere.

Hallo,
hast du schon mal Sylphium perfoliatum versucht?
Hab vor zig Jahren 10ar gepflanzt.
Resultat: auf gutem Boden jedes Jahr 3m hoch, knapp daneben 1 Meter. Entlang der Hecke Totalausfall.
Im Siloballen fressen es die Kühe brauchbar. Ohne Messer siliert.
Haufensilage war bei der geringen Fläche (händisch vom Brahim in den Einreihermaishäcksler geschoppt) 1 Jahr top, 1Jahr 50% vergammelt.
Ergo: wenn da züchterisch was gemacht wird wär das ne super Alternative (wg Schmackhaftigkeit und Säbarkeit)
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