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Termin 1. Düngergabe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Nordhesse » Sa Mär 14, 2020 20:01

Noch steht die DüVO nicht. Ich habe heute entschieden, dass wir ab Montag sämtliches Getreide mit 50 kg N andüngen (33/12) Danach gibt es soviel Gülle/ Gärsubstrat, dass ich 40 kg No3 nachdünge. Den in der Gülle vorhandenen NH4- Stickstoff ziehen wir von der Ährengabe ab. Dann hab ich erst mal Ruhe und kann sehen, was ich bei der Gülle schaffe. Unser fass muss jetzt 20 Tage lang jeden Tag 30 Touren ausbringen- dann sind wir im Plan. Sollte unter den gegebene Umständen aber gut zu schaffen sein.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Wini » Sa Mär 14, 2020 21:01

Särs liebe KAS-Freunde,

habe heute bei bester Befahrbarkeit dem Raps die ersten 90N ins Mauls gedüngt.
Der Pflugraps steht bei mir derzeit bestens.
Der im Herbst sofort gekeimte Raps zeigt bereits die geschlossenen Knospen !
Der Raps, der aufgrund der Trockenheit erst 8 Wochen später gekeimt hat, ist aufgrund
des milden Winters derzeit noch am Boden und kann die Düngergabe wohl gut gebrauchen,

Trotz hoher Niederschläge ist die Befahrbarkeit mit breiten Reifen sehr gut.

Auch wurden heute erste Rapsschläge gegen Rapsstängelrüssler behandelt.

Gruß aus Franken
Wini
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon 240236 » So Mär 15, 2020 6:05

Bei uns hat es -2,5°C. Mein Nachbar hätte versucht Dünger zu streuen, aber der steckt jetzt mitten im Acker fest. Bei uns war bisher noch kein Zeitpunkt wo es ging. Ich sehe das noch ganz entspannt. Irgendwann wird es schon gehen, ist noch alle Jahre passend geworden.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » So Mär 15, 2020 10:29

lukaß hat geschrieben:Man sieht jetzt schön die Flächen raus, die über Jahre nicht ordentlich mit Grundnährstoffen, Kalk und Humus versorgt wurden. Sowas rächt sich sehr schnell sobald mal extreme Situationen egal ob Trockenheit oder Nässe vorkommen.
" das Land wandert zum besseren Wirt " sagten schon die Altvorderen...

Ich denke diese Aussage hat heute noch Bestand, denn der bessere Wirt kann auch die höheren pachten bezahlen :mrgreen:

Noch gehöre ich ja zu den pächtern , aber wäre ich verpächter, dann würde ich nicht an die besten wirte hier in der Region verpachtet wollen aus Angst der Wertminderung meiner Flächen!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon AEgro » So Mär 15, 2020 11:11

Bin Heute morgen 5 Uhr extra aufgestanden um nach der Temperatur zu sehen, weils Nachts rel. klar war. 2,0 ° C.
Um 7.30 Uhr waren an den Waldrändern Nordseite die Wiesen leicht reifig.
Aber auf den Äckern, keine Chance zum Befahren.
Das dauert je nach Boden noch mind. 2 - 3 Tage bis man fahren kann.
Und dann wirds noch genug nasse Stellen geben, wos heiß, Augen zu und durch, oder aussen rum.
Ist aber auch kein Wunder, wir hatten im Feb.bis vorgesten ca. 200 l / m² nach nassem Herbst mit 350 bis 380 l / m².
So nass wars seit langem nicht mehr.
Nur in den 1980-er Jahren kann ich mich an ähnliches erinnern.
Der Winterweizen und Roggen und auch der Raps, sehen noch sehr gut aus, und sind gut durch den " Winter " gekommen, trotz schlechter Aussaaatbedingungen.
Dem Getreide fehlt augenscheinlich noch kein N, wird sich ja dann zeigen obs sich in der weiteren Entwickluing auswirkt, wenn der 1. N spät kommt.
Aus dem Boden kommt fast noch nichts, N-minwerte 8 bis 12 kg/N von 0 bis 60 cm.
Beim Raps wäre neben dem N auch nötig, daß die nächsten Tage, die erste Käferbehandlung kommt, den spätestens Heute mittag fliegen die an den Südhängen.
In meinen 3 Rapsschlägen steht allerdings in den Fahrspuren vom Herbst ( Kerbbehandlung ) noch das Wasser, da werd ich wohl oder übel, spurversetzt fahren müssen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Hammer|on » So Mär 15, 2020 14:04

Bin Startklar :D aber an die erste Düngergabe ist noch nicht zu denken :lol: es ist viel zu nass :klug:
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon lukaß » So Mär 15, 2020 17:31

böser wolf hat geschrieben:
lukaß hat geschrieben:Man sieht jetzt schön die Flächen raus, die über Jahre nicht ordentlich mit Grundnährstoffen, Kalk und Humus versorgt wurden. Sowas rächt sich sehr schnell sobald mal extreme Situationen egal ob Trockenheit oder Nässe vorkommen.
" das Land wandert zum besseren Wirt " sagten schon die Altvorderen...

Ich denke diese Aussage hat heute noch Bestand, denn der bessere Wirt kann auch die höheren pachten bezahlen :mrgreen:

Noch gehöre ich ja zu den pächtern , aber wäre ich verpächter, dann würde ich nicht an die besten wirte hier in der Region verpachtet wollen aus Angst der Wertminderung meiner Flächen!


böser wolf, wenn du mit "Wertminderung" meinst das diejenigen die jedes Jahr mit dem Gülletanker oder Holmer+Co und ach so tollen großen Häckselwagen auf feuchtem Lehmboden ihre Runden ziehen und dadurch deine Flächen gefährden, dann bin ich ganz bei dir. Aber der bessere Wirt zahlt oftmal nicht die höchsten Pachtpreise. Er erwirtschaftet ohne Bodenvergewaltigung mit weiter Fruchtfolge, ausgiebiger Grundgüngung und Humuswirtschaft(keinStrohverkauf) hohe Erträge. Er muß auch nicht zu jeder Unzeit auf den Acker um seinen überteuerten Maschinenpark auszulasten und die Äcker in Manövergebiete umwandeln . Das macht den erfolgreichen Wirt aus, und das erkennen auch die Verpächter und die potentiellen Verpächter.
Daher rührt der Spruch: " das Land wandert zum......."
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon john6630 » So Mär 15, 2020 20:14

Servus

Werde morgen die 2. Gabe70N im Raps streuen, die Erste ist schon 4 Wochen her...bin aus Niederbayern :prost:
Wie verschieden doch die Wetterlage ist.

mfg
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Favorit822 » So Mär 15, 2020 20:26

240236 hat geschrieben:Bei uns hat es -2,5°C. Mein Nachbar hätte versucht Dünger zu streuen, aber der steckt jetzt mitten im Acker fest. Bei uns war bisher noch kein Zeitpunkt wo es ging. Ich sehe das noch ganz entspannt. Irgendwann wird es schon gehen, ist noch alle Jahre passend geworden.


Bei uns waren heute-4
Hab der Gerste 117N stabilisiert gegeben morgen noch den Weizen und Raps die 2. Gabe
Hat mich gewundert wie gut es ging
Ein bisschen mit Hirn und nicht 2,5t im Streuer !
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Wini » So Mär 15, 2020 21:11

Ich hatte mit dem kleinen Schlepper und breiten Reifen und reduzierten 300 kg KAS im alten Vicon
überhaupt kein Problem, selbst durch bekannte, feuchte Stellen zu kommen.

Manche fahren da ja mittlerweile schon mit 200 PS und 4 Aufstellbrettern auf dem Dünger zur 1. Gabe raus.
Kein Wunder dass man bei dem Kampfgewicht versinkt und Manöverschäden anmelden muss.

Ich habe auch immer noch meine alterwürdige Handstreuwanne dabei, mit der ich im Zweifelsfall
die feuchten Ecken von Hand bestreue.

Den Gleichschritt dazu habt Ihr hoffentlich noch bei der Bundeswehr gelernt.

Täglich ein Zwetschgen-Schnaps am Morgen soll übrigens Corona-Befall verhindern !!

Gruß´
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Nordhesse » So Mär 15, 2020 23:15

Die Geschichte mit den halbvollen Streuern höre ich auch immer mal wieder. Ob das nun einen Unterschied macht, ob das Gespann 15 t oder 13,5 wiegt halte ich für vernachlässigbar. Sicherlich fahre ich die kritischen Stellen nicht mit dem Vollen Streuer an, aber das wars dann auch schon. Breite Reifen, wenig Luft drin, das verdoppelt schnell mal die Aufstandsfläche. Morgen Abend weiß ich mehr. Früher mit dem 34 PS Hannomag mit dem 600 l Streuer bin ich öfter eingebrochen, als heute. Festgefahren beim Düngerstreuen noch nie. Im Schlimmsten Fall mal ne Spur von 30 m gezogen, bis er "wieder hoch kam " Habe mich auch schon mal Gedanken über einen Anhängestreuer gemacht- ist aber bei unseren kleinen Schlägen nicht so die erste Wahl
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Mär 16, 2020 0:04

Gewicht macht schon einen unterschied.
Ich fahre mit einem relativ leichten 200PS Schlepper mit 710mm breiten Reifen welche mit 0,7 Bar gefüllt sind zum Dünger streuen. Selbst damit kann ich derzeit nicht überall fahren.
Ein großer Ackerbauer hat viele sehr nasse Flächen besitzt hat sich einen Fendt 313 als Pflegeschlepper gekauft.
Mit Zwillingsbereifung auf beiden Achsen fährt der durch jedes nasse Loch ohne große Spuren zu hinterlassen.
Da wo er vor ein paar Jahren mit so einem 15to. Geschütz festgesessen hat fährt der heute ohne Probleme durch.

Aber vielen würde es schon helfen wenn sie sich mal trauen würden etwas Luft aus den Reifen zu lassen.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Mad » Mo Mär 16, 2020 0:27

Ich mache morgen erstmal Herbizide im Weizen und fange anschließend mit den gekörnten Düngern an. Ab Mittwoch wird dann gepinkelt. (Das mache ich dann so lange, bis der vorhergesagte Regen meint, dass ich wieder aufhören muss. Den Rest gibts dann nächste Woche.)

Bei den aktuell vorhergesagten Temperaturen kann man die Andüngung ziemlich entspannt betrachten (gilt für meine Region, wo 10-12°C wohl erstmal der Standard bleiben werden). Vor allem auf Flächen mit letztjähriger organischen Düngung oder nach Winterraps. Eigentlich brennt es nur im Stoppelweizen und Raps (Im Raps auch nur partiell, denn der zieht sich überwiegend immer noch aus der Herbstdüngung voll). Ich neige dazu, zu sagen, dass man beim Raps die Herbstdüngung diesmal zu 100% anrechnen kann, wodurch die ausstehende Düngung mehr nur als 2. Gabe betrachtet werden kann.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Nordhesse » Mo Mär 16, 2020 16:59

So, fast fertig mit 1 N. Auf den gerstenflächen war es zum Teil noch nass. Gelegentlich mal eingebrochen. aber nie länger als 20 m. In der Summe heute vielleicht 200 m. Nicht optimal aber im Verhältniss o.k.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Fr Mär 20, 2020 6:23

Ich werde in der nächsten Woche bei Getreide die zweite und zum Teil letzte Gabe geben!
Wenn es heute nicht etwas Regen gibt dann siehst für einige Bestände hier übel aus , wo es bisher nicht zu fahren ging liegt der Dünger ungelöst oben auf und die Bestände hungern abhängig nach der vorfrucht
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