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Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterben"

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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110 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon DWEWT » So Jul 05, 2020 14:54

Obelix hat geschrieben:Eben nicht! Da sind wir am Ende angelangt.



Das hat die Politik vor 20 Jahren auch schon gesagt.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon Fassi » So Jul 05, 2020 15:52

DWEWT hat geschrieben:Es glaubt hier doch wohl keiner, dass ehemalige Kollegen mit Milchviehhaltung, die einen geregelten Arbeits- und Freizeitalltag, in gesicherten finanziellen Verhältnissen erlebt haben, jemals wieder in die Milchviehhaltung einsteigen. Ein leuchtendes Gegenbeispiel haben wir ja hier im Forum. Wie heisst es noch gerade: Ausnahmen....... . :mrgreen:
Die Zahl der ldw. Betriebe in D. kennt nur eine Richtung!


Warum nicht? Ich hab einige davon im Bekannten- und Freundeskreis (mich eingeschlossen). Sollten die Betriebsgrößen unserer Großväter (20 bis 40ha) wieder für ein Einkommen, von dem man entsprechend leben kann, reichen, ist der festangestellte Job passe. Das ist der einzige Grund, wieso überhaupt in einem anderen Beruf fremdangestellt arbeiten gegangen wird.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon Englberger » So Jul 05, 2020 16:07

Fassi hat geschrieben:Warum nicht? Ich hab einige davon im Bekannten- und Freundeskreis (mich eingeschlossen). Sollten die Betriebsgrößen unserer Großväter (20 bis 40ha) wieder für ein Einkommen, von dem man entsprechend leben kann, reichen, ist der festangestellte Job passe. Das ist der einzige Grund, wieso überhaupt in einem anderen Beruf fremdangestellt arbeiten gegangen wird.

Hallo,
die ideale Konstellation ist wenn einer/eine Partner/in halbtags im öffentlichen Dienst beschäftigt ist. Bevorzugt Landwirtschaftsamt.
Aber auch Lehrer/in ist super.
Vorteile: Kunden für Direktvermarktung finden, gesichertes Einkommen und Rente, Ferien soviel man braucht, zur Not mal 3 Tage ohne gelben Zettel zu Hause die Stellung halten, Zugriff auf wichtige Infos und das frühzeitig, gerne Privatversichert im Krankheitsfall, und wenns klemmt ist ohne Nachteile ein Sabattical möglich.
mfG Christian
P.S. wenn jemandem noch weitere Vorteile einfallen lasst es mich wissen
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon HL1937 » So Jul 05, 2020 17:00

Wie soll denn ein 10 ha Eigentumsflächen- Betrieb, der vor 25 Jahren aufgehört hat, von hier auf jetzt auf 40 ha kommen?
Wenn mal aufgehört ist, kommt man nicht mehr zum anfangen.
Sämtliche Maschinen verkauft, meistens den Stall umgebaut zur Wohnung, usw.
Wie soll das funktionieren?
Aber rosarote Brillen gibt es scheinbar genug zu kaufen.
Und wenn der Weizen 40 Euro kosten sollte und die Milch 1 Euro die der Bauer von der Molkerei bekommt, dann gibts wieder so saublöde Deppen wie wir sie jetzt unzählig in jeder Gemeinde haben, denen der Kragen zu eng ist und dann in alle Nähte weiterplatzt pachtet und Maschinen auf den Hof stellt. Bezahlt ist heute zu 80% nichts.
Ihr habt Vorstellungen.................
Und die Zeit der Lanz- Bulldogs und eisenbereiften Wagen ist endgültig vorbei, auch wenn sie manche gerne wieder hätten.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon marius » So Jul 05, 2020 17:00

Man muss doch mal klar die Fakten sehen. Überall auf dem Globus setzt sich der Markt durch.
Ausser in unserem Gebiet in D. regieren Tierschützer und Umweltfreunde, welche die wenigen zukunftsfähigen Großbetriebe ausschalten wollen.

Zudem gibt es hier Steuergeschenke für jeden landw. Betrieb was aber nichts ändern wird.
Aber auf Dauer läßt sich der Markt nicht aushebeln.
Ein Betrieb mit 100 oder 200 Kühen ist in Zukunft sicher nicht überlebensfähig, auch nicht in Billigländer, auch dort haben Zukunftsbetriebe heute 1000 oder 10 000 Kühe. Teilweise deutlich mehr.
Die wissen mittlerweile auch wie ein 80er Melkkarussell funktioniert und in 2 Stunden über 1000 Kühe gemolken werden.
Das sich hier überhaupt unrentable Roboter durchgesetzt haben, liegt doch nur an den Steuergeschenken welche die Landwirte hier erhalten.

Dasselbe bei allen anderen Produktionsrichtungen, es geht in Richtung groß und größer.
Wer das nicht sieht soll seine Augenklappen und rosa Brillen ablegen.

Und wenn hier aufgrund des öffentlichen Drucks Betriebsstrukuren verkleinert werden müssen, wird sich ohne wenn und aber die Tierhaltung aus Deutschland verabschieden. Was übrigens ganz im Sinne der Politik und einem Großteil der dt. Bevölkerung entspricht.

Es wird doch keiner glauben das der deutsche Kleinlandwirt mit seinen 150 Kühen für seine Produkte 100 % mehr Cash bekommt, nur weil er keine wettbewerbsfähige Struktur hat und auf höhere Preise angewiesen ist.

Noch gibts hier üppig Steuergelder, neben Flächenprämien auch für allerlei Investitionen und diverse Zuschüsse.
Aber so werden nicht existenzfähige Strukturen gefördert, auch noch mit Steuergelder.

Auch die hohen Importzölle schützen die hier nicht wettbewerbsfähigen landw. Strukturen, aber nur noch eine Frage der Zeit bis die Zölle zugunsten der Wirtschaft aufgehoben werden. Und dann rüstet das Ausland auf um in die EU zu liefern.

Und in der kommenden heftigen Krise ist billig gefragt, weil der Großteil der Bevölkerung seine Miete nicht mehr bezahlen kann. Dann sind überteuerte deutsche Agrarprodukte mit ihren hohen Standarts schlichte Ladenhüter.

Bio ist derselbe Quatsch, da werden gar noch deutlich mehr Steuergelder versenkt, als bei konv. Betrieben.

Ich hab schonmal geschrieben das aus Amerika importiertes Rindfleisch in die EU mit 69 % Steuern belegt werden, bei Schweinefleisch das importiert wird sinds nur " 26 % "
Aus diesem Grund liegen die europäischen Agrarpreise rund 20-25 % über dem globalen Schnitt.

Jedem sollte klar sein das sowas in einer globalisierten Welt nicht zu halten ist.
Nicht nur wegen Trump der dagegen rebelliert.
Und die Krise rückt immer näher, der Bürger hat weniger in der Tasche und der Staat weniger Steuereinnahmen.
Da sind solch teure Spielchen schlicht nicht mehr zu finanzieren.

Und die Gutmenschen in Deutschland, die lauthals auf kleine und zu teure Strukuren setzen, sind die ersten die eure teuren Produkte im Regal liegen lassen in der kommenden Wirtschaftskrise, bei dtl. steigender Inflation und flachen Einnahmen.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon DWEWT » So Jul 05, 2020 17:20

Fassi hat geschrieben:
Warum nicht? Ich hab einige davon im Bekannten- und Freundeskreis (mich eingeschlossen). Sollten die Betriebsgrößen unserer Großväter (20 bis 40ha) wieder für ein Einkommen, von dem man entsprechend leben kann, reichen, ist der festangestellte Job passe. Das ist der einzige Grund, wieso überhaupt in einem anderen Beruf fremdangestellt arbeiten gegangen wird.



Ihr knüpft eure mehr als illusorische Absicht an Voraussetzungen, die sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr einstellen werden. Egal welche Krisensituation kommen wird, an Nahrung wird es in dieser Wohlstandsgesellschaft nicht mangeln. Wir sind zu reich, als das wir hungern müssten. Vor allem jedoch sind wir skrupellos genug, um den Ärmsten dieser Welt auch noch die letzte Nahrung vor der Nase wegzuschnappen. Insofern bleibt die Vorstellung von kleinen, überlebensfähigen Betrieben eher Wunsch, als dass sie Realität werden könnte.
Auch für Menschen, die in landwirtschaftliche Familien hineingeboren werden, kann das Glück dieser Erde/ihres Lebens in eine(r)(m) außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit/Job liegen. Deine Aussage zu einer Fremdanstellung mag für dich zutreffen, sie allgemeingültig zum Ausdruck zu bringen, geht an der Realität vorbei. Ich kenne aus meinen Ausbildungen viele "Bauernkinder", die für sich ausgeschlossen haben, in der Landwirtschaft ganz allgemein und speziell in der elterlichen Landwirtschaft tätig zu werden. Für viele "Bauernkinder" sind zu viele negative Erinnerungen an die ldw. Kindheit mit dem Hof der Eltern verbunden, als dass, auch vor dem Hintergrund einer unsicheren Einkommenssituation, Landwirtschaft eine Option wäre. Viel Mitarbeit und wenig Freizeit, sind da sehr bekannte und negativ belegte Faktoren.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon DWEWT » So Jul 05, 2020 17:22

HL1937 hat geschrieben:Wie soll denn ein 10 ha Eigentumsflächen- Betrieb, der vor 25 Jahren aufgehört hat, von hier auf jetzt auf 40 ha kommen?
Wenn mal aufgehört ist, kommt man nicht mehr zum anfangen.
Sämtliche Maschinen verkauft, meistens den Stall umgebaut zur Wohnung, usw.
Wie soll das funktionieren?
Aber rosarote Brillen gibt es scheinbar genug zu kaufen.
Und wenn der Weizen 40 Euro kosten sollte und die Milch 1 Euro die der Bauer von der Molkerei bekommt, dann gibts wieder so saublöde Deppen wie wir sie jetzt unzählig in jeder Gemeinde haben, denen der Kragen zu eng ist und dann in alle Nähte weiterplatzt pachtet und Maschinen auf den Hof stellt. Bezahlt ist heute zu 80% nichts.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon DWEWT » So Jul 05, 2020 17:32

Als Schlüter-Eigner habe ich natürlich auch viele Kontakte in diese Schlepper-Oldtimer-Szene. Dort sind auch immer noch viele ehemalige Berufskollegen, die mittlerweile in außerlandwirtschaftlichen Berufen erfolgreich tätig sind. Die freuen sich über ein wenig ldw. Tätigkeit in der Streuobstwiese oder auf einer kleinen Ackerfläche. Zurück zu einer ausschließlichen ldw. Tätigkeit, möchte von denen fast keiner mehr. Es gibt allerdings auch einige Zeitgenossen, i.d.R. die nach der Hofaufgabe geborene Generation, die sich besonders berufen fühlt für den Beruf Landwirt (ohne fachliche Ausbildung). Da machen dann völlig abgehobene Erzeugerpreise für Milch, Fleisch, Getreide und andere ldw. Produkte die Runde. So mancher träumt dann schon vom 100ha-Pachthof und hoffentlich genug Zeit zum Geld zählen. GsD scheitern diese Vorhaben oft schon in den Pachtgesprächen. :wink:
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon Obelix » So Jul 05, 2020 18:17

DWEWT hat geschrieben: ... Auch für Menschen, die in landwirtschaftliche Familien hineingeboren werden, kann das
Glück dieser Erde/ihres Lebens in eine(r)(m) außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit/Job liegen. ...

Die Zeiten sind seit Corona vorbei.
Es wird nicht wieder werden wie "vor Corona".

Viele "bequeme Arbeitsplätze" werden durch KI (künstliche Intelligenz) in den nächsten Jahren,
schneller als wir denken, überflüssig.

Wir stehen vor massiven Veränderungen in der Gesellschaft.

Die Lobby der Automobil-Industrie und deren Zulieferern hält zusammen mit der Politik seit Jahren
schmerzhafte Änderungen auf, mit dem Ergebnis, dass es demnächst um so heftiger knallen wird.

Ich bezweifele, dass es diese außerlandwirtschaftlichen Jobs zukünftig noch in ausreichendem Maße
geben wird. Das wird eine Minderheit sein.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon Todde » So Jul 05, 2020 18:35

Obelix hat geschrieben:mit dem Ergebnis, dass es demnächst um so heftiger knallen wird.

Ich bezweifele, dass es diese außerlandwirtschaftlichen Jobs zukünftig noch in ausreichendem Maße
geben wird. Das wird eine Minderheit sein.


Und dann sollen Lebensmittel erzeugt werden, die ~doppelt so teuer sind, wie am Weltmarkt?
Wer soll die bezahlen, der Landarbeiter sicher nicht, solche Preise können sich nur Wohlstandskinder leisten.

Deine Annahme wird eher bedeuten, die heimische Landwirtschaft stirbt aus, weil die Produktionskosten viel zu hoch sind um sich am Markt zu halten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon CarpeDiem » So Jul 05, 2020 18:55

Todde hat geschrieben: weil die Produktionskosten viel zu hoch sind um sich am Markt zu halten.


so wird es sein und das ganz ohne Zutun der NGOs!
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon HL1937 » So Jul 05, 2020 19:56

Ich wäre ja dafür, daß man die faulen Friday for Future Schulschwänzer nach der Hausaufgabe zu Landarbeit verpflichtet.
Kartoffelkäfer sammeln (war früher auch zumutbar), Heu wenden und Gräben am Rand sowie Ecken ausrechen (war früher auch zumutbar), in arbeitsintensiven Viehställen helfen, misten, tränken, füttern (war früher auch zumutbar), Entwässerungsgräben mit der Schaufel räumen anstatt mit dem Bagger, weil die Fräse wurde ja von grünen Kommunisten verboten (war früher auch zumutbar), Kartoffeln, Rüben und Mais hacken (war früher auch zumutbar).
Und es gäbe noch viele andere Beschäftigungstherapien um den Schülern sowie oft depperten Eltern die Freizeit zu vertreiben.
Aber heute ist ja nicht mal mehr den Sprößlingen zumutbar, daß sie mit dem Fahrrad in die Verblödungsanstalt fahren. Manche Minderjährige haben schon eine Elektrofahrrad um dorthin zu kommen, wenn sie nicht von der gelangweilten Alten mit gemachten Fingernägeln und Cayenne dorthingefahren werden.
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon Botaniker » So Jul 05, 2020 20:21

DWEWT hat geschrieben:Ihr knüpft eure mehr als illusorische Absicht an Voraussetzungen, die sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr einstellen werden. Egal welche Krisensituation kommen wird, an Nahrung wird es in dieser Wohlstandsgesellschaft nicht mangeln. Wir sind zu reich, als das wir hungern müssten. Vor allem jedoch sind wir skrupellos genug, um den Ärmsten dieser Welt auch noch die letzte Nahrung vor der Nase wegzuschnappen. Insofern bleibt die Vorstellung von kleinen, überlebensfähigen Betrieben eher Wunsch, als dass sie Realität werden könnte.
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Dem habe ich nichts hinzuzufügen, eigentlich alles gesagt. :prost:
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon T5060 » So Jul 05, 2020 20:23

Es gibt genug Leute um 40/50 Jahre, die haben soviel Geld, die können sich so einen Kotten kaufen samt kpl. Maschinenneuausstattung von AGCO Fendt und noch einen Schlüter zum aktuellen Preis
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Tierärzte: „Die deut. Nutztierhaltung wird bald aussterb

Beitragvon T5060 » So Jul 05, 2020 20:26

Ich komm grad von der OKF. Mir haben in der Gemarkung einen MS.agr. Göttingen und einen Dr.agr. Göttingen zwischendrin dann nur noch unbedarfte einfache Bauern.
Also die Göttinger Alumi ist hier offensichtlich nicht für die Zukunft wegweisend.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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