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Tierquäler...oder was?

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69 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Tierquäler...oder was?

Beitragvon laura-lana » Fr Mär 20, 2015 0:01

Hallo Leute!

Sicher seid ihr als Jäger schon mal als Tierquäler beschimpft worden.

Ich persönlich erlaube mir kein Urteil darüber,denn ich bin ja auch nicht ganz frei von "Sünden".Wegen mir gehen reihenweise Tiere drauf,weil ich jeden Tag meine Wurst auf dem Brot verlange,ich gerne Steak esse und sonst auch nicht auf Fleisch verzichten will.Man denke an die armen Tiere,die in Massen gehalten werden und nie die Sonne sehen...
Meine Hunde kriegen auch Fleisch uns so ist der Fleischkonsum bei uns sehr hoch.Ich bin mit Schuld an dem Leid etlicher Schweine und Rinder.Und ich esse trotzdem weiter Fleisch.Ich bin also nie und nimmer besser als ihr.
Ich kenne aber Leute,die genauso leben wie ich,die euch dennoch als Tierquäler bezeichnen,die gerne alles abknallen usw.

Da ich immer nur die Meinung der selbsternannten Tierschützer höre,würde ich eure Meinung darüber hören.Bitte bleibt sachlich dabei ;) Humor nicht vergessen ;)

LG Laura
laura-lana
 
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Kubota7040 » Fr Mär 20, 2015 6:42

laura-lana hat geschrieben:Hallo Leute!

Sicher seid ihr als Jäger schon mal als Tierquäler beschimpft worden.

Ich persönlich erlaube mir kein Urteil darüber,denn ich bin ja auch nicht ganz frei von "Sünden".Wegen mir gehen reihenweise Tiere drauf,weil ich jeden Tag meine Wurst auf dem Brot verlange,ich gerne Steak esse und sonst auch nicht auf Fleisch verzichten will.Man denke an die armen Tiere,die in Massen gehalten werden und nie die Sonne sehen...
Meine Hunde kriegen auch Fleisch uns so ist der Fleischkonsum bei uns sehr hoch.Ich bin mit Schuld an dem Leid etlicher Schweine und Rinder.Und ich esse trotzdem weiter Fleisch. Ichbin also nie und nimmer besser als ihr.
Ich kenne aber Leute,die genauso leben wie ich,die euch dennoch als Tierquäler bezeichnen,die gerne alles abknallen usw.

Da ich immer nur die Meinung der selbsternannten Tierschützer höre,würde ich eure Meinung darüber hören.Bitte bleibt sachlich dabei ;) Humor nicht vergessen ;)

LG Laura


Wir Jäger sind mit Sicherheit keine Tierquäler (!) und wen du mal ein Blick ins aktuelle Jagdgesetzt werfen würdest, könntest du das nach dem durchlesen auch bestätigen.

Wen ich bei einem Stück direkt in die Kammer abkomme ist das Stück sehr schnell vom Leben zum tode befördert. Allerdings stimmt es das man auch nicht immer gut abkommt und eventuell einen zweiten Schuss antragen muss. Jeder Jäger ist daran interessiertdas Stück schnell und fachgerecht zu erlösen, Jede Sekunde die das Tier weiter lebt verschlechtert die Fleischqualität.
Wen man jetzt dagegenhält das der Jäger sich ja auch ums wild kümmert zB. Ruhezonen einrichtet wildschutzwiesen und wildäcker anlegt macht der Jäger einiges dafür das sich das Wild so gut wie möglich in Wald und Wiese Wohlfühlen.

Humor zu haben ist eine Sachen, nur ist das ein ernsthafter Vorwurf (siehe BJG) und das Thema sollte sehr ernst genommen werden.
Dank & Gruß
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon LUV » Fr Mär 20, 2015 7:45

laura-lana hat geschrieben:Hallo Leute!

Sicher seid ihr als Jäger schon mal als Tierquäler beschimpft worden.

Ich persönlich erlaube mir kein Urteil darüber,denn ich bin ja auch nicht ganz frei von "Sünden".Wegen mir gehen reihenweise Tiere drauf,weil ich jeden Tag meine Wurst auf dem Brot verlange,ich gerne Steak esse und sonst auch nicht auf Fleisch verzichten will.Man denke an die armen Tiere,die in Massen gehalten werden und nie die Sonne sehen...
Meine Hunde kriegen auch Fleisch uns so ist der Fleischkonsum bei uns sehr hoch.Ich bin mit Schuld an dem Leid etlicher Schweine und Rinder.Und ich esse trotzdem weiter Fleisch.Ich bin also nie und nimmer besser als ihr.
Ich kenne aber Leute,die genauso leben wie ich,die euch dennoch als Tierquäler bezeichnen,die gerne alles abknallen usw.

Da ich immer nur die Meinung der selbsternannten Tierschützer höre,würde ich eure Meinung darüber hören.Bitte bleibt sachlich dabei ;) Humor nicht vergessen ;)

LG Laura


Wer hat dir eingeredet, dass die Nutztiere generell leiden? Hast du Ethologie studiert? Bist du Tierarzt? Hast du das mit eigenen Augen erlebt? Hast du den Betrieb angezeigt? Oder folgst du nur einem Mainstream, um nicht als Böser da zu stehen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Helgab » Fr Mär 20, 2015 7:55

Ob das Leben in einem Plumsklo so lebenswert ist für die Tiere ???? Die Mast, die Anbindehaltung ???
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon LUV » Fr Mär 20, 2015 8:13

Helgab hat geschrieben:Ob das Leben in einem Plumsklo so lebenswert ist für die Tiere ???? Die Mast, die Anbindehaltung ???


Also, ich kenne das Plumpsklo noch aus der Jugendzeit...kann mich nicht erinnern, dass sich unsere Schweine jemals darin befanden.
Woran machst du denn den Begriff Lebenswert für ein Tier fest? Bitte keine menschlichen Attribute!
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Helgab » Fr Mär 20, 2015 8:30

Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. :)
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon LUV » Fr Mär 20, 2015 8:42

Helgab hat geschrieben:Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. :)


Der Begriff Tierschutz ist im Ursprung wirklich "Deutsch" http://www.zeit.de/wissen/geschichte/20 ... utz-gesetz
Es ist eine deutsche Eigenschaft, die eigene Unzulänglichkeit mit Gesetzen über "andere" zu überhöhen. Das ist wirklich blamabel, das finde ich auch!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Helgab » Fr Mär 20, 2015 8:46

... und es bringt wirklich nichts, mit einem Blinden über die Farbe Gelb zu diskutieren :D
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Milchtrinker » Fr Mär 20, 2015 9:27

... genauso sinnvoll ist es, sich mit einer tauben Person über Mozart zu unterhalten !!!

Grüße
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon LUV » Fr Mär 20, 2015 9:33

...oder gegen eine Klistierspritze gegen an zu furzen.... :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Ford8210 » Fr Mär 20, 2015 11:39

Bitte nicht sofort auf Abwehr gehen. laura-lana möchte Informationen und wir sollen dabei sachlich bleiben. Mehr nicht.

Also als Tierquäler bin ich noch nicht beschimpft worden. Aber andere Ausdrücke sind schon mal rüber gekommen.
Das Problem sind hier insbesondere solche Leute, die genau wissen, daß die Kuh lila ist und weiße Flecken hat, es Milch im Tetrapack gibt und das Schnitzel beim Metzger in der Theke wächst. Also ein Personenkreis, der wenig bis gar keine Kenntnisse über die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln hat. Vielleicht noch nie ein Nutztier aus der Nähe gesehen hat.

Rein rechtlich gesehen ist ein Tierquäler eine Person, die einem Wirbeltier (Würmer fallen da nicht darunter) ohne vernünftigen Grund anhaltende Schmerzen und Leiden zufügt. Also das Tier muß dauerhaft leiden oder Schmerzen haben. Und das Zufügen muß grundlos sein. So ist das geben einer Impfung durch einen Tierarzt zwar mit Schmerzen verbunden. Diese sind aber nicht von Dauer und wurden auch mit einem gewissen Grund durchgeführt. Die Steigerung hierzu ist das Töten des Tieres. Das darf z.B. auch der Metzger. Denn er hat einen vernünftigen Grund, nämlich die Lebensmittelherstellung. Auch der Jäger darf töten, da er ebenfalls Lebensmittel herstellt. (Achtung: Selbsternannte Tierschützer gehen jetzt auf die Barrikaden, weil sie das anders sehen). Er darf aber auch Töten, um die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern, oder Hasen, Fasane etc. vor zu großem Prädatorendruck zu schützen und die Artenvielfallt des dem Jagdrecht unterliegenden Tierbestandes zu erhalten. Wer keine Tiere töten darf ist ein Maurer. Denn der Gesetzgeber verlangt bezüglich des Tötens von Tieren, daß entsprechende Fachkenntnisse vorliegen. Diese sind bei einem Veterinärmediziener, Schlachter/Fleischer/Metzger und Jäger aufgrund ihrer Ausbildung vorhanden.

Moralisch gesehen ist ein Tierquäler einer, der ein Tier quält, weil er Spaß an seinem Tun und dem Leid des Tieres hat oder einfach nur seine Macht über das Tier demonstrieren will.

Demnach sind Jäger weder rechtlich noch moralisch Tierquäler. Dies wird aber gerne von Tierschützern, Jagdgegner und vor allem Veganern vehement bestritten. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß dem eben nicht so ist.

Jeder Jäger ist bemüht, wenn er sich für den Abschuß eines Wildtieres entschieden hat, den Schuß so anzutragen, daß das beschossene Tier möglichst schnell verendet. Auch wenn ein beschossenes Stück noch mehrere hundert Meter flüchten kann bevor es verendet, wird in den seltensten Fällen Schmerzen durch den Schuß erleiden. Dies liegt einfach darin begründet, daß der Körper (ob Tier oder Mensch) sich selbst schützt, indem er den durch den Eintritt der Kugel in den Körper erfolgten unerträglichen Schmerz eben durch "abschalten" der betroffenen Nerven blockiert und ihn erst nach einer gewissen Zeit nach und nach dann zuläßt. Dies ist erkennbar, wenn z.B. jemand sich die Finger (Schreiner) mit der Säge abschneidet. Der Schmerz kommt dann immer erheblich zeitverzögert.
Daß dies so ist, ist auch gut so, denn ansonsten würde durch den schlagartig eintretenden Schmerz eine sofortige Bewußtlosigkeit eintreten.

Es kommt aber auch vor -zwar selten, aber es kommt vor und das braucht auch keiner schönreden oder verheimlichen wollen-, daß ein Schuß nicht gut sitzt. Sei es, daß das Stück beim Schuß abspringt, oder sich dreht, oder aus sontiogen Gründen. Dann hat das aber immer noch nichts mit Tierquälerei zu tun, da kein Jäger beabsichtigt ein Tier durch Beschuß zu quälen. Hierzu hat der Gesetzgeber eindeutig formuliert, daß eine unverzügliche Nachsuche zu erfolgen hat und das Tier schnellstmöglich von seinem Leiden zu erlösen ist, was sich auch aus dem von Jagdgegner verhaßten Begriff der "Weidgerechtigkeit" ergibt.
Wenn man jetzt hier den Extremfall nimmt, daß ein beschossenes und getroffenes Tier nicht schwer verletzt ist, daß es an der Schußwunde verenden würde, sondern überlebt und weiterflüchten kann, daß es nicht erlegt werden kann, dann ist das leider so. Auch das hat nichts mit Tierquälerei zu tun, weil das eben so nicht beabsichtigt war. Es gibt halt auch Nachsuchen, die werden nach entsprechender Intensität doch abgebrochen, da das beschossene Tier nicht gefunden werden kann.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Mär 20, 2015 18:45

Wo gibt es den Gefällt mir Button. Danke, dass du jemandem, dem die Materie fremd ist, und durch Medien verunsichert ist, sachlich etwas erklären konntest, dass können viele nicht. :roll:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon LUV » Sa Mär 21, 2015 9:23

Es ist auch schwierig, jemanden, der Sachlichkeit fordert, sachlich zu begegnen...wenn der Fragensteller so daher kommt: "...Wegen mir gehen reihenweise Tiere drauf, weil ich jeden Tag meine Wurst auf dem Brot verlange, ich gerne Steak esse und sonst auch nicht auf Fleisch verzichten will. Man denke an die armen Tiere, die in Massen gehalten werden und nie die Sonne sehen..."
....dann muss man sich mehrmals am Riemen reißen, um nicht mit gleicher Rhetorik zu antworten. Zumal das nichts mit der Jagd zu tun hat.
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon Todde » Sa Mär 21, 2015 9:54

laura-lana hat geschrieben:Ich bin mit Schuld an dem Leid


Der Mensch ist an allem Schuld ;)
Das Einreden von Schuld findet man in allen Bereichen, der Ursprung des Einredens von Schuld kommt schon in den ältesten Religionen vor.
Und funktioniert immer dort gut, wo der "Schuldige" nicht genau versteht worum es geht.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Tierquäler...oder was?

Beitragvon lexa » Sa Mär 21, 2015 10:17

Es ist heutzutage schwierig über Themen dieser Art zusprechen, weil viele Mitbürger in einer idealisierten Scheinwelt leben, die aber mit der Realität nicht viel zu tun hat. Die Kernproblematik ist die Vermenschlichung von Tieren. Tiere haben zwar sehr wohl Gefühle, Bedürfnisse und empfinden Schmerzen, ihnen fehlt im Vergleich zum Menschen aber die Fähigkeit ihre Zukunft bewusst langfristig zu planen. Man kann daher Tiere nicht mit Mensch gleichsetzten. Ein Mensch verliert durch seinen Tod seine Träume und Vorstellungen von der Zukunft die er sich ausgemalt hat, bei einem Tier ist das hingegen nur auf eine sehr naheliegende Zukunft übertragbar.

Der nächste Punkt ist, dass die Annahme über die Bedürfnisse die Tiere haben, häufig auch von einem vermenschlichten Standpunkt aus gesehen werden. Wir hatten z.B. auf unserem Hof mal einen Besucher, der uns vorwarf, dass unsere Tiere wie im KZ gehalten werden. Er meinte damit den Stall und den befestigten Außenauslauf. In Wahrheit bestand für die Tiere aber zu jederzeit die Möglichkeit durch eine Seitentür auf die Weide zu gehen. Anscheinend hat der Stall ihre Bedürfnisse in diesem Moment aber besser befriedigt. Das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel.

Der letzte Punkt den ich noch ansprechen möchte ist das Sterben. Dem Sterben von Tieren in der freien Natur wird oft als der beste Tod für die Tiere dargestellt mit Begründungen wie Beutegreifer töten ihre Opfer möglichst schnell, entnehmen nur das was sie brauchen etc. Dies ist mit nichten der Fall. Es gibt Beutegreifer die durch ihre Lebensweise ihre Opfer in der Regel sehr schnell töten, andere tun es aber nicht. Katzen spielen z.B. mit ihrer Beute. Würde das ein Mensch tun wäre es Tierquälerrei. Wölfe töten ebenfalls soviel wie sie bekommen, wenn sich die Gelegenheit ergibt unabhängig davon ob sie die erlegte Beute verwerten können. Aktuelle Beispiele gibt es in Deutschland inzwischen ja genug.
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