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TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon marius » Di Feb 11, 2014 14:45

erzengelchen hat geschrieben:PETA deckt auf, PETA zeigt an: Strafanzeige gegen vier Putenzuchtanlagen in Brandenburg.

http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=42421&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=78ef3c4e43

....Die erschütternden Aufnahmen der Tierrechtler zeigen kranke, blinde und schwerver- letze Puten mit teilweise gebrochenen Gliedmaßen, enge, mit Kot und Urin übersäte Stallungen sowie tote Tiere. Zu den Abnehmern der Puteneier gehört unter anderem das Unternehmen Moorgut Kartzfehn (Kameke GmbH & Co. KG), einer der größten Putenpro- duzenten Deutschlands. Dieser wiederum unterhält enge Geschäftsbeziehungen zur Unternehmensgruppe Heidemark.....

....„Putenfleisch ist von Anfang bis Ende der ‚Produktionskette‘ mit Krankheit und großem Leid verbunden“, so Judith Pein für PETA. „Da die überzüchteten Puten sich auf biologi- schem Weg nicht mehr fortpflanzen können, werden die Elterntiere gewaltsam künst- lich befruchtet – dabei werden viele Tiere verletzt. Auch ‚Bio-Putenjungtiere‘ können von Elterntieren aus solchen Zuchteinrichtungen stammen. Diese Tierqual lässt sich einzig und allein mit einer veganen Ernährung verhindern.“


Da gibt es zur genüge Bild und Filmmaterial. Es kann nur einen Weg geben : Weg von der industriealisierten Massentierhaltung, und vor allem dort sämtliche Steuergelder ( Subventionen ) entziehen und in Richtung Bioanbau verschieben, so wie das die Steuerzahler auch wünschen.

Die EU hat Deutschland schon mehrmals verwarnt weil diese ihr Trinkwsserproblem aufgrund von Überdüngung nicht in den Griff bekommt.
http://www.martin-haeusling.eu/themen/k ... eiter.html

Zitat : Deutschland in Nitrat-Belastungen „Spitzenreiter“
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Mad » Di Feb 11, 2014 15:06

marius hat geschrieben:
...blabla ... so wie das die Steuerzahler auch wünschen.


Ich korrigiere: so wie es die (paar) radikalen Umweltaktivisten wünschen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 15:19

marius hat geschrieben:Da gibt es zur genüge Bild und Filmmaterial. Es kann nur einen Weg geben : Weg von der industriealisierten Massentierhaltung, und vor allem dort sämtliche Steuergelder ( Subventionen ) entziehen und in Richtung Bioanbau verschieben, so wie das die Steuerzahler auch wünschen.




Wieviel Gewinn hat den heutzutage der Putenzüchter pro Pute? Bei anderem Geflügel sind es 8 Cent. Zum mitschreiben acht Cent-->http://www.schweinemastanlagen.de/index.php?id=19
Also wird es bei Puten auch nicht rosiger aussehen. Bei 8 Cent Gewinn kannst du halt eben keine Familie versorgen wenn du hinterm Haus 50 Hühner hast.
Es sei denn der Kunde zahlt für das Kilo Pute halt 15€. Will er aber nicht oder kann er nicht, weil das neue i-Phone ja auch schon 500€ gekostet hat. Also bleibt nur noch das kilo Pute für 5€ übrig. Die kann allerdings nur noch aus Legebatterien kommen.
Das ist der einzige Grund warum in der Landwirtschaft alles industriealisiert wird. Der Gewinn pro Einheit ist zu klein, es geht nur noch über die Stückzahlen.
Die Mittelmosel, die Toskana Deutschlands.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Todde » Di Feb 11, 2014 15:33

marius hat geschrieben:und in Richtung Bioanbau verschieben, so wie das die Steuerzahler auch wünschen.


Und die "Bio-Puten" kommen aus dem Bioladen...
Man man...
Schon mal schlau gemacht wie die die Nachfrage bedienen?
Und warum kaufen die "Wunschschlümpfe" dann nicht die Bioputen?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 15:39

Mensch hat geschrieben:
Kraxlhuber hat geschrieben:Das ist der einzige Grund warum in der Landwirtschaft alles industriealisiert wird. Der Gewinn pro Einheit ist zu klein, es geht nur noch über die Stückzahlen.


Der Gewinnn/Einheit ist auch genau wegen der Industrialisierung kleiner geworden, denn Industrialisierung bedeutet Massenproduktion von EINHEITLICHEN Podukten und Massenproduktion bedeutet fast immer (Über-)Angebot und das (Über-)Angebot dieser Einheitsware, läßt sich dann eben nur mehr über geringe Abgabepreise absetzen.
Ich kenne Viele, die sind sehr wohl bereit mehr zu zahlen und TUN dies auch, wenn sie eben nicht das EINHEITSMASSENGUT, sondern das Erzeugnis mit einem glaubhaftem Mehrwert an Erzeugnisqualität erhalten. Das kommt dann eben nicht aus dem Supermarkt, sonderm vom ortsnahen Erzeuger, den man kennt.



Was war zuerst da, Huhn oder Ei?

Ich habe oft mit Touristen zu tun die mir erzählen wollen wie toll doch BIO Wein ist und warum wir(unser Betrieb) nicht auch BIO produzieren würden. Wenn ich ihnen dann aber den Konvi Wein für 7,50€ die Flasche anbiete ist ihnen einfach nur zu teuer. Kaufen tun sie nachher alle beim Aldi den Mosel Wein von ner Kellerei aus Tetra Pak für 2,29€. Produziert unter aller Sau. Umgangssprachlich auch Penner-Glück genannt.
Und wir sind noch kein Industrie Weinbau-Betrieb. Ich kenne noch jeden Weinberg, weiss von alle die Parzellen Größe usw.

Sicher gibt es auch solche, wo auf gute Qualität achten, aber die Breite Masse will einfach nur für wenig Geld den Pansen voll haben.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 16:26

Mensch hat geschrieben:
Nur zum Verständnis, welches wirtschaftliche Wissen bekommt man denn in einer landwirtschaftlichen Ausbildung gelehrt, ich hoffe doch nicht nur BWL, sondern auch VWL!?

Nachtrag:
Das ist nicht böse gemeint, sondern würde erklären, wie Sie auf solche Ansichten zu Industrialisierung kommen und anscheinend nicht der Oben von mir dargelegten zustimmen.



Schaun Sie: Bei uns im Weinbau gibt es, an der Mosel zumindestens, kaum Weingüter die von sich aus behaupten können das sie industrielle Betriebe wären. Weil sie einfach nicht groß genug sind.
Die Famillienbetriebe hier erarbeiten noch fast alles selbst, den Kunden kennt man noch persönlich und jeder Weinberg bedeutet noch etwas, weil er vielleicht schon seit Generationen im Famillienbesitz ist.

Trotzdem bekommt kaum einer dieser Winzer, mit Aussahme der großen Bekannten VdP Weingüter, genug Geld für seinen Wein um damit Vernüftig leben zu können. Und damit meine ich nicht Porsche fahren und auf Golf plätzen rumspazieren, sondern wenigstens das Gehalt eines Angestellten zu kassieren.

Wir haben jetzt in 2 aufeinander folgenden Jahren kleine Ernten gehabt, jedesmal etwa 50% der normalen Erntemenge. Es besteht also ein Mangel nach Moselwein.
Trotzdem gibt es keinerlei Preissteigerungen. Denn bei schon einer kleinen Steigerung listet der Handel Moselweine ganz einfach aus.

Also keine Massenware, kein Überangebot, keine Einheitsprodukte (wie auch bei über 4.000 Produzenten) und trotzdem ist der Preis für Flaschenweine sehr niedrig. Und hier an der Mosel gibt es hervorragende Weissweine die wahrscheinlich um längen besser sind als vieles aus anderen Ländern. Also auch eine entsprechende Erzeugnisqualität. Aber im Preis schlägt sich das kaum nieder.
Der durchschnittliche Weinpreis im Einzelhandel liegt in Deutschland bei ca. 2,60€ pro L.

Also was bleibt einem betrieb übrig wenn er keine höheren Preise für seine Ware bekommt? Er muss halt eben mehr von seiner Ware verkaufen.
Dadurch wird aber auch die Gesammtproduktionsmenge nicht größer. Im Gegenteil, an der Mosel gab es 1989 noch 12.500 ha heute noch weniger als 8.600 ha (http://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/nach_themen/verlag/kurzinformationen/Faltblatt_Weinbau_2012.pdf) und die Weinpreise sind nicht gestiegen.
Der einzelne Betrieb wird nur größer, um so günstiger produzieren zu können (Maschinenauslastung)und mehr vermarkten zu können.

Also wie Sie sehen hilft leider Gottes nicht immer VWL Lehrwissen. Der Markt hat halt eben auch seine eigenen Gestzte.
Und ja, in einer Landwirtschaftliches Ausbildung lernt man VWL, im Studium sogar mehr wie BWL.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Ferengi » Di Feb 11, 2014 18:13

marius hat geschrieben:Zitat : Deutschland in Nitrat-Belastungen „Spitzenreiter“



Das ließe sich ganz leicht ändern.
Ein Abgabeverbot von Stickstoffdüngern an Privatpersonen, und die Drops wäre gelutscht.
Sobald die Bauern am Miststreuen und Güllen sind rennt der Gartennazi mit Kammera rum und kontrolliert das der Bauer auch ja nicht nur ein KG N-Dünger mehr ausbringt als erlaubt.
Und danach geht er dann in seinen Garten und knallt 5 cm dick Blaukorn auf seinen Rasen. :roll: :roll:

Ein paar Tage später schimpft er dann über die bösen giftspritzenden Bauern, und spritzt selber Glyphosat auf seine geplasterte Terasse.

Und warum kaufen die "Wunschschlümpfe" dann nicht die Bioputen?


Bist du bekloppt?
Die sind doch vieeeel zu etuer!
Gibts nicht auch billige Bioputen aus Ägypten? Oder China? oder Sonstwoher?
Hauptsache billig und das Gewissen beruhigt! :roll: :roll:
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Hans Söllner » Di Feb 11, 2014 18:29

....rennt der Gartennazi mit Kammera rum


Das ist mal ein lustiger Begriff :lol: :mrgreen:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon heico » Di Feb 11, 2014 18:46

marius hat geschrieben:
erzengelchen hat geschrieben:PETA deckt auf, PETA zeigt an: Strafanzeige gegen vier Putenzuchtanlagen in Brandenburg.

......................................................


Da gibt es zur genüge Bild und Filmmaterial. Es kann nur einen Weg geben : Weg von der industriealisierten Massentierhaltung, und vor allem dort sämtliche Steuergelder ( Subventionen ) entziehen und in Richtung Bioanbau verschieben, so wie das die Steuerzahler auch wünschen.

Die EU hat Deutschland schon mehrmals verwarnt weil diese ihr Trinkwsserproblem aufgrund von Überdüngung nicht in den Griff bekommt.
http://www.martin-haeusling.eu/themen/k ... eiter.html

Zitat : Deutschland in Nitrat-Belastungen „Spitzenreiter“


Das fällt euch aber spät ein, denn die Biolandwirtschaft ist fast gegen die Wand gefahren und kann sich nur noch mit Spezialitäten halten.
Weiter fällt mir auf, das Nitrat schon größtenteils per Technik beseitigt wird und die Kosten im Wasser-Preis eingepflegt wurden. Guckt mal auf die Rechnung wie sich der Wasserpreis entwickelt hat.
Das viel schlimmere Problem sind die steigenden PS Rückstände. Vorerst hat man die hohen Werte einfach als nicht gesundheitlich relevant eingestuft, damit der Verbraucher nicht unruhig wird. Aber die Werte steigen rasant an und die Grenzwerte werden einfach auf das 10 oder 100fache angehoben oder als nicht relevant eingestuft. :mrgreen:
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Justice » Di Feb 11, 2014 19:03

Warum soll der Verbraucher (also Ich) mehr für Fleisch von Kleinbetrieben bezahlen als für Fleisch von Großbetrieben, wenn hier im LT über gefühlte 1000 Seiten immer wieder belegt wird, das Qualität und Tierwohl gleich sind?

Nur weil Gradlerbauern und Bios zu blöd sind gewinnbringend zu arbeiten? Wer´s nicht kann, der soll´s lassen! Und wenn die Voraussetzungen wie z.B. genügend Eigenland eben nicht passen, dan muß man es sein lassen. Immer dieses Gejammere von wegen Politik muß helfen und der böse, böse Verbraucher.
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Rumpsteak » Di Feb 11, 2014 19:21

Ferengi hat geschrieben:
Na dann mach mal Wiesenhof und Co zu.
Da würden sich hier aber manche ganz gewalltig umgucken! :roll: :roll:



Es ist nicht meine Aufgabe andere Firmen zu schließen. Es ist die Aufgabe der Verbraucher etwas an ihrem Kaufverhalten zu ändern, oder es zu akzeptieren wie es ist. Zur Zeit tut der Großteil der Verbraucher letzteres. Wer sich aber tatsächlich mal "überwinden" kann ein "teures" Stück Geflügel zu kaufen wird auch einen Unterschied fest stellen..aaaaaaaaaaaaaaber..wie gesagt..erst der Preis.... n8.



Wenn natürlich der hiesige Landwirt im Ort einen Geflügelstall plant frisst plötzlich keiner mehr Geflügel..
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 19:27

Ferengi hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Zitat : Deutschland in Nitrat-Belastungen „Spitzenreiter“



Das ließe sich ganz leicht ändern.
Ein Abgabeverbot von Stickstoffdüngern an Privatpersonen, und die Drops wäre gelutscht.
Sobald die Bauern am Miststreuen und Güllen sind rennt der Gartennazi mit Kammera rum und kontrolliert das der Bauer auch ja nicht nur ein KG N-Dünger mehr ausbringt als erlaubt.
Und danach geht er dann in seinen Garten und knallt 5 cm dick Blaukorn auf seinen Rasen. :roll: :roll:

Ein paar Tage später schimpft er dann über die bösen giftspritzenden Bauern, und spritzt selber Glyphosat auf seine geplasterte Terasse.



Vor ein paar Tagen hatte ich hierzu ein Gespräch mit einem Vertreter von Bayer. Der sagte mir das er bezüglich Mengen und Resistenzmanagment keine Probleme mit den großen Landwirten sieht. Aber bei den kleinen Samstag-Sonntag Betrieben würde das sehr wohl ganz anders aussehen.
Vor gut 30 Jahren hatte mein Vater einem Kunden mal einen Liter E605 mitgegeben, da der Kunde sagte im Kleingebinde bei der Gartenhandlung wäre es zu teuer. Mein Vater glaubte er würde diesen Liter für sich und die Kollegen der kopletten Kleingartensiedlung mitnehmen. Ende vom Lied war, dass er lediglich ein paar qm Rosen damit behandelte in einem Jahr. :shock:
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 22:09

Mensch hat geschrieben:
Der Markt ist eben größer als der Anbietermarkt der dt. Moselhersteller und es gibt nicht nur ein Erzeugnis, sondern derer Viele, was es dem Verbraucher leicht macht, seinen Bedarf durch Substitute zu decken. Soviel VWL kann sein.
Das muß man nicht toll finden, kann es sogar für schlecht befinden, ändert an der Tatsache nichts - wie der Markt gestaltet ist.



Also ist es doch egal wieviel Putenfleisch produziert wird, preislich dürfte es sich nicht bemerkbar machen, weil der Kunde ja bei einer Preissteigerung immer noch die Alternative Industrie-Huhn zur Auswahl hat. :klug:
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Re: TIERQUÄLEREI; Putenzucht; Brandenburg!

Beitragvon MTX-Driver » Di Feb 11, 2014 22:19

Kraxlhuber hat geschrieben:Also ist es doch egal wieviel Putenfleisch produziert wird, preislich dürfte es sich nicht bemerkbar machen, weil der Kunde ja bei einer Preissteigerung immer noch die Alternative Industrie-Huhn zur Auswahl hat. :klug:


Wer schaut da denn drauf wo der Gockel herkommt? Gestern bei Aldi Hänchenbrustfilet geholt, eben gefuttert. Fazit= lecker! Letzte Woche davor gleiches Produkt aus dem Premiummarkt gehabt, war nichts besser oder schlechter :roll: Wer auf die Kohle schauen muss kauft halt günstig, da sehe ich nichts verwerfliches dran.
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