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Trebon 30 EC

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Joehännes » Fr Apr 08, 2011 12:05

*lach*
ja in meinem Pflug Raps sind um 100 % weniger Glanzkäfer wie in meinem Grubber Raps !
Dieser Depp da!
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Apr 08, 2011 14:09

Wini hat geschrieben:Die Beiträge bestätigen mich in meiner Meinung:
Spritzungen gegen den Rapsglanzkäfer sind mittlerweile gleichbedeutend mit "Geld zum Fenster hinauswerfen".
Wie bereits berichtet, sind die Tierchen nämlich bereits gegen einige der genannten Mittel resistent geworden.
Schade für den Diesel, die Zeit und die Kosten für die Spritzmittel. Da freut sich nur der Landhandel.

Sobald die Blüten in einer Woche da sind, ist der Käfer als Nützling einzustufen, da er die Bestäubung unterstützt.



Und deswegen verzichtest du und verschenkst eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen? Das ist doch Käse! Grade bei Biscaya sind bundesweit noch keine Resistenzen bekannt. Gleiches gilt auch für Organos und die Typ I der Pyretroide wirken auch meistens noch gut... Dass dieses Jahr in der einen oder anderen Ecke Deutschlands schlechtere Wirkungsgrade erzielt wurden, mag - grade beim Biscaya, das für optimale Wirkung sonniges und warmes Wetter braucht - einfach daran liegen, weil es bis gestern doch eher sehr trüb war.
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon kimba1809 » Fr Apr 08, 2011 17:00

Wini hat geschrieben:Die Beiträge bestätigen mich in meiner Meinung:
Spritzungen gegen den Rapsglanzkäfer sind mittlerweile gleichbedeutend mit "Geld zum Fenster hinauswerfen".
Wie bereits berichtet, sind die Tierchen nämlich bereits gegen einige der genannten Mittel resistent geworden.
Schade für den Diesel, die Zeit und die Kosten für die Spritzmittel. Da freut sich nur der Landhandel.

Sobald die Blüten in einer Woche da sind, ist der Käfer als Nützling einzustufen, da er die Bestäubung unterstützt.


Du sparst beim Pflanzenschutz und pflügst, ich spare beim pflügen und gebe das Geld halt beim Pflanzenschutz aus :P
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Wini » Fr Apr 08, 2011 22:16

Tja, also jetzt haltet den Ball mal flach.
Macht doch mal ein Bild von Eurem sogenannten Rapsglanzkäfer-Schaden.

Ich möchte behaupten, daß beim Mähdrusch mehr verloren geht als das bischen Frass-Schaden.

Bei uns in Franken sitzen gerade mal 3-4 Käfer in einer Pflanze.
Ich freu mich drauf, daß die meinen blühenden Raps ab der nächsten Woche bestäuben.

Übrigens, mit Eurer Hardcore-Spritzerei macht ihr auch die Bienen kaputt.
Vor 20 Jahren haben die noch den Raps bei uns bestäubt.
Heute habe ich keine Einzige gesehen.

Und nur so nebenbei für unsere jungen Landwirte, einige Pyrethroide stehen im Verdacht, die Fortpflanzung beim Menschen zu schädigen.
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon networkkiller » Sa Apr 09, 2011 18:13

man sollte alle gedanken mit einbeziehen und den schaden an bienen nicht als ökoschwachsinn abtun. ohne die säßen wir nämlich ganz schön in der patsche. ich bin wirklich kein hardcore-öko aber man sollte schon die natur ( unsere haupteinnahmequelle (noch vor der EU :evil: )) nicht ganz aus den augen verlieren.

wir haben das glück, nicht in einem ausgeprägten resistenzgebiet zu sein, vielleicht auch wegen der strategie die hier seit einigen jahren großflächig angewendet wird.

also wenn ich lese " 1. trebon behandlung hat nicht geholfen. gleich nochmal trebon drauf" ... da wird ja ein wirksames resistenzmanagement förmlich torpediert.

bei den meisten mitteln (auch trebon) steht ja groß und breit drauf "WIRKSTOFFWECHSEL GAAANZ WICHTIG"

also ich behandle den raps nicht 2 mal mit dem selben zeugs.

so eine variante wäre z.b.

1. bulldock. gegen stengelrüßler und kohltriebrüßler. 2. trebon gegen rapsglanzkäfer. 3. mavrik citropack oder biscaya gegen die zweite welle rapsglanzkäfer vor der blüte. 4. blütenbehandlung mit biscaya oder karate zeon gegen kohlschotenmücke wenn nötig. hier ist der rapsglanzkäfer wirklich nicht der "hauptfeind" den es zu bekämpfen gilt, daher würde auch ein normales pyrethroid reichen. biscaya hat allerdings eine gewisse dauerwirkung, da meist die kohlschotenmücke später kommt.
bei 2. und 3. sollte auf die beste rgk- wirkung geachtet werden da dort der meiste fraßschaden an der knospe entsteht .

und wirklich die bestände beobachten und fahren wenn die schadschwelle erreicht ist, nicht wenn der nachbar anspannt. gerade dieses jahr ist mir sehr aufgefallen, daß auf dem einen feld nix war , auf dem anderen alles knüppeldicke voll war. warum? keine ahnung. aber nachgucken lohnt.

gruß und weiterhin ne gute saison.
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon nitroklaus » So Apr 10, 2011 20:10

spritzt man bei der dritten insektiziedbehandlung noch bor mit aus? oder hat es da keinen nutzen mehr?
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Holgi1982 » So Apr 10, 2011 21:57

networkkiller hat geschrieben:gerade dieses jahr ist mir sehr aufgefallen, daß auf dem einen feld nix war , auf dem anderen alles knüppeldicke voll war. warum? keine ahnung.

Die Biester werden auch noch wählerisch :twisted:

Mit welcher Wirkdauer kann man eigentlich rechnen bei Biscaya und Karate Zeon? Ist die Wirkdauer eigentlich sehr unterschiedlich je nach Zielgebiet und Kulturpflanze?
Vegetarisch ist Indianisch
und bedeutet "zu faul zum Jagen"
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Bauerntrampel » Mo Apr 11, 2011 6:48

Holgi1982 hat geschrieben:
networkkiller hat geschrieben:gerade dieses jahr ist mir sehr aufgefallen, daß auf dem einen feld nix war , auf dem anderen alles knüppeldicke voll war. warum? keine ahnung.

Die Biester werden auch noch wählerisch :twisted:

Mit welcher Wirkdauer kann man eigentlich rechnen bei Biscaya und Karate Zeon? Ist die Wirkdauer eigentlich sehr unterschiedlich je nach Zielgebiet und Kulturpflanze?


Biscaya soll die längste Dauerwirkung haben, erreicht in Versuchen aber selten über 70 Prozent Wirkungsgrad. Karate wird wohl kaum einem Käfer noch was anhaben, gegen Pyrethroide Klasse 2 sind die meisten Viecher schon resistent.
Bei den Pyrethroiden Klasse 1 wie Trebon hängt es auch sehr von der Witterung und dem Temperaturverlauf ab, bei kühleren Bedingungen gibt es eine längere Wirkung und höhere Wirkungsgrade. Bei höheren Temperaturen wirkt hingegebn beispielsweise Avaunt besser, hat aber nur eine B1 Zulassung, geht also nur zu Beginn.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon networkkiller » Mo Apr 11, 2011 7:32

moin

wirkungsdauer hängt sehr stark vom wachstum ab, da kann man nicht von mehr als einer woche ausgehen. außer beim biscaya , dem gewisse systemische eigenschaften nachgesagt, ist alles was neu zuwächst ungeschützt. und das kann wenns warm ist schon mal 10 und mehr cm am tag sein. und wenn dann noch starker zuflug stattfindet is schon nach 2- 3 tage schicht im schacht und man muß "nachlegen".

@nitroklaus

bor wird ja als blattdünger gegeben. also warum nicht zur 3. insktizidgabe. meiner meinung nach ist es dieses jahr sogar besser, da teilweise die bestände von der blattmasse zur 2. behandlung noch wenig aufnahmefähige fläche ausgebildet hatten. will sagen mehr blattmasse, bessere bor-aufnahme. zusätzlich soll das bor noch eine fraßhemmende wirkung haben, was ja auch ein nützlicher nebeneffekt ist.
aufpassen muß man beim mavrik-citropack . da sollte man die hinweise zur mischbarkeit (gerade mit bor) und ansetzen der spritzbrühe genau beachten, damits keine unerwünschten reaktionen wegen der citronensäure gibt.

gruß
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon nitroklaus » Mo Apr 11, 2011 21:03

networkkiller hat geschrieben:moin

wirkungsdauer hängt sehr stark vom wachstum ab, da kann man nicht von mehr als einer woche ausgehen. außer beim biscaya , dem gewisse systemische eigenschaften nachgesagt, ist alles was neu zuwächst ungeschützt. und das kann wenns warm ist schon mal 10 und mehr cm am tag sein. und wenn dann noch starker zuflug stattfindet is schon nach 2- 3 tage schicht im schacht und man muß "nachlegen".

@nitroklaus

bor wird ja als blattdünger gegeben. also warum nicht zur 3. insktizidgabe. meiner meinung nach ist es dieses jahr sogar besser, da teilweise die bestände von der blattmasse zur 2. behandlung noch wenig aufnahmefähige fläche ausgebildet hatten. will sagen mehr blattmasse, bessere bor-aufnahme. zusätzlich soll das bor noch eine fraßhemmende wirkung haben, was ja auch ein nützlicher nebeneffekt ist.
aufpassen muß man beim mavrik-citropack . da sollte man die hinweise zur mischbarkeit (gerade mit bor) und ansetzen der spritzbrühe genau beachten, damits keine unerwünschten reaktionen wegen der citronensäure gibt.

gruß

ok dann werde ich auch noch mal bor hinzumischen und biscaya vermute ich. mischt jemand von euch noch wachstumsregler oder fungizide hinzu?
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Joehännes » Mo Apr 11, 2011 21:27

hab meine raps letzte woche 2 l/ Lebosol Bor + 0,3 l Biscaya und dazu noch 0,7 l carax gegeben! Rundumschlag für alles!
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon Fossi » Di Apr 12, 2011 7:57

Joehännes hat geschrieben:...und dazu noch 0,7 l carax gegeben...


nur 0,7l :?: Welche Sorte hast Du :?:
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon WilliW » Di Apr 12, 2011 11:40

Wir haben auch nur 0,5 l Carax gespritzt, wird auch von Raiffeisen so empfohlen.
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon networkkiller » Di Apr 12, 2011 18:29

ich mische keine fungizide mit ein. ehrlich gesagt bekommt mein raps nur zur blütenbehandlung was gegen pilze mit rein , aber das is bissl zu OT
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Re: Trebon 30 EC

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Apr 13, 2011 11:59

Wini hat geschrieben:Tja, also jetzt haltet den Ball mal flach.
Macht doch mal ein Bild von Eurem sogenannten Rapsglanzkäfer-Schaden.



Nein, da hier außer dir keiner irgendwem was beweisen muss. Du scheinst ja unendlich viel Zeit zu haben?! Bei dir tippe ich auf ungeschulten Nebenerwerbslandwirt- wenn man das überhaupt so nennen kann.
Dass du den Leuten hier mit deinem ewigen "Der-Pflug-ist-das-Allertollste-und-wer-was-anderes-sagt-ist-schwul-und-stinkt"-Gelaber GEHÖRIG auf den Nerv gehst, mal ganz außer Acht gelassen.





Wini hat geschrieben:Und nur so nebenbei für unsere jungen Landwirte, einige Pyrethroide stehen im Verdacht, die Fortpflanzung beim Menschen zu schädigen.



Du sollst, das hast du nie gelernt, das Zeug ja auch nicht trinken, sondern spritzen. Lies mal die Anleitung und schaue dir an, wie man mit Pflanzenschutzmitteln umzugehen hat. Wenn man das einhält und mit geschlossenen Türen und Fenstern arbeitet, bekommst du davon nicht mehr ab als jemand, dessen Haus 100 Meter davon entfernt steht.
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