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Über das Bauernsterben in der Schweiz

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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98 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon Terreblanche » So Nov 27, 2016 18:36

Diese Bauern, die dem Wohlstandspöbel nach dem Mund reden und ihre Tierhaltung als die ultimativ tiergerechte hinstellen, manifestieren ja nur die medial geschaffene negative Meinung der Gesellschaft über die Landwirtschaft.
Was nützt es der Landwirtschaft dann, wenn jeder Landwirt sich als der Traumbauer darstellt ?

Das System aus Politik, Medien und Wohlstandsvolk führt einen Krieg gegen uns, sie fordern weltweit höchste Standarts ohne irgendeinen Aussenschutz zu gewährleisten.
Das ist etwas so, wie wenn man ein Kind im Winter nackt aussetzt.

Mit solchen Zombies rede ich nicht mehr, das ist unter meiner Würde und schlecht für meine Psyche.
Vielleicht gäbe es weniger Depressive in der Landwirtschaft, wenn sie wie ich begreifen würden, daß man diese verweichlichten Wohlstandszombies nicht mehr für voll nehmen muß.

In 30 Jahren hat sich dieses Volk endgültig abgeschafft. Das neue Volk dann wird einfacher zu ernähren sein und der Landwirtschaft wieder höhere Gewinnmargen gewähren.
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon LUV » So Nov 27, 2016 19:05

Terreblanche hat geschrieben:
In 30 Jahren hat sich dieses Volk endgültig abgeschafft. Das neue Volk dann wird einfacher zu ernähren sein und der Landwirtschaft wieder höhere Gewinnmargen gewähren.


In der Schweiz bestimmt........siehe Volksabstimmung! :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon eichbaum18 » So Nov 27, 2016 20:32

Terreblanche hat geschrieben:Diese Bauern, die dem Wohlstandspöbel nach dem Mund reden und ihre Tierhaltung als die ultimativ tiergerechte hinstellen, manifestieren ja nur die medial geschaffene negative Meinung der Gesellschaft über die Landwirtschaft.
Was nützt es der Landwirtschaft dann, wenn jeder Landwirt sich als der Traumbauer darstellt ?

Das System aus Politik, Medien und Wohlstandsvolk führt einen Krieg gegen uns, sie fordern weltweit höchste Standarts ohne irgendeinen Aussenschutz zu gewährleisten.
Das ist etwas so, wie wenn man ein Kind im Winter nackt aussetzt.

Mit solchen Zombies rede ich nicht mehr, das ist unter meiner Würde und schlecht für meine Psyche.
Vielleicht gäbe es weniger Depressive in der Landwirtschaft, wenn sie wie ich begreifen würden, daß man diese verweichlichten Wohlstandszombies nicht mehr für voll nehmen muß.

In 30 Jahren hat sich dieses Volk endgültig abgeschafft. Das neue Volk dann wird einfacher zu ernähren sein und der Landwirtschaft wieder höhere Gewinnmargen gewähren.


Moin
es ist lange her,das ich hier so eine fundierte Meinung lesen konnte, die vollauf geerdet ist
Gruss
Christian
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon Rohana » So Nov 27, 2016 20:39

"Fundiert" ist diese Meinung wahrscheinlich deshalb weil sie deiner voll und ganz entspricht :roll:
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon explicit » So Nov 27, 2016 21:36

Zustimmung Rohana, ich kann dieses Geheule nicht im Geringsten nachvollziehen. Ich komme im weitesten Sinne aus der Gegend von Terreblanche, unsere Mitbürger dürften also ähnlich ticken. Wer nicht damit klarkommt, dass Leute kritische Fragen zum Beruf stellen und keinen Spruch ertragen kann, der muss halt auf Altenpfleger umschulen, ansonsten hat man das in ziemlich jedem Beruf.
Ganz viel kommt auch auf die Ausstrahlung an. Wer griesgrämig auf seinem Traktor hockt, alles und jedem gegenüber erstmal feindselig ist und sowieso der Meinung ist, dass nur die Bauern und höchstens noch die Handwerker was richtiges arbeiten, den mag natürlich niemand. Ist bei uns auch nicht anders. Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren, obwohl meine Betriebsform(Milchvieh+Biogas) in den Medien öfters mal kritisch dargestellt wird
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon Manfred » So Nov 27, 2016 22:18

http://www.wir-sind-tierarzt.de/2016/11 ... andwirten/
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon T5060 » Mo Nov 28, 2016 1:03

Selbstmord ist die Folge einer psychischen Krankheit. Letztlich eine Frage wie das soziale Umfeld mit einer psychischen Krankheit umgeht und nicht des betrieblichen Erfolgs.
Im Umkehrschluß kann aber auch der betriebliche Mißerfolg, die Folge des Dachschadens sein.

Persönlich finde ich es schon unverschämt, das Thema zu politisieren.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon LUV » Mo Nov 28, 2016 7:51

T5060 hat geschrieben:
Persönlich finde ich es schon unverschämt, das Thema zu politisieren.


Genau das ist doch beabsichtigt......es könnte ja auch mit der Fähigkeit zusammenhängen, dass die konservativ denkenden Bauern ein Scheitern, als persönliche Schwäche ansehen. Bauern dürfen nicht scheitern, das liegt in den Genen, das gehört nicht zu ihrer Vita, das dürfen nur diejenigen, die sowieso nicht in der Lage sind, etwas zu schaffen. Männer und deren Vermögen mit Schwäche umzugehen ist eh ein Problem und bei Bauern umso stärker verankert. Wie viele Frauen sind betroffen?
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon Max M » Mo Nov 28, 2016 11:59

....und wieder mal reden die Blinden von der Farbe. Wer noch in der Selbstfindung steckt, für den sind Verlustængste und geringe Wertschätzung überhaupt noch kein Thema.

@T5060

T5060 hat geschrieben:Selbstmord ist die Folge einer psychischen Krankheit. Letztlich eine Frage wie das soziale Umfeld mit einer psychischen Krankheit umgeht und nicht des betrieblichen Erfolgs.
Im Umkehrschluß kann aber auch der betriebliche Mißerfolg, die Folge des Dachschadens sein.

Persönlich finde ich es schon unverschämt, das Thema zu politisieren.

Aus politischer Sicht ist es das einfachste, das Problem in die Schublade Krankheit zu stecken. Was krank ist, wird einfach weggeschnitten. Und schon ist die politische Welt wieder heil.
Grade Du müsstest es eigentlich besser wissen....
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon LUV » Mo Nov 28, 2016 13:11

Ich finde es sehr problematisch aus persönlichen Problemen eine politische Kausalität abzuleiten. Wenn Manager oder Ärzte vermehrt Selbstmord begehen geht auch kein Raunen durch die Gesellschaft, die eine politische Ursache und deren Behebung fordert. Wenn es Politiker betrifft wird von einigen Seiten sogar noch applaudiert....
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon LUV » Mo Nov 28, 2016 14:33

Wer spricht wem Empathie ab? Es sieht aber so aus, als wolle man irgendwem eine Schuld an Suiziden bei Landwirten zuordnen. Viel eher sollte man dann an Wertmaßstäben der Gesellschaft denken., und warum gerade Männer da ein Problem haben.
https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de ... r-ist.html

Das wäre ein Ansatz.
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon T5060 » Mo Nov 28, 2016 15:02

Der Hof ist die Seele und das ICH des Bauern.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon LUV » Mo Nov 28, 2016 15:08

Dann sollte er schleunigst sein ICH, sein Über- ICH und sein ICH - Ideal überdenken und prüfen, ob es nicht noch anderes auf Erden gibt. Dann wären die Folgen nicht ganz so gravierend.
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon deer1376 » Mo Nov 28, 2016 15:59

@ LUV. Schon mal was Von Herzblut gehört! :roll:
Vieleicht lieben die einen ihre Arbeit, und Füllen sich Verbunden mit Familie ,Betrieb und Scholle!!
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Re: Über das Bauernsterben in der Schweiz

Beitragvon T5060 » Mo Nov 28, 2016 16:27

Mit der Bauernseele das ist schwierig und man sollte da auch behutsam mit der umgehen, wenn der auch gerade mit der Mistgabel auf dich los geht.

Köstlich wird es dann, wenn einer der den Hof aufgegeben hat, bei einer Behörde ist und dem Landwirt dann erzählt was er alles falsch macht.

Da braucht die gesündeste Bauernseele 4 Tage zur Resistenzbildung.

Komischerweise bleiben die Höfe eher am überleben, wo nie so die tollen Betriebe sind und wo auch nie alles so fadengerade läuft
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