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Und wieder ein tragischer Unfall bei Holzarbeiten

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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59 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Und wieder ein tragischer Unfall bei Holzarbeiten

Beitragvon CFFN40 » Fr Jan 23, 2009 9:55

Fränkischer Tag vom 23.01.09


Rentner verlor Arm bei Holzarbeiten
22.01.09

Unfall Schwerste Verletzungen erlitt ein 82-jähriger Landwirt am Mittwoch bei einem Betriebsunfall in der Steigerwald-Gemeinde Rauhenebrach. Das Unglück passierte in Geusfeld.

Der 82-Jährige hatte, wie die Polizei mitteilte, auf einer Wiese Holz zum Sägen und Spalten gelagert. Er hielt sich alleine dort auf, um diese Arbeiten auszuführen.

Nach dem Sägen des Holzes ging er ans Spalten. Dazu hatte er am Traktor einen so genannten Kegelspalter (kegelförmiges Anbaugerät aus Metall mit rotierender Welle) montiert. Das Anbaugerät wird mit der Motorkraft des Fahrzeugs angetrieben. Das Holz wird in die immer dicker werdende, rotierende Welle gezogen und auf diese Weise gespalten.

Nachdem er etwa einen halben Ster Holz aufgearbeitet hatte, geriet er vermutlich mit der Kleidung in die rotierende Welle, so dass ihm der rechte Oberarm regelrecht abgetrennt wurde. Ein in der Nähe des Verletzten auch im Freien arbeitender 55-jähriger Mann hörte das Wimmern des Verletzten und verständigte Rettungsdienst und Polizei.

Der Schwerstverletzte wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht und von dort in eine Würzburger Spezialklinik verlegt. Nach Auskunft der Ärzte besteht akute Lebensgefahr. Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang dauern an.
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Beitragvon Shortcut » Fr Jan 23, 2009 10:01

Hallo,

zufällig ist das bei mir in der Gegend...allerdings sind die Presseberichte unterschiedlich. Hier wird von einem Kegelspalter gesprochen, andere Quellen behaupten er sei in die Zapfwelle gekommen und ihm dort der Arm abgerissen worden. Der Spalter wäre ein Hydraulikspalter gewesen.

Nichts genaues weiss man nicht.

Gruß
Carsten
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Beitragvon CFFN40 » Fr Jan 23, 2009 11:07

Es war definitiv ein Kegelspalter !!!
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Beitragvon steigerwälder » Fr Jan 23, 2009 11:54

bin ebenfalls nur 5km vom wohnort des verunfallten entfernt. bin gespannt wies ausgeht. mein mitleid hat er auf jeden fall.
es war ein kegelspalter, wurde mir schon mehrmals bestätigt.
diese sch.... dinger gehören wirklich verschrottet.
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Beitragvon Rübezahl » Fr Jan 23, 2009 11:57

Das Schlimme ist, dass man mit einem Kegelspalter ja wirklich zügig arbeiten kann....sie sind eben sau gefährlich....Denke dass viele ältere Landwirte und Kleinbetriebler sich auf "die alten Tage" nichts mehr neues anschaffen wollen und daher das Risiko eingehen...nach dem Motto..."da ist noch nie was passiert..."

Mein Beileid auf jeden Fall, wünschen wir ihm dass er durchkommt und eine schnelle Heilung. Aber er ist immerhin in dem Alter noch Holzmachen gegangen...das verdient ja auch schon Respekt
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Beitragvon wiso » Fr Jan 23, 2009 12:06

Rübezahl hat geschrieben:Das Schlimme ist, dass man mit einem Kegelspalter ja wirklich zügig arbeiten kann....sie sind eben sau gefährlich....


Also ich habe die Teile immer gehasst und mit nem guten Hydraulikspalter ist man nur unwesentlich langsamer, arbeitet aber sicherer.

Rübezahl hat geschrieben:...Aber er ist immerhin in dem Alter noch Holzmachen gegangen...das verdient ja auch schon Respekt


... oder zeugt von Selbstüberschätzung, der mit zunehmendem Alter Viele verfallen. Mir wirds vermutlich genauso gehen, aber ich hoffe, daß mich mein Umfeld frühzeitig darauf hinweist und ich es dann auch akzeptiere.


Gruß wiso
wiso
 
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Beitragvon Fendtianer » Fr Jan 23, 2009 13:46

Hallo,

ich würde mir so einen Kegelspalter auch nie zulegen.
Mein Opa ist ebenfalls (ist schon länger her) mit der Kleidung in den Kegel geraten - er verstarb noch im Krankenhaus.


In Altötting muss laut Radio ebenfalls ein tödlicher Unfall, bei Baumfällarbeiten, passiert sein - nähere Einzelheiten sind mir aber nicht bekannt.

Roland
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Beitragvon Paulo » Fr Jan 23, 2009 14:03

Nicht ohne Grund hat die Berufsgenossenschaft etwas gegen Kegelspalter.

Ebenso finde ich es leichtsinnig, wenn jemand seinen Spalter auf Einhandbetrieb umrüstet.
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Beitragvon Rübezahl » Fr Jan 23, 2009 14:25

Das mit dem Einhandbetrieb ist definitic falsch. Diese Zweihandspalter ermöglichen einem meisten eine wesentlich schlechtere Führung des Holzes, da wird dann mit dem Knie oder sontwie mitgestützt, das finde ich viel gefährlicher als wenn ich auf meine Finger aufpassen muss.
Waldarbeit ist gefährlich, aber manche Dinge die die BG vorgibt sind Blödsinn.
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Beitragvon wiso » Fr Jan 23, 2009 14:28

Rübezahl hat geschrieben:...da wird dann mit dem Knie oder sontwie mitgestützt...


Wer sagt, dass die BG das Stützen mit dem Knie erlaubt?
wiso
 
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Beitragvon rhönherby » Fr Jan 23, 2009 14:41

hi
Ich selbst hab 6 Jahre lang mit einem Kegel gearbeitet und es ging alles
gut....... bis auf ein paar prellungen risswunden.
Das Ding hab ich verschrottet,und hab mir einen Vogesenblitz 16t bei der Firma Zeier gekauft und bin top zufriden.
Wünsche dem Mann alles Gute.
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Beitragvon steigerwälder » Fr Jan 23, 2009 15:23

also die zwei-hand-bedienung schießt für mich auch übers ziel hinaus.
ich mußte bei unserem posch hydo auch immer irgendwie das holz fixieren, die kleine spitze am spalter zum halten war ein witz.
ergo: metallbrücke, welche beide bedienhebel aufnimmt und gut ist´s. bei eventuellen kontrollen, kann das teil einfach abgezogen werden und alles ist beim alten.

natürlich mag die bg ihre gründe haben, warum auch das verboten ist, aber wo fang ich an und wo hör ich auf.

die zweite hand, finde ich , ist schon auf grund des geschwindigkeit des senkrechtspalters nicht so gefärdet und absolult kein vergleich zu diesen drecks kegelspaltern, welche bei uns noch zu hauf im einsatz sind.

ich hoffe für den mann nur das beste und das er später mit seiner situation umgehen kann.
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Beitragvon Rübezahl » Fr Jan 23, 2009 15:30

Geht nicht darum was erlaubt ist, sondern was man einfach macht weil man Zeit dparen will oder das Holz sich mit den beiden Griffbügeln einfach nicht richtig halten lässt weil zu dünn/dick/krumm...
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Beitragvon Shortcut » Fr Jan 23, 2009 15:42

Hi,

also ich arbeite auch noch mit so einem Kegelspalter (oute mich jetzt mal). Sicher das Teil ist gefährlich und ich arbeite auch daran das Gerät durch ein neues zu ersetzen.

Fakt ist für mich jedoch...diese stehenden Hydraulikspalter mit Zweihandbedienung sind meines Erachtens nicht minder gefährlich.

Ich hatte das Vergnügen solch ein Gerät mal zwei Tage zu benutzen und mußte feststellen, das es oft unmöglich ist damit ohne Abstützen des Holzes mit Knien oder Zugriff einer zweiten Person zu halten und zu spalten. Damit ist für mich der Sinn eigentlich dahin, wenn meine Frau das Holz mit ihren Händen! fixieren muß damit ich diese bescheuerten Hebel drücken kann.

Das einzige überzeugende Konzept, das ich bisher leider selbst nicht gesehen bzw. getestet habe, ist das von Thor, mit der von der BG erlaubten Einhandbedienung.

Sicher...es passieren weniger Unfälle mit den Hydraulikspaltern als mit den Spiralspaltern, aber...auch da passieren Unfälle wie überall. Und die meisten meines Erachtens eben wegen dieser Zweihandbedienung.

Interessanterweise hört man von diesen Unfällen recht selten, geschweige denn das diese mal durch die BG veröffentlicht werden.

Gruß
Carsten
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Beitragvon rhönherby » Fr Jan 23, 2009 15:47

hi Rübezahl
Also der Vogesenblitz von mir hat zwei hebel,der erste zum festhalten
und aritiren des Stsmmes und der zweite zum spalten. Beide hebel steuern
den zylinder an
gruss herby
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