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Unsere Schuld?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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107 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Do Dez 11, 2014 19:04

:mrgreen:
@ Welfenprinz
-Erweiterung der ökologischen Valenz -- es geht nicht darum "das" etwas passiert, sondern "warum"
und was daraus für Konsequenzen entstehen können.

-die nächsten Wahlen werden zeigen welche Macht Emotionen und Gefühle haben.
- zeig mir die Stelle wo ich geschrieben habe das GVO´s nur auf Hochertragsstandorten eingesetzt werden

- ich bevorzuge im Herbst Fenikan, aus Resistenz Gründen
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 20:00

Franz Henneken hat geschrieben:Hallo Leute :D !

Mal das Für und Wider gegenüber der Grünen Gentechnik weglassen, würde mal mein allererstes Posting und den Hauptkern dieses Threads wiederfinden: den unsachgemäßen Umgang mit jeglicher Agrochemie und dessen Auswirkungen auf die Menschen vor Ort, hier genauer Argentinien. Das ist hier völlig aus dem Blick geraten, es ist zur Haarspalterei geworden.


Das hast Du anscheinend endlich kapiert.
Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit dem Flugzeug, gerade in oder an Wohngebieten sollte dort schleunigst unterlassen werden.
Wären Greenpeac, FOE ehrlich an einer Lösung des Kernproblems interessiert, die sich auch tatsächlich realisieren ließe in kürzester Zeit, dann würden die sich anders verhalten.
Leider ist Greenpeace heute nicht mehr an der Lösung von Problemen interessiert, daher stellen die in der Regel unrealisierbare Forderungen.
Ohne Pflanzenschutz werden die Ackerflächen dort wieder verwildern und Rinder drauf gejagt, mit wirtschaftlich gravierenden Folgen für große Teile der argentinischen Bevölkerung.
Aber eine Ende des Flugzeugeinsatzes hin zur Pflanzenschutzspritze mit abdriftarmen Düsen, wie in Deutschland, ließe sich sicher realisieren in einer absehbaren Zeit.
Das Verbot des hoch toxischem Insektizids Endosulfan (das ansonsten in weiten Teilen der Welt schon lange verboten ist) ist ja wenigstens schon mal absehbar, zu mindest darf es rechtlich nur noch aufgebraucht werden. Stellt sich die Frage, ob sich die Gauchos dort auch dran halten...


Die Frage zu Anfang war: Können wir es uns eigentlich noch leisten, auf Deuwel-komm-raus billig

Wenn in Deutschland das Essen 30% des Einkommens kostet, dann möchte ich sehen, was hier los ist.

und hochgradig schädlich für Menschen Pflanzenprodukte zu importieren, um selbst billig erzeugen zu können, damit wiederum andere einerseits billig essen können und zugleich durch ordentlich hohes Konsumverhalten die Konsumgüterwirtschaft am Laufen halten können?

Welche "hochgradig schädliche Pflanzenprodukte" sind Dir denn im Handel in Deutschland bekannt?
Mir fallen da momentan nur Produkte aus dem gelobten höherpreisigem Segment, dass Du bevorzugst, ein.
Nur weil "natürlich" draufsteht, bedeutet das nicht automatisch ungefährlich, ganz im Gegenteil.

Wenn man diesen meinen Gedankengang rückwärts verfolgt, also bei der Konsumgüterindustrie anfängt, sind dann die Schäden anderswo als Kollateralschäden hinzunehmen, als ginge es nicht anders?

Welche "Kollateralschäden" sind Dir denn bekannt?
Ich würde mal so vermuten, der durchschnittliche Medienmensch ist mit seinem Kokskonsum für immense Kollateralschäden verantwortlich, warum setzt sich kaum einer gegen diesen Anbau ein?
Falsche Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, der so auch von den Herstellern angeprangert wird, ist auch nicht für billige Lebensmittel verantwortlich.

Du kannst Brasilien und Argentinien auch den Export nicht madig machen, denn es fehlen die Alternativen.
Und die Völker wieder aufs Land zu jagen, damit die sich ihre handvoll Mais in altertümlichen Wirtschaftsweisen wieder selbst erzeugen, mag aus Sicht des Kolonialen Europas verlockend erscheinen, ich denke aber, da spielen die nicht mit.

Jetzt gebe bestimmt wieder den Moralapostel, der allen den hohen Lebensstandard verbieten will. Aber ist es denn nicht so, dass wir diesen Lebensstandard durch die anderswo wirksamen Nebenwirkungen selbst in Frage stellen und zur Karrikatur werden lassen? Und wie privat ist in diesen Auswirkungen unser Privatleben eigentlich? Kann man da eine so scharfe Grenze ziehen?


Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...


Wenn ich so die Auswirkungen sehe, kommen mir bei Privatvergnügen so einige Zweifel. Denn diese Vergnügen auf unserer Seite sind Leiden auf anderer Seite.


Ich sehe eher die Vorteile für Milliarden von Menschen, die heute Tag für Tag ausreichend Essen haben und ihr Leben genießen können.

Ich behaupte mal, es leiden wesentlich mehr Menschen darunter, dass denen reingeredet wird.
Fortschrittsverhinderung, darin sind eine ganze Menge NGOs in Deutschland groß und tragen mit deutschen Spendenmillionen Leid in die Welt.

Wenn Greenpeace einen Diktator dazu bringt sein Volk lieber zu hundert tausenden verhungern zu lassen, als nur ein Maiskorn von den Amis zu essen, dann wird das in der Anti-Gentechnik-Gemeinde als Erfolg gefeiert...
Ich halte das für zu tiefst verachtenswert, die Amis essen das und der Afrikaner "könnte" daran erkranken, dann bestimmen Greenpeace und ein Diktator lassen wir sie lieber direkt verrecken...
Ein Hoch auf diese NGOs!
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 11, 2014 20:16

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
@ Welfenprinz
-Erweiterung der ökologischen Valenz -- es geht nicht darum "das" etwas passiert, sondern "warum"

aus Zufall

und was daraus für Konsequenzen entstehen können.


komische Frage.


-die nächsten Wahlen werden zeigen welche Macht Emotionen und Gefühle haben.


Ist mir klar.
Aber Wahlen sind nicht die einzige Entscheidungsgrundlage in diesem unserem Lande. Und das was ich angesprochen habe ist etwas anderes.
Die Prozederes wie über die Zulassung unserer Wandfarbe, Autosicherheit und VDE entschieden wird, geschehen zum Glück nicht an der Wahlurne sondern von Fachleuten.
und das ist auch gut so.
- zeig mir die Stelle wo ich geschrieben habe das GVO´s nur auf Hochertragsstandorten eingesetzt werden

:?: was hab ich falsch verstanden?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 11, 2014 20:30

und was daraus für Konsequenzen entstehen können.


komische Frage.


Alsoweil der Satz - für mich- so etwas von Intention, Steuerung, Absicht, Planung beinhaltet . Oder so.

Bei einer Sache, die zufällig und ungesteuert passiert, gibts so eine Frage gar nicht
Welche Konsequenzen hat es, dass 1865 auf einer englischen Weide ein Prion der Wechsel vom Wirt "Schaf" auf den Wirt "Rind" geglückt ist.

Natürlich hatte das Konsequenzen.................... aber obige Frage stellt sich aus Menschensicht doch überhaupt nicht.
Weils eben passiert.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Do Dez 11, 2014 20:54

Todde hat geschrieben:
Franz Henneken hat geschrieben:Hallo Leute :D !

Mal das Für und Wider gegenüber der Grünen Gentechnik weglassen, würde mal mein allererstes Posting und den Hauptkern dieses Threads wiederfinden: den unsachgemäßen Umgang mit jeglicher Agrochemie und dessen Auswirkungen auf die Menschen vor Ort, hier genauer Argentinien. Das ist hier völlig aus dem Blick geraten, es ist zur Haarspalterei geworden.


Das hast Du anscheinend endlich kapiert.
Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit dem Flugzeug, gerade in oder an Wohngebieten sollte dort schleunigst unterlassen werden.
Wären Greenpeac, FOE ehrlich an einer Lösung des Kernproblems interessiert, die sich auch tatsächlich realisieren ließe in kürzester Zeit, dann würden die sich anders verhalten.
Leider ist Greenpeace heute nicht mehr an der Lösung von Problemen interessiert, daher stellen die in der Regel unrealisierbare Forderungen.
Ohne Pflanzenschutz werden die Ackerflächen dort wieder verwildern und Rinder drauf gejagt, mit wirtschaftlich gravierenden Folgen für große Teile der argentinischen Bevölkerung.
Aber eine Ende des Flugzeugeinsatzes hin zur Pflanzenschutzspritze mit abdriftarmen Düsen, wie in Deutschland, ließe sich sicher realisieren in einer absehbaren Zeit.
Das Verbot des hoch toxischem Insektizids Endosulfan (das ansonsten in weiten Teilen der Welt schon lange verboten ist) ist ja wenigstens schon mal absehbar, zu mindest darf es rechtlich nur noch aufgebraucht werden. Stellt sich die Frage, ob sich die Gauchos dort auch dran halten...


Hast Du überhaupt meine zwei Links geöffnet? Wahrscheinlich nur, um sich über die Argentinier lustig zu machen, weil sie ja so ulkig aussehen, so krank und kaputt. Sind sie ja selbst Schuld, diese Typen! Ach ja, warum konnte sich Argentinien vor wenigen Jahrzehnten, bevor Carlos Menem dem Weltmarkt Tür und Tor öffnete, noch selbst ernähren, ab dann nicht mehr?

Todde hat geschrieben:
Franz Henneken hat geschrieben:Die Frage zu Anfang war: Können wir es uns eigentlich noch leisten, auf Deuwel-komm-raus billig

Wenn in Deutschland das Essen 30% des Einkommens kostet, dann möchte ich sehen, was hier los ist.


Klar ist dann ordentlich was los. Komisch nur, dass in Spanien und Portugal ebenso wie in Italien wesentlich mehr für Essen und Trinken ausgegeben wird als in Deutschland. Da meckert kaum jemand, aber hierzulande muss man sich allen Konsumramsch leisten können und zudem noch zwei Flugreisen im Jahr unternehmen können. Uns Deutschen steht das ja zu!

Todde hat geschrieben:Welche "hochgradig schädliche Pflanzenprodukte" sind Dir denn im Handel in Deutschland bekannt?


Die Schäden passieren ja weit weg, siehe meine Links. Das ist voll besser so, dann bekommt hier ja nichts mit. Ist ja auch besser so, denn aus den Augen - aus dem Sinn.

Todde hat geschrieben:Du kannst Brasilien und Argentinien auch den Export nicht madig machen, denn es fehlen die Alternativen.
Und die Völker wieder aufs Land zu jagen, damit die sich ihre handvoll Mais in altertümlichen Wirtschaftsweisen wieder selbst erzeugen, mag aus Sicht des Kolonialen Europas verlockend erscheinen, ich denke aber, da spielen die nicht mit.


Ich will ihnen den Export nicht madig machen. Aber wem nützt der Export billigem Soja am meisten? Global Players auf der Nordhalbkugel und ein paar Allmosenempfänger in den Erzeugerländern selbst. Das alte Kolonialsystem läuft ganz prima weiter, leider. Auch dass durch diese globale Wirtschaftsweise viele Milliarden Menschen genährt werden und nur dadurch, ist schlichtweg falsch. Du reflektierst das westliche Leben auf alle Menschen, auch auf die, die weitaus mehr Selbstversorgungswirtschaft haben. Gerade die aber leiden unter diese Art der Globalisierung anstelle davon zu profitieren.

Fortschrittsverhinderung, das wird denen vorgeworfen, einmal sich selbst und die eigene Lebensweise in Frage zu stellen und sich zu fragen, ob es nicht besser und einfacher geht, ohne dass gleich Unmengen Gifte in die Welt gebracht werden. Fortschritt kann aber auch heißen, sich gerade mit den alternativen Wegen zu befassen und gewisse Vorteile wie kürzere Wege und direktere Erzeugung zu sehen, die leider dem Welthandel nicht füttern.

Dass nicht häufiger die regionale oder ökologische Tour oder am besten beide zugleich gemacht werden, sehe ich weniger an den kleinen Leuten, sondern direkt verbunden mit einem diktatorisch agierenden Weltmarkt, der alles nur des Profits wegen macht und danach die Weichen stellt. So ist meine Denke, und ich denke ich bin nicht allein damit!

Gruß - Franz
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 21:25

Franz Henneken hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Das hast Du anscheinend endlich kapiert.
Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit dem Flugzeug, gerade in oder an Wohngebieten sollte dort schleunigst unterlassen werden.
Wären Greenpeac, FOE ehrlich an einer Lösung des Kernproblems interessiert, die sich auch tatsächlich realisieren ließe in kürzester Zeit, dann würden die sich anders verhalten.
Leider ist Greenpeace heute nicht mehr an der Lösung von Problemen interessiert, daher stellen die in der Regel unrealisierbare Forderungen.
Ohne Pflanzenschutz werden die Ackerflächen dort wieder verwildern und Rinder drauf gejagt, mit wirtschaftlich gravierenden Folgen für große Teile der argentinischen Bevölkerung.
Aber eine Ende des Flugzeugeinsatzes hin zur Pflanzenschutzspritze mit abdriftarmen Düsen, wie in Deutschland, ließe sich sicher realisieren in einer absehbaren Zeit.
Das Verbot des hoch toxischem Insektizids Endosulfan (das ansonsten in weiten Teilen der Welt schon lange verboten ist) ist ja wenigstens schon mal absehbar, zu mindest darf es rechtlich nur noch aufgebraucht werden. Stellt sich die Frage, ob sich die Gauchos dort auch dran halten...


Hast Du überhaupt meine zwei Links geöffnet? Wahrscheinlich nur, um sich über die Argentinier lustig zu machen, weil sie ja so ulkig aussehen, so krank und kaputt. Sind sie ja selbst Schuld, diese Typen! Ach ja, warum konnte sich Argentinien vor wenigen Jahrzehnten, bevor Carlos Menem dem Weltmarkt Tür und Tor öffnete, noch selbst ernähren, ab dann nicht mehr?


Hast Du überhaupt kapiert um was es da geht?
Kranke Menschen - Tatsache
Ursache - unbekannt, es stehen nur Vermutungen im Raum, die nicht mal von Fachleuten aufgestellt wurden.
Du scheinst sehr leicht beeinflussbar zu sein, wirklich auseinander gesetzt hast Du Dich mit dem Thema nicht, denn es gibt ebenso andere mögliche Quellen, die sind aber nicht interessant, um größer erwähnt zu werden.
Wie wäre es mit Trinkwasserbrunnen, die den Namen auch verdienen oder trinkst Du aus Regenwasserbrunnen?


Klar ist dann ordentlich was los. Komisch nur, dass in Spanien und Portugal ebenso wie in Italien wesentlich mehr für Essen und Trinken ausgegeben wird als in Deutschland. Da meckert kaum jemand, aber hierzulande muss man sich allen Konsumramsch leisten können und zudem noch zwei Flugreisen im Jahr unternehmen können. Uns Deutschen steht das ja zu!


Die meckern auch nicht über deren Lebensmittel, die ja keinen deut anders sind wie das was Du hier bekommst.
Und die versuchen auch nicht so extrem andere Völker zu bekehren, die Zeiten der Kirche sind vorbei.


Todde hat geschrieben:Welche "hochgradig schädliche Pflanzenprodukte" sind Dir denn im Handel in Deutschland bekannt?


Die Schäden passieren ja weit weg, siehe meine Links. Das ist voll besser so, dann bekommt hier ja nichts mit. Ist ja auch besser so, denn aus den Augen - aus dem Sinn.


Und die "schädlichen Pflanzenprodukte", die hier auf dem Tisch landen sind egal?
Ich möchte keine natürlichen Gifte vom Stechapfel auf meinem Teller haben.

Deine Links stellen Behauptungen auf, die sich sehr widersprechen.
Alleiniger Grund wird der Pflanzenschutzeinsatz niemals sein, aber das interessiert nicht die Schreiber der Artikel und auch nicht Dich.
An der Lösung der Probleme ist von Euch auch niemand interessiert, ansonsten würdet ihr Euch weniger mit Parolen beschäftigen und mehr auf einzelne Probleme eingehen.


Todde hat geschrieben:Du kannst Brasilien und Argentinien auch den Export nicht madig machen, denn es fehlen die Alternativen.
Und die Völker wieder aufs Land zu jagen, damit die sich ihre handvoll Mais in altertümlichen Wirtschaftsweisen wieder selbst erzeugen, mag aus Sicht des Kolonialen Europas verlockend erscheinen, ich denke aber, da spielen die nicht mit.


Ich will ihnen den Export nicht madig machen. Aber wem nützt der Export billigem Soja am meisten? Global Players auf der Nordhalbkugel und ein paar Allmosenempfänger in den Erzeugerländern selbst. Das alte Kolonialsystem läuft ganz prima weiter, leider. Auch dass durch diese globale Wirtschaftsweise viele Milliarden Menschen genährt werden und nur dadurch, ist schlichtweg falsch. Du reflektierst das westliche Leben auf alle Menschen, auch auf die, die weitaus mehr Selbstversorgungswirtschaft haben. Gerade die aber leiden unter diese Art der Globalisierung anstelle davon zu profitieren.


Dir scheint nicht klar zu sein, wovon die Arbeiter leben, was der Staat mit den eingenommen Geld macht.
Das andere Unternehmen auch sehr gut daran verdienen macht nun mal den Handel aus, das wusste schon die deutsche Hanse.
VW verdient ja auch nicht schlecht am Export von Fahrzeugen, aber man darf davon ausgehen, dass auch Millionen Bundesbürger davon profitieren.


Fortschrittsverhinderung, das wird denen vorgeworfen, einmal sich selbst und die eigene Lebensweise in Frage zu stellen und sich zu fragen, ob es nicht besser und einfacher geht, ohne dass gleich Unmengen Gifte in die Welt gebracht werden. Fortschritt kann aber auch heißen, sich gerade mit den alternativen Wegen zu befassen und gewisse Vorteile wie kürzere Wege und direktere Erzeugung zu sehen, die leider dem Welthandel nicht füttern.

Es hindert Dich niemand daran etwas Land zu bewirtschaften und Dein Leben, Deine Ernährung auf ganz tolle Naturverfahren umzustellen.

Das "Gifte in die Welt gebracht" werden mag Deine Vorstellung sein, zeugt aber nicht von ausreichend Wissen, um darüber zu urteilen.
Denn wenn dem so wäre, dann wunder ich mich, warum hier überhaupt noch was wächst... Laut Deinen Vorstellungen dürfte hier zB kein Raps mehr wachsen, der verträgt das "Gift" Sulfonylharnstoff so gar nicht, wenn es sich nicht abbauen würde, wie vom Hersteller beschrieben, dann wäre kein Anbau mehr möglich.

Dass nicht häufiger die regionale oder ökologische Tour oder am besten beide zugleich gemacht werden, sehe ich weniger an den kleinen Leuten, sondern direkt verbunden mit einem diktatorisch agierenden Weltmarkt, der alles nur des Profits wegen macht und danach die Weichen stellt. So ist meine Denke, und ich denke ich bin nicht allein damit!


Der Ausgang der heute modernen Landwirtschaft war nicht der "Profit" sondern überhaupt erst mal eine gesicherte Nahrungsversorgung zu bekommen.
Das Unternehmen Geld verdienen wollen scheint für Dich eine neue Erkenntnis zu sein, Landwirte arbeiten am liebsten auch wenn sie etwas Profit machen.
Ich nehme an Du verdienst Dein Geld nicht mit Arbeit, ansonsten muss man Dir schon eine Profitgier unterstellen.

Und regional ökologisch hört sich toll an, ich darf annehmen, Du verzichtest auf importierten Tee, Kaffee etc
Regionaler Brenneseltee soll auch schmecken.
:prost:
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 22:24

Franz Henneken hat geschrieben:Hallo Leute!

Ohne viele Worte zu verlieren, möchte ich nur zwei Links angeben:

http://bigstory.ap.org/article/argentin ... emicals-2#

Hysterie? . . .


Schauen wir uns die gleich erstgenannten Provinzen an, was fällt auf?
Schwerindustrie :roll:
Man darf vermuten, das dort nicht unsere Umweltstandards gelten, was da wohl alles in die Flüsse geleitet wird oder durch den Schornstein rausgepustet?


Das erklärt dann, warum es solche Provinzen gibt, in denen vermehrt Probleme auftauchen, während in ländlichen Gebieten wo die Landwirtschaft nicht anders ist aber die Industrie fehlt, die Probleme nicht auftauchen.
Ich sag ja, das kranke Geschäft mit den Kranken.
Einfach sehr traurig, was sich Greenpeace und deren Journalisten auf Kosten von kranken Menschen erlauben.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Fr Dez 12, 2014 8:33

. . . na klar, immer schön die Chemie in der Landwirtschaft reinwaschen, weil sie ja immer und überall unschuldig ist. Wie viel Schwerindustrie ist da? Wohl eher wenig, voll in der Wallachei. Komisch auch, dass weit weg, mitten auf dem Lande regelrechte "Hotspots" von Erkrankungen sind. Vielleicht sind Brunnenvergifter von Greenpeace unterwegs, die absichtlich das Grundwasser verseuchen, um es dann den Großfarmern in die Schuhe zu schieben? Könnte ja auch sein.

Gruß - Franz
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Fr Dez 12, 2014 9:00

:mrgreen:
Um nochmal auf den Anfang und das Thema zurück zu kommen.

Ja es ist unsere Schuld, die Schuld unserer Konsumgesellschaft, die Schuld Grüner Politik, die Schuld Globaler Weltwirtschaft.

Und nein es ist nicht unsere Schuld, die betreffenden Länder (Regierungen) müssten ja nicht mitmachen.

Meiner Meinung nach wird es nur dann eine Lösung geben wenn in den Ländern ein entsprechender allgemeiner Bildungsstand erreicht wird. Die Veränderungen müssen von innen aus den Ländern selber kommen, das einzige was wir machen können ist dafür zu Sorgen das zum richtigen Zeitpunkt diesen Ländern die Schulden erlassen werden damit ein Neuanfang gelingen kann.

Warum sich einige hier im Thread dermaßen daneben benehmen und sich ans Bein gepinkelt fühlen obwohl explizit die Deutsche Landwirtschaft doch gar nicht angesprochen war ist mir völlig Schleierhaft.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Fr Dez 12, 2014 9:33

Franz Henneken hat geschrieben:. . . na klar, immer schön die Chemie in der Landwirtschaft reinwaschen, weil sie ja immer und überall unschuldig ist. Wie viel Schwerindustrie ist da? Wohl eher wenig, voll in der Wallachei. Komisch auch, dass weit weg, mitten auf dem Lande regelrechte "Hotspots" von Erkrankungen sind. Vielleicht sind Brunnenvergifter von Greenpeace unterwegs, die absichtlich das Grundwasser verseuchen, um es dann den Großfarmern in die Schuhe zu schieben? Könnte ja auch sein.

Gruß - Franz


Sind da "Hot Spots"?
Der SZ Artikel ist eine Abschrift von 2012, einiges wurde weggelassen, eigenartiger Weise ist dieser Artikel in ähnlicher Fassung jetzt seit 6 Monaten wieder im Umlauf, immer von anderen "Reportern"...

Von "Mitten auf dem Lande"? Mal nachgeschaut?

Ein Ort bei Cordoba ist für mich nicht mitten auf dem Lande und erhöhte Erkrankungen sind dort seit mehreren Jahrzehnten bekannt, die Umweltverschmutzung ist dort ein großes Problem wie auch der Smog, bis Carassco die Landwirtschaft dafür verantwortlich machte, waren Arsen im Grundwasser und die Verkabelung der Stromversorgung jahrzehntelang dafür in Verdacht. Hinzu kommt das dort durch die Überbauung bei Regen laufend alles überflutet wird, da 40% der dortigen Bevölkerung aus Regenwasserbrunnen ihr Trinkwasser holen mag man sich gar nicht vorstellen, was da alles an Stoffen im "Trinkwasser" ist.
Die Erkrankungen passen auch zu Arsen bei den genannten Erkrankungen in den Artikeln.

Schon eigenartig, wenn in Ländern mit Millionen Einwohner auf dem Land, immer genau die gleichen "Hot Spots" seit Jahren herhalten müssen, warum tritt das dann nicht in tausenden anderen Orten in Argentinien, Brasilien oder der USA auf?

Greenpeace vergiftet keine Brunnen, sondern täuscht. An anderen Stellen werden zB die Goldminen und die dadurch verschmutzen Flüsse für die Krankheiten verantwortlich gemacht.

Du kannst ja mal vernünftige Vorschläge machen, wie sich die Lage verbessern soll und wie man mögliche Gefährdungen durch den Pflanzenschutz minimiert werden.
Reiche Leute wie Prinz Charles, die gerne Geld in der Landwirtschaft ausgeben, werden dort aber eher nicht vorhanden sein, die müssen mit der Landwirtschaft Geld verdienen.

Und das Pflanzenschutzmittel gänzlich auszuschließen sind habe ich jetzt wo geschrieben?
Oder habe ich eher einen Wirkstoff genannt, der auch in Frage kommt?
Nur wenn man in den Artikeln von Insektiziden sprechen würde, dann bekommt man ein Problem mit dem gewünschten Problem...
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Fr Dez 12, 2014 9:41

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
Um nochmal auf den Anfang und das Thema zurück zu kommen.

Und nein es ist nicht unsere Schuld, die betreffenden Länder (Regierungen) müssten ja nicht mitmachen.

Meiner Meinung nach wird es nur dann eine Lösung geben wenn in den Ländern ein entsprechender allgemeiner Bildungsstand erreicht wird. Die Veränderungen müssen von innen aus den Ländern selber kommen,


Das kann man so unterschreiben.

Warum sich einige hier im Thread dermaßen daneben benehmen und sich ans Bein gepinkelt fühlen obwohl explizit die Deutsche Landwirtschaft doch gar nicht angesprochen war ist mir völlig Schleierhaft.


Wenn man sich dann anschaut wo diese Geschichten landen, zB bei PAN, dann betrifft das sehr wohl auch die deutsche Landwirtschaft.
Ob nun die Tierhalter, die Sojaschrot verfüttern oder die Ackerbauern, die Glyphosat spritzen.

Es geht in den Artikeln ja nicht um die eigentlichen Probleme sondern darum hier Stimmung zu machen.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Fr Dez 12, 2014 10:39

Klar will jeder seine Meinung zum besten geben, das ist ja irgendwie voll natürlich. Und die andere Verschmutzung hat sicherlich einen gewissen Anteil an jeglicher Verschmutzung.

Aber zu anderen Dingen ist auch noch etwas zu sagen:

Todde hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
Um nochmal auf den Anfang und das Thema zurück zu kommen.

Und nein es ist nicht unsere Schuld, die betreffenden Länder (Regierungen) müssten ja nicht mitmachen.


Leider musste die argentinische Regierung mitmachen, es ging nicht anders. Carlos Menem als enger Freund von George Bush I war praktisch verpflichtet, seine Nation als Freilandversuchsfeld herzugeben. Ansonsten hätte er die komplette Unterstützung verloren. So war die Stimmung in den Achtzigern: Die Stellvertreterkriege auch auf wirtschaftlichem Gebiete ausdehnen. So ähnlich wie in Großbritannien unter Maggie Thatcher, wo eine scharfe Zweiteilung der Gesellschaft erklärtes Ziel war, indem nur noch rein monetäre und wirtschaftliche Interessen galten, sonst nichts.

Todde hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
Meiner Meinung nach wird es nur dann eine Lösung geben wenn in den Ländern ein entsprechender allgemeiner Bildungsstand erreicht wird. Die Veränderungen müssen von innen aus den Ländern selber kommen,


Da gibt es in ganz Amerika noch ein anderes Phänomen, was die Sache ordentlich komplizierter macht: die Kommerzialisierung des Bildungssystems. Während sich bisher Unternehmen strikt aus Schulen und Universitäten herauszuhalten hatten, konnten sie ab Bush I oder schon ab Ronald Reagan die Schulen "erobern". Soll heißen: Was dieses eine Unternehmen tut, ist gut für die Menschheit und ist ohne jede Kritik hinzunehmen, weil die Kritik den Gewinn schmälern könnte.

Genauso wird wohl meine allgemeine Kritik gesehen, weil sie ja wahrscheinlich nur darauf aus ist, die DEUTSCHE LANDWIRTSCHAFT zu schädigen.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Fr Dez 12, 2014 10:59

Franz Henneken hat geschrieben:Klar will jeder seine Meinung zum besten geben, das ist ja irgendwie voll natürlich. Und die andere Verschmutzung hat sicherlich einen gewissen Anteil an jeglicher Verschmutzung.

Aber zu anderen Dingen ist auch noch etwas zu sagen:

Todde hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
Um nochmal auf den Anfang und das Thema zurück zu kommen.

Und nein es ist nicht unsere Schuld, die betreffenden Länder (Regierungen) müssten ja nicht mitmachen.


Leider musste die argentinische Regierung mitmachen, es ging nicht anders. Carlos Menem als enger Freund von George Bush I war praktisch verpflichtet, seine Nation als Freilandversuchsfeld herzugeben. Ansonsten hätte er die komplette Unterstützung verloren.


Ach jetzt kommt noch die Weltverschwörung ins Spiel, wunderbar.
Die "Riesenkonzern" Monsanto hat das also eingefädelt...
Hast doch Dich überhaupt schon mal mit dem allmächtigen Monsanto beschäftigt?
Ich nehme an, es ist noch nicht über die üblichen Quaksalberseiten und deren Hofberichterstatter hinaus gekommen.

Das ein Land von der unwirtschaftlichen Rindermast auf wirtschaftlichen Ackerbau umsteigt ist natürlich ohne geheime Kräfte völlig abwägig
:roll:
Warum baut Rumänien kein Soja mehr an?
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Fr Dez 12, 2014 12:59

Es ist wohl weniger eine "Weltverschwörung" als vielmehr ein einfacherer Mechanismus der Weltwirtschaft, sich auszudehnen und neue Erzeuger- und Absatzgebiete zu schaffen oder gar zu "erobern". Eigentlich ist da nichts entgegenzusetzen, denn jedes Unternehmen oder auch so mancher Bauer möchte mal ein wenig über sich hinauswachsen.

Jaja, alles in der "grünen Presse" über Monsanto geschriebene ist eh' Lüge, ich weiß. Auch dass Monsanto ja nur das Edelste für alle Menschen will, also Wellness ohne Ende. Wahrscheinlich waren Stoffe wie Agent Orange oder PCBs auch nur Wellness-Produkte.

Die eigene Rindermast kann über Nacht unwirtschaftlich werden, wenn in ein zuvor relativ abgeschottenes Land plötzlich der Weltmarkt mit allen Konsequenzen hineinbricht und mit billigem Rindfleisch aus Nordamerika überschwemmt. Also ist die Rindermast plötzlich ein Nischenmarkt, und es müssen andere Dinge gemacht werden, wie zum Beispiel Sojaanbau.

Gut, kann ja auch ein sinnvoller Ausweg sein. Doch auch hier kam "Hilfe" aus Nordamerika. Wie ausführlich in "Saat der Zerstörung" von F. William Engdahl beschrieben, wurden große Flächen von "Investoren" aufgekauft, weil ja die Rindermäster pleite waren. Diese grundsätzlich nur an schnellen Reibach interessierten Leute waren aber zugleich noch mit an den Gewinnen von Monsanto beteiligt, was eine besondere Idee aufkeimen ließ: Warum nicht das eine mit dem anderen verbinden? Also billig an Land kommen, billig und schnell anbauen und zudem noch bei Monsanto den Absatz ankurbeln, was ja alles gemeinsam in die eigene Tasche fließt? Menem in großer Angst um den Verbleib der Investoren konnte natürlich nicht anders als Mitte der 90er Jahre Gesetze maßzuschneidern, damit die Investoren machen konnten was sie wollten. Die Rechnung kam einige Jahre später, gezahlt von kleinen Leuten!

Um es einmal so zu sagen, steht dahinter weniger eine Verschwörung als mehr die Einverleibung neuer Märkte. Eigentlich ein logischer Mechanismus in der Marktwirktschaft, bei dem aber, um den Gewinn ins Unermessliche zu steigern, einige tatkräftig mitgeholfen haben. Man kann denen die Einverleibung neuer Märkte nicht verübeln, auch den heutigen Argentiniern den Export von Sojaschrot nicht, wohl aber "Heuschrecken", die den eigentlichen Gewinn einstecken.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Fr Dez 12, 2014 13:21

Franz Henneken hat geschrieben:Jaja, alles in der "grünen Presse" über Monsanto geschriebene ist eh' Lüge, ich weiß. Auch dass Monsanto ja nur das Edelste für alle Menschen will, also Wellness ohne Ende. Wahrscheinlich waren Stoffe wie Agent Orange oder PCBs auch nur Wellness-Produkte.

Ich sag ja, die komplette Fibel der Monsanto-Theoretiker.
AO? Da war Monsanto nur eines von vielen Unternehmen, die das im Auftrag der US Army produziert haben, einige deutsche waren ebenso daran beteiligt.

Die eigene Rindermast kann über Nacht unwirtschaftlich werden, wenn in ein zuvor relativ abgeschottenes Land plötzlich der Weltmarkt mit allen Konsequenzen hineinbricht und mit billigem Rindfleisch aus Nordamerika überschwemmt.

Ach so war das...
Ich hatte in Erinnerung, das Argentinien Rindfleischexporteur war.


Du könntest mal anfangen auf das eigentliche Thema einzugehen, pauschal wegwischen mag vielleicht Dein Wunsch sein,
so lange Du nicht mit anständigen Argumenten kommst, die zB Arsen als eine der Hauptursachen ausschließt, muss ich annehmen,
dass Du nur gegen die Landwirtschaft hetzen willst und dann könnte es passieren das Dein Thread dicht ist.

Was in den Artikeln steht, ist nichts anderes wie vor 2 Jahren schon, nur eben einiges weggelassen, unter anderen Einschätzungen von Wissenschaftlern und Ärtzen, die Zweifel an der Behauptungen haben, auch die statistische Absicherung ist nicht gegeben, die überigends beiläufig in der SZ kurz erwähnt wird.
Das, wenn es um andere Themen geht wie die umweltschädliche Goldgewinnung in Argentinien, dann die selben Argumente kommen, ist Dir scheinbar auch entgangen,
wie auch die Problematik der Kranken vor der Veränderung der Landwirtschaft dort, denn mit Nichten treten einige Krankheiten erst jetzt häufiger auf.

Es kommt von Dir ach nichts, warum seit 2 Jahren immer wieder die 4 Orte erwähnt werden, es aber in hunderten anderen Provinzen/Orten nicht so ist.
Zu mindest ergibt das keine plausible Erklärung durch den Pflanzenschutzeinsatz, denn dann müsste das Problem auch in der USA, Brasilien oder eben in anderen Orten in Argentinien auch so auftreten, das tut es aber nicht.


Da Du außer Pauschalanschuldigungen und nachplappern von Spendensammelartikeln bislang nichts beigetragen hast, nehme ich an wir können das Thema beenden.
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