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Unsere Schuld?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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107 Beiträge • Seite 5 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon germane » Do Dez 11, 2014 10:18

Franz Henneken hat geschrieben:
Die vor wenigen Jahrzehnten hoch gefeierte Kernenergie liegt (Gott sei Dank!) hierzulande in letzten Zügen, nur "Schurkenstaaten" und ewig gestrige interessieren sich ernsthaft dafür, wegen des zweifelhaften "Fortschritts" oder dem Stoff für "die Bombe".



Augen also aufhalten und Gehörgänge frei, lasst Euch von falschen Versprechungen nicht ins Bockshorn jagen!

Gruß - Franz


Franz ich denk Du hast Dich in ein (grünes) Bockshorn jagen lassen!

Willst Du wieder in deutsch-österreichischer Zusammenarbeit -wie vor 100 und vor 80 Jahren- den Rest der Welt beglücken.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Do Dez 11, 2014 10:54

germane hat geschrieben:
Franz Henneken hat geschrieben:
Die vor wenigen Jahrzehnten hoch gefeierte Kernenergie liegt (Gott sei Dank!) hierzulande in letzten Zügen, nur "Schurkenstaaten" und ewig gestrige interessieren sich ernsthaft dafür, wegen des zweifelhaften "Fortschritts" oder dem Stoff für "die Bombe".



Augen also aufhalten und Gehörgänge frei, lasst Euch von falschen Versprechungen nicht ins Bockshorn jagen!

Gruß - Franz


Franz ich denk Du hast Dich in ein (grünes) Bockshorn jagen lassen!

Willst Du wieder in deutsch-österreichischer Zusammenarbeit -wie vor 100 und vor 80 Jahren- den Rest der Welt beglücken.


Bockshörner liegen überall herum. Bei hauptberuflichen Kiffern und Salonsozialisten werde auch ich vorsichtig.

Und außerden, . . . wer wird denn gleich? Schließlich hat man die Augen vorn im Kopf, um in die Zukunft zu schauen, aber zugleich warnend den Rückspiegel zu sehen.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 11, 2014 11:35

Nicht alles,was hinkt , ist ein Vergleich..
Die Gentechnik hat kein Hiroshima,kein Tschernobyl,nicht mal ein Sellafield.
Sprich die Ängste rühren nicht von Fakten her sondern sind unter Vortäuschung falscher Tatsachen geschürt. Bei -seit Jahren- steigender Anbaufläche weltweit ,180 mio ha entaprechen wohl ca 900 mio toErntegut,und das jedes Jahr- müssten die vermuteten negativen Folgen ja langsam mal sichtbar sein. Dieser europäische Sonderweg der hysterischen Ablehnung wird in der übrigen Welt wohl eher als religiöser Wahn wahr genommen.
Und welche falschen Versprechungen meinst Du? Dass Biolandbau -also 6 statt9 to ernten- die Weltbevölkerung ernähren kann?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 11:58

Franz Henneken hat geschrieben:Augen also aufhalten und Gehörgänge frei, lasst Euch von falschen Versprechungen nicht ins Bockshorn jagen!


Richtig. Verarscht wirst Du von der Grünen Kirchengemeinde, die wollen von dem ungebildeten Volk ja ihre Spenden haben.
Das hat die katholische auch lange so gemacht, bis die Bibel dann mal übersetzt wurde.



Adventszeit, Gebäck. Süßigkeiten...
da ist die Zutat Fruktosesirup (bzw. Glukosesirup, Isoglukose oder ähnliches) fast unausweichlich. Das alles sind Produkte der Stärkeverzuckerung, also der Umwandlung von Stärke (in den USA vor allem aus Mais, in Europa auch aus Kartoffeln oder Weizen) zu Zuckern. Dazu braucht man mehrere Enzyme - und viele davon sind mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Problematisch oder gar gefährlich ist das nicht. Aber man sollte es vielleicht wissen - und es sich trotzdem schmecken lassen ‪


http://www.transgen.de/datenbank/zusatz ... sirup.html
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Do Dez 11, 2014 12:02

Welfenprinz hat geschrieben:...........
...............
Sprich die Ängste rühren nicht von Fakten her sondern sind unter Vortäuschung falscher Tatsachen geschürt. ........................
...........



:mrgreen:

und diese deine Aussage sind Fakten ?

nicht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 12:20

Ulikum hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:...........
...............
Sprich die Ängste rühren nicht von Fakten her sondern sind unter Vortäuschung falscher Tatsachen geschürt. ........................
...........


und diese deine Aussage sind Fakten ?

nicht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !


Hätte es RoundUpReady nicht gegeben, viele Wissenschaftler haben versucht Mon das auszureden, dann wäre die Geschichte wohl anders verlaufen.
Bt-Traits ersetzen Insektizide
BASF hatte die Krautfäule resistente Kartoffel, keine Fungizide
Getreide könnte gegen Pilzkrankheiten resistent gemacht werden, keine oder weniger Fungizide

Da wäre es sehr schwierig geworden für die Anti-Gentechnik-Kirche Argumente aufrecht zu erhalten, der Vorteil für die Umwelt wäre doch zu hoch und man hätte das Schlagwort Glyphosat nicht.

In Uganda, Kenia und einigen anderen Staaten stehen Pilz- und Virusresistente Kulturen vor der Zulassung. Alles ohne das große Konzerne dahinter stehen, gemeinnützige Einrichtungen und eigene staatliche Forschung, da fehlt dann auch die Monsanto-Hysterie. Schaut man bei TA, dann sieht man ja den typische Anti-Gentechnik-Freak, der glaubt ja Mon steckt hinter jedem Gen, dass es öffentlich Forschung gibt verstehen die in ihrem Wahn nicht.


Mal was zum Schmunzel:
Glyphosat im Weihnachtsbaum, nicht nur Totalherbizid auch als Insektizid nutzbar...
http://www.frankshalbwissen.de/2014/12/ ... tsbaeumen/
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 11, 2014 12:40

Ulikum hat geschrieben:

:mrgreen:

und diese deine Aussage sind Fakten ?

mein Wort ist Gesetz.
Logo. :mrgreen:

icht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !


Im Fall der Kernenergie war von Anfang an eine reelle Gefahr ungeheuren Ausmasses bekannt. Und auch ohne Hiroshima würde allein die Zeitdauer der Endlagerung ,die jede menschliche Verantworrung übersteigt,ein akzeptabler Ablehnungsgrund sein.
Und das ist eben in der Gentechnik genau andersrum. Aus den bisherigen 20 Jahren Anbau soll nicht jeder eine Erfolgsgeschichte sehen,aber es gibt eben definitiv kein Sellafield und erst recht kein Hiroshima.
Und unabhängig vom Thema ist es doch nun mal so,dass eine Meinungsbildung auf solchen unsicheren Füssen keinen Bestand haben wird. Weil sie eben mit den Fakten nicht überein stimmt.

Als Gegner der Gentechnik würde ich diesen Vergleich wie Franz ihn hier anführt als Bärendienst empfinden und ablehnen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Do Dez 11, 2014 12:45

Todde hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:...........
...............
Sprich die Ängste rühren nicht von Fakten her sondern sind unter Vortäuschung falscher Tatsachen geschürt. ........................
...........


und diese deine Aussage sind Fakten ?

nicht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !


Hätte es RoundUpReady nicht gegeben, viele Wissenschaftler haben versucht Mon das auszureden, dann wäre die Geschichte wohl anders verlaufen.

Bt-Traits ersetzen Insektizide
BASF hatte die Krautfäule resistente Kartoffel, keine Fungizide
Getreide könnte gegen Pilzkrankheiten resistent gemacht werden, keine oder weniger Fungizide
........................................
In Uganda, Kenia und einigen anderen Staaten stehen Pilz- und Virusresistente Kulturen vor der Zulassung. Alles ohne das große Konzerne dahinter stehen, gemeinnützige Einrichtungen und eigene staatliche Forschung,
da fehlt dann auch die Monsanto-Hysterie.

Da wäre es sehr schwierig geworden für die Anti-Gentechnik-Kirche Argumente aufrecht zu erhalten, der Vorteil für die Umwelt wäre doch zu hoch und man hätte das Schlagwort Glyphosat nicht. Schaut man bei TA, dann sieht man ja den typische Anti-Gentechnik-Freak, der glaubt ja Mon steckt hinter jedem Gen, dass es öffentlich Forschung gibt verstehen die in ihrem Wahn nicht.


Mal was zum Schmunzel:
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:mrgreen:
glaubst Du ernsthaft was du da schreibst?

die Natur lässt sich langfristig nicht überlisten,
der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge.
http://www.pflanzenforschung.de/de/jour ... rueck-1447
http://www.pflanzenforschung.de/de/jour ... edling-727
Zuletzt geändert von Ulikum am Do Dez 11, 2014 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Do Dez 11, 2014 12:51

Welfenprinz hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:

:mrgreen:

und diese deine Aussage sind Fakten ?

mein Wort ist Gesetz.
Logo. :mrgreen:

icht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !


Im Fall der Kernenergie war von Anfang an eine reelle Gefahr ungeheuren Ausmasses bekannt. Und auch ohne Hiroshima würde allein die Zeitdauer der Endlagerung ,die jede menschliche Verantworrung übersteigt,ein akzeptabler Ablehnungsgrund sein.
Und das ist eben in der Gentechnik genau andersrum. Aus den bisherigen 20 Jahren Anbau soll nicht jeder eine Erfolgsgeschichte sehen,aber es gibt eben definitiv kein Sellafield und erst recht kein Hiroshima.
Und unabhängig vom Thema ist es doch nun mal so,dass eine Meinungsbildung auf solchen unsicheren Füssen keinen Bestand haben wird. Weil sie eben mit den Fakten nicht überein stimmt.

Als Gegner der Gentechnik würde ich diesen Vergleich wie Franz ihn hier anführt als Bärendienst empfinden und ablehnen.


:mrgreen:

http://www.transgen.de/anbau/praxis_lan ... .doku.html
müssen wir erst ein neues Hiroshima in der grünen Gentechnik erleben?
ich denke nein,
deshalb sollten wir uns über einen verantwortungsvollen Umgang mit der "grünen Gentechnik" ernsthaft Gedanken machen.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Do Dez 11, 2014 12:59

Welfenprinz hat geschrieben:Nicht alles,was hinkt , ist ein Vergleich..
Die Gentechnik hat kein Hiroshima,kein Tschernobyl,nicht mal ein Sellafield. . .


Wirklich? Dann schau Dir mal die gaaanz am Anfang stehenden Links genauer an. Argentinien ist EIN EINZIGES Tschernobyl, aber weil die, die Geld und Macht haben, den Deckel drauf halten, kommt zu wenig ans Licht. Und wenn doch was ans Licht kommt, ist es IMMER eine Falschmeldung.

Welfenprinz hat geschrieben:. . .
Dieser europäische Sonderweg der hysterischen Ablehnung wird in der übrigen Welt wohl eher als religiöser Wahn wahr genommen.
Und welche falschen Versprechungen meinst Du? Dass Biolandbau -also 6 statt9 to ernten- die Weltbevölkerung ernähren kann?


Hier noch etwas von "linken Sektitierern, Kiffern und grünen Spinnern":

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... ml#ref=rss

Kann es sein, dass man mit und nicht gegen die Natur zu arbeiten hat? Vor Jahrzehnten hatte man der Natur die Früchte abgerungen, die moderne Propaganda war Schlachtenrhetorik fast wie in einem Kriegsbericht. Ist es nicht besser, die Natur als Partner zu sehen und zusammenzuarbeiten? Das ist die Aussage des Films "Der Bauer und sein Prinz", den ich vorige Woche gesehen habe.

Gruß - Franz
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Do Dez 11, 2014 13:02

Todde hat geschrieben:
Franz Henneken hat geschrieben:Augen also aufhalten und Gehörgänge frei, lasst Euch von falschen Versprechungen nicht ins Bockshorn jagen!


Richtig. Verarscht wirst Du von der Grünen Kirchengemeinde, die wollen von dem ungebildeten Volk ja ihre Spenden haben.
Das hat die katholische auch lange so gemacht, bis die Bibel dann mal übersetzt wurde. . . ‪


http://www.transgen.de/datenbank/zusatz ... sirup.html[/quote]

Aha, da kann ich platte Hetze gegen Kirche und Religion erkennen? Wenn ja, dann bitte mal melden.

Gruß - Franz
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Franz Henneken » Do Dez 11, 2014 13:06

Ulikum hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:

:mrgreen:

und diese deine Aussage sind Fakten ?

mein Wort ist Gesetz.
Logo. :mrgreen:

icht jede Neuerung hat sich langfristig auch als Fortschritt für die Menschheit herausgestellt. !


Im Fall der Kernenergie war von Anfang an eine reelle Gefahr ungeheuren Ausmasses bekannt. Und auch ohne Hiroshima würde allein die Zeitdauer der Endlagerung ,die jede menschliche Verantworrung übersteigt,ein akzeptabler Ablehnungsgrund sein.
Und das ist eben in der Gentechnik genau andersrum. Aus den bisherigen 20 Jahren Anbau soll nicht jeder eine Erfolgsgeschichte sehen,aber es gibt eben definitiv kein Sellafield und erst recht kein Hiroshima.
Und unabhängig vom Thema ist es doch nun mal so,dass eine Meinungsbildung auf solchen unsicheren Füssen keinen Bestand haben wird. Weil sie eben mit den Fakten nicht überein stimmt.

Als Gegner der Gentechnik würde ich diesen Vergleich wie Franz ihn hier anführt als Bärendienst empfinden und ablehnen.


:mrgreen:

http://www.transgen.de/anbau/praxis_lan ... .doku.html
müssen wir erst ein neues Hiroshima in der grünen Gentechnik erleben?
ich denke nein,
deshalb sollten wir uns über einen verantwortungsvollen Umgang mit der "grünen Gentechnik" ernsthaft Gedanken machen.


Es gab und gibt immer noch genug Menschen, denen reichen Tschernobyl, Sellafield und Fukoshima zusammen beiweitem noch nicht, um Gefahren erkennbar zu machen. Sie sind bestimmt schon zu Sklaven ihrer eigenen Gier an Geld und Macht geworden, unfähig, den Blick mal abschweifen zu lassen.

Gruß - Franz
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 13:12

Ulikum hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Hätte es RoundUpReady nicht gegeben, viele Wissenschaftler haben versucht Mon das auszureden, dann wäre die Geschichte wohl anders verlaufen.

Bt-Traits ersetzen Insektizide
BASF hatte die Krautfäule resistente Kartoffel, keine Fungizide
Getreide könnte gegen Pilzkrankheiten resistent gemacht werden, keine oder weniger Fungizide
........................................
In Uganda, Kenia und einigen anderen Staaten stehen Pilz- und Virusresistente Kulturen vor der Zulassung. Alles ohne das große Konzerne dahinter stehen, gemeinnützige Einrichtungen und eigene staatliche Forschung,
da fehlt dann auch die Monsanto-Hysterie.

Da wäre es sehr schwierig geworden für die Anti-Gentechnik-Kirche Argumente aufrecht zu erhalten, der Vorteil für die Umwelt wäre doch zu hoch und man hätte das Schlagwort Glyphosat nicht. Schaut man bei TA, dann sieht man ja den typische Anti-Gentechnik-Freak, der glaubt ja Mon steckt hinter jedem Gen, dass es öffentlich Forschung gibt verstehen die in ihrem Wahn nicht.


Mal was zum Schmunzel:
Glyphosat im Weihnachtsbaum, nicht nur Totalherbizid auch als Insektizid nutzbar...
http://www.frankshalbwissen.de/2014/12/ ... tsbaeumen/


:mrgreen:
glaubst Du ernsthaft was du da schreibst?

die Natur lässt sich langfristig nicht überlisten,
der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge.


Hast Du Dir mal Gedanken gemacht?
Resistenzen sind kein Problem, das ausschließlich der Gentechnik vorbehalten ist, man nennt es schon länger Evolution. Wie sieht es denn mit den gezüchteten Pilzresistenzen in unseren Kulturen aus? Die sind für ewig gültig?
Deiner Aussage nach nehme ich an, Du würdest heute aufgeben mit der Zucht und da Fungizide oder Insektizide ebenso von Resistenzbildung betroffen sind lassen wir die auch gleich weg...
Der Mensch ergibt sich in sein Schicksal, wie zu Zeiten als wir noch Höhlenbewohner waren?

Warum investieren Züchter so viel bei der Züchtung um Resistente Sorte zu bekommen, die dann je nach dem in 3 bis 5 Jahren vorbei sind?
Schon mal mit dem Thema genauer beschäftigt?
Warum liest man nur von den Beispielen, wo Probleme sind, wo sind die Millionen Betriebe, wo das System funktioniert?
Und das es resistente Schädlinge gegen Bt gibt, das ist seit den 1980ern bekannt, lange vor jeder kommerziellen Nutzung eines Bt-Traits.

Wie könnte man dem begegnen? Schon mal darüber nachgedacht?
Anscheinend ja nicht.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Todde » Do Dez 11, 2014 13:20

Franz Henneken hat geschrieben:Es gab und gibt immer noch genug Menschen, denen reichen Tschernobyl, Sellafield und Fukoshima zusammen beiweitem noch nicht, um Gefahren erkennbar zu machen. Sie sind bestimmt schon zu Sklaven ihrer eigenen Gier an Geld und Macht geworden, unfähig, den Blick mal abschweifen zu lassen.

Gruß - Franz


Wie sieht es mit den Strahlentherapien aus? Die bösen Atome verbieten?
Was ist mit dem Bio-Gemüse, 80% der Sorten werden bestrahlt, man versucht sich etwas zu basteln.

Kernenergie mit Gentechnik zu vergleichen ist von falscher Wahrnehmung gar nicht mehr zu überbieten.
Da steckt schon sehr starker Glaube dahinter, mit Wissen und Information hat das nichts zu tun.
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Re: Unsere Schuld?

Beitragvon Ulikum » Do Dez 11, 2014 13:23

Todde hat geschrieben:Hast Du Dir mal Gedanken gemacht?
Resistenzen sind kein Problem, das ausschließlich der Gentechnik vorbehalten ist, man nennt es schon länger Evolution. Wie sieht es denn mit den gezüchteten Pilzresistenzen in unseren Kulturen aus? Die sind für ewig gültig?
Deiner Aussage nach nehme ich an, Du würdest heute aufgeben mit der Zucht und da Fungizide oder Insektizide ebenso von Resistenzbildung betroffen sind lassen wir die auch gleich weg...
Der Mensch ergibt sich in sein Schicksal, wie zu Zeiten als wir noch Höhlenbewohner waren?

Warum investieren Züchter so viel bei der Züchtung um Resistente Sorte zu bekommen, die dann je nach dem in 3 bis 5 Jahren vorbei sind?
Schon mal mit dem Thema genauer beschäftigt?
Warum liest man nur von den Beispielen, wo Probleme sind, wo sind die Millionen Betriebe, wo das System funktioniert?
Und das es resistente Schädlinge gegen Bt gibt, das ist seit den 1980ern bekannt, lange vor jeder kommerziellen Nutzung eines Bt-Traits.

Wie könnte man dem begegnen? Schon mal darüber nachgedacht?
Anscheinend ja nicht.


:mrgreen:
die Antwort hast Du doch schon selber gegeben,
Versuchs einfach mal klassisch:
viele Probleme lassen sich durch eine erweiterte Fruchtfolge minimieren.

Wenn das Wort Nachhaltig zum Fremd- oder Schimpfwort wird und Fruchtfolgen Mais Soja Mais etabliert werden, ja dann kann natürlich nur der Glaube oder Fortschritt helfen.
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