Sorry, hab tatsächlich den MF vergessen, fahr doch mal hin und schau ihn Dir an. Jeder Traktortyp ist anders und demzufolge muss man den Unterboden- und Seitenschutz individuell anfertigen. Da ist eben "know how" gefragt. Gruß Yogi
Selber hab' ich nur ein Flacheisen an den Steyr 545 zum Schutz des Bremslichtschalters 'drangemacht. Der vom Steyr 8055 ist vom Werk aus geschützt ... Sonst ist da untenrum nix, was leicht abreissen könnte. Ich fahr aber auch selten über Ästehaufen ...
unser CS hat so eine Bodenplatte auch noch ab Werk bekommen, ist identisch mit der des Steyr 8080 aus dem Link von Falke, einzig der kleine Ausleger hinten rechts ist nicht dran bei uns, so haben wir uns in 13 Jahren sechs oder sieben Magnetspulen kaputt gefahren.
Die Platte ist aus 5mm Blech und über die Länge an drei Stellen angeschraubt, ist wie auch diese aus dem Link schon ein wenig verbeult aber mMn ist das nicht so schlimm. Mit der Rückezange haben wir den CS schon zwei, drei mal auf einen Stock gesetzt, passiert ist nie etwas.
Letztes Jahr mussten wir die Platte einmal abbauen, da habe ich dann gleich die gröbsten Dellen wieder ausgebügelt und an den Stellen wo sie anliegt je ein 10er Flacheisen untergelegt.
Alles in allem reicht eine solche Platte für uns, wenn auch eine seitlich hoch gezogene Wanne mehr Schutz bietet.
Dann ist es im großen und ganzen so wie es mir gedacht habe und in den alten Beiträgen gelesen habe. Die älteren Schlepper sind recht unempfindlich oder haben schon einen Schutz wie Valtra oder Steyr. Benutzt den auch jemand neue Modele im Wald wie Fendt? Die haben doch sicher so einiges, wa abgerissen werden kann.
Forstbetrieb mit Schleppern, Sägen und was man so braucht
Nirox hat geschrieben:Das einzigste was passieren kann ist, dass sich ein Ast neben den Hinterrädern aufstellt und den Hydraulikfilter trifft. Lg, Nirox
Genau das ist mir unter anderem mit einem "ungeschützten" SAME passiert als ich eine mit Fichtenästen (Matte) abgedeckte Harvester Spur befahren habe. Filter des Hydr. Systems weg gedrückt. Hatte den FL beladen und einen Stamm in der Rückezange. Nichts funktionierte mehr, auch die Hydr. Lenkung war Tod. Und das Samstag spät Nachmittags mitten im Wald.
Die Frage ist halt, wieviel fm. rückt man im Jahr?
Als Hobbyholzrücker komme ich seit 30 Jahren ohne Unterbodenschutz/Stahlplatte klar. Natürlich muss ab und zu mal eine Hydraulik- oder Bremsleitung getauscht werden. Das ist aber finanziell überschaubar. Forstreifen und Ventilschutz ist wichtig und kostet nicht viel, wenn man eh neue Reifen braucht.
Für den Bodenschutz hatte ich vor Jahren ein telefonisches Angebot von einem der o.g., dass bei ca. 5.000 - 10.000 € (mehrteilig, traktorangepasst) gelegen hätte. Würde ich mehr rücken und der Bedarf nach so etwas aufkommen, würde ich nachrüsten.
p.s.: Ich muss auch nicht in jedes Stück reinfahren und mit der Zange bis vor dem Kopf jedes Stammes, sondern rücke mit Winde vom Weg und schone den Bestand.
Hallo Obelix, ich stimme dir zu, ich fahre natürlich auch nicht überall in den Bestand, trotdem liegen auf den Gassen ja auch Äste und drücken sich hoch. Aber stimmt natürlich, kommt drauf an wieviel man im Wald macht. Bei mir hat das Material so 350 Euro gekostet und 1,5 Tage Arbeit. Ventilschutz habe ich an einem Schlepper nachgerüstet, muss ich am anderen noch, ist aber aufwendig, mal sehen wann ich das schaffe. Gruß Wupperfuchs
Forstbetrieb mit Schleppern, Sägen und was man so braucht
Hallo WupperFuchs, habe selbst diverse Forstschutze ( sowohl Käfige, als auch Bodenschutze ) angefertigt und mit aufgebaut. Außerdem habe ich durch Reparaturen an mehreren Forstschleppern inkl. meinem, Einblick in die Bauweise der diversen Forstmaschinenaufbauer bekommen. Die meisten Schlepper die für den Forst umgebaut werden, haben in der Tat komplette Hilfsrahmen, an denen dann die Bodenschutzwanne sowie die Seitenverkleidungen verschraubt sind. Meiner Erfahrung nach, sind auch die Seitenschutzplatten enorm wichtig, da es im Einsatz öfter mal vorkommt, daß Äste hochgedrückt werden, oder man mal in eine tiefe Spur rutsch und dabei Äste oder Wurzelteile an den Schlepper gedrückt werden, die ohne einen Schutz schon Schaden anrichten können. Mir hat mein Schutzpanzer schon die eine oder andere Blessur und einmal schon einen größeren Schaden erspart. Grundsätzlich würde ich bei jedem Schlepper, den ich im Wald einsetze ( abseits befestigter Waldwege ) mir die Arbeit machen und einen Schutz nachrüsten, sofern er nicht herstellerseitig schon einen hat. Ich baue gerade an einem Fendt Farmer, der, wenn er fertig ist ebenfalls in den Wald ins Schwachholz geht.Wenn die Verjüngung / Restauration abgeschlossen ist, wird auch er einen Bodenschutz bekommen. Ich habe leider nur wenige, kaum aussagekräftige Bilder, sonst würde ich welche einstellen. Du sagst in Deinem letzten Beitrag, daß es umständlich ist, die Ventilschutze nachzurüsten, warum bist Du dieser Ansicht ? Wir haben die Schutzringe bei aufgezogenen Reifen verschweißt, vorausgesetzt es ist kein Schlauch drin. Hat bis jetzt immer gut funktioniert und haben auch noch keinen verloren oder abgefahren. Ich wünsche Dir auf jedenfall immer eine Handbreit Platz unter dem Schlepper und immer einen festen Stand. Solltest Du Fragen haben oder Hilfe brauchen, kann ich auch hier meinnen Senf anbieten Habe immer noch fast mehr Spaß am Schrauben als am fahren und gebe von meinem Wissen auch gerne mal nen Streifen ab, wenn gewünscht....
Gruß
Geht nicht heißt: Ich will nicht ! ...und wo ein Wille ist, ist auch ein Schweißgerät.
Hallo Lederer-AGT, die Seitenteile der Wanne mus sich noch machen, Problem ist aber, die wird irgendwann so schwer, das man die kaum noch montieren kann. Die Schutzkappen auf den Ventilen sind deswegen nicht so einfach, weil ich Schläuche in den Reifen habe und deswegen immer ein Rad ab, zum Händler fahren, beides abziehen, zurückfahren, Schweißen und lackieren, wieder hin und beides wieder drauf. Das aber 4 mal, also schon viel Aufwand aber bei meinem anderen Schlepper hatte ich einmal das Ventil abgerissen, hat auch keinen Spaß gemacht. Nächste Woche bekomme ich meine Ersatzräder wieder, dann kann ich wenigstens 2 zusammen abbauen und fertig machen, dann will ich da mal ran. Gruß und Danke Wupperfuchs
Forstbetrieb mit Schleppern, Sägen und was man so braucht
Die Felgen haben noch einen Lochkreis für die Radgewichte oder die haben noch 2 Löchlein rein gebohrt, Eisenbügel dran geschraubt und fertig. Wenn die Reifen mal runter müssen, kann man die Rohre anbruzzeln...
@ GüldnerG50 : Habe ich so bei modernen Forstmaschinen noch nicht gesehen, ist aber eigentlich ne sehr geniale Lösung ! Daumen Hoch !! Werde ich mir für zukünftige Umbauten merken ..... grins..
Andreas
Geht nicht heißt: Ich will nicht ! ...und wo ein Wille ist, ist auch ein Schweißgerät.