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Veröffentlichung von Agrarbeihilfen stoppen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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75 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon SHierling » Mi Mär 04, 2009 10:24

motorradbruder hat geschrieben:Was geht die anderen an, was der Bauer an Subventionen bekommt?
Vor allem die "Nicht-Bauern" geht das einen Scheissdreck an!!!

Würdest Du das selbe auch sagen, wenn die Steuergelde fürs ALG II, für Sozialgeld oder zur Förderung von Pleitebanken oder Pleitefirmen verteilt werden?
Mit welchem Recht sollte denn die Vergabe öffentlicher Gelder verheimlicht werden? Sieh es mal so: die Bauern können doch heilfroh sein, daß sie ihre Zuschüsse für den Erhalt und Betrieb ihres Besitzes(!!!) bekommen. Jeder, der was hat, stellt einen Antrag, und kriegt noch was dazu, ja super, - das ist bei der ganzen Verteilung doch einmalig :shock: Nur zu Deiner Info: alle ANDEREN Empfänger müssen erstmal alles abgeben, dann nachweisen, daß sie nichts (mehr!) haben, und zudem noch nachweisen, daß sie auch anderweitig nichts kriegen können (zB Arbeit), bevor sie einen Pfennig sehen.
Da wäre ich als Bauer mal ganz stille anstatt noch rumzupöbeln.

Wichtig ist, daß das das liebe Geld im Kreislauf bleibt. Wo soll der Landwirt denn das liebe Geld investieren ? Logisch das der Betriebsmittel, Maschinen, usw kauft oder in Gebäude investiert, schafft doch auch Arbeitsplätze. Oder soll er sich 100 LKWs o. PCs hinstellen ???
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 04, 2009 11:02

So kann man das ja nicht stehen lassen, dass die Agrarsubventionen mit den Hartzern gleichgesetzt werden. Agrarsubventionen dienen einzig und allein der Verbilligung der Nahrungsmittel für den Endverbraucher und sonst zu gar nichts. Mit einem kleineren Teil dieser verbilligten Nahrungsmittel wird in der Form von Nahrungsmittelspenden auch Politik gemacht.

Kein Bauer hat eine flächenbezogene Entkopplung gewünscht. Wenn man ehrlich gewesen wäre hätte man die Preisstützung via Intervention als Sozialausgabe ausweisen müssen.

Aber der beste Weg wäre den ganzen Subventionsmist abzuschaffen, dann sollten dies aber auch alle tun und der Staat sollte völlig seine Finger aus den Betrieben herauslassen. Auch solche blöden Diskussionen wie Teller statt Tank sollte man aussen vor lassen und vor allem rate ich jedem Landwirt auf solch postkommunistisches Geschreibe allergisch zu reagieren!
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Beitragvon SHierling » Mi Mär 04, 2009 11:09

CarpeDiem hat geschrieben:So kann man das ja nicht stehen lassen, dass die Agrarsubventionen mit den Hartzern gleichgesetzt werden. Agrarsubventionen dienen einzig und allein der Verbilligung der Nahrungsmittel für den Endverbraucher und sonst zu gar nichts. Mit einem kleineren Teil dieser verbilligten Nahrungsmittel wird in der Form von Nahrungsmittelspenden auch Politik gemacht.

Ja und? Sind es deswegen Heimlichkeiten, oder weniger Öffentliche Gelder?
ALG II dient dem Erhalt dessen, was Deine Lebensmittel essen soll, ist das "schlechter"? Oder sind wir jetzt wieder da, das alle Fördermittel-Empfänger gleich sind, aber einige (nämlich mal wieder die, die sowieso schon genug haben) gleicher als andere?
Ich hab nix gegen Subventionen (wiewohl gegen die Kriterien, nach denen sie vergeben werden), aber nach Deiner Argumentation kann man ja dann ALLES fördern? Billige Energie - zahlt der Verbraucher eben die Endlager, billige Autos, Opel vorneweg, billiges Geld, nur immer hin mit den Milliarden an die Banken, und JAAAAAA nichts veröffentlichen.

Warum denn nicht, wenn das alles so gerecht und gut zugeht? Warum soll jeder, der staatliche Zuwendungen bekommt, seine Verhältnisse offenlegen, nur die Bauern nicht? Sind da irgendwie die Verbraucher für den Staat weniger wichtig als die Landwirte?
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Beitragvon aldersbach » Mi Mär 04, 2009 11:12

hans g hat geschrieben:der"normale"bauer zahlt keine umsatzsteuer.


Der "normale" Bauer zahlt aber auch nicht die hier in Vorpostings genannten 100.000,-- EKSt. Der "normale" Bauer erhält jedes Jahr Subventionen die vom "normalen Steuerzahler" als Steuerzahlungen aufgebracht werden müssen.

@maexchen Ich brauche keinen Grundkurs in Sachen Geld und Markt. Ich bin seit mehr als 20 Jahren recht erfolgreich in der freien Wirtschaft tätig.
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Beitragvon hans g » Mi Mär 04, 2009 11:21

aldersbach hat geschrieben: Der "normale" Bauer erhält jedes Jahr Subventionen die vom "normalen Steuerzahler" als Steuerzahlungen aufgebracht werden müssen.


nein und nochmal nein---das sind KEINE subventionen :!:
das sind betriebsprämien,die dafür gezahlt werden,dass bestimmte kriterien(CC)eingehalten werden MÜSSEN.
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Beitragvon hans g » Mi Mär 04, 2009 11:29

SHierling hat geschrieben:
Warum denn nicht, wenn das alles so gerecht und gut zugeht? Warum soll jeder, der staatliche Zuwendungen bekommt, seine Verhältnisse offenlegen, nur die Bauern nicht? Sind da irgendwie die Verbraucher für den Staat weniger wichtig als die Landwirte?

obs gerecht und gut zugeht :roll:
aber jeder in diesem staate MUSS seine verhältnisse offenlegen--nämlich dem finanzamt gegenüber--sonst haste schlechte(teure) karten.
ob der hartz4er seine verhältnisse offenlegen muss im sinne von öffentlich machen,bezweifele ich.
hans g
 
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Beitragvon aldersbach » Mi Mär 04, 2009 11:40

hans g hat geschrieben:nein und nochmal nein---das sind KEINE subventionen :!:
das sind betriebsprämien,die dafür gezahlt werden,dass bestimmte kriterien eingehalten werden MÜSSEN.


Ich glaub es keinen Wirtschaftszweig in dem nicht bestimmte Kriterien eingehalten werden müssen. Nur die anderen Wirtschaftszweige erhalten dafür keine "Betriebsprämie".

Ich weiß dass die meisten Landwirte mit der bestehenden Regelung alles andere als glücklich sind und lieber einen vernünftigen und kostendeckenden Preis für Ihre Erzeugnisse hätten und dass die ganze Situation in erster Linie durch Entscheidungen der Politik entstanden ist. Aber nein und nochmal nein---das sind KEINE subventionen :!: das ist nichts anderes als Ignorierung von Tatsachen.
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Beitragvon maexchen » Mi Mär 04, 2009 12:08

SHierling hat geschrieben:
Wichtig ist, daß das das liebe Geld im Kreislauf bleibt. Wo soll der Landwirt denn das liebe Geld investieren ? Logisch das der Betriebsmittel, Maschinen, usw kauft oder in Gebäude investiert, schafft doch auch Arbeitsplätze. Oder soll er sich 100 LKWs o. PCs hinstellen ???


Aktien ...


Brigitta, laß gut sein. Wieviel % des landw. Einkommens werden Deiner Meinung nach in Aktien investiert ?

aldersbach hat geschrieben: Ich bin seit mehr als 20 Jahren recht erfolgreich in der freien Wirtschaft tätig.


erstaunlich, daß dann jemand auf der Neidschiene argumentiert. Was denkst Du würden Lebensmittel kosten ohne Betriebsprämie? Wer würde für die Landschaftspflege aufkommen ? Wie würde die Landschaft wohl unter wirklichen Weltmarktbedingungen aussehen ?
Laß uns doch tauschen, Du machst meinen Job, ich deinen. :wink:

Ich sehe die Veröffentlichung durchaus kritisch, auch wenn es positive Aspekte dabei gibt.
Aber wenn Zahlen veröffentlicht werden, dann bitteschön alles was Papa Staat an Leistungen ausschüttet, angefangen beim ALG bis hin zu Zuschüssen für Arbeitskräfte, Investitionsförderungen für die Industrie (Bürgschaften eingeschlossen).
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 04, 2009 12:09

@Shierling, das war missverständlich ich habe nichts gegen die Veröffentlichung, wie ich schon weiter oben, eindeutig geschrieben habe. Nur sollte diese Veröffentlichung natürlich für alle Subventionstatbestände gelten.

@aldersbach würde sich dann wundern, was da so bei Betriebs(um)siedlungen über den Tisch wandert, das sind natürlich keine Subventionen, oder aber wenn die Krankenhäuser ihre Anlagen nach dem KHG bezahlt bekommen. Daraus könnte man eine unendliche Liste machen. Hinsofern hat Hans G schon recht. Was ich einzig und allein anprangere ist, dass sich der Berufsstand jahrzehntelang auf diese Politik eingelassen hat und das auch noch europaweit.
Zuletzt geändert von CarpeDiem am Mi Mär 04, 2009 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hans g » Mi Mär 04, 2009 12:20

maexchen hat geschrieben:
Brigitta, laß gut sein. Wieviel % des landw. Einkommens werden Deiner Meinung nach in Aktien investiert ?

........fragt auch keiner,weiviel einkommen in VIEL ZU GROSSE TRECKER investiert wird.
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Beitragvon aldersbach » Mi Mär 04, 2009 12:24

maexchen hat geschrieben:erstaunlich, daß dann jemand auf der Neidschiene argumentiert. Was denkst Du würden Lebensmittel kosten ohne Betriebsprämie? Wer würde für die Landschaftspflege aufkommen ? Wie würde die Landschaft wohl unter wirklichen Weltmarktbedingungen aussehen ?
Laß uns doch tauschen, Du machst meinen Job, ich deinen. :wink:


Ich argumentiere nicht auf der Neidschiene - ich gönne jedem Landwirt die Betriebsprämie und auch die allermeisten Nichtlandwirte gönnen den Landwirten die Prämien. Das Problem sind doch Konzerne und andere Agrarindustrielle die 7- und achtstellige Beträge kassieren. Und das sollte eben veröffentlicht werden, damit der Steuerzahler sieht, dass die meisten Landwirte keineswegs reich durch die Prämien werden.

@maexchen ich bin u.a. auch Landwirt und kassiere dafür auch jedes Jahr ein paar € an Subventionen. Es stört mich nicht ansatzweise wenn dieser Betrag veröffentlicht wird.
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 04, 2009 12:28

@aldersbach, auch ich habe meine Brötchen mehr als 30 Jahre in einem der grössten Konzerne Europas verdient und dies nicht gerade als papierener Hilfsarbeiter. Also was solche Argumente sollen, das verschliesst sich mir wirklich. Scheinbar denken Sie, dass Sie hier dumme Bauern vorfinden?
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Beitragvon aldersbach » Mi Mär 04, 2009 12:43

CarpeDiem hat geschrieben:@aldersbach, auch ich habe meine Brötchen mehr als 30 Jahre in einem der grössten Konzerne Europas verdient und dies nicht gerade als papierener Hilfsarbeiter. Also was solche Argumente sollen, das verschliesst sich mir wirklich. Scheinbar denken Sie, dass Sie hier dumme Bauern vorfinden?


@CarpeDiem Ich bin absolut nicht der Meinung dass sich hier im Forum nur "dumme Bauern" - ist nicht meine Aussage - befinden.
Ich habe mich lediglich gegen maexchens "klitzekleiner Grundkurs in Sachen Geld und Markt" verwehrt.
Ich bin gerne in diesem Forum unterwegs weil es in anderen Unterforen wirklich sehr gute Beiträge gibt.
Im Unterforum Agrarpolitik finde ich die geringe Toleranz anderen Meinungen gegenüber schon sehr schade.
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Beitragvon SHierling » Mi Mär 04, 2009 12:54

hans g hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:
Warum denn nicht, wenn das alles so gerecht und gut zugeht? Warum soll jeder, der staatliche Zuwendungen bekommt, seine Verhältnisse offenlegen, nur die Bauern nicht? Sind da irgendwie die Verbraucher für den Staat weniger wichtig als die Landwirte?

obs gerecht und gut zugeht :roll:
aber jeder in diesem staate MUSS seine verhältnisse offenlegen--nämlich dem finanzamt gegenüber--sonst haste schlechte(teure) karten.
ob der hartz4er seine verhältnisse offenlegen muss im sinne von öffentlich machen,bezweifele ich.


Hans: liest Du einfach mal das SGB II, das ist auch öffentlich. Oder guckst Dir einen Antrag an. Da sind selbst "Geschenke" noch erfaßt und werden kontrolliert, über Hausbesuche, es wird kontrolliert mit wem Du lebst und warum, und ob Du jaaaa nicht mehr als 45m² beheizt.....nu mach mal halblang.

Und es geht hier nicht um zu zahlende Steuern, das ist ein ganz anderes Blatt, sondern um ERHALTENE Steuergelder. Meine Güte, es ist ja noch nicht mal so (siehe JD3040), das ein Landwirt irgendeine Art von Einnahmen/Ausgaben-Rechnung aufstellen müßte um seine ZAs zu bekommen, das muß jede Ich-AG monatlich, inklusive Belege (mäxchen: und sollten da Aktienkäufe dabei sein, wird das abgezogen, sind Privatentnahmen = Einkommen). Es geht doch bloß darum, das - gerade weil "Politik damit gemacht wird" - auch der Staat seine Ausgaben dokumentiert. Wie willst Du sonst dwenn die "Notwendigkeit" dieser Ausgaben zwischen zB Opel und zB dem 20.000ha-Betrieb aus dem Thread von neulich gewichten?

Ganz einfache Frage: wenn es ums ALG II geht, oder um Opel, oder um einzelne Banken, da interessiert Dich doch auch, wo Deine Steuern bleiben - und nur bei den Bauern interessiert es Dich nicht?
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Beitragvon hans g » Mi Mär 04, 2009 13:37

brigitta--ich kann nix dafür,dass du in deiner persönlichen situation steckst und spreche dir auch nicht irgendwelche rechte ab.
...ich bleib dabei,der harz4er muss seine persönlichen angaben nicht öffentlich machen :!:
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