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Veröffentlichung von Agrarbeihilfen stoppen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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75 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon brainfart » Mi Mär 04, 2009 18:35

> ..ich bleib dabei,der harz4er muss seine persönlichen angaben nicht öffentlich machen

Wie bitte? der Hartzer kriegt nur dann Kohle, wenn er nichts mehr hat (bis auf den lächerlichen Freibetrag pro Jahr Lebensalter). Folglich kann sich jeder ausrechnen, was der Hartzer allerhöchstens noch besitzt.
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Beitragvon Ackerlöwe » Mi Mär 04, 2009 23:14

SHierling hat geschrieben:Mit welchem Recht sollte denn die Vergabe öffentlicher Gelder verheimlicht werden? Sieh es mal so: die Bauern können doch heilfroh sein, daß sie ihre Zuschüsse für den Erhalt und Betrieb ihres Besitzes(!!!) bekommen. Jeder, der was hat, stellt einen Antrag, und kriegt noch was dazu, ja super, - das ist bei der ganzen Verteilung doch einmalig :shock: Nur zu Deiner Info: alle ANDEREN Empfänger müssen erstmal alles abgeben, dann nachweisen, daß sie nichts (mehr!) haben, und zudem noch nachweisen, daß sie auch anderweitig nichts kriegen können (zB Arbeit), bevor sie einen Pfennig sehen.
Da wäre ich als Bauer mal ganz stille anstatt noch rumzupöbeln.



Eine wichtige Tatsache ist, und die wurde auch schon kurz angeschnitten, dass die "Subventionen" zum Ausgleich der durch die EU gesenkten Garantiepreise für landwirtschaftliche Produkte eingeführt wurden. Das ist anscheinend nicht allen bekannt. Wenn es die nicht gäbe würden die Verbraucher halt mehr für die Lebensmittel zahlen, und das Geld würde dann auf diesem Weg zu den Landwirten fließen. Ingesamt also ein Nullsummenspiel. Wenn ich dann sowas lese wie oben, da kommt mir echt das Kotzen. Sind absurde Vergleiche derzeit in Mode? :? :roll:


mfg
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Beitragvon aldersbach » Mi Mär 04, 2009 23:46

Ackerlöwe hat geschrieben:Eine wichtige Tatsache ist, und die wurde auch schon kurz angeschnitten, dass die "Subventionen" zum Ausgleich der durch die EU gesenkten Garantiepreise für landwirtschaftliche Produkte eingeführt wurden. Wenn ich dann sowas lese wie oben, da kommt mir echt das Kotzen. :roll: mfg


Warum die Subventionen eingeführt wurden ist doch nicht das Thema in diesem Thread. Das Thema ist die Veröffentlichung der Vergabe öffentlicher Gelder. Fakt ist dass es sich um Subventionen handelt und SHierling hat absolut Recht mit der Feststellung dass die Öffentlichkeit ein Recht hat zu erfahren wohin die Steuergelder fließen.
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Beitragvon explicit » Do Mär 05, 2009 0:31

Ackerlöwe hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Mit welchem Recht sollte denn die Vergabe öffentlicher Gelder verheimlicht werden? Sieh es mal so: die Bauern können doch heilfroh sein, daß sie ihre Zuschüsse für den Erhalt und Betrieb ihres Besitzes(!!!) bekommen. Jeder, der was hat, stellt einen Antrag, und kriegt noch was dazu, ja super, - das ist bei der ganzen Verteilung doch einmalig :shock: Nur zu Deiner Info: alle ANDEREN Empfänger müssen erstmal alles abgeben, dann nachweisen, daß sie nichts (mehr!) haben, und zudem noch nachweisen, daß sie auch anderweitig nichts kriegen können (zB Arbeit), bevor sie einen Pfennig sehen.
Da wäre ich als Bauer mal ganz stille anstatt noch rumzupöbeln.



Eine wichtige Tatsache ist, und die wurde auch schon kurz angeschnitten, dass die "Subventionen" zum Ausgleich der durch die EU gesenkten Garantiepreise für landwirtschaftliche Produkte eingeführt wurden. Das ist anscheinend nicht allen bekannt. Wenn es die nicht gäbe würden die Verbraucher halt mehr für die Lebensmittel zahlen, und das Geld würde dann auf diesem Weg zu den Landwirten fließen. Ingesamt also ein Nullsummenspiel. Wenn ich dann sowas lese wie oben, da kommt mir echt das Kotzen. Sind absurde Vergleiche derzeit in Mode? :? :roll:


mfg


Nein das ist eben kein Nullsummenspiel weil jede Subvention den Markt weniger effektiv macht. Ohne Subventionen wären die Betriebe gezwungen effizienter zu produzieren, so dass zum Schluss der Preisanstieg wesentlich geringer wäre als die Summe der vorher gezahlten Subventionen, wird dir jeder Wirtschaftswissenschaftler bestätigen. Oder meinst du der Weltmarktpreis für Kohle explodiert, wenn der Staat die Steinkohlesubventionierung stoppt? Auf dieser Schiene zu argumentieren ist einfach unsinnig, so Leid es mir tut. Die Argumente die für eine Subventionierung der Landwirtschaft sprechen sind dann eher so Sachen wie Erhalt schwierig zu bewirtschaftender Kulturräume,etc. Insgesamt würde eine Spur weniger Arroganz einigen Beitragsschreibern hier ziemlich gut stehen.
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Beitragvon Mr.T. » Do Mär 05, 2009 0:39

aldersbach hat geschrieben:[ Fakt ist dass es sich um Subventionen handelt und SHierling hat absolut Recht mit der Feststellung dass die Öffentlichkeit ein Recht hat zu erfahren wohin die Steuergelder fließen.


Wo die Steuergelder hinfließen ? Warum werden dann nicht sämtliche Beamte vom Lehrer bis zum Mordkomissar, Politiker, öffentlicher Dienst usw. mit Namen ins Netz gestellt was die verdienen ? Wenn schon öffentlich dann ALLE, die mit Steuergeldern bezahlt werden. :!:


Oder meinst du der Weltmarktpreis für Kohle explodiert, wenn der Staat die Steinkohlesubventionierung stoppt?


Da hast du mit Sicherheit recht, genauso siehts in der LDW aus.
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Beitragvon aldersbach » Do Mär 05, 2009 8:34

Mr.T. hat geschrieben:Wo die Steuergelder hinfließen ? Warum werden dann nicht sämtliche Beamte vom Lehrer bis zum Mordkomissar, Politiker, öffentlicher Dienst usw. mit Namen ins Netz gestellt was die verdienen ? Wenn schon öffentlich dann ALLE, die mit Steuergeldern bezahlt werden. :!:


Warum vergleichen die Leute hier nur ständig Äpfel mit Birnen. Es geht hier doch nicht um die Veröffentlichung des Einkommens! Jeder Beamte (ich bin weder einer, noch ein Freund des Beamtentums) muß seine Arbeitsleistung dem Staat zur Verfügung stellen. Und wenn mich das Einkommen eines Beamten interessieren würde, dann bräuchte ich mich nur nach seinem "Dienstrang" erkundigen und mir daraus ziemlich genau das Einkommen errechnen. Aber darum geht es doch hier nicht.

Ein Landwirt ist doch ein selbständiger Unternehmer der hoffentlich auch andere Einkommensquellen hat als die staatlichen Subventionen. Wenn in einer Veröffentlichungsliste der Subventionen steht, Bauer A und B erhalten je 25.000 € Subventionszahlung dann heißt das doch nicht dass beide das gleiche Einkommen haben. Bauer A ist z. B. ein intensiver und sehr erfolgreicher Ferkelzüchter, Bauer B ist ein mittelmäßig erfolgreicher Marktfruchtproduzent. Die beiden werden sich vom Einkommen (Betriebsgewinn) ganz erheblich unterscheiden.
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Beitragvon hans g » Do Mär 05, 2009 9:19

leute--hier gings um das veröffentlichen von persönlichen daten--d.h. öffentlich zugänglich machen,dass JEDER einsicht haben kann-----
und um die behauptung von brigitta,dass hartz4er auch ihre daten veröffentlichen müssen----DAS STIMMT NICHT :!: :!: :!: :!:
die müssen,wie alle anderen bürger auch,persönliche angaben zum vermögen machen,aber das wird NICHT veröffentlicht.
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Beitragvon SHierling » Do Mär 05, 2009 9:23

aldersbach hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:Wo die Steuergelder hinfließen ? Warum werden dann nicht sämtliche Beamte vom Lehrer bis zum Mordkomissar, Politiker, öffentlicher Dienst usw. mit Namen ins Netz gestellt was die verdienen ? Wenn schon öffentlich dann ALLE, die mit Steuergeldern bezahlt werden. :!:


Warum vergleichen die Leute hier nur ständig Äpfel mit Birnen.
Ein Landwirt ist doch ein selbständiger Unternehmer der hoffentlich auch andere Einkommensquellen hat als die staatlichen Subventionen..


Genau das ist das Problem - für alle "Empfängergruppen", die vom Staat ihre komplette Existenz bezahlt bekommen, egal ob nun Lehrer, Beamte, Kombilöhner oder ALG IIer, stehen sowohl die Bedingungen wie auch die Arbeitsanweisungen fest, die sind "alle gleich", egal wie sie heißen und was sie (auch alle das selbe) tun, und bekommen auch alle das selbe, nämlich das, was "der Staat" bzw die Allgemeinheit ihnen per Tarif, BAT oder SGB zugesteht.

Bei der Unternehmensförderung sieht das anders aus: da wird eben nicht nach "angemessenem Bedarf" pauschal und für alle gerechnet, sondern per "Einzelentscheid" zugeteilt, und das jeweilige Einkommen oder Vermögen spielt dabei keine Rolle. Also so, als ob jetzt nicht die Förderung von Opel vom Staat geleistet werden würde, sondern pauschale Förderung für ALLE Autohersteller gezahlt. Je produziertes Auto gibts soundsoviel, egal ob man wirtschaftlich produziert oder nicht und egal ob man 10 Autos im Jahr per Hand baut oder 1.000.000 per vollautomatisierter Produktionsstrecke. Und für die Banken je vergebenen Kredit einen Zuschuß. CC-Bestimmungen wären dann - verglichen mit der Landwirtschaft - zB Spritverbrauch der PKW, oder Verwendungszweck oder Höhe der vergebenen Kredite.

Das sind einfach zwei ganz grundlegend unterschiedliche Verteilungskriterien: einmal "nach Bedarf" - d.h. ein Beamter "braucht" soundsoviel, weil er ja den ganzen Tag für den Staat arbeitet und dabei möglichst nicht bestechlich sein soll, oder ein ALG IIer "braucht" dies und das zum überleben, und andererseits nach Besitz, d.h. die bloße Existenz eines Betriebes und der Besitz eines solchen berechtigen zum Bezug von Leistungen.
Zuletzt geändert von SHierling am Do Mär 05, 2009 9:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hans g » Do Mär 05, 2009 9:40

SHierling hat geschrieben:

Genau das ist das Problem - für alle "Empfängergruppen", die vom Staat ihre komplette Existenz bezahlt bekommen, egal ob nun Lehrer, Beamte, Kombilöhner oder ALG IIer, stehen sowohl die Bedingungen wie auch die Arbeitsanweisungen fest, die sind "alle gleich", egal wie sie heißen und was sie tun, und bekommen auch alle das selbe, nämlich das, was "der Staat" bzw die Allgemeinheit ihnen per Tarif, BAT oder SGB zugesteht.


die bekommen das,was ihnen die politik zugesteht bzw. was die lobby für die jeweilige gruppe rausholt---gerade im öffentlichen dienst stimmen aber bezüge-leistung-risiko überhaupt nicht mehr überein.
...und dass schröder von der spd mit seinem kumpel hartz für die durchsetzung der gleichnamigen unterstützung gesorgt hat,ist erstaunlich.
Zuletzt geändert von hans g am Do Mär 05, 2009 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon SHierling » Do Mär 05, 2009 9:59

hans g hat geschrieben:leute--hier gings um das veröffentlichen von persönlichen daten--d.h. öffentlich zugänglich machen,dass JEDER einsicht haben kann-----
und um die behauptung von brigitta,dass hartz4er auch ihre daten veröffentlichen müssen----DAS STIMMT NICHT :!: :!: :!: :!:
die müssen,wie alle anderen bürger auch,persönliche angaben zum vermögen machen,aber das wird NICHT veröffentlicht.

Hans, Du verwechselts das immer noch.
Was Du erwartest, ist eine Liste mit zB Lehrern, Beamten, ALG IIern. Da interessiert Dich, WER dazugehört, denn das WAS ist ja sowieso öffentlich.
Da steht dann links der Name, rechts je nach Gruppe immer der selbe Betrag, und Du kannst Dir 100% ausrechnen, was ein ALG IIer aus dieser Liste hat, inklusive des maximalbetrages auf seinem Konto, wie er lebt, wieviel m² ihm zur Verfügung stehen, und ob er verheiratet ist oder nicht.

Worum es bei den Agarsubventionen oder Unternehmensförderung allgemein geht, ist das Du links noch so viele Namen hinstellen kannst, und damit aber eben nicht ersichtlich ist, was und wieviel Steuergelder da bleiben. Es geht also nicht darum, WER Bauer ist, und noch nichtmal darum, was der verdient, erst recht nicht, wie er lebt, sondern nur darum WAS da Geldern bleibt.

Wenn Dir das nicht paßt, müßte man halt einfach die Antragstellung so umändern, daß die für die Gruppe der Landwirte/Unternehmer/Banken ebenso nachvollziehbar ist wie für alle anderen: Nach Bedarf statt nach Besitz. Schreibst Du rein und belegst, was Du verdienst und was Dir gehört (inklusive des Vermögens Deiner Frau natürlich), und wenns nicht reicht, kriegst Du den Rest, der Dir "gesellschaftlich abgestimmt "ein angemessenes Leben" ermöglicht dazu.
Zuletzt geändert von SHierling am Do Mär 05, 2009 10:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon brainfart » Do Mär 05, 2009 10:04

> dass hartz4er auch ihre daten veröffentlichen müssen----DAS STIMMT NICHT Exclamation Exclamation Exclamation Exclamation

Äpfel und Birnen...

> die müssen,wie alle anderen bürger auch,persönliche angaben zum
> vermögen machen,aber das wird NICHT veröffentlicht.

Was willst du denn da veröffentlichen? Vermögen nahe null oder gar negativ, sonst würden sie nix bekommen. Einkommen: kann jeder nachschlagen, was die Sätze momentan sind.
Übrigens soll ein Bauer öffentlich auch keine Angaben zum VERMÖGEN machen, also verdreh hier mal nicht alles!
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Beitragvon maexchen » Do Mär 05, 2009 11:04

brainfart hat geschrieben:> dass hartz4er auch ihre daten veröffentlichen müssen----DAS STIMMT NICHT Exclamation Exclamation Exclamation Exclamation

Äpfel und Birnen...

> die müssen,wie alle anderen bürger auch,persönliche angaben zum
> vermögen machen,aber das wird NICHT veröffentlicht.

Was willst du denn da veröffentlichen? Vermögen nahe null oder gar negativ, sonst würden sie nix bekommen. Einkommen: kann jeder nachschlagen, was die Sätze momentan sind.
Übrigens soll ein Bauer öffentlich auch keine Angaben zum VERMÖGEN machen, also verdreh hier mal nicht alles!


Äpfel und Birnen... wer weiß das schon ? :roll:
Vllt wärs mal ganz interessant, welche Hartzer ihr "Gehalt" noch mit Schwarzarbeit aufbessern. Da würde sich so mancher verwundert die müden Augen reiben. :wink:
Soviel Tünnef wie hier hab ich selten in einem Thema gelesen !

explicit hat geschrieben:Nein das ist eben kein Nullsummenspiel weil jede Subvention den Markt weniger effektiv macht. Ohne Subventionen wären die Betriebe gezwungen effizienter zu produzieren, so dass zum Schluss der Preisanstieg wesentlich geringer wäre als die Summe der vorher gezahlten Subventionen, wird dir jeder Wirtschaftswissenschaftler bestätigen. Oder meinst du der Weltmarktpreis für Kohle explodiert, wenn der Staat die Steinkohlesubventionierung stoppt? Auf dieser Schiene zu argumentieren ist einfach unsinnig, so Leid es mir tut. Die Argumente die für eine Subventionierung der Landwirtschaft sprechen sind dann eher so Sachen wie Erhalt schwierig zu bewirtschaftender Kulturräume,etc. Insgesamt würde eine Spur weniger Arroganz einigen Beitragsschreibern hier ziemlich gut stehen.


Das ist genau die Argumentation der Globalisierer.
Dann fördern wir doch hier die Kohle nach den selben Umweltstandards, wie in China. Oder produzieren Lebensmittel nach denselben Standards wie in Neuseeland, China o. Indien, dann wird dem Verbraucher die Gewissensentscheidung erspart, mit seinem Kauf etwas Gutes oder Schlechtes zu tun.
@explicit, einen solchen Beitrag mit dem Vorwurf der Arroganz zu schließen, ist an Zynismus nicht mehr zu toppen. Im übrigen, daß ein solches Thema erhitzt diskutiert wird, muß einem doch nicht wirklich wundern, oder !?!?

Ich bleibe dabei, wenn veröffentlichen, dann restlos ALLES !!!
maexchen
 
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Beitragvon SHierling » Do Mär 05, 2009 11:35

Vllt wärs mal ganz interessant, welche Hartzer ihr "Gehalt" noch mit Schwarzarbeit aufbessern. Da würde sich so mancher verwundert die müden Augen reiben. Wink
Soviel Tünnef wie hier hab ich selten in einem Thema gelesen !

Ach, jetzt kommt wieder die Illegalen-Ecke, klar, alle ALG IIer sind Betrüger, logo ... und wenn einem die Argumente ausgehen, dann werden die eben mal schnell kriminalisiert.

Wenn Du meinst, es gibt mehr kriminelle ALG IIer als kriminelle Bauern und Subventionsbetrüger, dann solltest Du das auch entweder belegen oder schleunigst zurücknehmen. :evil:
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Beitragvon hans g » Do Mär 05, 2009 11:40

ok--also,ich bin reich--war schon mal reicher und meine frau ist arm--aber im öffentlichen dienst--jetzt ok :lol:
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Beitragvon estrell » Do Mär 05, 2009 13:43

ich hoffe inständig, das bald der Frühling mit der Feldarbeit anfängt und hier mal jeder wieder seine eigenen Sorgen hat :twisted:

Ich finds echt zum Kotzen! Hat man endlich mal geschafft, Förderbeiträge :arrow: also NICHT Vermögen oder Einkommen!!! zu veröffentlichen, wird dagegen gewettert.
Mein Vermögen hat nichts - absolut garnichts mit den erhaltenen Förderbeiträgen zu tun und mein beruflicher Erfolg wird auch nur nebensächlich von Fördermitteln beeinflußt - sehr wohl aber von MEINEM Einsatz, MEINEM Wissen und MEINER Leistung. Wobei ich persönlich nicht mal mit dem goldenen Löffel einer "Familiären Übergabe" oder einer "Einheirat" gesegnet bin.

Also mal halblang liebe Kollegen - wenn ihr staatliche Beihilfen wollt, wird man das veröffentlichen und wenn ihr alleine euren "Mann steht" erfährt das keiner - Beihilfe für die man etwas tun oder lassen muß ist weder Vermögen noch Ertrag - das ist lediglich ein Zuschuß.
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