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Veröffentlichung von Agrarbeihilfen stoppen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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75 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon hans g » Do Mär 05, 2009 11:40

ok--also,ich bin reich--war schon mal reicher und meine frau ist arm--aber im öffentlichen dienst--jetzt ok :lol:
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Beitragvon estrell » Do Mär 05, 2009 13:43

ich hoffe inständig, das bald der Frühling mit der Feldarbeit anfängt und hier mal jeder wieder seine eigenen Sorgen hat :twisted:

Ich finds echt zum Kotzen! Hat man endlich mal geschafft, Förderbeiträge :arrow: also NICHT Vermögen oder Einkommen!!! zu veröffentlichen, wird dagegen gewettert.
Mein Vermögen hat nichts - absolut garnichts mit den erhaltenen Förderbeiträgen zu tun und mein beruflicher Erfolg wird auch nur nebensächlich von Fördermitteln beeinflußt - sehr wohl aber von MEINEM Einsatz, MEINEM Wissen und MEINER Leistung. Wobei ich persönlich nicht mal mit dem goldenen Löffel einer "Familiären Übergabe" oder einer "Einheirat" gesegnet bin.

Also mal halblang liebe Kollegen - wenn ihr staatliche Beihilfen wollt, wird man das veröffentlichen und wenn ihr alleine euren "Mann steht" erfährt das keiner - Beihilfe für die man etwas tun oder lassen muß ist weder Vermögen noch Ertrag - das ist lediglich ein Zuschuß.
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Beitragvon hans g » Do Mär 05, 2009 13:57

estrell hat geschrieben:ich hoffe inständig, das bald der Frühling mit der Feldarbeit anfängt und hier mal jeder wieder seine eigenen Sorgen hat :twisted:

Mein Vermögen hat nichts - absolut garnichts mit den erhaltenen Förderbeiträgen zu tun und mein beruflicher Erfolg wird auch nur nebensächlich von Fördermitteln beeinflußt - sehr wohl aber von MEINEM Einsatz, MEINEM Wissen und MEINER Leistung.

ist doch interessant, hier zu kommunizieren--hat doch gar nix mit sorgen zu tun--eher mit lust :wink:
natürlich hat das vermögen mit den fördermitteln zu tun,aber auch der persönliche einsatz spielt ne rolle--ganz klar :idea:
hans g
 
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Beitragvon estrell » Do Mär 05, 2009 14:16

Nenene - ich kenne genug Betriebe, die kräftig in die Geldertonne greifen und am Ende steht doch nicht ausser Seifenblasen.
Das Betriebsergebnis ist einfach eine Sache der Fähigkeiten in der Betriebsführung - indirekt natürlich auch ob man seinen Betrieb so führen kann, das man Gelder bekommt - aber der "reine Geldererhalt" ist kein Garant dafür, das man sie klug zu verwenden weiß.
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Beitragvon maexchen » Do Mär 05, 2009 14:24

SHierling hat geschrieben:
Vllt wärs mal ganz interessant, welche Hartzer ihr "Gehalt" noch mit Schwarzarbeit aufbessern. Da würde sich so mancher verwundert die müden Augen reiben. Wink
Soviel Tünnef wie hier hab ich selten in einem Thema gelesen !

Ach, jetzt kommt wieder die Illegalen-Ecke, klar, alle ALG IIer sind Betrüger, logo ... und wenn einem die Argumente ausgehen, dann werden die eben mal schnell kriminalisiert.

Wenn Du meinst, es gibt mehr kriminelle ALG IIer als kriminelle Bauern und Subventionsbetrüger, dann solltest Du das auch entweder belegen oder schleunigst zurücknehmen. :evil:


Pauschalisieren will ich überhaupt nichts !!!!!!!
Und nehme auch nichts zurück ! Warum auch ? Das alle die, die durch alle Maschen fallen es wert sind, daß man sich um sie kümmert, unterstreiche ich ausdrücklich !!
Aber wie überall gibt es eben auch die , die einfach keinen Bock haben zum arbeiten, bzw sich nebenher vllt den einen oder anderen Dollar dazuverdienen (willst doch nicht behaupten, daß es nicht so ist).

Im übrigen ist meine Behauptung nicht mehr pauschal, als diejenige, zu behaupten alle Empfänger einer "Betriebsprämie" legten diese in Aktien an. :evil:
Und solange ich den Eindruck habe, mich gegen das eine oder andere Argument wehren zu müssen, tue ich das auch, liebe Biggi. :razz:

friedliche Grüße
maexchen


PS hier hat die Feldarbeit ganz zaghaft angefangen :)
maexchen
 
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Beitragvon explicit » Do Mär 05, 2009 16:33

explicit hat geschrieben:Nein das ist eben kein Nullsummenspiel weil jede Subvention den Markt weniger effektiv macht. Ohne Subventionen wären die Betriebe gezwungen effizienter zu produzieren, so dass zum Schluss der Preisanstieg wesentlich geringer wäre als die Summe der vorher gezahlten Subventionen, wird dir jeder Wirtschaftswissenschaftler bestätigen. Oder meinst du der Weltmarktpreis für Kohle explodiert, wenn der Staat die Steinkohlesubventionierung stoppt? Auf dieser Schiene zu argumentieren ist einfach unsinnig, so Leid es mir tut. Die Argumente die für eine Subventionierung der Landwirtschaft sprechen sind dann eher so Sachen wie Erhalt schwierig zu bewirtschaftender Kulturräume,etc. Insgesamt würde eine Spur weniger Arroganz einigen Beitragsschreibern hier ziemlich gut stehen.


Das ist genau die Argumentation der Globalisierer.
Dann fördern wir doch hier die Kohle nach den selben Umweltstandards, wie in China. Oder produzieren Lebensmittel nach denselben Standards wie in Neuseeland, China o. Indien, dann wird dem Verbraucher die Gewissensentscheidung erspart, mit seinem Kauf etwas Gutes oder Schlechtes zu tun.
@explicit, einen solchen Beitrag mit dem Vorwurf der Arroganz zu schließen, ist an Zynismus nicht mehr zu toppen. Im übrigen, daß ein solches Thema erhitzt diskutiert wird, muß einem doch nicht wirklich wundern, oder !?!?

Ich bleibe dabei, wenn veröffentlichen, dann restlos ALLES !!![/quote]

Naja eine Flächenprämie, die pauschal ausbezahlt wird egal ob 80er oder 20er Boden hat zunächst erstmal wenig mit Umweltstandards zu tun. Mein "Vorwurf der Arroganz" hat sich eher auf diejenigen bezogen, die es als eine Art Menschenrecht betrachten von der Regierung Steuergelder zu erhalten und im nächsten Atemzug über HartzIVer herziehen. Die Chemiefabrik muss ihren Abfall schließlich auch für teuer Geld entsorgen und darf nicht einfach alles in den See kippen. Bekommt die etwa Geld dafür?
Subventionen mit der Gießkanne auszuschütten ist per se einfach Mist, fahr mal in die Schweiz da wird noch viel mehr subventioniert als in Deutschland und da siehts zum Teil aus wie in Dtld. in den 70ern, weil die Betriebe nicht gezwungen waren effizient zu produzieren und somit der Strukturwandel einfach ausgefallen ist. Als Resultat haben sie jetzt Betriebe, die nicht im entferntesten konkurrenzfähig sind und vollkommen abhängig vom Staat.
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Beitragvon meyenburg1975 » Do Mär 05, 2009 19:37

aldersbach hat geschrieben:@motorradbruder Kennst Du einen Bauern der Steuern bezahlt - ich kenn keinen. Bevor ein Euro an Steuern gezahlt wird kauft jeder der mir bekannten Bauern lieber noch eine Maschine damit er genau so viel zum abschreiben hat dass er keine Steuern zahlen muß.
Das ist legitim und wird von mir auch nicht kritisiert - aber die Bauern als die großen Steuerzahler hinzustellen ist IMHO ziemlich daneben.


Unser Betrieb hat die letzten Jahre zum Teil deutlich mehr Steuern bezahlt, wie an Betriebsprämien kassiert wurde, trotzdem kann ich nicht sehen, bei wem noch die Eigenheimzulage läuft, wer wieviel Zuschuß für eine energetische Sanierung bekommen hat, Pendlerpauschale etc., interessiert mich auch nicht, aber meinen außerlandwirtschaftlichen Freundeskreis wird das mit Sicherheit interessieren und ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie die reagieren werden.
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Beitragvon explicit » Fr Mär 06, 2009 18:19

hat das jetzt was mit dem Thema zu tun? Dass das die totale Verarsche ist sieht ja wohl jeder.
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Beitragvon explicit » Fr Mär 06, 2009 22:21

Das war eine kleine Nebendiskussion mit maexchen, die zugegebenermaßen mit dem Ausgangsthema nicht direkt was zu tun hatte und in die du dich jetzt eingemischt hast. Also von meiner Seite aus können wirs jetzt gut sein lassen...
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Beitragvon maexchen » Fr Mär 06, 2009 23:08

Och, wieso...
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Beitragvon explicit » Fr Mär 06, 2009 23:23

Weil ich nicht der richtige bin, um über die vollständige Abschaffung der Agrarsubventionen zu streiten, wie du es mir ja schon unterschieben wolltest. Dafür bin ich ganz und gar nicht. Ich habe nur die Behauptung von Ackerlöwe widerlegen wollen, dass eine Einstellung der Subventionen einen Anstieg der Lebensmittelpreise in der gleichen Größenordnung zur Folge hätte, wo du mir ja bereits Recht gegeben hast.
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Beitragvon Gerhart » Do Apr 16, 2009 21:57

Die erste Entscheidung für eine Veröffentlichung ist gefallen :evil:

http://agrarheute.com/?redid=301066
Mfg : Einer der vom Milchgeld LEBEN will
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Ablehnung meines Einspruchs erhalten

Beitragvon Cairon » Fr Jun 05, 2009 14:39

Hallo Leute, ich habe gerade Post von Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung bekommen. In den Schreiben teilt mir das Ministerium mit, dass mein Einspruch gegen die Veröffentlichung meiner Daten im Internet abgelehnt wurde und es so wichtig ist, dass jeder Bauer mit seinen Subventionen im Internet steht, dass man einfach nicht mit guten Gewissen abwarten können bis das zuständige EU-Gericht eine Entscheidung gefällt hat. Ich habe euch das Schreiben mal angehängt, viel Spaß beim Lesen.
Dateianhänge
Ablehnung 1 von 4.pdf
Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Ablehnung 1 von 4
(175.02 KiB) 350-mal heruntergeladen
Ablehnung 2 von 4.pdf
Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Ablehnung 2 von 4
(256.05 KiB) 336-mal heruntergeladen
Ablehnung 3 von 4.pdf
Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Ablehnung 3 von 4
(214.06 KiB) 332-mal heruntergeladen
Ablehnung 4 von 4.pdf
Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Ablehnung 4 von 4
(58.24 KiB) 311-mal heruntergeladen
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Jun 05, 2009 16:53

Hallo Cairon,

ich habe heute auch meine Absage bekommen.

Legst du Widerspruch ein?

Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
Hoschscheck
 
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Beitragvon Hürli -Power » Fr Jun 05, 2009 21:45

Also , ich finde es nicht schlimm , wenn die Höhe meiner Betriebsprämie im Internet nachlesbar ist ...
Was habe ich denn da schon zu verbergen ????

Interessant ist zum Beispiel auch ... WER alles Prämien bekommt ....

Sogar das englische Königshaus schöpft bei den Agrarprämien in Deutschland durch Grundbesitz fleißig mit .....

Und wieviele Betriebe erwirtschaften ihren halben Gewinn aus der Prämie ?

Sei es ihnen gegönnt .... aber Augenwischerei ist auch dort überall mit im Spiel .....
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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