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Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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773 Beiträge • Seite 2 von 52 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 52
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Manfred » Mo Jan 28, 2019 21:11

JohnDeere3040 hat geschrieben:Alle 5 Jahre auf Öko umstellen ab sofort, und alles Grünland umbrechen, beim Maishäckseln muss man nicht von innen nach aussen arbeiten, schon ist das Problem gelöst


Ein absolutes Umbruchverbot für "Dauergrünland" lässt sich auch dadurch nicht umgehen.

Das größere Problem an der Sache ist aber, dass ein Dauergrünlandumbruchverbot die Neuanlage von Dauergrünland verhindert und allen Betrieben, die Grünland auf Flächen mit Ackerstatus anlegen hohe Kosten für den regelmäßigen Umbruch und die Neuansaat aufbürdert.

Dauergrünlandumbruchverbot heißt in der Praxis Dauergrünlandneuanlageverbot + massive Wettbewerbsnachteile für Grünlandbetriebe gegenüber Ackerbaubetrieben. Die Folge ist weniger Grünland.
Wie dadurch das Grünland geschützt werden soll, vermochte mit bisher kein einziger der wirren "Naturschutz"-Geister zu erklären.
Aber sie krallen sich weiter fest an ihrer Ideologie, statt ihre Gehirne zu benutzen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon HL1937 » Mo Jan 28, 2019 21:23

Wenn die Bauern allesamt nicht so bescheuert wären, sollte kein einziger mehr an einem Naturschutzprogramm teilnehmen, sprich KULAP.
Aber da ist die Gier wieder höher als der Verstand. Wir haben nirgends ein Programm, ich verzichte halt auf ein paar Kröten, dafür kann ich (noch) fast das machen was ich will, und vor allem WANN ich will.
Was nutzt ein Schnittzeitpunkt beim besten Wetter, wenns nach dem offenen Termin Hochwasser gibt.

Die Leute wo hier unterschreiben haben doch eh nichts in der Birne und verstehen gar nicht um was es geht. Der Freßnapf muß jeden Tag randvoll sein, dann halten sie ihre Klappe.
Vor allem, die, die für das Volksbegehren sind, machen keinen einzigen Handstrich für den Umweltschutz und fliegen für 19 Euro nach Mallorca.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon wastl90 » Di Jan 29, 2019 7:59

HL1937 hat geschrieben:
Die Leute wo hier unterschreiben haben doch eh nichts in der Birne und verstehen gar nicht um was es geht.

Nein die sind nicht doof sondern einfach nur bequem. Hier wird eine "Lösung" des Problems angeboten, alles was ich dafür tun muss ist eine Unterschrift - der Rest betrifft mich nicht. Also warum nicht unterschreiben? Die Unterschrift reicht sicher für 1 Jahr gutes Gewissen in Sachen Umweltschutz.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » Di Jan 29, 2019 9:55

Naja die Glöckerin aus dem Landwirtschaftsministerium findet das Volksbegehren toll und die Bayern aufgefordert dem zuzustimmen.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/so ... en,RGSX85X

Dann hat sie wieder ihren Schwanz eingezogen und das ganze relativiert
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Hillsfarmer » Di Jan 29, 2019 10:36

wastl90 hat geschrieben:
Nein die sind nicht doof sondern einfach nur bequem. Hier wird eine "Lösung" des Problems angeboten, alles was ich dafür tun muss ist eine Unterschrift - der Rest betrifft mich nicht. Also warum nicht unterschreiben? Die Unterschrift reicht sicher für 1 Jahr gutes Gewissen in Sachen Umweltschutz.


Eine wahre Analyse der eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist.
Unsere Gesellschaft findet an Ihrem ganzen Wachstums.- und Wohlstandselend keinen Zipfel mehr, deshalb braucht es jetzt wieder ein Bauernopfer um das eigene Gewissen möglichst ohne eigene Nachteile und Kosten zu beruhigen. Aus demselben Grund wird derzeit bei uns im Landkreis versucht Bauern für Extensivierungsmaßnahmen zu ködern .
Bin gespannt wieviele Kollegen sich hier wieder selbst die Schlinge um den Hals legen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » Di Jan 29, 2019 10:56

Glaubt bitte nicht, dass die Volksbegehren-Zustimmer glauben, sie tun den Bauern was böses.
Sie werden gerade dem zustimmen, weil die glauben sie tun den Bauern was gutes
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon wastl90 » Di Jan 29, 2019 11:15

T5060 hat geschrieben:Glaubt bitte nicht, dass die Volksbegehren-Zustimmer glauben, sie tun den Bauern was böses.
Sie werden gerade dem zustimmen, weil die glauben sie tun den Bauern was gutes

Sehe ich ähnlich. Es wird öffentlichkeitswirksam vermittelt, dass man gerade mit der Unterschrift der bäuerlichen Landwirtschaft einen Gefallen tut - nur die industrielle Landwirtschaft triffts.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon elchtestversagt » Di Jan 29, 2019 11:36

Wenn man sich selber damit ein Bein stellt, dann finde ich das in Ordnung.
Zum Beispiel wenn aufgrund solch einer Gesetzeslage die Erweiterung um Baulandflächen/Gewerbe nicht wirklich mehr möglich ist...
Man sieht die ganze Diskussion um den Feinstaub doch ganz deutlich an, wie das geht. Hier regen sich alle über "willkürliche" Grenzwerte auf und die Schulze bekommt böse Kritiken, wenn es aber um die Ldw geht, Glyphosath, Nitrat oder AB, dann müssen die "Grenzwerte" strikt eingehalten, am besten noch deutlich verschärft werden, und wir alle hier wissen, wie bei deren "Wissenschaftliche Grundlagen" sowie "Messbedingungen" genau so aus den zuständigen Ministerien und deren Darmvortsatz-NGOs zustande kommen...
Ich bekomme das doch fast jeden Tag mit, vor fünfzehn Jahren haben sich alle hier aufgeregt, es geht doch nicht einen weiteren Maststall am Hof zu bauen, die Grenzwerte immer strenger, die Auflagen immer höher, Abluftwäscher usw.usv.
Also wurde 500mtr oder 1000 mtr weit weg vom Hof gebaut, schön weit verstreut, ohne Auflagen, ohne Wäscher.
Und nun, keine Wohnbebauung mehr möglich, überall GIRL-Kreise, nur in Einzelfällen durch teuren Auskaufen von Ställen möglich, was aber auch keiner macht, da wie gehabt Auflagen, Wäscher usw. Die Gemeinden stöhnen, und machen beim Land und Bund Druck, die "Grenzwerte" doch weiter auslegen zu dürfen, um Wohnsiedlungen an Mastställen bauen zu dürfen...
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » Di Jan 29, 2019 12:24

Also Bayern stellt sich damit selbst ein Bein und macht damit die Entwicklung der Infrastruktur nun endgültig unmöglich.
Die Vorgaben sind jetzt schon so streng, dass es eigentlich nur noch mit den Landwirten geht und die bayr. Landwirte sind diesbezüglich sehr umgänglich und kooperativ.
Sonst ginge heute schon nur noch wenig. Ob es dann zu mehr Naturschutz kommt, wenn man die Bauern verärgert hat, vage ich vollständig zu bezweifeln
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Wini » Di Jan 29, 2019 19:35

Hier der Rathausfinder zum Volksbegehren "Rettet die Bauern" äh Bienen
https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Gruß
Wini
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon fedorow » Mi Jan 30, 2019 22:03

HL1937 hat geschrieben:
Die Leute wo hier unterschreiben haben doch eh nichts in der Birne und verstehen gar nicht um was es geht. Der Freßnapf muß jeden Tag randvoll sein, dann halten sie ihre Klappe.


Leider nicht. Der Bürger will nicht nur einen vollen Fressnapf der billig beim Discounter eingkauft werden kann sondern stellt auch noch jede Menge Forderungen an die Landwirte.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon fedorow » Mi Jan 30, 2019 22:09

Hillsfarmer hat geschrieben:Grund wird derzeit bei uns im Landkreis versucht Bauern für Extensivierungsmaßnahmen zu ködern .
Bin gespannt wieviele Kollegen sich hier wieder selbst die Schlinge um den Hals legen.


Hab selber zurzeit kein Extensivierungsprogramm.
Warum Schlinge um den Hals ?
Man muss das doch nicht umsonst machen sondern diese Programme werden teilweise nicht schlecht bezahlt.
Wenn du in Bayern Schnittzeitpunkt 1.7. mit Dünge und Pflanzenschutzverzicht machst, bekommst 500 Euro / ha und noch die EU Prämie. Dann hast 800 Euro /ha für Grünland und kannst noch das Pferdeheu verkaufen.
Da kann man auch mal eine Kontrolle vom Amt aktzeptieren die das vor Ort nachprüft ob alles eingehalten wurde.
Wenn du in Deutschland Strom, Milch oder Fleisch erzeugst, wirst doch noch viel strenger von den Behörden und Ämtern überwacht dann hast erst recht eine Schlinge um den Hals.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Südheidjer » Mi Jan 30, 2019 23:54

Die Schlingen um den Hals sind das Problem dieser Programme.
Angenommen man nutzt in Niedersachsen das Hecken-Programm BS 9 (falls es das noch geben sollte).

https://www.ml.niedersachsen.de/themen/landwirtschaft/agrarfoerderung/agrarumweltmassnahmen_aum/aum_details_zu_den_massnahmen/bs9_hecken_den_wildtier_und_vogelschutz/bs-9---anlage-von-hecken-fuer-den-wildtier--und-vogelschutz-122380.html

Die Pflanzkosten bekommt man vielleicht sogar auch noch erstattet und man pflanzt einen 10 Meter breiten Steifen zwischen seinen Ackerflächen. Verpflichtung über 7 Jahre ist akzeptabel.
Nebeneffekt: Die Erosion wird eventuell auch gemindert wie beabsichtigt.

Nun kommt ein Mitarbeiter der begleitenden Naturschutzbehörde nach 5 Jahre zur Kontrolle, ist vielleicht sogar nett und freundlich und vor allen Dingen begeistert, welcher Lebensraum sich doch da in 5 Jahre entwickelt hat.
Nach einer Woche kommt dann ein Brief, daß die Fläche zukünftig ein Biotop sei und du für jeden Handschlag auf der Heckenfläche grundsätzlich die Mitarbeiter der Naturschutzbehörde zu fragen hast.
In dem Schreiben steht dann auch, daß ein Widerspruch zu diesem Beschluss nicht zulässig sei.
Sobald der Förderzeitrum vorbei ist, ist es auch vorbei mit den Fördergeldern.
...und Bumms hast du Betriebsfläche verloren bzw selbst ins Nirvana geschickt, wenigstens aus landwirtschaftlicher Sicht.

Dem Bürger sind diese Zusammenhänge entweder gar nicht bewusst oder er sieht in dem Landbesitzer eh einen subventionsabgreifenden, großgrundbesitzenden Millionär, der vor Generation mal das Volk über Knechtschaft ausgebeutet hat und heute eben dem Bürger über die Fördergelder in die Tasche greift.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon germane » Fr Feb 01, 2019 1:03

Ich denke auch, dass sich damit die ÖDP mal wieder ins Gespräch bringen will. Die haben schon die Volksbegehren zur Abschaffung des Senats und gegen das Rauchen erfolgreich initiiert. Hat denen aber nichts genutzt. Die geben aber nicht auf, um an die Tofu-Töpfe zu kommen.

Vermutlich wird denen diese Aktion auch nichts bringen. Profitieren werden nur die Grünen. Wenn die ÖDP an die Tofu-Töpfe will müssten die was gegen die Grünen unternehmen.

Es ist schon jämmerlich, wie die Zukunft unseres Landes in parteipolitischem Gezänke geopfert wird.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon pritsch92 » Fr Feb 01, 2019 10:28

Mein Bruder hat mich zu dem Thema befragt und wollte eine neutrale Antwort meinerseits.. Das ist dabei rausgekommen:

Also grundsätzlich soll das Nachfolgende weder verteidigen noch angreifen sondern einfach mal eine Bewertung der Themen und Vorschläge aus dem Volksbegehren sein. Des weiteren sollte allen bewusst sein, dass die Landwirtschaft mit der Bewirtschaftungsweise (Pflanzenschutz, Düngung, Tierhaltung, Fruchtfolge etc.) Anteil daran hat, nur sollten jetzt nicht willkürlich Gesetze erlassen werden ohne zu hinterfragen was für Auswirkungen diese haben. Ich möchte jetzt auf 2 Punkte genauer eingehen. Zum 1. wird eine ökologische Landwirtschaft mit einem Anteil von 30% gefordert (aktuell 8%). Die aktuelle Marktlage gestaltet sich schwierig. Als Beispiel ist der Biomilchmarkt absolut gesättigt, somit würde eine zwanghafte Anhebung der der Biobetriebe zum massiven Preisverfall führen. (Prinzip: Angebot und Nachfrage). Somit können nur die größeren Betriebe diese Läßt stemmen, da sie ein günstigeres Produktionsverfahren haben(Die absolute Betriebsgröße bestimmt den Anteil der variablen Kosten, je größer der Betrieb, umso niedriger die Kosten). Außerdem sollte man erwähnen das in der "ökologischen Landwirtschaft" sehr wohl Düngemittel und auch Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Beispiel Kuper, was ein Schwermetall ist und in der konventionellen Landwirtschaft keine Bedeutung mehr hat. Der 2. Punkt ist die verspätete Mahd/Bewirtschaftung von Grünlandflächen. So soll ein gewisser Anteil der Wiesen am Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt gemäht/beweidet werden um Insekten mehr Nahrung zu bieten. Diese Umstellung ist allerdings nicht so einfach wie gedacht. Die spätere Bewirtschaftung erfordert ein komplett anderes Artenspekturm innerhalb der Wiesen, welches derzeit nicht gegeben ist. Somit müssten aktiv eine Ansaat dieser Pflanzen stattfinden was wiederum mit Kosten verbunden ist. Des Weiteren ist der Milchbauer auf einen frühen Zeitpunkt der Mahd angewiesen um möglichst hohe Proteingehalte im Grundfutter (Gras und Maissiliage) zu binden. Ist dies nicht der Fall so muss er zum 1. mit Minderertrag rechnen (mehr Fläche benötigt, welche ohnehin schon knapp ist) zum 2. ist er auf den Zukauf von teurem Eiweißfutter mehr angewiesen, was meistens nicht regional erzeugt werden kann. Also entstehen wieder Kosten die der Landwirt einfach zu ertragen hat ohne einen Ausgleich dafür zu erhalten. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch noch, daß die ökologische Landwirtschaft noch stärker auf eine sichere Eiweißversorgung aus dem Grundfutter angewiesen ist. Auch würde die Beweidung die in vielen ökologischen Betrieben Standart ist wegfallen (Thema artgerechte Tierhaltung). Zusammenfassend kann man also sagen, daß dieser Volksentscheid zum Großteil zu Lasten der kleineren Familienbetrieb geht. Prinzipiell sind aber auch durchaus positive Aspekte dabei, wie z. B. die Schaffung von Verbundbiotopen o.ä.. Es soll jeder selber entscheiden ob er unterschreibt oder nicht allerdings muss! jeder vorher sein Gehirn einschalten und sich mit dem Thema kritisch befassen. Eine Lösung ist nur gemeinsam möglich und sollte auch nicht zur wirtschaftlichen Benachteiligung anderer Führen. Prinzipiell muss jeder bereit sein etwas für die Umwelt zu tun. Jedoch kann dies nicht auf dem Rücken weniger ausgetragen werden.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ist alles mit dem Handy geschrieben also seht´s mir nach ;)
:klug: Früher war alles besser, Gummistiefel warn noch aus Holz und s Freibier hat noch 1,50 'kostet
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