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Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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773 Beiträge • Seite 3 von 52 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 52
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » Fr Feb 01, 2019 12:58

Südheidjer hat geschrieben:Die Schlingen um den Hals sind das Problem dieser Programme.
Angenommen man nutzt in Niedersachsen das Hecken-Programm BS 9 (falls es das noch geben sollte).

https://www.ml.niedersachsen.de/themen/landwirtschaft/agrarfoerderung/agrarumweltmassnahmen_aum/aum_details_zu_den_massnahmen/bs9_hecken_den_wildtier_und_vogelschutz/bs-9---anlage-von-hecken-fuer-den-wildtier--und-vogelschutz-122380.html

Die Pflanzkosten bekommt man vielleicht sogar auch noch erstattet und man pflanzt einen 10 Meter breiten Steifen zwischen seinen Ackerflächen. Verpflichtung über 7 Jahre ist akzeptabel.
Nebeneffekt: Die Erosion wird eventuell auch gemindert wie beabsichtigt.

Nun kommt ein Mitarbeiter der begleitenden Naturschutzbehörde nach 5 Jahre zur Kontrolle, ist vielleicht sogar nett und freundlich und vor allen Dingen begeistert, welcher Lebensraum sich doch da in 5 Jahre entwickelt hat.
Nach einer Woche kommt dann ein Brief, daß die Fläche zukünftig ein Biotop sei und du für jeden Handschlag auf der Heckenfläche grundsätzlich die Mitarbeiter der Naturschutzbehörde zu fragen hast.
In dem Schreiben steht dann auch, daß ein Widerspruch zu diesem Beschluss nicht zulässig sei.
Sobald der Förderzeitrum vorbei ist, ist es auch vorbei mit den Fördergeldern.
...und Bumms hast du Betriebsfläche verloren bzw selbst ins Nirvana geschickt, wenigstens aus landwirtschaftlicher Sicht.

Dem Bürger sind diese Zusammenhänge entweder gar nicht bewusst oder er sieht in dem Landbesitzer eh einen subventionsabgreifenden, großgrundbesitzenden Millionär, der vor Generation mal das Volk über Knechtschaft ausgebeutet hat und heute eben dem Bürger über die Fördergelder in die Tasche greift.


Die Aussage ist absolut falsch! Auch der mittelgroße blaue Traktor wiederholt sie ständig, aber das macht sie nicht richtiger.

Hier hat der Landkreis sehr fleißig zahlreiche "Gesetzlich geschützte Biotope" und "geschützte Landschaftsbestandteile" (GLB) ausgewiesen. Diese Dinger entstehen, wenn der Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde Lust drauf hat. Ein Müllhaufen unter Brennnesseln wird zur "Hochstaudenflur", eine Senke über einem KG-Rohr zum Feuchtbiotop... das alles ist immer noch geschützt. Meine Schafweide war auch irgendwas tolles und wurde zum GLB. WAR. Sie WAR es, weil seit Jahren auf dieser Fläche Grünlandextensivierungsprogramme durchgeführt werden und Flächen, deren supertoller Status sich während der Durchführung dieser Programme entwickelt hat, können gelöscht werden. Ich habe alle GLBs bei mir Löschen lassen. Das war kein Problem.

Das Beispiel mit BS9 hinkt. BS9 ist ein absoluter Sonderfall, weil in den Bedingungen steht, dass du nach den 7. Jahren eine Hecke nach CC hast, die du eh nicht entfernen darfst. Bevor du solch einen Unsinn über BS9 schreibst, solltest du wenigstens die sehr kurzen Erklärungen im Merkblatt lesen und verstehen. Bei BS9 verkaufst du quasi deinen Acker. Es ist egal, was die UNB sagt. Die Hecke bleibt! Dafür gab es auch eine Menge Kohle.
2600 €/ha mal 7 Jahre sind 18200 €. Eigentlich müsste es dafür auch noch die normalen Subventionen geben, also runde 20000 €/ha. Allerdings nur für Randstreifen und ich glaube auch nicht, dass überhaupt irgendwer mit Verstand dieses Programm abgeschlossen hat. Vielleicht wenn man sehr günstig sehr schlechtes Land gekauft hat, mit BS9 in Hecke umwandelt und dann an irgendwelche Ökos oder Jäger weiter verkauft, aber sonst gibt es keinen Grund dazu.

Alle anderen Maßnahmen, wie z.B. Bio oder Frühjahrsruhe auf Grünland, verhindern das nachhaltige Ausweisen von Biotopen und GLB!
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon fedorow » Fr Feb 01, 2019 16:31

Bei uns stehen die Volksbegehrer an den Rathäusern Schlange, einige mußten deswegen wieder weggeschickt werden.
Hoffentllich geht das gut. Man muss hoffen das diese 1 Million nicht erreicht wird.

Ein regionaler ÖDP Politiker hat in unserer Zeitung kürzlich angekündigt das beim nächsten Volksbegehren für ganz Bayern der Schnittzeitpunkt bestimmt werden soll. Das habe man dieses mal versäumt aufzunehmen.
Vor mitte Juni soll flächendeckend nicht mehr gemäht werden dürfen, denn bei früherer Nutzung blüht kaum was.
Noch besser wäre erst ab Juli meinte er.
Gibt bestimmt genug die auch das unterschreiben werden.
Dann gehen die Kraftfutterkosten richtig hoch.
fedorow
 
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » Fr Feb 01, 2019 16:37

fedorow hat geschrieben:Bei uns stehen die Volksbegehrer an den Rathäusern Schlange, einige mußten deswegen wieder weggeschickt werden.
Hoffentllich geht das gut. Man muss hoffen das diese 1 Million nicht erreicht wird.

Ein regionaler ÖDP Politiker hat in unserer Zeitung kürzlich angekündigt das beim nächsten Volksbegehren für ganz Bayern der Schnittzeitpunkt bestimmt werden soll. Das habe man dieses mal versäumt aufzunehmen.
Vor mitte Juni soll flächendeckend nicht mehr gemäht werden dürfen, denn bei früherer Nutzung blüht kaum was.
Noch besser wäre erst ab Juli meinte er.
Gibt bestimmt genug die auch das unterschreiben werden.
Dann gehen die Kraftfutterkosten richtig hoch.


Das entspräche Berufsverbot ..... und würde das dann auch für den Hausrasen gelten ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon fedorow » Fr Feb 01, 2019 16:50

Da hast Recht :!: :D

Mir ist aufgefallen das die größten Bienen und Insektenschützer den Rasen am öftesten mähen. Alle 14 Tage und jeder Grashalm im Pflaster oder entlang vom Gartenzaun sofort rausgezupft, abgeflammt wird oder gespritzt wird. Sollte eine Wühlmaus oder Maulwurf im Garten sein wird die sofort bekämpft.

Das Gewissen wird dann beruhigt wenn den Landwirten vorgeschrieben wird was die zu tun haben.
Das Problem wenn unsere Kosten in Deutschland mit solchen Gesetzen immer weiter steigen bekommen wir deswegen keine höheren Erzeugerkosten. Da zählen Weltmarktpreise die für alle gelten.
Wenn die einen späten Schnittzeitpunkt vorschreiben muss das RP gentechnikfrei zugekauft werden und schaut euch mal die Kosten für Rapsschrot oder gentechnikfreies Soja an wie die gestiegen sind.

RP hat dieses gentechnikfrei erheblich verteuert was uns eingebrockt wurde.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Fuchse » Fr Feb 01, 2019 17:12

Servus,

Screenshot_2019-02-01-14-57-22-1.png
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Gruß Robert
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » Fr Feb 01, 2019 17:45

Haben die bayerischen Bauern niemanden, der fehlerfrei schreiben kann?
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Falke » Fr Feb 01, 2019 18:01

Nicht schon wieder pauschalieren, stamo!
Wenn schon, müsste es heißen "die Bauern vom Bayerischen Bauernverband" ....

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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » Fr Feb 01, 2019 18:36

Der Legastheniker hat mit "eure Bauern" für alle Bauern sprechen wollen
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Feb 01, 2019 19:42

Wer Bienen rettet, rettet auch Bauern :klug:
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » Fr Feb 01, 2019 21:23

Wenn das Land Berlin mit seiner Schweine-Klage durchkommt und das bayr. Volksbegehren greift,
brauchen wir schon rd. 50 % mehr Erlös pro Einheit um überhaupt noch was produzieren zu können.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Terreblanche » Fr Feb 01, 2019 22:00

Damit ist jedenfalls endgültig das Narrativ in Stein gemeißelt, daß die konventionelle Landwirtschaft schuld am Artensterben sei.

Aber wer beweist das eigentlich ?
Die Volksbegehrer, die inmitten steril gehaltener Rasen wohnen ?
Die Hundeweiber, die nichtmal 3 Blumenarten kennen ?
Oder Weinprinzessin Julchen ?

Es gibt doch überall schon lange zusammenhängende Flächen, über 50 Hektar groß, die öko bewirtschaftet werden. Gibts da etwa eine größere Insektenvielfalt ?
Bienensterben gibts hier auch im Hochschwarzwald, wo nirgends Ackerbau und damit Pestizideinsatz vorhanden ist.
Hat sich schon mal jemand überlegt, wieviel Fläche versiegelt worden ist die letzten 30 Jahre ?
Alles Gute kommt von oben, was der viel zu viele Flugverkehr alles ausstößt möchte erst gar niemand wissen, er scheint eine heilige Kuh zu sein.
Heute ist überall Lärm.
Der Verkehr hat enorm zugenommen.
Lichtverschmutzung mögen die Insekten auch nicht.
Usw.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon HL1937 » Fr Feb 01, 2019 23:17

Hier braucht niemand darüber diskutieren, sowas gehört in die Tageszeitung.
Die linken SED Parteiblätter drucken aber nur grünsozial.
Den Millionärsbauern werden wir das Handwerk schon noch legen.
Die Leute denken sich, die Bauern haben soooo viel, die könne auch auf was verzichten.
Nur die Drecksleute verzichten auf gar nichts.
Spätestens am Flughafen wenn das Ticket in der Hand liegt, ist jeglicher Umweltschutzgedanke vergessen.
Es dürfte nicht geben, daß man für 19 Euro nach Mallorca fliegt.
Es müßte dringendst für den Flugverkehr für jede Person ein Konto geben, wo pro Flugkilometer 10 Euro verbucht und bezahlt werden müssen, und dieses Geld wird dann in den Umweltschutz gesteckt.
Dann hört sich diese bescheuerte Spaßfliegerei bald auf.
In Zeiten der höchsten Elektronisierung ist das ja wohl kein Problem jeden festzustellen.
Aber DAS wäre dann unzumutbar.
Was ist eigentlich uns Bauern noch alles zumutbar?
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Südheidjer » Sa Feb 02, 2019 1:54

stamo hat geschrieben:Die Aussage ist absolut falsch! Auch der mittelgroße blaue Traktor wiederholt sie ständig, aber das macht sie nicht richtiger.

Wen wundert's ? Ich würde ja gerne beim mittelgroßen blaue Traktor in die Lehre gehen.

Rest nachher (mit Chance), aber erstmal Bubu machen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Südheidjer » Sa Feb 02, 2019 2:32

Fuchse, die Grafik habe ich erstmal an einen niedersächsischen Imker weitergeleitet, der mir vermutlich aufgrund von Bekehrungversuchen vorher einen Link auf diesen Volksentscheid geschickt hatte.
Auch die Niedersachsen sind indoktriniert und fehlgeleitet.
Ihr Bayern tut mir irgendwie ein bischen leid......eure vollgefressenen, satten und überzeugten aber landwirtschaftlich-ungebildeten Mitbürger werden euch die Linie vorgeben.
...auch Niedersachsen wird es erreichen und hat es auch schon erreicht. Vorhin hatte ich erst einen Grünen Wohlstandsbürger aus NRW "aufgeklärt" soweit ich das als unglernter-nichtpraktizierender-Land-und-Forstwirt und (noch)nicht-Hobby-Holzer kann.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Rohana » Sa Feb 02, 2019 8:21

Ich stell hier mal einen "Argumentationsleitfaden" der AbL ein, die natürlich :roll: das Volksbegehren unterstützt:
http://www.abl-bayern.info/fileadmin/Do ... schaft.pdf

Kann sich ja jede/r was dabei denken.
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