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Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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773 Beiträge • Seite 6 von 52 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 52
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » So Feb 03, 2019 18:26

Südheidjer hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Die Aussage ist absolut falsch! Auch der mittelgroße blaue Traktor wiederholt sie ständig, aber das macht sie nicht richtiger.

Wen wundert's ? Ich würde ja gerne beim mittelgroßen blaue Traktor in die Lehre gehen.

Rest nachher (mit Chance), aber erstmal Bubu machen.

Da kommt nichts mehr, oder?
Immerhin habe ich mal wieder mindestens einen Landtreffler schlauer gemacht.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » So Feb 03, 2019 18:36

DerAngler hat geschrieben: Frag dich mal, warum da in der Monatsversammlung Leute aufstehen und auf das Volksbegehren aufmerksam machen und der ganze Saal klatscht.

Ich frage mich auch, warum damals im Sportpalast alle aufgesprungen sind.
Bild
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Hans Söllner » So Feb 03, 2019 18:53

Meyenburg, ich hatte da sehr ähnliche Gedanken. Alleine wenn man die Talkshows sieht, egal obs da um Hambacher Forst oder sonst etwas geht. Für den undurchdachtesten, verlogensten Dünnschiss den da einer von sich gibt, gibts immer eine Gruppe im Publikum die da fanatisch dafür klatscht. Besonders Grüne scheinen da immer eine Schar Anhänger dabei zu haben, bei denen auch die Schaukel zu oft an die Hauswand geklatscht ist. Seitdem das Klatschtrauma.... :lol:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Jm010265 » So Feb 03, 2019 21:29

Ich werde das nicht unterstützen.
Ich habe mich entschieden die Rasenflächen bei mir am Haus umzubrechen und mit Bienenweide anzusäen.
Mir geht die Gartenolympiade am Wochenende bei uns in der Siedlung eh auf den Geist, wenn das alle bei uns machen würden wäre was getan.
1000m² Grundstücke 100m² mit Haus und 100m² gepflastert macht bei uns in der Siedlung 10x 800m² Bienenfläche.

Schau mer mal..
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Südheidjer » So Feb 03, 2019 22:25

stamo hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Die Aussage ist absolut falsch! Auch der mittelgroße blaue Traktor wiederholt sie ständig, aber das macht sie nicht richtiger.

Wen wundert's ? Ich würde ja gerne beim mittelgroßen blaue Traktor in die Lehre gehen.

Rest nachher (mit Chance), aber erstmal Bubu machen.

Da kommt nichts mehr, oder?
Immerhin habe ich mal wieder mindestens einen Landtreffler schlauer gemacht.


Na stamo, leide mal nicht an Selbstüberschätzung. Bildest du dir ein, daß ein jeder ausreichend Zeit freiräumen kann, um umgehend auf deine Beiträge zu antworten ? Es gibt auch noch Dinge im Leben, die wichtiger sind, als auf deine Beiträge zu antworten.

Aber wie ich in obigen Beitrag bereits schrieb, mit Chance antworte ich dir auf das obige Thema noch ausführlicher zu einem späteren Zeitpunkt. Wobei ich inzwischen denke, daß da eh Hopfen und Malz verloren ist und ich dich nicht überzeugen kann. Könnte mir also eine größere Ausführung ersparen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » So Feb 03, 2019 22:46

Ich stelle mal zwei Bilder ein die alles erklären.

Wohl gemerkt 1913 war alles BIO und es war weitaus mehr Vieh da, aber es war auch die doppelte Landwirtschaftsfläche.

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tumblr_ok5f1pYGDN1sfn5spo1_1280.jpg
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon DerAngler » So Feb 03, 2019 22:49

Mineralwasser hat geschrieben:Jeder Naturnutzer, dazu gehören auch die Angler, der für das Volksbegehren stimmt, schneidet sich selbst ein Stück von der Salami ab, die er gerne bewahren möchte.


Auch die Angler werden ihren Teil leisten müssen und Kompromisse in Kauf nehmen.

Der Mittelfränkische Bezirksfischereiverband hat den Vorständen der Vereine eben mit folgende Email geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte informieren Sie Ihre Mitglieder über dieses Volksbegehren Artenvielfalt, in dem es nicht nur um Insekten (Biene), sondern auch um Gewässerrandstreifen und somit für die Fischerei von besonderem Interesse ist.

Der Fischereiverband Mittelfranken unterstützt dieses Volksbegehren in vollem Umfang und würde sich eine Beteiligung Ihrer Vereine und Mitglieder freuen. Bis zum 13. Februar 2019 liegen in allen Gemeinden (Rathäusern) Unterschriftslisten aus.

Beiliegend dürfen wir Ihnen die Email des Landesfischereiverbandes Bayern und einen Zeitungsartikel vom heutigen Tag aus der Nürnberg Zeitung weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

**********************

Fischereiverband Mittelfranken e.V.



Die Oberpfälzer werden auch sehr klar: https://www.fischereiverband-oberpfalz.de/

Zitat:
"Ich habe mich in die Liste eingetragen. Schliessen Sie sich an!
Hans-Hermann Lier, Obmann der Angelfischer im FV Oberpfalz"


Gleichfalls die Schwaben: http://fischereiverband-schwaben.de...r ... die-bienen

Zitat:
"Bitte investieren Sie zwischen 31.01. und 13.02. nur 2 Minuten Ihrer Zeit, gehen Sie ins Rathaus oder in die Eintragungsstellen an dem Ort wo Sie gemeldet sind und tragen Sie sich in die Listen ein - für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern!"

Einflussreiche Bezirksfischereivereine sind auch bei den ausdrücklichen Unterstützern:
http://www.urban-mangold.de/index.php?id=20&tx_ttnews[tt_news]=528&cHash=ad4be79cc6aed8154a9ad120271199fe

Hier bei mir in der Gegend stellen sich selbst kleine Dorfvereine hinter das Volksbegehren:
https://www.infranken.de/freizeit-t...e ... 887,269187

Soviel Aufmerksamkeit und Zustimmung in der Öffentlichkeit habe ich bei solchen Aktionen selten erlebt.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » So Feb 03, 2019 22:55

Euch ist schon klar, das nicht bewirtschaftete Gewässerrandstreifen verbuschen und somit der Zugang zum Gewässer erschwert ist.

Ich kaufe gerne Wiesen mit viel Gewässerstreifen und nehme die Randstreifen als Naturschutzausgleich für richtig Kohle aus der Produktion.
Da kann der Angler in 20 Jahren vom Baumhaus angeln. Bissi blöd sind die Angler nämlich auch noch.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon T5060 » So Feb 03, 2019 22:58

SimoneHoll_Facebook hat geschrieben:
Ich finde den Grundgedanken des Volksbegehrens richtig, und auch das den Wunsch der Natur und der Artenvielfalt zu helfen unterstütze ich. Doch gut gedacht ist nicht gut gemacht. Und deshalb bitte ich euch NICHT zu unterschreiben.

Ich will aber nicht nur Nein sagen, sondern auch darüber aufklären warum diesen Gesetzentwurf viele Landwirte entschieden ablehnen.

Auch wenn es mehr Gründe gibt möchte ich mich auf 4 Themen beschränken

1. Das Volksbegehren richtet sich ausschließlich gegen Landwirte. Die Verantwortung aller anderen Bevölkerungsschichten, der Industrie und dem Staat wird dabei nicht berücksichtigt.
Wenn man aber wirklich etwas gegen das Artensterben tun will muss jeder mit anpacken, und nicht nur ein Berufsstand, auf dem man mit dem Finger zeigen und die Schuld abladen kann. Was ist mit der Flächenversiegelung, dem englischen Rasen oder der Lichtverschmutzung. Es ist wissenschaftlich erwiesen dass die Lichtverschmutzung durch Straßen, Dörfer und Städte Insekten in ihrem Fortpflanzungsverhalten massiv schädigt.
Wenn Gesetze verschärft werden dann in allen Bereichen die das Artensterben fördern und beschleunigen, und nicht nur bei einem einzigen Berufsstand. Passend dazu soll mitten durch das FFH und Vogelschutzgebiet Straßenbeleuchtung am Radweg zwischen Schney und Michelau gebaut werden. Der Zeitpunkt könnte unpassender nicht sein. Am Ende kann man ja aber behaupten: „Die Landwirte sind schuld“

2. Es werden Verpflichtende Quoten für mehr Ökologische Landwirtschaft gefördert. Doch was bringt es wenn die Bauern mehr Bio produzieren aber es keiner Kaufen will? Schon heute finden Milchbauern die auf Bio umstellen keine Molkerei die ihre Milch aufnimmt. Auch unsere Molkerei nimmt keine neuen Bioerzeuger mehr auf, da es am Markt nicht absetzbar ist. Ebenso bei Eiern. In Deutschland mussten 2018 sogar Biomilch und Bioeier als koventionelle Ware verkauft werden weil sich dafür kein Käufer gefunden hat. Sollten also verbindliche Quoten kommen und die Verbraucher weiterhin lieber „Hauptsache Billig“ kaufen sind es vor allem die Biobauern die unter den neuen Gesetzen zu leiden haben. Denn bei zu viel Menge auf den Markt werden die Preise einbrechen. Und die aktuellen Preise sind Überlebensnotwendig für die Bayrischen Biobauern.

Passend dazu eine aktuelle Studie der Uni Osnarbrück. Die Forscher haben das Einkaufsverhalten der Deutschen in 2 großen Lebensmittelketten untersucht. Ergebnis: Nur 16 % der Personen kaufte Fleisch mit einem höheren Nutzen für Tierwohl und Naturschutz. Neben Bioprodukten waren in den 16% auch konventionelles Fleisch mit Tierwohl-Kriterien und Umweltauflagen enthalten. Aber den Bauern will man vorschreiben 30% Bio zu erzeugen.

Ihr Wollt mehr Bio? Ihr wollt mehr regional kleinbäuerlich erzeugte Produkte? Dann kauft sie! Ich kenne keinen Landwirt der sich gegen Naturschutz wehren wird, wenn er mit den Produkten die er dabei erzeugt ein GERECHTES Einkommen erwirtschaften kann. Das bringt 10 x mehr als irgendwelche Gesetzlichen Vorgaben.

3. Die Initiatoren behaupten Sie wollen mit „Rettet die Bienen“ bewirken das sich Naturschutz lohnt und eine Umverteilung staatlicher Gelder stattfindet. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Gesetzesvorlage nimmt den Raum Naturschutz zu fördern und höhere Standarts auszugleichen.
In einer Diskussion auf Facebook schreib dazu eine Userin: Natürlich muss man die Landwirte dazu zwingen, sonst machen sie alles nur für Geld“.

Frage? Gehen Sie arbeiten? Wenn ja bekommen sie dafür ein Gehalt oder bezahlen Sie ihren Chef dafür das sie bei ihm arbeiten dürfen?

Wir sähen dieses Jahr z.B. knapp 3 ha Bienenweiden. Pro Hektar haben wir Kosten durch Bodenbearbeitung, Pacht, Berufsgenossenschaft, Aussaat, teures Spezialsaatgut von 800 -1000€ pro Hektar. Warum soll ich dafür keinen Ausgleich bekommen? Warum denken alle dass Landwirte grundsätzlich alles umsonst zu machen haben?

Die Preise die wir für unsere Produkte im Supermarkt oder beim Discounter bekommen decken diese Kosten sicherlich nicht.

4. Es wird gefordert den Einsatz von Pestiziden massiv zu senken und zu verbieten.

Nehmen wir das Beispiel Raps. Diese Pflanze ist für Bienen und Insekten eine der wichtigsten Nahrungsquellen. Doch ohne Pflanzenschutzmittel kommt der Raps erst gar nicht zur Blüte.
In ganz Bayern werden weniger als 50 Hektar Bio-Raps angebaut, da Raps auf Biobasis nicht möglich ist. Doch Raps ist nicht nur Nahrungsquelle für heimische Insekten, sondern auch Bestandteil der Menschlichen Ernährung (Rapsöl) und stellt die bedeutenste Quelle für Biodiesel dar. Das was nach abpressen des Öls übrig bleibt und für den Menschlichen Verzehr oder Gebrauch nicht geeignet ist wird als hochwertiges Eiweißfutter an Schweine und Rinder verfüttert. Rapsschrot und Sojaschrot (Auch Soja wurde vorher das Öl entzogen) sind die beiden wichtigsten Eiweißquellen für unsere Nutztiere. Sollte der Rapsanbau vorsätzlich zerstört werden ist die Konsequenz mehr Soja aus Übersee zu Importieren. Das stellt dann aber nur eine Verlagerung der Probleme ins Ausland dar, und keine Lösung.

Deshalb: Gut gedacht ist nicht gut gemacht.

Eine Lösung der Probleme kann nur gemeinsam durch alle Akteure gelingen. Ein Volksbegehren das einseitig nur Landwirte an den Pranger stellt und teils fragwürdige Forderungen aufstellt ist dabei sicherlich der Falsche Weg.
Aus diesem Grund NEIN ZUM VOLKSBEGEHREN!!!!!
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » So Feb 03, 2019 23:01

DerAngler hat geschrieben:Zitat:
"Bitte investieren Sie zwischen 31.01. und 13.02. nur 2 Minuten Ihrer Zeit, gehen Sie ins Rathaus oder in die Eintragungsstellen an dem Ort wo Sie gemeldet sind und tragen Sie sich in die Listen ein - für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern!"

2 Minuten sollten auf jeden Fall reichen um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Frankenbauer » So Feb 03, 2019 23:19

Vorschlag für das nächste Volksbegehren, wenn der 2% Partei ödp wieder mal klar wird, es müsste was getan werden um nicht komplett in der Versenkung zu verschwinden:
Rettet die Würmer (vor dem Ertrinken)
Schützt die Wasservögel (vor störenden Anglern)
Schützt das Vieh (vor dem Müll, der uns gern hinterlassen wird)
Rettet die letzten Kleinbauern vor Auflagen, die keiner mehr einhalten kann
Rettet die überzeugten Bios vor der Schwemme an Bio- Lebensmitteln. Wir haben seit zwanzig Jahren einen Bio- Anteil um die 6% im Lebensmittelhandel und der wird trotz aller Beteuerungen vor der Ladentür nur Bio zu kaufen nicht größer.
Dieses Volksbegehren ist das letzte Aufbäumen einer sterbenden Partei, gespickt mit unplausiblen Forderungen und wird von unzähligen offenbar ebenfalls fachfremden Vereinen und Verbänden und zu guter Letzt auch von den Bio- Verbänden der Landwirtschaft unterstützt.
Wer hier unterschreibt sollte erst mal über Flächenfraß, Verkehr, Freizeitindustrie usw. nachdenken und dort die richtigen Schlüsse ziehen:
Jeder bebaute Quadratmeter fehlt den Insekten als Lebensraum, jedes Insekt auf der Windschutzscheibe pflanzt sich nicht mehr fort, jede Störung durch unsere Freizeitaktivitäten beeinflußt die Tierwelt. Das Ganze liese sich noch zehn Seiten lang weiterführen, sollte jeder mal selbst über seinen Fußabdruck nachdenken.
Zu guter Letzt: Wir haben mittlerweile mehr Bienenvölker in Bayern als vor zehn Jahren. Ist diese Art der Massentierhaltung evtl. für den Rückgang anderer Insekten verantwortlich? Ich sage ja, weil ich diverse Imker kenne. Die einen vernichten die Hornissen, weil die die Bienen angreifen, die anderen wirtschaften "Bio", bekämpfen also Varroa und Faulbrut nicht in der nötigen Härte und wundern sich, warum gerade ihre Bienen eingehen, während die Völkerzahlen der Neueinsteiger und der Profis wachsen.

Ich werde nicht unterschreiben, weil ich lesen und daraus meine Schlüsse ziehen kann.

Gruß

Werner
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » Mo Feb 04, 2019 7:35

Südheidjer hat geschrieben:Na stamo, leide mal nicht an Selbstüberschätzung. Bildest du dir ein, daß ein jeder ausreichend Zeit freiräumen kann, um umgehend auf deine Beiträge zu antworten ? Es gibt auch noch Dinge im Leben, die wichtiger sind, als auf deine Beiträge zu antworten.

Aber wie ich in obigen Beitrag bereits schrieb, mit Chance antworte ich dir auf das obige Thema noch ausführlicher zu einem späteren Zeitpunkt. Wobei ich inzwischen denke, daß da eh Hopfen und Malz verloren ist und ich dich nicht überzeugen kann. Könnte mir also eine größere Ausführung ersparen.


Das nehme ich als Zugeständnis deinerseits hin. Da du genügend Zeit hast, absolut Falsches über Agrarumweltmaßnahmen zu schreiben und auch genug Zeit hast, dich aus Zeitgründen zu entschuldigen, wird da nichts mehr kommen. Geht ja auch nicht, weil Quatsch bleibt Quatsch.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon stamo » Mo Feb 04, 2019 7:40

Fakt ist, wir haben ein Artensterben. Fakt ist, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft der Hauptschuldige daran ist. Der deutsche Ordnungssinn in Feld und Flur killt ebenfalls viel Leben.
Fakt ist, Honigbienen werden immer mehr. Fakt ist, dass Wildbienen nur sehr begrenzt, falls überhaupt, von den Blühstreifen profitieren.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon elchtestversagt » Mo Feb 04, 2019 7:47

Der Spass hört erst auf, wenn irgendein durchgeknallter Grüner dann gegen die ganzen Skigebiete klagt, und Recht bekommt ( ist schliesslich Freizeit und unterliegt nicht dem Allgemeinwohl...).
Ich möchte sehen, was dann los ist, wenn die ganzen Skilifte und Kanonen abgebaut werden, weil die "Natur" auch im Winter geschützt werden muss, und man ins ungeliebte Österreich und die Schweiz ausweichen muss...
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon bauer hans » Mo Feb 04, 2019 9:21

stamo hat geschrieben:Fakt ist, wir haben ein Artensterben. Fakt ist, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft der Hauptschuldige daran ist. Der deutsche Ordnungssinn in Feld und Flur killt ebenfalls viel Leben.
Fakt ist, Honigbienen werden immer mehr. Fakt ist, dass Wildbienen nur sehr begrenzt, falls überhaupt, von den Blühstreifen profitieren.

FAKT IST,dass anonyme beschimpfungen in internet medien stattfinden und politik "mitschwimmt".
wir schaffen uns :mrgreen:
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