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Wahrheit über Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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82 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 01, 2012 20:37

forenkobold hat geschrieben:Nur vordergründig ausgewogen...
dieser Christoph Then tritt wahlweise als Gentechexperte, Patenteexperte, Tierarzt oder was weiß ich noch alles auf...
Ein wahres Universalgenie.. :lol: :lol:
Bei Greenpeace ist er schon ne Weile nimmer, weil er ein Institut mit dem hochtrabenden Namen "testbiotech" gegründet hat, mit dem wahrscheinlich mehr Kohle zu scheffeln ist. Als "Berater" für seinen alten Verein hingegen ist er noch tätig.

Er hat vor Jahrzehnten zwar mal als Tierarzt promoviert, aber vermutlich nie praktiziert. Ich bin überzeugt, dass er noch nie eine Kuh untersucht hat.
Markus Rodehutscord wurde nur im Zusammenhang mit der Milchqualität zitiert.. ich bin überzeugt, dass auch ER Aussagen zur Tiergesundheit gemacht hat. Wesentlich kompetentere.. schließlich hat Hohenheim ja mit dem Meiereihof praktische Erfahrungen.
Und dort schon vor Jahrzehnten Hochleistungskühe mit Lebensleistungen über 100000 Liter und mehr als 10 Laktationen bei bester Gesundheit gehalten.
Aber wie gesagt.. die Ausgeglichenheit ist nur scheinbar gegeben in diesem Artikel.

Dass die Ökobilanz ohne Kraftfutter besser ist, ist ein running gag.
Leider ist es sehr schwer, diese Lügen zu widerlegen.
Ausgebildeten Landwirten (auch mit Blümchen) sollte es allerdings klar sein, dass der Methanausstoß und der Ressourcenverbrauch pro produzierte Einheit bei Hochleitungstieren wesentlich geringer sind (stichwort Erhaltungsbedarf-Leistungsbedarf) und diese deshalb nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus ökologischer Sicht besser abschneiden als Extensivrinder.

http://www.aelf-uf.bayern.de/tierhaltun ... kurl_1.pdf

Umweltfreundlich durch Leistung
Am Institut für Tierzucht in Grub wurden durch Herrn Rosenberger bereits im Jahr
2001 Untersuchungen angestellt, um die bayerische Ausrichtung der Rinderzucht
unter Umweltgesichtspunkten zu überprüfen. Große Bedeutung kommt dabei dem
"unproduktiven" Erhaltungsbedarf zu. So werden bei einer täglichen Milchleistung
von 10 kg Milch 40 Gramm Methan pro Liter frei, bei einer Leistung von 30 kg Milch
hingegen verursacht ein kg Milch weniger als 15 g Methanausstoß bezogen auf die
Milchleistung in kg.
Eine hohe Intensität in der Produktion, mit optimierter Fütterung, die in Bayern
sowohl in der Milchviehhaltung als auch in der intensiven Bullenmast Standard ist,
kann den Methanausstoß deutlich reduzieren. Extensiv gehaltene brasilianische und
argentinische Weiderinder stoßen im Vergleich dazu das Sechsfache mehr an Methan pro Kilogramm Fleisch aus als der typische bayerische Fleckviehbulle.

Die "Klimavergleiche" darf man nicht mitspielen. Wie soll man da noch glaubwürdig vermitteln können, dass es sich um einen natürlichen Kohlenstoffkreislauf handelt,nicht zu vergleichen mit dem Verbrennen fossiler Energieträger?
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Fr Jun 01, 2012 21:11

meyenburg1975 hat geschrieben: Die "Klimavergleiche" darf man nicht mitspielen. Wie soll man da noch glaubwürdig vermitteln können, dass es sich um einen natürlichen Kohlenstoffkreislauf handelt,nicht zu vergleichen mit dem Verbrennen fossiler Energieträger?


Doch.. muß man leider mitspielen.
Denn Methan gilt als 23 mal klimaschädlicher als CO2. Zwar wird das auch von vielen Leuten angezweifelt.. aber es ist nunmal die derzeit gültige Wahrheit.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 01, 2012 21:16

Und hat nur ein Bruchteil der Langlebigkeit von CO2.
Ob man die Kühe in den Kreislauf reinstellt, spielt überhaupt keine Rolle. Egal ob extensiv, intensiv oder wie auch immer.
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Fr Jun 01, 2012 22:53

Ich meine auch, dass das mit dem Methan übertrieben wird. Zumal bei UNGENUTZTEM Grünland durch den Rotteprozess auch Methan entsteht.
Was aber auf jeden Fall stichhaltig ist, ist die geringere Ressourcenverschwendung durch intensive Fütterung und schnelle Mast bzw hohe milchleistung.
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon Nordhesse » So Jun 03, 2012 12:11

Die Preise für Nahrungsmittel steigen weniger stark als für andere Produkte/ Dienstleistungen

http://www.situations-bericht.de/detail ... kap=&ukap=
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » So Jun 03, 2012 14:10

meyenburg1975 hat geschrieben:Ob man die Kühe in den Kreislauf reinstellt, spielt überhaupt keine Rolle.


Müsste eigentlich schon. Wenn man die abnehmende Zahl der Milchkühe in den vergangenen 100 Jahren mitrechnet, müsste es doch den Mehrausstoß an CO2 egalisieren?
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Re: Wahrheit über Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » So Jun 03, 2012 14:38

Behauptung: man benötigt 7, 8, 10, 16, 22 kg Pflanzenmasse, Getreide, Soja für 1 kg tierische Produkte, Fleisch, Tier
(passendes Vorurteil bitte selbst zusammenstellen, alle Kombinationen möglich)

Aktuelle Futterverwertung Schwein:
(...) durchschnittlich 2,48 kg Futter/kg Zuwachs.

http://www.mszv.de/sp/31/s22-23.pdf

(fast) aktuelle Futterverwertung Hähnchen:
Die Futterverwertung (FVW) der Hähnchen lag im WJ 2009/2010 durchschnittlich bei1:1,73. Die besser wirtschaftenden Betriebe lagen mit Ihrer FVW bei 1:1,65.

http://www.lwk-niedersachsen.de/index.c ... 16323.html
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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