forenkobold hat geschrieben:Nur vordergründig ausgewogen...
dieser Christoph Then tritt wahlweise als Gentechexperte, Patenteexperte, Tierarzt oder was weiß ich noch alles auf...
Ein wahres Universalgenie..![]()
![]()
Bei Greenpeace ist er schon ne Weile nimmer, weil er ein Institut mit dem hochtrabenden Namen "testbiotech" gegründet hat, mit dem wahrscheinlich mehr Kohle zu scheffeln ist. Als "Berater" für seinen alten Verein hingegen ist er noch tätig.
Er hat vor Jahrzehnten zwar mal als Tierarzt promoviert, aber vermutlich nie praktiziert. Ich bin überzeugt, dass er noch nie eine Kuh untersucht hat.
Markus Rodehutscord wurde nur im Zusammenhang mit der Milchqualität zitiert.. ich bin überzeugt, dass auch ER Aussagen zur Tiergesundheit gemacht hat. Wesentlich kompetentere.. schließlich hat Hohenheim ja mit dem Meiereihof praktische Erfahrungen.
Und dort schon vor Jahrzehnten Hochleistungskühe mit Lebensleistungen über 100000 Liter und mehr als 10 Laktationen bei bester Gesundheit gehalten.
Aber wie gesagt.. die Ausgeglichenheit ist nur scheinbar gegeben in diesem Artikel.
Dass die Ökobilanz ohne Kraftfutter besser ist, ist ein running gag.
Leider ist es sehr schwer, diese Lügen zu widerlegen.
Ausgebildeten Landwirten (auch mit Blümchen) sollte es allerdings klar sein, dass der Methanausstoß und der Ressourcenverbrauch pro produzierte Einheit bei Hochleitungstieren wesentlich geringer sind (stichwort Erhaltungsbedarf-Leistungsbedarf) und diese deshalb nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus ökologischer Sicht besser abschneiden als Extensivrinder.
http://www.aelf-uf.bayern.de/tierhaltun ... kurl_1.pdfUmweltfreundlich durch Leistung
Am Institut für Tierzucht in Grub wurden durch Herrn Rosenberger bereits im Jahr
2001 Untersuchungen angestellt, um die bayerische Ausrichtung der Rinderzucht
unter Umweltgesichtspunkten zu überprüfen. Große Bedeutung kommt dabei dem
"unproduktiven" Erhaltungsbedarf zu. So werden bei einer täglichen Milchleistung
von 10 kg Milch 40 Gramm Methan pro Liter frei, bei einer Leistung von 30 kg Milch
hingegen verursacht ein kg Milch weniger als 15 g Methanausstoß bezogen auf die
Milchleistung in kg.
Eine hohe Intensität in der Produktion, mit optimierter Fütterung, die in Bayern
sowohl in der Milchviehhaltung als auch in der intensiven Bullenmast Standard ist,
kann den Methanausstoß deutlich reduzieren. Extensiv gehaltene brasilianische und
argentinische Weiderinder stoßen im Vergleich dazu das Sechsfache mehr an Methan pro Kilogramm Fleisch aus als der typische bayerische Fleckviehbulle.
Die "Klimavergleiche" darf man nicht mitspielen. Wie soll man da noch glaubwürdig vermitteln können, dass es sich um einen natürlichen Kohlenstoffkreislauf handelt,nicht zu vergleichen mit dem Verbrennen fossiler Energieträger?
