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Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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70 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Sottenmolch » Mi Jan 05, 2022 19:44

Wäre schon gut zu wissen wie nass es ist. Ist es eher Typ Bruchwald https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bruchwald
oder Typ Auwald?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Auwald
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon 2250 » Do Jan 06, 2022 12:43

Südheidjer hat geschrieben:In der nassen Ecke kannst du ja auch ein paar Weidenstecklinge reinstopfen und gucken, was passiert.


Unkraut , das Zeug wächst überall.
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Bengelerber » Do Feb 17, 2022 9:25

Wollte mal eine kurze Rückmeldung zum Bestand geben.

Zumindest beim Sturm vorletzte Woche hat es mir nix umgelegt in dem stark durchforsteten Bestand. Dafür an ein paar Käferlöchern an anderer Stelle einen ganzen Fleck ausgestockt.

Naja. Hilft nix. Jetzt kommt Teil zwei des Plans zum Tragen. Habe bereits die Küstentannen bestellt und sobald die geliefert werden, pflanze ich die im ausgedünnten Bestand ein. Mal schauen, ob der Wald auch den aktuellen Stürmen Stand hält.
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Owendlbauer » Mo Feb 21, 2022 12:56

Bengelerber hat geschrieben:Zumindest beim Sturm vorletzte Woche hat es mir nix umgelegt in dem stark durchforsteten Bestand.

Und wie schauts aktuell aus?
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Bengelerber » Mo Feb 21, 2022 12:58

Gestern war noch alles palletti. Wie es heute aussieht, weiß ich noch nicht.
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Höffti » Fr Jul 17, 2026 8:02

Ich hänge mich mal hier dran, weil ich ziemlich exakt das selbe Problem hatte vor etlichen Jahren und sogar wie hier beschrieben vorgegangen bin.

Bei mir ist der Wald mittlerweile als "stabilisiert" anzusehen - wohl nicht zuletzt weil auch bei mir die Parzelle mitten in einem intakten Wald ohne Löcher eingebettet ist.

Ich habe nun seit zwei Jahren weiterhin sehr mässig entnommen - jedoch: es ist halt immer noch ein Stangenwald.
Und ich bin ein nicht sonderlich geduldiger Mensch.

Was meint ihr? Könnte man jetzt im nächsten Winter nochmal "beherzter" durchforsten und schon auf annähnerd Endbestand ausdünnen, um die mittlerweile massig auflaufende Naturverjüngung zu fördern?
Oder wie in den letzten Jahren weitermachen mit moderaten Entnahmen einzelner dünner "Peitschen"?
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Owendlbauer » Di Jul 21, 2026 8:46

Höffti hat geschrieben:Bei mir ist der Wald mittlerweile als "stabilisiert" anzusehen - wohl nicht zuletzt weil auch bei mir die Parzelle mitten in einem intakten Wald ohne Löcher eingebettet ist.

Bei mir leider nicht - die entsprechende Parzelle ist von Löchern, vor allem im Nordwesten, umgeben.

Höffti hat geschrieben:Was meint ihr? Könnte man jetzt im nächsten Winter nochmal "beherzter" durchforsten und schon auf annähnerd Endbestand ausdünnen, um die mittlerweile massig auflaufende Naturverjüngung zu fördern?
Oder wie in den letzten Jahren weitermachen mit moderaten Entnahmen einzelner dünner "Peitschen"?

Naja kannst so und so machen... Man weiß nicht wie es gscheiter ist. Ich mach es auf meiner Parzelle weiterhin so, dass ich nur Schadholz entnehme, so lange es der auch hier massig aufkommenden Naturverjüngung nicht zu dunkel wird. Und das wird es eigentlich nicht, es geht immer so dahin: Letztes Jahr 8 Käferbäume entnommen, heuer bis jetzt 3 abgedrehte Sturm-Fichten. Der Bestand lichtet sich von selbst und es sind großteils eh nur Stangen.
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon 260er » Di Jul 21, 2026 19:18

weiterhin mäßig entnehmen, dabei natürlich die dünnen, krummen, beschädigten und grobastigen raus, sodass die übrig gebliebenen in den Gipfeln gerade so frei sind.

So ein Loch im Fichtenbestand hast du schneller, als dir lieb ist.
Wir hatten im Sommer 2018 Käferbefall im geschlossenen Bestand, im Frühjahr 2019 konnte am Rand vom Käferloch der Wind angreifen und hat einiges geworfen.
Dann war der restliche Bestand deutlich dünner als Endbestand.
Komischerweise ist seitdem Ruhe und der übrige Bestand hat sich relativ schön verwachsen.
Man merkt aber halt, dass die Bäume alle merklich in die Windrichtung geneigt sind.
Obwohl die Bäume am Rand zum Käferloch natürlich Äste gegen den Wind gebildet haben, hat man bei jedem Sturm ein schlechtes Gefühl.
Ich hoffe es hält noch ca. 10 Jahre, dann würde ich den Bestand endnutzen :D

Durchforsten würde ich immer nur soviel, wie zum heranziehen eines stabilen Bestandes notwendig ist, dann sollte für die NV das Licht spätestens nach der letzten Durchforstung reichen.
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Höffti » Fr Jul 24, 2026 8:29

Danke für eure Rückmeldung. Ich denke, ich werde jetzt nicht nochmal ganz beherzt durchgreifen, aber alles was nur oben die Äste von den anderen Bäumen weghaut, kommt raus.

Das Ziel wäre, dass die Enkel mal in so einem Wald stehen könnten, wie den, den ich hier schon in eine gewisse Richtung entwickelt habe:

post2130085.html#p2130085
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Re: Waldumbau 40-jähriger Fichtenbestand

Beitragvon Wald-vor-Wild » So Aug 02, 2026 19:41

An den Nordhängen wird die Fichte wohl lange überleben und gute Erträge bringen. Sonst setze ich auf Weißtanne, Douglasie und Lärche. Eiche und Ahorn etwas beigemischt. Aber primär Nadelholz wenn es einigermaßen wirtschaftlich sein soll. Regelmäßige Durchforstung ist wichtig.
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