Manfred hat geschrieben:In Polen haben die Alten für die Ostblockzeit nach der Wende mit einem sehr kargen Leben bezahlt und die Jungen gingen im Westen arbeiten und / oder entwickelten unternehmerisches Engagement.
Heute zahlt sich das aus und Polen kommt wirtschaftlich vorwärts.
Den alten Ossis wurde ihr Lebensabend durch Transferleistungen vergoldet und viele Jüngere schwammen von Anfang an in subventionierten Arbeitsplätzen, so dass sie nie Eigeninitiative entwickeln mussten. So sind die von Kohl versprochenen blühenden Landschaften ausgeblieben und der der Osten nach wie vor ein Versickerungssumpft. Im Westen fehlte das an den Osten und die EU umverteilte Geld für die nötigen Zukunftsinvestitionen und jetzt haben wir insgesamt aus wirtschaftlicher Sicht eine DDR 2.0.
Aus Erfahrung muss ich sagen, dass viele Baustellen hier in Bayern mittlerweile nicht mehr ohne Osteuropäer laufen. Wenn du mal Deutsche dabei hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es Ossis sind. Ab und an mal einer aus Ostbayern vielleicht...
Jena, Dresden, Leipzig, Erfurt sind mittlerweile gut entwickelte Wirtschaftsregionen mit hoher Lebensqualität.
Die Küstenregion in Meck-Pomm gehört zu den teuersten Ferienregionen Deutschlands.
Ich denke, dass das Ruhrgebiet oder bestimmte Städte in Niedersachsen oder Nordhessen da mittlerweile komplett abgefuckt sind im Vergleich.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet