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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Apr 30, 2024 18:08

Ne, der Krankenstand in Berliner Behörden (und vermutlich auch in anderen Behörden) ist schon seit Jahren hoch. Sei es nun 2018 oder für Jahre später 2023:

https://www.welt.de/regionales/berlin/article185898526/Feuerwehrleute-und-Polizisten-sieben-Wochen-krankgemeldet.html

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/50-fehltage-im-jahr-so-krank-sind-berlins-polizisten-und-feuerwehrleute-li.435325

Im Schnitt sind es 50 Tage im Jahr. Diese Zahl muß man aber wie alle Durchschnittswerte mit Vorsicht betrachten. 4 Mitarbeiter sind nie krank und einer dauerkrank über das ganze Jahr. Bei üblichen 225 Arbeitstagen im Jahr ist man dann im Schnitt bei fast 50 Tagen pro Mitarbeiter.
Als Beamter hat man den Vorteil, daß häufige Krankheit einen eventuell auf der Karriereleiter hemmt. Aber daß der Arbeitgeber einen irgendwann an die Luft setzt von wegen "nicht mehr tragbar", das hat maximal zur Konsequenz, daß man seine frühzeitige Pension bekommt. Die finanzielle Absicherung von deutschen Beamten ist diesbezüglich gegenüber einem normalen Angestellten/Arbeiter sehr großzügig.
Einer meiner Lehrer war bespielsweise in meinem aktuellen Alter in Frühpension gegangen und kassiert seitdem eine Pension, die ich nie erreichen werde, auch wenn ich bis zum 85. Lebensjahr arbeiten sollte. Die 30 Dienstjahre hatte der Lehrer vielleicht knapp erreicht.
Seitdem hat er sich schöne Hobbies zugelegt und genießt das Leben.

So gut wie alle Arbeitnehmer, die nicht mehr können oder vorgeben, nicht mehr arbeiten zu können sind am Ende 1 Jahr oder länger krankgeschrieben. Irgendwann ist dann Schluß. Ich glaube der Fachbegriff dazu ist "aussteuern". Dann geht's mit Chance in Erwerbsminderungsrente. Aber vorher knallte man in seiner Krankenzeit heftig in die Statistik.
Sollte ein Arbeitnehmer nach längerer Krankschreibung wieder ins Berufsleben zurückkehren, dann macht er das ggf. über "Wiedereingliederung". Die gesetztliche Krankenkasse zahlt weiter Krankengeld, aber der Arbeitnehmer arbeitet wieder mit zunehmender Stundenzahl. Also auf dem Papier gilt so einer als krank, arbeitet aber schon wieder, steigert also das BIP.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Di Apr 30, 2024 18:59

Südheidjer hat geschrieben: Werden diese vielen Mitarbeiter demnächst auch von Linksradikalen attackiert und müssen ständig befürchten, daß man ihnen ihr Haus oder Auto abfackelt?
Oder hat die linksradikale Szene eine Grenze bzgl. der Position, die ein Mitarbeiter hat?

Ich bin der festen Überzeugung, dass die KEINE Grenze hat. :cry:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 19:38

Neuland79 hat geschrieben:
waelder hat geschrieben:Es ist eine Schande wie du andere als Dumm hinstellst die Trotz sehr guter Noten in der DDR nicht Studieren durften

Danke waelder, kann man ja kaum lesen, wie easy man in der DDR studieren konnte, weil Opi Beziehungen hatte. Und selbstverständlich sind alle 1,0 Schüler zur EOS zugelassen worden... Da gabs ja auch gar keinen run auf die wenigen Abiturklassen, deren Plätze quasi "unter sich/seinesgleichen" aufgeteilt wurden.



Hä ... easy war in der DDR gar nichts. Was soll so ein Geschreibsel ?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 20:13

waelder hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:

Das mit dem Studium ist Unfug ! Da hat nur Leistung gezählt, mit falschem Notendurchschnitt beim Abi war's nix mit Studienplatz.
Das mit der Schikane und der Stasi stimmt aber , hat nur lang nicht Alle getroffen. Mich hatten sie auch für ein paar Wochen, nennen wir es mal wegen "nicht Systemtreue" , weggesperrt (das DDR System und auch der "große Bruder" waren nie meine Freunde, das haben sie wohl gemerkt) ... studiert hab ich im Anschluß dann trotzdem. Etwas Beziehungen und ein "gutes Abi" haben es möglich gemacht. Der Abschluß war 1990 dann im Münchner Raum bei einigen Arbeitgebern recht begehrt ... die wußten was und wie uns gelehrt wurde.

Ich find es schlimm, wenn jemand sich nur vom "Hören-Sagen" berufen fühlt, große Töne von sich zu geben.
Das ist eine Zeit, an die man als Betroffener nicht gern zurückdenkt und auch wahrscheinlich niemals alle Einzelheiten erzählen wird (zumindest ich vermutlich nicht) .

Und ehrlich gesagt, da regen mich die ganzen Schlauberger und Wichtigtuer die in den Medien immer über die DDR schlau daherreden aber auch in einigen Foren wie hier im LT z.B. der Waelder schon ein wenig sehr auf.
Auf dem speziellen Erfahrungsgebiet von nix ne persönliche Erfahrung, aber schlau daherreden und über Andere urteilen, diffamieren und persönlich beleidigen.

Was soll das ?
Charakterlich unterste Schublade, wenn man wegen fehlender Diskussionsbereitschaft, fehlendem Wissen und fehlendem Anstand andere Menschen versucht abzustempeln.


Sorry .... das muste jetzt mal gesagt werden.



Ach Mike

Ich habe nur das Wiedergegeben was mir meine Freunde aus dem Osten gesagt haben , wenn sie bei uns übernachten
Wenn sie Aufträge im Süden haben bzw. als wir noch viel drüben unterwegs waren

Meine einzigste Persönliche Negative Erfahrung mit den Sicherheitsorganen der DDR war ne Knarre im Rücken, war nicht so angenehm

Ich habe denen schon weitergeleitet , das du ihre Persönlichen Erfahrungen als Schlaumeierei und Wichtigtuerei herunter tust und sie sozusagen als Lügner diff
Du kennst ja auch einige
Es ist eine Schande wie du andere als Dumm hinstellst die Trotz sehr guter Noten in der DDR nicht Studieren durften
Es zählten ja nur die Noten
Einem Kollegen von der Fachhochschule ging es so , er Studierte nach der Wende bei uns , und hat seit 8 Jahren eine Professur an einer Universität
Aber kann ja sein die Haben mich alle belogen und Unfug erzählt
Falls ich von denen Belogen wurde entschuldige ich mich Natürlich


Über deinen Charakter sage ich Nix , deine Diffamierung der SED Opfer sagt alles über dich aus
Du tust mir echt Leid


Waelder ... also lesen und verstehen scheint nicht so Deins zu sein ? hatte ich eigentlich anders von Dir in Erinnerung.
Ich diffamiere gar niemanden und weiß aus eigener Erfahrung , was man in der DDR so an Repräsalien, Schikanen usw erdulden mußte, wenn man nicht auf Linie des Systems war. Da war man schneller SED Opfer (wie Du das nennst) als man kucken konnte. Nichts anderes habe ich geschrieben, außer ... das es trotzdem möglich war z.B. zu studieren. Kommst Du damit nicht klar ? Ich hab nie geschrieben, daß NUR die Noten zählten aber ohne die hätte auch nur Systemtreue geholfen. Leute die auf System Linie waren, haben quasi alles erreichen können. Notfalls über Studium bei der NVA, da waren Noten sicher nicht das entscheidende Kriterium. Außerhalb des Systems aber schon. Von den "Systemtreuen" hat hier sicher jeder welche gekannt denn das waren nicht wenige, leider.
Was interprätierst Du da alles rein. Ich find es schon ein starkes Stück, wenn Du nun auf Grund Deiner Deutungen auch noch schlecht über mich reden magst ... das sind ja dann schon "Stasi" Methoden (sorry , hab für solche Verleumdungen kein Verständnis) ... wenn man andere schlecht macht ohne die Umstände und deren Vergangenheit im speziellen Fall DDR zu kennen. Macht man so etwas nur um sich selbst besser darzustellen ? Solches Verhalten ist mir fremd.
Das -> " das du ihre Persönlichen Erfahrungen als Schlaumeierei und Wichtigtuerei herunter tust und sie sozusagen als Lügner diffamierst " hab ich nie gemacht und würde ich nie tun. Wie kommst Du zu dieser Behauptung. Keiner von denen hat sich hier geäußert.

Fakt ist, daß Du die DDR nicht selbst über Jahre erlebt hast bzw. ertragen mußtest. Wie kannst Du dann ständig in dem Kontext über Menschen von dort urteilen ?
Bleib doch einfach im Hier und Jetzt und bring nicht Andere ständig wegen Ihrer Herkunft aus den Ost-Bundesländern in Bezug zum damaligen System.
Die aktuellen Themen bieten doch genug Diskussionsstoff.

Ich denk nicht, daß Du belogen wurdest. Aber schreib doch nicht über Dinge, die Du nicht selbst erfahren hast. Das ist ein schwieriges Gebiet. Jeder hat damals andere Erfahrungen gemacht , viele auch sehr schlechte ... mit heut oder den Lebenslinien in den Alt-Bundesländern nicht vergleichbar.
Ich persönlich möchte die Zeit hinter mir lassen , das war unangenehmer und vor allem länger und nachhaltiger als Deine Negativerfahrung mit der Knarre ... wobei auch das nicht akzeptabel ist. Sie hatten damals kein Recht für Ihr Vorgehen.

Les Dir meinen Beitrag, auf den Du dich beziehst, noch mal durch, deute nix hinein und interpretiere nicht.
Denk noch mal drüber nach, was Du an Andere weiterleitest oder stells zumindest richtig. So viel Aufrichtigkeit sollte schon sein.
Und SED Opfer würde ich nie diffamieren ... das kannst Du auch aus meinen vorherigen Beiträgen herauslesen, wenn man nur möchte. Laß die haltlosen Unterstellungen und nimms zurück.

Danke
Zuletzt geändert von MikeW am Mi Mai 01, 2024 8:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 20:17

waelder hat geschrieben:Nun die Sache mit der Knarre werde ich nicht erzählen :gewitter:
Aber es fing schon auf der Westseite an auch die Amis waren nicht begeistert als ich Laut Ami Go Home schrie :roll:

Nun aber als Kämpfer steht man auf und macht weiter und lässt sich nicht unterkriegen :prost:


Getreu dem Deutschland Lied
Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand: Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland

Ich bin Stolz Deutscher Patriot und Demokrat zu sein :=

Und kein Vaterlandsloser Geselle :klug:



Das ist sehr löblich .

Sicher aber bei sehr sehr Vielen genau so. Ich kann da nicht über Andere urteilen und würd mir wünschen, daß auch alle anderen weniger über Dritte urteilen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Di Apr 30, 2024 20:58

Südheidjer hat geschrieben:Einer meiner Lehrer war bespielsweise in meinem aktuellen Alter in Frühpension gegangen und kassiert seitdem eine Pension, die ich nie erreichen werde, auch wenn ich bis zum 85. Lebensjahr arbeiten sollte. Die 30 Dienstjahre hatte der Lehrer vielleicht knapp erreicht.
Seitdem hat er sich schöne Hobbies zugelegt und genießt das Leben.

Hallo,
solche Menschen kennt mein Kumpel zu Hauf auf La Palma. Arbeitsunfähig in D und und Topsportler in ES.
Eine gute Bekannte ist Juristin beim Deutschen Beamtenbund. Diese Geschichten zur Frührente machen dir n Magengeschwür an einem Abend.
Tja, man trinkt ne Flasche zusammen, und endet damit, wir werden das alles nicht ändern.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Apr 30, 2024 21:26

MikeW hat geschrieben:Hä ... easy war in der DDR gar nichts. Was soll so ein Geschreibsel ?


Na so schlimm wars dann auch wieder nicht....
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 21:38

tyr hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:Hä ... easy war in der DDR gar nichts. Was soll so ein Geschreibsel ?


Na so schlimm wars dann auch wieder nicht....


tyr ... nun ja

Was ich persönlich so erlebt hab schon ... wie gesagt, jeder hat individuelle Erfahrungen gemacht.
Wie viele Lebensjahre hast Du in der DDR verbracht ?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Apr 30, 2024 21:40

MikeW hat geschrieben:

Waelder ... also lesen und verstehen scheint nicht so Deins zu sein ? hatte ich eigentlich anders von Dir in Erinnerung.
Ich diffamiere gar niemanden und weiß aus eigener Erfahrung , was man in der DDR so an Repräsalien, Schikanen usw erdulden mußte, wenn man nicht auf Linie des Systems war. Da war man schneller SED Opfer (wie Du das nennst) als man kucken konnte. Nichts anderes habe ich geschrieben, außer ... das es trotzdem möglich war z.B. zu studieren. Kommst Du damit nicht klar ? Ich hab nie geschrieben, daß NUR die Noten zählten aber ohne die hätte auch nur Systemtreue geholfen. Leute die auf System Linie waren, haben quasi alles erreichen können. Notfalls über Studium bei der NVA, da waren Noten sicher nicht das entscheidende Kriterium. Außerhalb des Systems aber schon. Von den "Systemtreuen" hat hier sicher jeder welche gekannt denn das waren nicht wenige, leider.
Was interprätierst Du da alles rein. Ich find es schon ein starkes Stück, wenn Du nun auf Grund Deiner Deutungen auch noch schlecht über mich reden magst ... das sind ja dann schon "Stasi" Methoden (sorry , hab für solche Verleumdungen kein Verständnis) ... wenn man andere schlecht macht ohne die Umstände und deren Vergangenheit im speziellen Fall DDR zu kennen. Macht man so etwas nur um sich selbst besser darzustellen ? Solches Verhalten ist mir fremd.
Das -> " das du ihre Persönlichen Erfahrungen als Schlaumeierei und Wichtigtuerei herunter tust und sie sozusagen als Lügner diffamierst " hab ich nie gemacht und würde ich nie tun. Wie kommst Du zu dieser Behauptung. Keiner von denen hat sich hier geäußert.

Fakt ist, daß Du die DDR nicht selbst über Jahre erlebt hast bzw. ertragen mußtest. Wie kannst Du dann ständig in dem Kontext über Menschen von dort urteilen ?
Bleib doch einfach im Hier und Jetzt und bring nicht Andere ständig wegen Ihrer Herkunft aus den Ost-Bundesländern in Bezug zum damaligen System.
Die aktuellen Themen bieten doch genug Diskussionsstoff.

Ich denk nicht, daß Du belogen wurdest. Aber schreib doch nicht über Dinge, die Du nicht selbst erfahren hast. Das ist ein schwieriges Gebiet. Jeder hat damals andere Erfahrungen gemacht , viele auch sehr schlechte ... mit heut oder den Lebenslinien in den Alt-Bundesländern nicht vergleichbar.
Ich persönlich möchte die Zeit hinter mir lassen , das war unangenehmer und vor allem länger und nachhaltiger als Deine Negativerfahrung mit der Knarre ... wobei auch das nicht akzeptabel ist. Sie hatten damals kein Recht für Ihr Vorgehen.

Les Dir meinen Beitrag, auf den Du dich beziehst, noch mal durch, deute nix hinein und interpretiere nicht.
Denk noch mal drüber nach, was Du an Andere weiterleitest oder stells zumindest richtig. So viel Aufrichtigkeit sollte schon sein.
Und SED Opfer würde ich nie diffamieren ... das kannst Du auch aus meinen vorherigen Beiträgen herauslesen, wenn man nur möchte. Laß die haltlosen Unterstellungen und nimms zurück.

Danke


Der eine redet von wie ein Blinder von Farben, nur weil er was erzählt bekommen hat, von Leuten, die es vermutlich auch nur vom Hörensagen wußten, oder gern übertrieben, der andere malt dnach dann ganz kräftig viel zu schwarz/weiß. Die Realität ist grau in unendlichen Schattierungen..
Es war weder so, das nun jeder ständig wegen irgendwelcher nicht staatskonformen Sachen Repressalien fürchten musste, noch das reine Systemtreue unbedingt immer bgelohnt wurde. Die Realiträt war doch deutlich komplizierter und vielfältiger, vieles einfach nur Zufall. Und es kam auch imemr auf die Position drauf an, in der man sich bewegte. Ein Parteiobrist der mittleren Ebene musste mit Kritik, seinem Handeln und mit dem was er öffentlich zu sagen hatte, sehr viel vorischtiger sein, als meinetwegen irgendwein Arbeiter an einem Fließband... das ist übriegens in jedem System so, auch in diesem. Politische Witze, und auch harte Kritik und Beschimpungen des Staates waren an der Tagesordnung, es kam nur eben drauf an, durch wen es stattfand, udn an welchem Ort. Und das alles von der Stasi durchsetzt war, und diese alles in der hand hatte, ist grober Unfug... wenns so gewesen wäre, hätte es 1989 nicht gegeben. Am Ende war der ganze große Repressionsapperat absolut machtlos.
Wichtig war, udn ist es heute noch, das man die Spielregeln kennt, und danach spielt, bzw die Lücken in diesen Spielregeln nutzen kann, dann konnte man auch in der DDR wohlhabend bis sehr, sehr reich werden, und ein Leben in Luxus führen......... das ganbze Ding mit der Stasi und seinen Repressionen ist ein Ding, das erst nach der Wende hochgespielt wurde, im DDR- Alltag spielte es, für die Allermeisten, eine äußerst geringe Rolle und es gab kaum bis keine Kontakte zu diesem Verein.
Wie geschrieben, wenn man nach den regeln spielte, Regeln die viele virtuos für sich zu nutzen wußten.
Im Prinzip das selbe wie heute.............. nur anders :lol:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Apr 30, 2024 21:41

MikeW hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
MikeW hat geschrieben:Hä ... easy war in der DDR gar nichts. Was soll so ein Geschreibsel ?


Na so schlimm wars dann auch wieder nicht....


tyr ... nun ja

Was ich persönlich so erlebt hab schon ... wie gesagt, jeder hat individuelle Erfahrungen gemacht.
Wie viele Lebensjahre hast Du in der DDR verbracht ?

Genug.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Apr 30, 2024 21:51

Ist zwar nur am Rande "Deutschland" aber, da geht der nächste wichtige und einflussreiche Bereich dahin:

Sanktionen gegen Russland: Preisdeckel auf Erdöl treibt Schiffe in die "Schattenflotte"

Immer mehr Tanker kehren westlichen Versicherern den Rücken. Über diese Folgen des Preisdeckels beschweren sie sich jetzt beim britischen Parlament.
Die Preisobergrenze für russisches Öl sollte der große Wurf unter den westlichen Sanktionen werden. Er sollte die Einnahmen des Kremls schmälern und gleichzeitig die Versorgung des Weltmarktes mit fossilen Energieträgern sichern. Doch inzwischen untergräbt er zunehmend die Position westlicher Unternehmen.

https://www.telepolis.de/features/Sankt ... 04095.html
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 22:06

tyr hat geschrieben:Genug.


Genug ist relativ , aber dann weißt wenigstens Du wovon Du sprichst.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Di Apr 30, 2024 22:16

tyr hat geschrieben:Ist zwar nur am Rande "Deutschland" aber, da geht der nächste wichtige und einflussreiche Bereich dahin:

Sanktionen gegen Russland: Preisdeckel auf Erdöl treibt Schiffe in die "Schattenflotte"

Immer mehr Tanker kehren westlichen Versicherern den Rücken. Über diese Folgen des Preisdeckels beschweren sie sich jetzt beim britischen Parlament.
Die Preisobergrenze für russisches Öl sollte der große Wurf unter den westlichen Sanktionen werden. Er sollte die Einnahmen des Kremls schmälern und gleichzeitig die Versorgung des Weltmarktes mit fossilen Energieträgern sichern. Doch inzwischen untergräbt er zunehmend die Position westlicher Unternehmen.

https://www.telepolis.de/features/Sankt ... 04095.html


Das mit den Öl- und Gas-Sanktionen ist schon alles recht makaber.
letztens kam im TV Österreich, Frankreich, Spanien beziehen weiterhin Gas aus Russland. Russisches LNG wird mit Tankern z.B. in belgische Häfen verschifft , von dort dann auch nach Dt. Spanien, Belgien und Frankreich beziehen 18 % des russischen LNG, nur China bezieht mehr.
Was ist an diesen Ländern oder dem dorthin gelieferten Gas anders, als an dem, daß mal in Dt per Leitungen ankam ? Sanktionen gelten wohl nur für Dt ?

Die USA soll aktuell so viel Uran aus Russland beziehen wie noch nie zuvor. Sanktionen gibt es da wohl auch nicht ?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Mai 01, 2024 0:46

Der Staat haut unser Geld mit vollen Händen raus.

Bild: "Chefs kassieren irre Summen: Gehalts-Wahnsinn bei Bundesunternehmen"

https://www.bild.de/politik/inland/chefs-kassieren-irre-summen-gehalts-wahnsinn-bei-bundesunternehmen-662f63170d80f04769a602f9

Den Artikel sollte man sich mal durchlesen. Wie will man einem normalen Arbeitnehmer im Staatsbetrieb klar machen, daß die Chefs das 30-fache verdienen. Und die "Führungsebene" wird ja auch noch gut versorgt werden.

"High-Tech Gründerfonds"...was ist denn das? Ist das ein Betrieb mit 10.000 Mitarbeitern?

https://www.htgf.de/de/ueberuns/team/

Also ich komme in dem Laden auf 106 Mitarbeiter inkl. der einen Auszubildenen.
Und drei Geschäftsführer finde ich auch ein bischen üppig. Und 'ne CFO (Finanz-Chefin) noch zusätzlich.

Ich beobachte aktuell ein paar Startups und Förderprojekte im KI-Bereich. Wenn ich mir da die Bilanzen ansehe, dann kommen mir so Gedanken, daß sich da viele, viele Leute gerade richtig die Taschen vollstecken ohne daß am Ende was Produktives rauskommen wird.
Die Butzen machen dann in nächster Zeit zu, sie hatten ja ihr Bestes gegeben, aber der Erfolg blieb halt aus.....und das Führungspersonal sucht sich das nächste Abmelk-Projekt...
aber jahrelang sich Chef-Gehälter im satten 6-stelligen Bereich gegönnt.

Der kleine Krauter, der eine geniale Idee hat, aber nicht die richtigen Verbindungen hat, der macht stattdessen ein langes Gesicht, weil er kein Geld für Investitionen bekommt und die Banken ihn tröstend nach Hause schicken.
Mein Arbeitgeber ist meines Wissens nach immer noch bei einer örtlichen Sparkasse. Damals vor 30 Jahren wollten meinen Senior-Chefs bei der Gründung keine andere Bank das notwendige Geld geben. Die Sparkasse machte mit, im speziellen ein Mitarbeiter für Firmenkunden, der der Meinung war, die Geschäftsidee könnte erfolgreich sein. Meine Chefs haben rangeklotzt wie blöde und die Jobs gemacht und der Sparkassen-Mann hat immer Auge gemacht, daß sie nicht finanziell stranden. Das hat geklappt.
Meine beiden Senior-Chefs sind übrigens keine Akademiker mit Studium sondern hatten "nur" eine normale Ausbildung im technischen Bereich und 15-20 Jahren Berufserfahrung, als sie die Selbstständigkeit wagten. Meinen beiden Senior-Chefs gönne ich ihren Erfolg von ganzem Herzen. Letzte Woche hatte ich erst wieder mal mit einem der beiden eine Stunde schnacken können....das sind zwei Macher-Typen 1. Klasse. Solche Leute brauchen wir, dann geht es auch mit dem Land voran!
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Mai 01, 2024 7:28

Das ist der selbe Effekt wie bei dem IT- Startupboom in den neunzigern, nur eine riesige Geldvernichtungsblase, eine Scheinwirtschaft...
Und genau so wird der "KI"- Hype auch enden.
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