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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 16:41

was ist los in Russland?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Grumsch » Di Sep 30, 2025 21:29

Manfred hat geschrieben:Die Evakuierung frontnaher Orte bei Heranrücken der Front auf ukrainischer Seite nennst du vermutlich auch gewaltsame Deportation? :lol:

Nö.

Russland hat letztens bekannt gegeben, dass es 1,5M Personen in der Armee haben möchte. Gerade wurden auch 135k Wehrpflichtige einberufen/das Dekret dazu unterzeichnet.
Von daher passt es ja, wenn man möglichst früh anfängt auszubilden. Das wäre in etwa jeder 100. Russe im aktiven Dienst.
Komisch wieso das defensive Russland so viele Soldaten braucht. Manche Sachen verstehe ich wohl einfach nicht.

Bei gleichem Verhältniss bräuchte Deutschland ca 900000 Soldaten. Und ich sehe keinen Mehrwert darin in deutschen Schulen das reinigen von Sturmgewehren zu lehren. Obwohl man bestimmte Inhalte mit Sicherheit gegen besseres tauschen könnte.
Von daher bin ich ganz froh, nicht (mehr) dieses System zu haben.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Manfred » Di Sep 30, 2025 21:54

Evtl. solltest du mal die Fläche und Grenzlänge vergleichen, die beide Staaten zu verteidigen haben.
Dazu ist Deutschland in der NATO, die ja angeblich ein Verteidigungsbündnis ist, mit dem Zweck, dass die einzelnen Länder weniger Geld für ihre jeweilige Verteidigung aufwenden müssten.

Schon seltsam, dass es Russland mit einem Bruttosozialprodukt etwa halb so hoch wie das von Deutschland alleine schafft, gegen unsere hochmarktwirtschaftliche ( :lol: ) Waffenindustrie anzukämpfen.

Aber wer die organisierte Legalität (Kriminalität ist es ja nur, wenn sie nicht die Macht hat, sich die passenden Gesetze zu machen), wählt, muss halt dafür bezahlen.
Leider auch die, die sie nicht wählen.

Die Konstellation, dass die totalitären Kriegstreiber meist gegen den Wehrunterricht an Schulen sind und gegen Waffen in der Hand der Bevölkerung, um dann mögl. viele schlecht ausgebildete Leute an der Front und in Pseudorevolutionen zu verheizen, während die liberalen Kriegsgegner für diese Ausbildung und den Legalwaffenbesitz sind, zwecks Schaffung einer wehrhaften Demokratie, die in der Lage ist, sich gegen Angriffe von außen genauso zu verteidigen wie gegen totalitäre Machergreifung von innen, ist wenig verwunderlich.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Grumsch » Di Sep 30, 2025 22:17

Manfred hat geschrieben:Evtl. solltest du mal die Fläche und Grenzlänge vergleichen, die beide Staaten zu verteidigen haben.
...


Zur Grenzlänge und Fläche finden wir aber genug Gegenbeispiele. Australien, Kanada, China, Indien, Israel, Nordkorea ;)
Ganz im Erst, glaubst du Russland braucht die Soldaten um Sibirien zu verteidigen?

Was bringt im modernen Krieg noch die Masse mit dem Sturmgewehr? Viel lieber sollte man lernen wie man Drohnen fliegt und baut (ich glaube das gehört auch schon zum russischen Unterricht).

Willst du mit deinem letzten Abschnitt behaupten, das Russland seine Bevölkerung zu:
Manfred hat geschrieben:...liberale Kriegsgegner... zur Schaffung einer wehrhaften Demokratie... gegen totalitäre Machtergreifung von innen...
erziehen möchte? Da habe ich wohl wieder was nicht mitbekommen.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Manfred » Di Sep 30, 2025 22:49

Grumsch hat geschrieben:Zur Grenzlänge und Fläche finden wir aber genug Gegenbeispiele. Australien, Kanada, China, Indien, Israel, Nordkorea ;)


Für was genau sollen das Gegenbeispiele sein?
China hat viel kürzere Grenzen als Russland, aber gut 2 Mio. Soldaten unter Waffen, gut 500.000 Reservisten und gut 600.000 Paramilitärs.

Welche Mannstärken man im modernen Drohnenkrieg braucht, siehst du ja in der Ukraine.
Da ist die Front ca. 1.200 bis 1.300 km lang.

Deutschland hat knapp 3.900 km Landgrenzen und knapp 900 km Seegrenze.
Russland hat 22.400 km Landgrenze und über 37.000 km Seegrenze.
China hat knapp 22.500 km Landgrenze und 14.500 km Seegrenze.

Ganz im Erst, glaubst du Russland braucht die Soldaten um Sibirien zu verteidigen?


Es währe äußerst Fahrlässig von Russland, Sibirien nicht zu verteidigen.
Schau dir mal auf der Karte an, wo der Föderationskreis Sibirien überall angrenzt.
Und nach westlichem Verständnis sind ja nicht nur der Föderationskreis, sondern 3/4 von Russland Sibirien.

Was bringt im modernen Krieg noch die Masse mit dem Sturmgewehr? Viel lieber sollte man lernen wie man Drohnen fliegt und baut (ich glaube das gehört auch schon zum russischen Unterricht).


Schon?
Kann ja nicht jeder so lange pennen (oder je nach Auslegung: Geld in dunkle Kanäle abzweigen) wie unsere Regierung.

Willst du mit deinem letzten Abschnitt behaupten, das Russland seine Bevölkerung zu:
Manfred hat geschrieben:...liberale Kriegsgegner... zur Schaffung einer wehrhaften Demokratie... gegen totalitäre Machtergreifung von innen...
erziehen möchte? Da habe ich wohl wieder was nicht mitbekommen.


Wenn du bis heute nicht verstanden hast, dass Putin zu den moderaten und demokratiefreundlichen Kräften in Russland gehört, auch wenn das russische Verständnis von Demokratie ein etwas anderes ist, dann warte mal ab, bis dort ein Rechtsextremer dran kommt, wie es Nawalny war. Da steigt dann ein großer Pilz über Kiew auf und es ist Schicht im Schacht.
Vor den Linksextremen braucht man ja meist weniger Angst haben. Da erledigt sich das Problem spätestens nach ein paar Jahrzehnten von selbst, wenn alle Ressourcen verbraucht sind und das hungernde Volk keinen Bock mehr hat.

Wir haben die Rollen ja umgedreht. Die Sowjetunion ist jetzt im Westen. Wir werden sehen, ob wir bessere Kommunisten/Sozialisten sind, als es die Ostblockländer und Chinesen waren, die jetzt den wirtschaftsliberalen Block darstellen.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Grumsch » Mi Okt 01, 2025 8:33

ui, das schaff ich nicht alles. Vor allem muss man das auch objektiv sehen können. Ich glaube du bist darüber hinaus (nicht böse gemeint).

China und Indien haben jeweils etwa das 10 fache der Einwohner, jedoch kaum mehr Armeeangehörige. Vergleiche Hier: https://de.statista.com/statistik/daten ... enstaerke/
Es wäre militärisch nicht klug, die Außengrenzen Sibiriens genau so zu verteidigen, wie die Grenze zu Europa, daher macht die reine Angabe der Grenzlänge nur wenig Sinn.

Wenn man alle Armeeangehörigen nimmt ist man bei etwa 3.5 Mio bei 72 Mio Arbeitskräften. Das sind etwa 5%. Natürlich ohne die Rüstungsindustrie. Ich sehe bei jedem 100. bzw. jedem 20. der Bevölkerung in der Armee, eine massive Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Sonst würde man diese Menge an Wirtschaftleistung nicht verbraten.

Hier wird ja häufiger darüber Spekuliert, dass der Westen aus welchen Gründen auch immer (Überschuldung, Geldtransfer, sonstiges Geschwurbel) einen Krieg plant. Wären die Zahlen in Deutschland oder sonst wo im Westen so hoch, würde ich mir deutlich mehr Gedanken darüber machen.

Es mag ja sein, dass Putin nicht die undemokratischste Person in Russland ist. Aber davor waren Jelzin und Gorbatschow. Wenn man das als Maßstaab nimmt, ging es in Russland schon weit Richtung undemokratisch. Von daher müssten jetzt deiner Therie nach, viele
Manfred hat geschrieben: ...liberale Kriegsgegner... zur Schaffung einer wehrhaften Demokratie... gegen totalitäre Machtergreifung von innen...

vorgehen.
Wie gesagt, an deine Theorie glaube ich noch nicht.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Manfred » Mi Okt 01, 2025 9:04

Gorbatschow und Jelzin...
Das waren chaotische Zeiten damals, und man konnte ihnen nicht in die Köpfe schauen, warum sie wie gehandelt haben.
Vieles ist passiert, das man heute als Fehler oder Korruption sieht.
Besonders Jelzin hat hohen wirtschaftlichen Schaden angerichtet für sein Land. Und als Vorbilddemokrat habe ich ihn nie gesehen.

Aber die Vergangenheit können wir eh nicht mehr ändern.
Wichtig ist, dass wir zu einem Vernünftigen Umgang mit Russland zurückfinden.
Ohne Russland als zuverlässigem Partner ist Deutschland in einer katastrophalen Situation, ohne wirtschaftliche Rohstoffe, ohne wirtschaftliche Energie und gefesselt an die Willkür der USA.
Durch eigene Unvernunft isoliert als westlicher Appendix eines von den BRICS dominierten Eurasien droht uns eine düstere Zukunft.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Grumsch » Mi Okt 01, 2025 9:25

Aber in Abhängigkeit von Russland sollten wir auch nicht mehr gelangen.

Ihr könnt euch bestimmt noch alle an den ersten Kriegswinter erinnern. Die russisch kontrollierten Gasspeicher in Deutschland waren absichtlich fast leer und komischerweise mussten die North Stream Pipeline dann auch noch gewartet werden, sodass kaum noch Gas ankam. Am Ende gar keines mehr.
Ein solches Handeln der USA kenne ich gegenüber Deutschland nicht.

Nichts desto trotz finde ich, sollten wir die Beziehungen zu Russland auf lange sicht wieder normalisieren. Jedoch nicht zu deren Bedingungen und unter den derzeitigen Voraussetzungen. Und vor allem sollten wir uns nie wieder in kurz- und mittelfristige lukrative jedoch stark abhängige Beziehungen zu Russland begeben.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon 2810 » Mi Okt 01, 2025 13:33

Grumsch hat geschrieben: ......Am Ende gar keines mehr.
Ein solches Handeln der USA kenne ich gegenüber Deutschland nicht.
....

Schon den sleepy Jo vergessen, mit der Ankündigung der NS-Sprengung :idea: :shock:
Und dem Scholzomat und dem Habück war es ein Glücksmoment, dass dies geschah :roll:
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Grumsch » Mi Okt 01, 2025 13:48

Russland hatte doch schon davor die Lieferung durch Nord Stream zuest gedrosselt und dann vollständig eingestellt. Glaubt hier wirklich jemand daran, dass es wirklich andauernd Probleme und Wartunngen an dem Maschinen gab und das nicht politisch von Moskau gewollt war?

Und wer genau es gesprengt hat ist noch nicht belegt. Ich nehme an Ukrainer, ob im Auftrag der USA? schwer zu sagen. Aber zu dieser Zeit war das nur ein Stück Metall auf dem Meeresgrund.
Der Zeitpunkt der Sprengung war gar nicht so schlecht gewählt. Zum einen hatte die Leitung gerade keinen Nutzen für D zum andern konnte Russland sie dann nicht mehr als Druckmittel einsetzen.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon 2810 » Mi Okt 01, 2025 15:53

Grumsch hat geschrieben:....

Und wer genau es gesprengt hat ist noch nicht belegt. Ich nehme an Ukrainer, ob im Auftrag der USA? schwer zu sagen. Aber zu dieser Zeit war das nur ein Stück Metall auf dem Meeresgrund.
....


Also sind die Ukrainer zu uns freundlicher , wie RF, weil sie gesprengt haben, auf dieses Brett muss man erst kommen.
Nimm weniger von dem Stoff :idea:
Und als Steuerzahler unterstütze ich dann freudig solche edlen Freunde :lol: :lol:
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Manfred » Mi Okt 01, 2025 20:02

@Grumsch:
Wann genau und in welchem Umfang hat Russland nicht die vertraglich vereinbarten Mengen an D geliefert?
Bitte konkrete Angaben statt Propaganda.
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon tyr » Mi Okt 01, 2025 20:14

Grumsch hat geschrieben:Aber in Abhängigkeit von Russland sollten wir auch nicht mehr gelangen.

Ihr könnt euch bestimmt noch alle an den ersten Kriegswinter erinnern. Die russisch kontrollierten Gasspeicher in Deutschland waren absichtlich fast leer und komischerweise mussten die North Stream Pipeline dann auch noch gewartet werden, sodass kaum noch Gas ankam. Am Ende gar keines mehr.
Ein solches Handeln der USA kenne ich gegenüber Deutschland nicht.

Nichts desto trotz finde ich, sollten wir die Beziehungen zu Russland auf lange sicht wieder normalisieren. Jedoch nicht zu deren Bedingungen und unter den derzeitigen Voraussetzungen. Und vor allem sollten wir uns nie wieder in kurz- und mittelfristige lukrative jedoch stark abhängige Beziehungen zu Russland begeben.


Wir waren von Russland nicht abhängig, das ist eine Propagandalüge. kein vertrag hat uns daran gehindert unser gas und Öl auch von anderen zu kaufen... wir hätte das jederzeit tun können. :roll:
Die "gasspeicher" sind nur Pufferspeicher, sie waren dafür gedacht, Liefer- udn Abnahmeschwankungen auszugleichen, mehr nicht. Deswegen war es auch kein Problem sie an gazprom zu verkaufen, im Gegenzug erhielten wir über Wintershall ein ganzen Erdgasfeld in Sibirien. Das war der Deal, udn die Russen haben ihn auch eingehalten..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon tyr » Mi Okt 01, 2025 20:18

Grumsch hat geschrieben:Russland hatte doch schon davor die Lieferung durch Nord Stream zuest gedrosselt und dann vollständig eingestellt. Glaubt hier wirklich jemand daran, dass es wirklich andauernd Probleme und Wartunngen an dem Maschinen gab und das nicht politisch von Moskau gewollt war?

Und wer genau es gesprengt hat ist noch nicht belegt. Ich nehme an Ukrainer, ob im Auftrag der USA? schwer zu sagen. Aber zu dieser Zeit war das nur ein Stück Metall auf dem Meeresgrund.
Der Zeitpunkt der Sprengung war gar nicht so schlecht gewählt. Zum einen hatte die Leitung gerade keinen Nutzen für D zum andern konnte Russland sie dann nicht mehr als Druckmittel einsetzen.


Russland hatte die Lieferung gedrosselt, weil wir es aus dem Swift- System geschmissen haben, udn auch alle alternativen Zahlungswegen ablehnten.. :roll:
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon tyr » Mi Okt 01, 2025 20:21

2810 hat geschrieben:
Grumsch hat geschrieben:....

Und wer genau es gesprengt hat ist noch nicht belegt. Ich nehme an Ukrainer, ob im Auftrag der USA? schwer zu sagen. Aber zu dieser Zeit war das nur ein Stück Metall auf dem Meeresgrund.
....


Also sind die Ukrainer zu uns freundlicher , wie RF, weil sie gesprengt haben, auf dieses Brett muss man erst kommen.
Nimm weniger von dem Stoff :idea:
Und als Steuerzahler unterstütze ich dann freudig solche edlen Freunde :lol: :lol:


mal davon ab, daß das mit den sperengenden Ukrainern in der segeljolle nach wie vor ein geheimdienstfake ist. Die waren weder in der Lage 80Meter tief zu tauchen, noch die erforderlichen Sprengstoffmengen zu transportieren, noch diese an bis zu 80km entfernten Stellen auch noch relativ gleichzeitig zu legen, udn das in einem der bestüberwachtesten gebiet der Ostsee, in dem kein Fisch unbemerkt furzt...
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Re: was ist los in Russland?

Beitragvon Manfred » Do Okt 02, 2025 10:04

tyr hat geschrieben:Russland hatte die Lieferung gedrosselt, weil wir es aus dem Swift- System geschmissen haben, udn auch alle alternativen Zahlungswegen ablehnten.. :roll:


Nach meiner Erinnerung war es so, dass Russland so lange zu verlässig die vertraglich vereinbarten Mengen geliefert hat, bis Deutschland nach der Swift-Sperre die Zahlung verweigerte. Erst dann wurden die Lieferungen eingestellt. Kein Geld, kein Gas. Das sollte für jeden nachvollziehbar sein.
Davor gab es von deutscher Seite den Wunsch, zusätzliche Mengen zu beziehen. Dafür wollte Russland (nicht zuletzt wegen des deutschen Agierens) den Weltmarktpreis. Da es zu keiner Einigung beim Preis kam, wurde auch keine Mehrmenge geliefert.
Dass technisch nicht von den Gaslieferungen aus Russland abhängig waren, sondern jederzeit auch Flüssiggas vom Weltmarkt kaufen konnten, hat die deutsche Regierung ja praktisch gezeigt.
Aber wirtschaftlich war das russische Gas ungleich attraktiver.
Dass man alleine schon aus Gründen der Versorgungssicherheit und Verhandlungsfreiheit das eine oder andere Flüssiggasterminal vorhalten und auch die Pipelineanschlüsse nach Süden und Westen aufrechten erhalten sollte, ist eh klar.
Aber ohne wirtschaftliche Energie keine wirtschaftliche Produktion.
Die Folgen sieht man ja jetzt. Und wenn die ganzen energieintensiven Firmen, die gerade abwandern, ihre Werke im Ausland erstmal gebaut haben, dann betreiben sie diese auch, solange es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, und kehren für diese Jahrzehnte sicher nicht nach Deutschland zurück.
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