Hans, ein Parteiensystem ist doch weder nötig noch sinnvoll,
wenn es um Fachkunde geht, wozu soll das gut sein?
Statt einer Partei anzugehören, arbeitest, wählst und entscheidest Du in Deinem Fachbereich (zusätzlich zu Grundwahlrecht natürlich), eine fachübergreifende Partei ist genau so sinnlos wie fachübergreifende Ministerposten.
Nur mal zum erklären, wie und warum sowas nicht in diesem System durchzusetzen ist:
mal angenommen, ich gründe eine Partei für Bauern, gibts ja, kein Problem. Die Leute, die WISSEN, wieso genau diese Partei sinnvoll und gut ist, sind: Bauern. Nun ist aber die Mehrheit aller Leute NICHT Bauer ,kann die Qualität meiner Entscheidungen NICHT beurteilen, fühlt sich auch weiter nicht betroffen, und wählt deswegen auch was anderes.
Und genauso ginge das selbe mit einer Medizinerpartei, einer Energiewirtschaftlerpartei, und jedem anderen Fachbereich, weil zwar jeder in SEINEM Bereich etwas gelernt hat, aber niemand in ALLEN Bereichen ALLES weiß. Solche AKtionen bleiben also IMMER Minderheit.
MEHRHEITEN bekommst Du nur, je KLEINER Du den gemeinsamenn Nenner zusammenbastelst, gerade eben so klein, daß jeder halbwegs so ungefähr, wenn auch nicht alles, aber doch das meiste mal eben befürworten kann, weil es ja auch nix besseres gibt. Und genau so werden dann auch die Entscheidungen getroffen, nicht so, das möglichst viel erreicht wird, sondern so, das möglichst viele Leute zustimmen.
KANN nicht klappen, in keiner Hinsicht.
