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Wasserkühlung vs. Luftkühlung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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89 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Also das mit dem Abgasthermostat ,

Beitragvon Fortschritt » Sa Jun 07, 2008 16:03

Ist in den 913 eingebaut,auch im dx 4.50 ,bald gaben die Deutz -Händler grünes Licht,man sollte die Scheibe unter der Schraube am Krümmer wegnehmen,dann würde das Lüfterrad sofort voll mitlaufen. In der Tat ,man konnte die Hitze aus diesem damals schon gekapselten ,geräusch-optimiertem Motorraum einfach nicht schnell genug loswerden,eine gute Idee ,das mit dem Vario-Lüfterrad,dadurch war der Schlepper ja auch leiser,leider gab es bei schwerer Arbeit zu oft thermische Grenzwerte,,ich denke jede Motorbauart hat ihre Vor und Nachteile,es ist müßig, das hier jeder seine heiligen Kühe hüten will...Mfg Hermann..................
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Beitragvon heavyfarmer » Sa Jun 07, 2008 19:03

So, ich habe mir heute einen Atlas Radlader gekauft. Zur Auswahl stand ein schön hergerichteter 52e, ein technisch überarbeiteter 52 d und ein alter popelig wirkender 62C.
Und, welchen habe ich genommen?

Den 62C :lol:
Hatte noch den schönen einfachen luftgekühlten Motor und nicht den Ölindustriemotor. So viel dazu. :wink:
„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“Renate Schmidt SPD ehemalige Familienministerin
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Beitragvon kikifendt » Sa Jun 07, 2008 19:32

Ölhand hat geschrieben:
kikifendt hat geschrieben:
Dass Wasser nur ein Zwischenmedium ist, das ist mir klar. Die Wärme kann durch Wasser aber kontinuierlicher und zuverlässiger abgeführt werden. Im Kühler ist es dann durch die feineren Rippen einer wesentlich größeren Oberfläche ausgesetzt, wodurch dann wiederum mehr Wärme durch die Luft aufgenommen und abgeführt werden kann. Das meine ich mit mehr "Reserve" beim Wassergekühlten. Dazu kommt, dass ein Wasserkühler wesentlich besser zugänglich und somit einfacher zu reinigen ist (z.B. mit dem Hochdruckreiniger)

Der luftgekühlte Motor hat ein Thermostat im Motorölkreislauf verbaut, das ist richtig. Motoröl kann aber nur einen geringen Teil der anfallenden Wärme durch den Ölkühler abtransportieren, weil es nicht in direktem Kontakt mit der Verbrennungszone steht, wo die meiste Wärme entsteht. [b]Der Motor ist also einerseits abhängig von der Temperatur der Außenluft (danach richtet sich, wie viel Wärme abtransportiert werden kann) und kann immer nur eine bestimmte Luftmenge durch den Motor blasen, was auch noch abhängig von der Motordrehzahl (--> Gebläsedrehzahl) ist. Wenn dann noch dazu der Motor verschmutzt ist, kommt die Kühlung sehr schnell an ihr Limit.[/[/b]quote]

Na ob ein Wasserkühler einfacher zu reinigen ist bleibt mal dahingestellt(empfindliche Lamellen, mehrere Kühler voreinander usw)
Weiterhin sind deine Infos zum Thermostat beim Luftgekühlten nicht richtig. Bie den meisten Deutzschleppermotoren handelt es sich um ein Abgasthermostat welches also die Abgase überwacht. Dieses schaltet einen Ölkreislauf zum Gebläse wo eine dynamische Kupplung sitzt. Bei manchen wird das Motoröl zusätzlich mit überwacht.
Der unterstrichene Absatz ist so auch zu 100% auf einen wassergekühlten Motor zu übertragen.


Der unterstrichene Absatz ist nur bedingt auf den wassergekühlten Motor zu übertragen, weil die genannten Faktoren immer im Zusammenhang mit der kleineren Kühlfläche des Luftgekühlten und der größeren Oberfläche des Wasserkühlers sehen muss. So kann, wie ich schon ausgeführt habe, beim Wassergekühlten eine größere Wärmemenge abgeführt werden.

Die Abgasthermostate kenne ich. Dennoch ist die maximale Luftmenge des Lüfters begrenzt, sodass es bei großen Belastungen eher zu Überhitzungen kommt, wenn noch andere Faktoren, wie Schmutz, hinzukommen.
kikifendt
 
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Beitragvon Ölhand » So Jun 08, 2008 13:34

kikifendt hat geschrieben:
Ölhand hat geschrieben:
kikifendt hat geschrieben:
Dass Wasser nur ein Zwischenmedium ist, das ist mir klar. Die Wärme kann durch Wasser aber kontinuierlicher und zuverlässiger abgeführt werden. Im Kühler ist es dann durch die feineren Rippen einer wesentlich größeren Oberfläche ausgesetzt, wodurch dann wiederum mehr Wärme durch die Luft aufgenommen und abgeführt werden kann. Das meine ich mit mehr "Reserve" beim Wassergekühlten. Dazu kommt, dass ein Wasserkühler wesentlich besser zugänglich und somit einfacher zu reinigen ist (z.B. mit dem Hochdruckreiniger)

Der luftgekühlte Motor hat ein Thermostat im Motorölkreislauf verbaut, das ist richtig. Motoröl kann aber nur einen geringen Teil der anfallenden Wärme durch den Ölkühler abtransportieren, weil es nicht in direktem Kontakt mit der Verbrennungszone steht, wo die meiste Wärme entsteht. [b]Der Motor ist also einerseits abhängig von der Temperatur der Außenluft (danach richtet sich, wie viel Wärme abtransportiert werden kann) und kann immer nur eine bestimmte Luftmenge durch den Motor blasen, was auch noch abhängig von der Motordrehzahl (--> Gebläsedrehzahl) ist. Wenn dann noch dazu der Motor verschmutzt ist, kommt die Kühlung sehr schnell an ihr Limit.[/[/b]quote]

Na ob ein Wasserkühler einfacher zu reinigen ist bleibt mal dahingestellt(empfindliche Lamellen, mehrere Kühler voreinander usw)
Weiterhin sind deine Infos zum Thermostat beim Luftgekühlten nicht richtig. Bie den meisten Deutzschleppermotoren handelt es sich um ein Abgasthermostat welches also die Abgase überwacht. Dieses schaltet einen Ölkreislauf zum Gebläse wo eine dynamische Kupplung sitzt. Bei manchen wird das Motoröl zusätzlich mit überwacht.
Der unterstrichene Absatz ist so auch zu 100% auf einen wassergekühlten Motor zu übertragen.


Der unterstrichene Absatz ist nur bedingt auf den wassergekühlten Motor zu übertragen, weil die genannten Faktoren immer im Zusammenhang mit der kleineren Kühlfläche des Luftgekühlten und der größeren Oberfläche des Wasserkühlers sehen muss. So kann, wie ich schon ausgeführt habe, beim Wassergekühlten eine größere Wärmemenge abgeführt werden.

Die Abgasthermostate kenne ich. Dennoch ist die maximale Luftmenge des Lüfters begrenzt, sodass es bei großen Belastungen eher zu Überhitzungen kommt, wenn noch andere Faktoren, wie Schmutz, hinzukommen.


Hallo,
nur warum wird dann beim Wassergekühlten Motor wesentlich mehr Luft gebraucht als beim Luftgekühlten? Nach deinen Ausführungen müsste weniger Luft gebraucht werden. Und auch beim Wassergekühlten ist die Luftmenge durch den Lüfter begrenzt. Auch Verschmutzungen nimmt ein Kühler sehr übel, wobei die äusseren ja noch relativ gut zu beseitigen sind, aber was ist mit den Ablagerungen innerhalb des Kühlsystems? Und auch die Aussentemperaturen sind beim Wasserpanscher nicht ohne Bedeutung.
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Beitragvon MF-133 » So Jun 08, 2008 14:23

Meine Erfahrung: Heuwetter Fendt 200 S mit Deutzmotor, ca 40 PS, 8 h fahren: Temperatur im roten Bereich, MF-133, 38 PS, gleiche Arbeit, gleichlang, wassergekühlter Motor: Zeiger geht in die Mitte des grünen Bereichs und bleibt dort eisern stehen.
Für mich steht fest: Ein Luftkühler verkraftet Jobs wie Heuwenden bei niedriger Fahrgeschwindigkeit und hoher Motordrehzahl schlechter als ein Wasserkühler.
Allerdings ging es zumindest bei unserem Fendt nicht auf die Haltbarkeit.
In der Hinsicht besteht der gute Ruf der Deutzmotoren auf jeden Fall zurecht.
Ich kann mich erinnern, dass luftgekühlte Turbomotoren, die gelegentlich in Lkw eingebaut waren (anfang 80er) wahnsinnig laut waren.
Angeblich gab es im Fernverkehr mit selbigen immer wieder auch gerissene Blöcke, weil sie bergab zu schnell ausgekühlt sind.
Wasserkühlung ist anscheinend einfacheer konstant auf gleichem Niveau zu halten.
MFG
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Beitragvon kikifendt » So Jun 08, 2008 14:30

Ölhand hat geschrieben:
kikifendt hat geschrieben:
Ölhand hat geschrieben:
kikifendt hat geschrieben:
Dass Wasser nur ein Zwischenmedium ist, das ist mir klar. Die Wärme kann durch Wasser aber kontinuierlicher und zuverlässiger abgeführt werden. Im Kühler ist es dann durch die feineren Rippen einer wesentlich größeren Oberfläche ausgesetzt, wodurch dann wiederum mehr Wärme durch die Luft aufgenommen und abgeführt werden kann. Das meine ich mit mehr "Reserve" beim Wassergekühlten. Dazu kommt, dass ein Wasserkühler wesentlich besser zugänglich und somit einfacher zu reinigen ist (z.B. mit dem Hochdruckreiniger)

Der luftgekühlte Motor hat ein Thermostat im Motorölkreislauf verbaut, das ist richtig. Motoröl kann aber nur einen geringen Teil der anfallenden Wärme durch den Ölkühler abtransportieren, weil es nicht in direktem Kontakt mit der Verbrennungszone steht, wo die meiste Wärme entsteht. [b]Der Motor ist also einerseits abhängig von der Temperatur der Außenluft (danach richtet sich, wie viel Wärme abtransportiert werden kann) und kann immer nur eine bestimmte Luftmenge durch den Motor blasen, was auch noch abhängig von der Motordrehzahl (--> Gebläsedrehzahl) ist. Wenn dann noch dazu der Motor verschmutzt ist, kommt die Kühlung sehr schnell an ihr Limit.[/[/b]quote]

Na ob ein Wasserkühler einfacher zu reinigen ist bleibt mal dahingestellt(empfindliche Lamellen, mehrere Kühler voreinander usw)
Weiterhin sind deine Infos zum Thermostat beim Luftgekühlten nicht richtig. Bie den meisten Deutzschleppermotoren handelt es sich um ein Abgasthermostat welches also die Abgase überwacht. Dieses schaltet einen Ölkreislauf zum Gebläse wo eine dynamische Kupplung sitzt. Bei manchen wird das Motoröl zusätzlich mit überwacht.
Der unterstrichene Absatz ist so auch zu 100% auf einen wassergekühlten Motor zu übertragen.


Der unterstrichene Absatz ist nur bedingt auf den wassergekühlten Motor zu übertragen, weil die genannten Faktoren immer im Zusammenhang mit der kleineren Kühlfläche des Luftgekühlten und der größeren Oberfläche des Wasserkühlers sehen muss. So kann, wie ich schon ausgeführt habe, beim Wassergekühlten eine größere Wärmemenge abgeführt werden.

Die Abgasthermostate kenne ich. Dennoch ist die maximale Luftmenge des Lüfters begrenzt, sodass es bei großen Belastungen eher zu Überhitzungen kommt, wenn noch andere Faktoren, wie Schmutz, hinzukommen.


Hallo,
nur warum wird dann beim Wassergekühlten Motor wesentlich mehr Luft gebraucht als beim Luftgekühlten? Nach deinen Ausführungen müsste weniger Luft gebraucht werden. Und auch beim Wassergekühlten ist die Luftmenge durch den Lüfter begrenzt. Auch Verschmutzungen nimmt ein Kühler sehr übel, wobei die äusseren ja noch relativ gut zu beseitigen sind, aber was ist mit den Ablagerungen innerhalb des Kühlsystems? Und auch die Aussentemperaturen sind beim Wasserpanscher nicht ohne Bedeutung.


Durch den höheren Luftdurchsatz hat der Wassergekühlte eben mehr Reserven. Wie gesagt, auch bei hoher Auslastung ist das Thermostat noch nicht dauerhaft geöffnet, wenn der Kühler sauber ist. Aüßere Verschmutzungen sind sehr gut zu beseitigen. Entweder mit Luft oder mit dem Hochdruckreiniger. Hinterher ist der Kühler mit wenig Aufwand wieder 100 %ig sauber. Innere Verschmutzungen spielen doch kaum eine Rolle. Wenn man aufgrund einer Undichtigkeit nicht ständig Wasser nachschütten muss und immer auf genügend Glysantin (Korrosionsschutz) achtet, hat man so gut wie keine Ablagerungen. Und während bei einem Wasserkühler trotz lokaler Verschmutzung das Wasser immernoch hinreichend gekühlt werden kann (gleichmäßige Wärmeverteilung im Motor), nimmt ein Luftgekühlter Verschmutzungen viel übeler, da es lokale Hitzestaus gibt (Materialspannungen).
kikifendt
 
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Beitragvon kikifendt » So Jun 08, 2008 14:32

MF-133 hat geschrieben:Meine Erfahrung: Heuwetter Fendt 200 S mit Deutzmotor, ca 40 PS, 8 h fahren: Temperatur im roten Bereich, MF-133, 38 PS, gleiche Arbeit, gleichlang, wassergekühlter Motor: Zeiger geht in die Mitte des grünen Bereichs und bleibt dort eisern stehen.
Für mich steht fest: Ein Luftkühler verkraftet Jobs wie Heuwenden bei niedriger Fahrgeschwindigkeit und hoher Motordrehzahl schlechter als ein Wasserkühler.
Allerdings ging es zumindest bei unserem Fendt nicht auf die Haltbarkeit.
In der Hinsicht besteht der gute Ruf der Deutzmotoren auf jeden Fall zurecht.
Ich kann mich erinnern, dass luftgekühlte Turbomotoren, die gelegentlich in Lkw eingebaut waren (anfang 80er) wahnsinnig laut waren.
Angeblich gab es im Fernverkehr mit selbigen immer wieder auch gerissene Blöcke, weil sie bergab zu schnell ausgekühlt sind.
Wasserkühlung ist anscheinend einfacheer konstant auf gleichem Niveau zu halten.
MFG


Deine Schilderungen und Erfahrungen bestätigen das, was ich gerade geschrieben habe.
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Beitragvon Ölhand » Mo Jun 09, 2008 12:10

MF-133 hat geschrieben:Meine Erfahrung: Heuwetter Fendt 200 S mit Deutzmotor, ca 40 PS, 8 h fahren: Temperatur im roten Bereich, MF-133, 38 PS, gleiche Arbeit, gleichlang, wassergekühlter Motor: Zeiger geht in die Mitte des grünen Bereichs und bleibt dort eisern stehen.
Für mich steht fest: Ein Luftkühler verkraftet Jobs wie Heuwenden bei niedriger Fahrgeschwindigkeit und hoher Motordrehzahl schlechter als ein Wasserkühler.
Allerdings ging es zumindest bei unserem Fendt nicht auf die Haltbarkeit.
In der Hinsicht besteht der gute Ruf der Deutzmotoren auf jeden Fall zurecht.
Ich kann mich erinnern, dass luftgekühlte Turbomotoren, die gelegentlich in Lkw eingebaut waren (anfang 80er) wahnsinnig laut waren.
Angeblich gab es im Fernverkehr mit selbigen immer wieder auch gerissene Blöcke, weil sie bergab zu schnell ausgekühlt sind.
Wasserkühlung ist anscheinend einfacheer konstant auf gleichem Niveau zu halten.
MFG


Hallo,
da kann man sehen wie die Erfahrungen auseinandergehen.
Heuwetter, Deutz Intrac 2007, Intrac 2004 und D72 07 keine Temperaturprobleme auch bei starkem Staub. Nachbar mit Fendt 105, 108 und 308 muss dann immer seine Kühler säubern. Das Kühlernetzt ist wesentlich feinmaschiger als die Deutz Kühlrippen und somit anfälliger für Staub. Auch kann ich nicht nachvollziehen was die Fahrgeschwindigkeit damit zu tun haben soll.
Gruß, Achim
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Mal was legendäres,

Beitragvon Fortschritt » Mo Jun 09, 2008 13:48

Unter www.die-magirus-bullen.de ,kann man von einer Schilderung einer Reise von München bis Kabul lesen,wie zuverlässig der Magirus Konvoi über schlechteste Wegstrecke und extremen Minusgraden in Kabul angekommen sind,also ich selber weiss auch von einem Verwandten,der jahrzehntelang mit einem Magirus und Tieflader Bagger durch die Republik gekutscht hat,wie er an den Kassler Bergen an vergleichbaren Lkw,s vorbeigezogen ist mit seiner bulligen Deutz V-maschine,,,Luftheuler,nein es waren sehr robuste Fahrzeuge,und luuuuffftgekühlt.........Mfg Hermann
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Beitragvon berndpeter » Mo Jun 09, 2008 14:36

Freunde der Motorkühlung!
Warum hat Porsche beim Neunelfer auf Wasserkühlung umgestellt? Die Leistung soll ständig steigen! Genauso ist es bei den Traktoren. Wasser ist einfach das bessere Wärmeableitmedium und es besteht nicht das permanente Verschmutzungsproblem.
Gruß aus dem Odenwald
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Beitragvon Ölhand » Mo Jun 09, 2008 14:46

berndpeter hat geschrieben:Freunde der Motorkühlung!
Wasser ist einfach das bessere Wärmeableitmedium und es besteht nicht das permanente Verschmutzungsproblem.
Gruß aus dem Odenwald


Hallo,
und woran gibt das Wasser die Wärme ab? Das Wasser ist nur ein Zwischenmedium! Ein Wassergekühlter Motor ist kostengünstiger zu bauen.
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Beitragvon Justice » Mo Jun 09, 2008 15:27

Auto und Motorradmotoren werden Wassergekühlt, da die Gesetzlichen Vorschriften für Lärmemision verschärft wurden. Die geforderten Lautstärken sind mit Luftgekühlten Motoren nur unter sehr hohen Aufwand einzuhalten.
Porsche gilt übrigens als Motorendinosaurier. Die sind im Bereich Motorenbau nicht gerade für Inovationen bekannt.
Wen man wegen gesteigerter Leistung mehr Kühlung benötigt werden in Hochleistungsmotoren oder bei ernsthaften Tuning Ölkühler verwendet. (Auto u. Motorrad) Auch bei Wasser! Den nichts ist näher an der Wärmequelle als das Öl, das im Zylinderkopf die Nocken schmiert und kühlt. Auch kein Wasser. Das haben die Hersteller schon vor Jahrzenten so gemacht.
Das wird übrigens auch bei Schleppen gemacht, die die großen Hackschnitzlehäcksler antreiben. Die laufen regelmäßig in den roten Bereich trotz "Reserven" bei Wasserkühlung.
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Beitragvon kikifendt » Di Jun 10, 2008 8:46

Justice hat geschrieben: Den nichts ist näher an der Wärmequelle als das Öl, das im Zylinderkopf die Nocken schmiert und kühlt.


Das ist doch totaler Quatsch. Du willst mir doch wohl nicht ernsthaft weiß machen, dass das bisschen Öl, was die Kipphebel und Ventile schmiert, den größten Beitrag zur Kühlung liefert?!

Sicherlich kommt eins zum anderen, aber dieses Öl trägt meiner Meinung nach das Wenigste zur Kühlung bei. Viel mehr Wirkung hat die Kolbenbodenkühlung. Wobei die meiste Wärme des Kolbens über die Kolbenringe an die Zylinderwandung und somit den Motorblock abgegeben wird. Somit ist das Kühlwasser bzw. die Kühlluft der bedeutsamste Wärmetransporter.
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Beitragvon Justice » Di Jun 10, 2008 8:56

Und warum haben so viele Hochleistungsmotoren einen Ölkühler der vor dem Zylinderkopf ist? Du weißt schon das der Zylinderkopf das Teil ist, das die höchste Hitzebelastung hat?
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Beitragvon kikifendt » Di Jun 10, 2008 10:31

Justice hat geschrieben:Und warum haben so viele Hochleistungsmotoren einen Ölkühler der vor dem Zylinderkopf ist? Du weißt schon das der Zylinderkopf das Teil ist, das die höchste Hitzebelastung hat?


Natürlich hat der Zylinderkopf die größte thermische Belastung! Da erzählst du mir nix Neues. Das heißt doch aber nicht, dass diese paar Milliliter Öl, die den Ventiltrieb durchströmen, die größte Kühlleistung erbringen. Dazu ist eine so geringe Menge Öl gar nicht imstande. Ölkühler sitzen bei luftgekühlten Motoren natürlich vor dem Zylinderkopf, damit sie vom Luftstrom des Gebläses durchströmt werden. Beim Wassergekühlten ist der Ölkühler meistens in den Wasserkühler intergriert, sitzt aber auf jeden Fall vorm Lüfterflügel, und nicht am Zylinderkopf.
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