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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 14:48

Wehrpflicht in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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183 Beiträge • Seite 12 von 13 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 22:52

Qtreiber hat geschrieben:
Spänemacher58 hat geschrieben:Mit anderen Worten: die deutsche Infrastruktur ist sowohl für Bundeswehr mit Verbündeten als auch für Angreifer ein Hindernis

Die alte rheinische Lebensweisheit gilt also auch hier: "Et es nix esu schläch, dat et net füe irjendjätt jood es." :D


Jenau esu es et Qtreiber!
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon T5060 » Di Nov 25, 2025 22:58

langholzbauer hat geschrieben:Gab es da nicht früher mal Panzerdurchfahrten an allen wichtigen Truppenbewegungsachsen?
Wenn ein Feind einmarschiert, dann fährt er die Panzer sicher nicht mit Tiefladern über freigegebene Brücken!
Vom 3. Reich und der DDR wurde mir von sowas erzählt.
Als die Amis damals hier einmarschierten und in der jetzt meinigen Stube ihre Karte ausbreiteten, war nach glaubwürdigen Überlieferungen schon die Strecke zwischen Erfurt und Meiningen und weiter Richtung Fulda... so eingezeichnet, wie sie durch unseren Ort bis '89 noch von russischen Panzern zur Umlegung genutzt wurde.
Die schlimmste Aktion waren mal über 90 Panzer in 3 Tagen.
Danach war 1 Panzer unterhalb vom Ort versenkt und die beiden 90° Kurven am Ortseingang hatten eine Mannshöhe Unterschied zwischen Innen- und Außenspur. :oops:


Von jeher waren die Wehrbereichsverwaltungen bei jeder Verkehrsplanung und anderen raumgreifenden Planungen u.a. auch Strommasten, Kalihalden und WKA mit eingebunden.
Da ging es um Brückentraglasten, Straßenquerschnitte, früher auch um Sprengschächte, Funkfeuer und um Richtfunkstrecken. Im Lebensmittelbereich gibt es den "Force Majeure",
wenn ein Werk ausfällt, das dem BfE gemeldet werden muss. Aktuell bereits haben Militärzüge in bestimmten Streckenkorridoren allerersten Vorrang, vor allen anderen Zügen.
Haltepunkte sind exakt definiert, aber geheim. Die Strecken werden vorher gesichert und die Militärzüge werden auch begleitet. Deshalb bleibt es auch zukünftig bei der Bahn
bei einer gewissen Unpünktlichkeit. Langholzi hat Recht, bei uns in der Ecke haben verschiedene Straßen entgegen ihrem zivilen Verkehrsaufkommen sehr große Straßenquerschnitte.
Bei Planverfahren muss die BW nur den Anspruch erheben, eine Begründung dazu ist nicht erforderlich. Die Mehrkosten des Vorhabenträgers trägt dann der Bund. Alles geregelt.
Die Bundes - und Landespolizei ist bereits im Bereich von Militär - und strategisch wichtigen Einrichtungen scharf geschaltet, siehe Erding , nur die Koordination hakt noch.

@Spani: Ich bin im FuldaGap groß geworden. Hier ist die Bevölkerung noch vollständig kriegstüchtig, verlernt man nicht.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 23:51

Wir sind im Juni 1978 von Sontra mit dem ganzen Bataillon nach Wildflecken in der Rhön ins Manöver gefahren. War ja auch nicht so weit. Die Radfahrzeuge über Hersfeld, Hünfeld und Fulda innerhalb 5 Stunden. Die Kettenpanzer 2 Tage!! mit der Bahn für die paar Kilometer.
Juni 1979 von Sontra nach Grafenwöhr, alles per Bahn auch Unimogs, jeeps und LKW, einen riesen Zug mit 2 Lokomotiven, 800 Personen. Wir durften nur nachts fahren, tagsüber hatten damals Personenzüge Vorrang und wir standen einen ganzen Tag bei Affenhitze im Bahnhof Gemünden am Main im glühendheißen Zug in der Sonne. Natürlich wurden sofort Bierholer losgeschickt um Bier und Leberkaas zu holen. In der Nacht ging es weiter Richtung Oberpfalz
Ich Ernstfall wäre es wohl anders gelaufen, denn ein riesiger Militärzug bei Tag geparkt auf dem Präsentierteller wäre für den Feind ein gutes Ziel gewesen
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 23:58

@t5060
ja, die Bevölkerung nahe der Grenze in Ost- und Nordhessen hatte und hat ein viel besseres Verhältnis zur Bundeswehr und zur US Armee als die Studentenstädte Freiburg, Bonn, Tübingen und Münster wo linke Studenten wohnten.
Wenn wir mit den Panzern Spähtrupp im gebührenden Abstand zur Grenze fuhren, haben uns die Bauern zugewunken und oft durften wir zu einem Vesper einkehren
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Nov 26, 2025 10:55

langholzbauer hat geschrieben:Die schlimmste Aktion waren mal über 90 Panzer in 3 Tagen.

90 Panzer....die gurkten hier früher ständig rum...Deutsche, Briten und Niederländer...alle mit Panzern, LKWs und Geländewagen unterwegs.
Und auf den Rad- und Fußwegen waren ständig Briten mit schweren Rucksäcken auf dem Buckel im Laufschritt unterwegs. Das war Alltag.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 11:01

Kettenpanzer auf der Landstraße durchs Dorf ?
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Nov 26, 2025 12:01

Wo denn sonst?
...ich kann mich daran erinnern, daß an einigen Abbiegungen die Bordsteine manchmal etwas gelitten hatten bis zu "lagen daneben".
Und hatten die Panzer nicht auch des öfteren Gummipolster auf ihren Ketten? Oder kam das erst später?

Ich kann mich auch erinnern, daß mal Panzer über den Waldweg angefahren kamen. Vaddern hat schnell das Hoftor zugemacht, so daß die sich dann beim Nachbarn einquartierten, so richtig mit Tarnnetz und so. War spannend.

Und manchmal mußte ich den Bundis auch helfen, so einen Meßpunkt im Wald zu finden. Ich wußte ja, wo der Punkt ist und ich hab' die immer erst suchen lassen und mich dann etwas später als Ortskundiger zur Hilfe angeboten...gab dann manchmal ein Raider oder eine Dose Cola als Belohnung von den Bundis.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mi Nov 26, 2025 12:14

Spänemacher58 hat geschrieben:Wenn wir mit den Panzern Spähtrupp im gebührenden Abstand zur Grenze fuhren, haben uns die Bauern zugewunken und oft durften wir zu einem Vesper einkehren


Ja wir haben ja auch von den Manöverschäden gelebt...das war bis 1994 eine stetige Einnahme

ZUR INFO: Da es jetzt wieder mehr zu Manöverschäden kommt, müssen diese bei der Gemeinde gemeldet werden. Die Gemeinde muss sich dann, so glaube ich, an die BIMA wenden zum weiteren Verfahrensgang.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 13:27

Südheidjer hat geschrieben:Und hatten die Panzer nicht auch des öfteren Gummipolster auf ihren Ketten? Oder kam das erst später?
.

Nix Gummiplatten.
Das waren überwiegend T80 auf Ganzstahl.

Lassen wir 's gut sein dazu!...
Der heutigen Jugend erkläre ich gern, warum das heute noch " Panzerstraße" heißt, obwohl die in ihrem Leben noch nie einen Panzer life gesehen haben.
Ich hoffe, sie brauchen die Begründung nie erleben!

Auf so ein Szenario kann ich gern verzichten.
Damals war " kalter Krieg" und jeder wusste, dass das nur Säbelrasseln war, weil die Regierenden auf beiden Seiten noch selbst wussten, was Krieg wirklich bedeutet.
Nicht selten wünsche ich mir, dass bei militär- und rüstungspolitischen Entscheidungen wirklich fronterfahrenen Menschen mehr Gehör geschenkt wird.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Mi Nov 26, 2025 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mi Nov 26, 2025 14:06

langholzbauer hat geschrieben:Damals war " kalter Krieg" und jeder wusste, dass das nur Säbelrasseln war, weil die Regierenden auf beiden Seiten noch selbst wussten, was Krieg wirklich bedeutet.
Nicht selten wünsche ich mir, dass bei militär- und rüstungspolitischen Entscheidungen wirklich fronterfahrenen Menschen mehr Gehör geschenkt wird.


Vom Säbelrasseln waren wir auf der anderen Seite nicht überzeugt. Wir wussten manchmal wirklich nicht, ob es ernst oder Manöver ist. Die Amerikaner waren da immer kurz angebunden,
die haben die Tore aufgemacht und alles rausgelassen was fahren und fliegen konnte.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 14:20

Ob Ursprung oder Gegenreaktion zu meinen hier erwähnten Truppenbewegungen, wird sich nach 40 Jahren kaum noch richtig aufklären lassen!
Ich bin jedenfalls heilfroh, das es nur Truppenverlegungen und keine Kriegseinsätze waren.

PS:
Und der eine kleine russische Soldat, den sie mal als Streckenposten für 4 Tage hier im Ort vergessen hatten, kennt sicher noch heute den Ortsnahmen, weil der ganze Ort ihn aus reiner Menschlichkeit gut versorgt hat. :lol:
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Mi Nov 26, 2025 15:13

langholzbauer hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Und hatten die Panzer nicht auch des öfteren Gummipolster auf ihren Ketten? Oder kam das erst später?
.

Nix Gummiplatten.
Das waren überwiegend T80 auf Ganzstahl.

Lassen wir 's gut sein dazu!...
Der heutigen Jugend erkläre ich gern, warum das heute noch " Panzerstraße" heißt, obwohl die in ihrem Leben noch nie einen Panzer life gesehen haben.
Ich hoffe, sie brauchen die Begründung nie erleben!

Auf so ein Szenario kann ich gern verzichten.
Damals war " kalter Krieg" und jeder wusste, dass das nur Säbelrasseln war, weil die Regierenden auf beiden Seiten noch selbst wussten, was Krieg wirklich bedeutet.
Nicht selten wünsche ich mir, dass bei militär- und rüstungspolitischen Entscheidungen wirklich fronterfahrenen Menschen mehr Gehör geschenkt wird.


Bei der Nato wurde mit Gummipolster gefahre um die damals noch guten Straßen der BRD zu schonen. Nur bei Schnee kamen die stählernen X-Greifer, die an der Front am Leopard angebracht waren auf die Kette und die Radpanzer zogen Schneeketten auf. Den Russen in der DDR war es wohl egal die maroden DDR Straßen noch mehr zu zerstören. Heute haben die neuen Bundesländer dank Geld aus dem Westen wesentlich bessere Straßen als wir im armen Westerwald wo Wolfsprojekte der rot-grünen Regierung wichtiger sind als Straßeninstandhaltung

Nur "Säbelrasseln" ich wünschte es wäre wahr gewesen! Bis zur DDR Grenze von meiner Kaserne waren es 15km, Luftlinie 5-8km. Wenn nachts Nato-Alarm war wir Waffenempfang hatten und ausrückten, ging uns Soldaten der Arsch auf Grundeis! Fuhren wir ohne scharfe Munition raus, war es halb so wild, ging es zum Mun.Depot zum Empfang der Granaten, hatten wir noch mehr Adrenalin.In Grenznähe ging es bis zu einer bestimmten Kreuzung. Wurde nach links abgebogen, war es nur eine Übung in der wir Stellung bezogen und einen Tag dort blieben, wären wir nach rechts abgebogen, dann wäre es Ernstfall gewesen! Ich war damals 19-21 Jahre alt und es war ein pschycho-Stress den viele der heutigen jungen Leute kaum noch aushalten würden! Eigentlich hätte ich Schmerzensgeld von der Bundesregierung verlangen müssen.
Aber egal, war die Übung vorbei, ging es wieder in die Disco, es wurde getanzt, gesoffen und gebumst, dann ging es dem Bundeswehrsoldat wieder gut.
Die Black Horses Cavalry aus Bad Hersfeld, unser südlicher Nachbar der auch zum Point Alpha fuhr bestand aus kampferfahrenen Vietnam Soldaten, sehr professionell aber sehr viele von denen standen ständig unter Drogen, das kam nicht von nichts!

Ja Langholzbauer, es müsste mehr fronterfahrene Politiker wie Helmut Schmidt oder Franz-Josef Strauß bei militär- und rüstungspolitischen Entscheidungen eingebunden werden, aber die vernünftigen Politiker sind alle tot! Heute haben wir Kriegstreiber von der CDU über FDP bis zu den Grünen. Leider!
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Nov 26, 2025 18:06

langholzbauer hat geschrieben:Ob Ursprung oder Gegenreaktion zu meinen hier erwähnten Truppenbewegungen, wird sich nach 40 Jahren kaum noch richtig aufklären lassen!
Ich bin jedenfalls heilfroh, das es nur Truppenverlegungen und keine Kriegseinsätze waren.

PS:
Und der eine kleine russische Soldat, den sie mal als Streckenposten für 4 Tage hier im Ort vergessen hatten, kennt sicher noch heute den Ortsnahmen, weil der ganze Ort ihn aus reiner Menschlichkeit gut versorgt hat. :lol:


Das ist mehr als nur einmal passiert. Es war sowjetische doktrie, das der Soldat befehle zu befolgen hat, und nicht zu denken. Das heißt eben auch, wenn sie Dich irgendwo abgesetzt haben, mit dem befehl dort zu bleiben, dann hieß das eben, das Du an der stelle zu bleiben hast, bis ein anderen Befehl gegeben wird. Die Alternative war schwere Bestrafung. Anders als in den westlichen Armeen, udn auch in der NVA, wo dem einzelnen Soldaten eine wensendlich größere Entscheidungsfreiheit in Bezug auf seine Aufgabe gegeben wird.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Mi Nov 26, 2025 18:59

Südheidjer hat geschrieben:
Und manchmal mußte ich den Bundis auch helfen, so einen Meßpunkt im Wald zu finden. Ich wußte ja, wo der Punkt ist und ich hab' die immer erst suchen lassen und mich dann etwas später als Ortskundiger zur Hilfe angeboten...gab dann manchmal ein Raider oder eine Dose Cola als Belohnung von den Bundis.
Dann war der Südheidjer ja das, was man in Afghanistan "Ortskräfte" nennt. Allerdings ist bei denen die "Belohnung" höher. :mrgreen:
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Mi Nov 26, 2025 19:02

Richtig Tyr!
Die Wehrmacht, später die Bundeswehr und alle Nato Armeen handelten Nach der "Auftragstaktik" . Das Ziel wird vorgegeben und wie das Ziel erreicht wird, entscheidet der Befehlsempfänger selbst. Hauptsache: ziel wird erreicht!
Frage an Tyr: War das bei der NVA auch so? oder hielten die sich an sowjetische Vorgaben?
Die Russen hatten "Befehlstaktik" , alles war bis ins kleinste Detail vorgegeben und der kleine Soldat oder Unteroffizier direkt an der Front hatte keinen Spielraum mehr auf veränderte Situationen zu reagagieren, war den Russen auch egal, damals wie heute gehen sie verschwenderisch mit ihren humanen und materiellen Resourcen um!
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