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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 14:48

Wehrpflicht in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon 210ponys » Mi Nov 19, 2025 21:37

die Drohnenpiloten können doch weit weg vom Schuss agieren, warum leben die so Kurz?
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Mi Nov 19, 2025 23:33

Passt zwar auch in "Was ist los in der EU", aber da es ja hier um Krieg und Ernstfall geht, platziere ich es mal hier:
Die EU will quasi einen "Schengenraum" für Truppenbewegungen innerhalb ihres Territoriums schaffen.
Bisher kann es auch schon mal 6 Wochen dauern, bis man die "Durchreisegenehmingung" für ein anderes Land bekommt. Das soll auf maximal 3 Tage verkürzt werden. Und das Tolle: schon 2027 soll das Ganze "stehen".
Ich würd' sagen, dass der Putin sich langsam mal beeilen muss mit dem Angriff auf die EU.

https://www.merkur.de/politik/sorge-vor ... 45635.html
https://taz.de/Vorbereitung-auf-den-Ernstfall/!6131252/
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Nov 20, 2025 7:58

210ponys hat geschrieben:die Drohnenpiloten können doch weit weg vom Schuss agieren, warum leben die so Kurz?


Die heute verwendeten Minidrohnen können eben nich von weit weg gesteuert werden, das ist was anderes als die amerikanischen Predators, die von überall auf der welt gesteuert werden können.... und das auch nur in Kriegen gegen Staaten, die nicht die Möglichkeit des Störens von Verbindungen haben. Gegen technisch höher entwickelte Staaten geht das auch nicht. Außerdem sind sie langsam, können nicht besonders hoch fliegen, sind sehr groß und sidn dadurch sehr gefährdet.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Nov 20, 2025 8:01

Qtreiber hat geschrieben:Passt zwar auch in "Was ist los in der EU", aber da es ja hier um Krieg und Ernstfall geht, platziere ich es mal hier:
Die EU will quasi einen "Schengenraum" für Truppenbewegungen innerhalb ihres Territoriums schaffen.
Bisher kann es auch schon mal 6 Wochen dauern, bis man die "Durchreisegenehmingung" für ein anderes Land bekommt. Das soll auf maximal 3 Tage verkürzt werden. Und das Tolle: schon 2027 soll das Ganze "stehen".
Ich würd' sagen, dass der Putin sich langsam mal beeilen muss mit dem Angriff auf die EU.

https://www.merkur.de/politik/sorge-vor ... 45635.html
https://taz.de/Vorbereitung-auf-den-Ernstfall/!6131252/



Die letzte Manöververlegung der franzöischen Panzertruppen anch Rumänien scheiterte u.a. daran, das es in Deutschland nur sehr wenige Brücken gibt, die die lasten der französischen Panzer tragen können, da hilft auch so ein Abkommen nichts.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon 210ponys » Do Nov 20, 2025 9:18

tyr hat geschrieben:
Die heute verwendeten Minidrohnen können eben nich von weit weg gesteuert werden, das ist was anderes als die amerikanischen Predators, die von überall auf der welt gesteuert werden können.... und das auch nur in Kriegen gegen Staaten, die nicht die Möglichkeit des Störens von Verbindungen haben. Gegen technisch höher entwickelte Staaten geht das auch nicht. Außerdem sind sie langsam, können nicht besonders hoch fliegen, sind sehr groß und sidn dadurch sehr gefährdet.

Dankeschön für die Erklärung :prost:
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Manfred » Do Nov 20, 2025 9:46

Natürlich kann man die auch von weit weg steuern.
Man braucht halt die nötigen Relailsstationen dazwischen.
Die Russen werfen seit einiger Zeit z.B. FPV-Drohnen von Geran-Drohnen aus ab, tief in der Ukraine, bis rüber zu polnischen Grenze. Dabei dienen dann eine oder mehrere Geran-Drohnen auch der Signalübertragung den den FPV-Drohnen, die aus irgendeinem Befehlsstand in weiter Ferne gesteuert werden.
An der Front werden teils Funkterminals aufgestellt und die Drohnen über diese aus der Ferne gesteuert.
Aber all diese Technik ist wiederum anfällig für elektronische Störmaßnahmen des Gegners.
Und Infanterie an der Front muss mit dem Personal im fernen Steuerstand kommunizieren.
Die Leute im Steuerstand haben dann wiederum keine Detailkenntnis über die Situation vor Ort.

Es hat also oft praktische Gründe, weshalb Drohnenpiloten direkt an der Front agieren.
Ist ja auch kein Hexenwerk, so eine Drohne zu steuern, so dass das fast jeder lernen kann.
Aber seine besten Drohnenpiloten wird man natürlich bestmöglich schützen, also nicht direkt an die Front stellen, und dort einsetzen, wo sie die größte Wirkung erzeugen können.

Wenn Drohnenpiloten oder -Operatoren vom Gegner erwischt werden, geht es ihnen meist wie Scharfschützen schon in den Kriegen davor. Sie werden getötet, weil sie von den Infanteristen in besonderem Maße gehasst werden und wie man in zahlreichen Videos sieht oft auch schonungslos agieren.
Da schenken sich beide Seiten nichts.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Nov 25, 2025 13:20

Damit die kleinen Racker sich schon frühzeitig daran gewöhnen, daß es wieder eine Wehrpflicht gibt:

Sehnde-News: "Einmalige „Panzer-Hüpfburg“ aus Sehnde"

https://www.sehnde-news.de/stadt_sehnde/einmalige-panzer-huepfburg-aus-sehnde/

Bild
Bildquelle: Verlinkter Artikel von Sehnde-News.

Wer Interesse an den technischen Daten hat: https://kinderevents-sehnde.de/huepfburg-panzer/
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 18:25

tyr hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Passt zwar auch in "Was ist los in der EU", aber da es ja hier um Krieg und Ernstfall geht, platziere ich es mal hier:
Die EU will quasi einen "Schengenraum" für Truppenbewegungen innerhalb ihres Territoriums schaffen.
Bisher kann es auch schon mal 6 Wochen dauern, bis man die "Durchreisegenehmingung" für ein anderes Land bekommt. Das soll auf maximal 3 Tage verkürzt werden. Und das Tolle: schon 2027 soll das Ganze "stehen".
Ich würd' sagen, dass der Putin sich langsam mal beeilen muss mit dem Angriff auf die EU.

https://www.merkur.de/politik/sorge-vor ... 45635.html
https://taz.de/Vorbereitung-auf-den-Ernstfall/!6131252/



Die letzte Manöververlegung der franzöischen Panzertruppen anch Rumänien scheiterte u.a. daran, das es in Deutschland nur sehr wenige Brücken gibt, die die lasten der französischen Panzer tragen können, da hilft auch so ein Abkommen nichts.


Früher zu meiner Zeit haben wir Panzeraufklärer zusammen mit den Wallmeistern der Bundeswehr die Brücken und Straßen in Grenznähe zur Sprengung vorbereitet, damitt der Russe aufgehalten wird.
Heute braucht man das nicht mehr, da unsere Brücken und Straßen im Falle eine russichen Angriffs von alleine Zusammenbrechen.
Allerdings behindert das auch den Rückzug der BW und deren Verbündeten
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 25, 2025 19:12

Gab es da nicht früher mal Panzerdurchfahrten an allen wichtigen Truppenbewegungsachsen?
Wenn ein Feind einmarschiert, dann fährt er die Panzer sicher nicht mit Tiefladern über freigegebene Brücken!
Vom 3. Reich und der DDR wurde mir von sowas erzählt.
Als die Amis damals hier einmarschierten und in der jetzt meinigen Stube ihre Karte ausbreiteten, war nach glaubwürdigen Überlieferungen schon die Strecke zwischen Erfurt und Meiningen und weiter Richtung Fulda... so eingezeichnet, wie sie durch unseren Ort bis '89 noch von russischen Panzern zur Umlegung genutzt wurde.
Die schlimmste Aktion waren mal über 90 Panzer in 3 Tagen.
Danach war 1 Panzer unterhalb vom Ort versenkt und die beiden 90° Kurven am Ortseingang hatten eine Mannshöhe Unterschied zwischen Innen- und Außenspur. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 19:48

langholzbauer hat geschrieben:Gab es da nicht früher mal Panzerdurchfahrten an allen wichtigen Truppenbewegungsachsen?
Wenn ein Feind einmarschiert, dann fährt er die Panzer sicher nicht mit Tiefladern über freigegebene Brücken!
Vom 3. Reich und der DDR wurde mir von sowas erzählt.
Als die Amis damals hier einmarschierten und in der jetzt meinigen Stube ihre Karte ausbreiteten, war nach glaubwürdigen Überlieferungen schon die Strecke zwischen Erfurt und Meiningen und weiter Richtung Fulda... so eingezeichnet, wie sie durch unseren Ort bis '89 noch von russischen Panzern zur Umlegung genutzt wurde.
Die schlimmste Aktion waren mal über 90 Panzer in 3 Tagen.
Danach war 1 Panzer unterhalb vom Ort versenkt und die beiden 90° Kurven am Ortseingang hatten eine Mannshöhe Unterschied zwischen Innen- und Außenspur. :oops:


Hier kannst du dich informieren wie es zu meiner Zeit in der nähe der DDR Grenze ausgesehen hat http://www.fulda-gap.de/wallmeister.htm
https://www.youtube.com/watch?v=Em0uwQy7LQM

Das waren die Wallmeister: https://de.wikipedia.org/wiki/Wallmeister meist in unauffälligen hellblauen VW Bussen unterwegs

Es ist natürlich klar, das man vor der eigenen Truppe und nicht dahinter gesprengt hätte


Mit anderen Worten: die deutsche Infrastruktur ist sowohl für Bundeswehr mit Verbündeten als auch für Angreifer ein Hindernis

Panzerdurchfahrten gab es am Rhein als letzte Verteidigungslinie, alle paar Kilometer eine sogenannte Natorampe für den Fall das man Brücken sprengen mußte.
Alle! Brücken waren kartiert und durch die Wallmeister für Sprengungen vorbereitet. Neue Brücken, Autobahnbrücken wurden schon beim Bau mit Sprengkammern und Kabelkanälen für die Zündleitungen ausgerüstet. Der Sprengstoff lag in einer unscheinbaren Hütte in der Nähe. Auch der Elbtunnel in Hamburg war zur Sprengung vorbereitet
In den alten Bundesländern sieht man noch die MLC Schilder https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3% ... stenklasse
Aber welche unserere baufälligen Brücken trägt denn überhaupt noch die Last für die sie mal ausgelegt war? Mit einem Leo 2, Abrams oder auch den schwereren russichen Panzern wären die meisten unserer Brücken überfordert. Sieht man ja bei der Brücke in Dresden, eine besseres Panzerhinderniss gibt es nicht!
Auch die Moseltalbrücke der A61, eine Hauptverkehrsader unserer amerikanischen Freunde ist in höchstem Maße einsturzgefährdet und bei der Wiedtalbrücke an der A3 sieht es nicht besser aus
Bei der Eisenbahn sieht es auch nicht besser aus
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon T5060 » Di Nov 25, 2025 21:42

Dirk Drogerie Rossmann kletterte beim Bund auf einen Baum und verweigerte das Herunterkommen.
Die Feuerwehr holte ihn dann runter und Rossmann kam 4 Wochen in die Gummizelle und flog dann bei der Bundeswehr raus.

https://youtu.be/k5JlzBT3d0Y?si=iL5J5RZWjUSk2Go_
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Nov 25, 2025 22:00

Spänemacher58 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Passt zwar auch in "Was ist los in der EU", aber da es ja hier um Krieg und Ernstfall geht, platziere ich es mal hier:
Die EU will quasi einen "Schengenraum" für Truppenbewegungen innerhalb ihres Territoriums schaffen.
Bisher kann es auch schon mal 6 Wochen dauern, bis man die "Durchreisegenehmingung" für ein anderes Land bekommt. Das soll auf maximal 3 Tage verkürzt werden. Und das Tolle: schon 2027 soll das Ganze "stehen".
Ich würd' sagen, dass der Putin sich langsam mal beeilen muss mit dem Angriff auf die EU.

https://www.merkur.de/politik/sorge-vor ... 45635.html
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Die letzte Manöververlegung der franzöischen Panzertruppen anch Rumänien scheiterte u.a. daran, das es in Deutschland nur sehr wenige Brücken gibt, die die lasten der französischen Panzer tragen können, da hilft auch so ein Abkommen nichts.


Früher zu meiner Zeit haben wir Panzeraufklärer zusammen mit den Wallmeistern der Bundeswehr die Brücken und Straßen in Grenznähe zur Sprengung vorbereitet, damitt der Russe aufgehalten wird.
Heute braucht man das nicht mehr, da unsere Brücken und Straßen im Falle eine russichen Angriffs von alleine Zusammenbrechen.
Allerdings behindert das auch den Rückzug der BW und deren Verbündeten


Die kommen nicht durch Polen, deren Brücken, außerhalb der Ballungsräumen und der EU- finanzierten A4 sehen noch deutlich schlechter aus als unsere...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Nov 25, 2025 22:02

Spänemacher58 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Gab es da nicht früher mal Panzerdurchfahrten an allen wichtigen Truppenbewegungsachsen?
Wenn ein Feind einmarschiert, dann fährt er die Panzer sicher nicht mit Tiefladern über freigegebene Brücken!
Vom 3. Reich und der DDR wurde mir von sowas erzählt.
Als die Amis damals hier einmarschierten und in der jetzt meinigen Stube ihre Karte ausbreiteten, war nach glaubwürdigen Überlieferungen schon die Strecke zwischen Erfurt und Meiningen und weiter Richtung Fulda... so eingezeichnet, wie sie durch unseren Ort bis '89 noch von russischen Panzern zur Umlegung genutzt wurde.
Die schlimmste Aktion waren mal über 90 Panzer in 3 Tagen.
Danach war 1 Panzer unterhalb vom Ort versenkt und die beiden 90° Kurven am Ortseingang hatten eine Mannshöhe Unterschied zwischen Innen- und Außenspur. :oops:


Hier kannst du dich informieren wie es zu meiner Zeit in der nähe der DDR Grenze ausgesehen hat http://www.fulda-gap.de/wallmeister.htm
https://www.youtube.com/watch?v=Em0uwQy7LQM

Das waren die Wallmeister: https://de.wikipedia.org/wiki/Wallmeister meist in unauffälligen hellblauen VW Bussen unterwegs

Es ist natürlich klar, das man vor der eigenen Truppe und nicht dahinter gesprengt hätte


Mit anderen Worten: die deutsche Infrastruktur ist sowohl für Bundeswehr mit Verbündeten als auch für Angreifer ein Hindernis

Panzerdurchfahrten gab es am Rhein als letzte Verteidigungslinie, alle paar Kilometer eine sogenannte Natorampe für den Fall das man Brücken sprengen mußte.
Alle! Brücken waren kartiert und durch die Wallmeister für Sprengungen vorbereitet. Neue Brücken, Autobahnbrücken wurden schon beim Bau mit Sprengkammern und Kabelkanälen für die Zündleitungen ausgerüstet. Der Sprengstoff lag in einer unscheinbaren Hütte in der Nähe. Auch der Elbtunnel in Hamburg war zur Sprengung vorbereitet
In den alten Bundesländern sieht man noch die MLC Schilder https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3% ... stenklasse
Aber welche unserere baufälligen Brücken trägt denn überhaupt noch die Last für die sie mal ausgelegt war? Mit einem Leo 2, Abrams oder auch den schwereren russichen Panzern wären die meisten unserer Brücken überfordert. Sieht man ja bei der Brücke in Dresden, eine besseres Panzerhinderniss gibt es nicht!
Auch die Moseltalbrücke der A61, eine Hauptverkehrsader unserer amerikanischen Freunde ist in höchstem Maße einsturzgefährdet und bei der Wiedtalbrücke an der A3 sieht es nicht besser aus
Bei der Eisenbahn sieht es auch nicht besser aus


Russische/sowjetische Panzer sind deutlich leichter, als die NATO Panzer...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Di Nov 25, 2025 22:41

Spänemacher58 hat geschrieben:Mit anderen Worten: die deutsche Infrastruktur ist sowohl für Bundeswehr mit Verbündeten als auch für Angreifer ein Hindernis

Die alte rheinische Lebensweisheit gilt also auch hier: "Et es nix esu schläch, dat et net füe irjendjätt jood es." :D
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Wehrpflicht in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Di Nov 25, 2025 22:45

russiche/sowjetische Panzer sind leichter als westliche!
Ja, das stimmt! Auch die Silhouette ist niedriger was Vorteile bringt. Aber durch die heutige Zusatzpanzerung sind die Russen auch schwer geworden!
Ein Panzer bildet immer ein Dreieck aus den 3 Faktoren: Panzerschutz. Feuerkraft und Beweglichkeit ab.
Jetzt kann man an jeder der 3 Ecken ziehen und der Panzer wird immer schwerer und teurer, die möglichen Stückzahlen kleiner!
Beispiele:
- Tiger im 2. WK, dicke Panzerung, sehr gute Waffe, sehr gute Zieleinrichtung aber zu schwer und zu schwacher Motor, sehr teuer in der Herstellung
- Leopard 1 (meiner) relativ leicht, hochbeweglich, sehr gute Waffe und Zieleinrichtung, bis dahin allen sowjetischen Panzern überlegen, aber sehr schwache Panzerung bis gar nicht vorhanden!

-T72 Sowjet-Union sollte in den 1980 das non Plus Ultra sein, in Wahrheit war es Müll! Beim Desert Storm Hat Schwartzkopf den Russenschrott abgeschossen wie die Hasen!
Bie einem Treffer fliegt der Turm sofort weg. Rückwärtsgang nur im Schrittempo

-Leo2 je nach Version soll alles können und alles vereinen, aber er wird immer schwerer, immer dicker, immer teurer und immer komplizierter in der Ausbildung, Wartung und Reparatur

Meine Meinung: Den 2. Weltkrieg haben die Massen der relativ leichten aber in großen Mengen verfügbaren T34 und Us Sherman gegen die high Tech Tiger aus Deutschland gewonnen!
Menge schlägt Qualität! Wenn 3 alte Russenpamzer einen unserer lächerlichen 289 Leos von hinten angreifen hat es auch der Leo A8 hinter sich
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