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Weiß-blaue Belgier - Kreuzungen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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57 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Desperado » Mi Dez 03, 2008 14:10

@ Estrell

Das waren auch meine Gedanken, als ich das erste mal diese WBB gesehen hab. Die sehen aus wie Schweine .

Ich kann zwar irgendwie verstehen, dass man sie gerne hernimmt, um ein vollfleischiges Mastrind zu erzeugen, das sich gut ausschlachtet und nen hohen Erlös erzielt. Wenn ich allerdings mit meinem Züchterblick diese "Schweine" mir anschau, dann graut es mir. Ich setz ja auch keine Fleckviehbullen ein, die derart unharmonisch, rund und derb ausschauen.

Wenn ich tatsächlich mal Fleischrinder züchten sollte, dann wären sicher die Blonden meine erste Wahl. Die kann man so richtiog schön lange ausmästen, ohne dass sie frühzeitig verfetten, und haben einfach einen schönen Körperbau. Warum die hier in Deutschland so selten gezüchtet werden, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. In Frankreich sieht man die recht häufig.

http://de.youtube.com/watch?v=xQgX_lPSe-w
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Beitragvon "schwabe" » Mi Dez 03, 2008 17:57

Wir haben in unseren Mastgruppen auch ab und zu ein paar W-B-Belgier und ich muss sagen, die Tiere nehmen am Anfangsstadion der Mast also während der Fresserfase sehr gut zu !

Ausserdem lassen sie sich vergleichsweise billig (Eiweisarm) füttern d.h. man
erreicht allein mit Getreideschrott schon gute Zuhnahmen ohne das sie zu stark verfetten.

Allerdings werden sie mit zunehmendem Alter sehr umtriebig, d.h. die Gefahr von Notschlachtungen wegen Knöchel/Schulter usw. Verletzungen ist relativ hoch gegenüber dem Fleckvieh.

Gruss
Schwabe
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Beitragvon Iron Maiden » Do Jan 29, 2009 10:56

An die Leutz die ihre Holsteins mit BWB anpaaren:

Viele € bekommt ihr für nen Kreuzungsbullenkalb mehr als für die reinrassigen HF- Bullen?
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Beitragvon herdsman » Do Jan 29, 2009 14:03

Iron Maiden hat geschrieben:An die Leutz die ihre Holsteins mit BWB anpaaren:

Viele € bekommt ihr für nen Kreuzungsbullenkalb mehr als für die reinrassigen HF- Bullen?


HF- Bullenkalb 80 €
BWB*HF - Bullenkalb 280-320 €
BWB*HF - Kuhkalb 200 €

Gruß Hans
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Beitragvon Gummistiefler » Do Jan 29, 2009 14:55

bella698 hat geschrieben:Gibts die nicht auf dem Nutzkälbermarkt? Also wir bekommen für 5/6 Wochen alten belgier Stier ca. 500 euro vom Händler, der die dann noch an Mäster weiterverkauft.


du bekommst 500 euro für ein 6 wochen altes mastkalb? wer zahlt denn sowas und vorallem wo?
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Beitragvon Iron Maiden » Do Jan 29, 2009 18:51

Hmm, unser Viehhändler will nur 80 € mehr für BWB-Kreuzungen zahlen als für reine HF-Bullen, für Kuhkälber den gleich Preis wie für HF-Bullen...
Irgendwie lohnt sich dat nich...
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Beitragvon Qtreiber » Do Jan 29, 2009 21:17

Da kann ich nur sagen: Viehhändler wechseln !
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Beitragvon Iron Maiden » Do Jan 29, 2009 21:24

Nee nee, der ist nen ganz feiner Kerl.. :wink:

Er hat scheinbar nur keinen wirklichen Absatz für die Tiere, bei uns in der Gegend kreuzt glaub ich auch fast keiner ein...
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Beitragvon herdsman » Do Jan 29, 2009 21:34

Iron Maiden hat geschrieben:Nee nee, der ist nen ganz feiner Kerl.. :wink:

Er hat scheinbar nur keinen wirklichen Absatz für die Tiere, bei uns in der Gegend kreuzt glaub ich auch fast keiner ein...


Dann gibt doch nur die Belgier einem anderem Händler oder setzte mal eine kleine Annonce in den Hessenbauer und verkauf die Privat.
Gruß Hans
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Beitragvon estrell » Fr Jan 30, 2009 15:53

Stand heute
Doppelländerkälber zwischen 300 und 650 (14 tägig)
normale BBB 250-350
HFxBBB 75 - 150
HF derzeit gute männliche unter 25€ - schlechte werden gar nicht mehr mitgenommen!

Vermutlich gibts die nächsten zwei Jahre Probleme mit dem Nachkauf guter HF Färsen, da derzeit auf den Höfen hauptsächlich mit BBB besamt wird um wenigstens fürs Kalb noch was zu bekommen.

Die Situation - wie mir scheint - wird immer verfahrener, besonders weil die belgischen Molkereien sich derzeit einem Auszahlungspreis von 15cent nähern, die Förderanträge seit 2007 irgendwie "auf Eis" liegen da die damaligen Richtlinien schon nicht umgesetzt werden konnten und sei 1.1. schon wieder den nächste Plan gillt, aber keiner weiß, wie das nun gehandhabt wird.
Ich würde das schon fast als "Marktbereinigung durch Aushungern" bezeichnen. :?
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Beitragvon Qtreiber » Sa Jan 31, 2009 0:08

Tut mir leid, aber die HF-Züchter kann ich beim besten Willen nicht bedauern.
Wer über Jahrzehnte ein Einnutzungsrind für die Milchproduktion gezüchtet hat, soll jetzt bitte nicht jammern, dass er für die männl. Kälber nix bekommt.
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Beitragvon Iron Maiden » Sa Jan 31, 2009 15:45

Welcher HF-Züchter jammert hier denn?

Abgesehn davon find ich es traurig, dass die Viecher in Großbritannien zb den Hammer vorn Kopf kriegen weil sie nichts wert sind, noch schlimmer mit den Jerseys oder Kiwis in USA, Australien oder Neuseeland... :roll:
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Beitragvon estrell » Sa Jan 31, 2009 17:23

Hammer, Spaten... wenns schnell geht ist sowas ja noch OK :(
Was ich persönlich schlimm finde ist, das für ein männliches Kalb kein Tierarzt mehr geholt wird, lohnt ja nicht! 35€ Anfahrtkosten für 25€ wenn das Kalb nach 14 Tagen vom Hof geht.
Nicht mal Durchfallmedikamente kriegen sie oft - wers nicht überlebt hats halt hinter sich, da ist eine neue Kostenschraube gefunden zum Drehen.

Dieses Elend zu sehen, ist für mich einfach schlimm - und dabei zu sein, aber nichts tun zu können. Klar hats wer verursacht - nur - die Tiere haben sowas einfach nicht verdient. An allen Ecken "Kuhwohlbefinden" aber die Kälber sind der letzte Dreck.
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Beitragvon Iron Maiden » Sa Jan 31, 2009 18:33

Eben, Tierarzt lohnt auch nicht wirklich selbst wenn die Kälber 80 Euro kosten!

Hab neulich nen Vortrag über Neuseeland gehört, da werden jeden morgen die Kälber von der Wiese gesammelt, die Kuhkälber werden danach sofort getränkt, die Bullen erst am nächsten Morgen!
Sprich wenn die Kälber abends geboren wurden, sind sie mal eben knapp 40 Stunden ohne Milch... :?
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Beitragvon Qtreiber » Sa Jan 31, 2009 19:38

estrell hat geschrieben:An allen Ecken "Kuhwohlbefinden" aber die Kälber sind der letzte Dreck.


"Kuhwohlbefinden" spielt nur deshalb eine Rolle, weil es um die Steigerung der Milchleistung geht.
"Inneres" Kuhwohlbefinden, wenn es darum geht, ob es noch tiergerecht ist, ob eine Kuh 10.000 Liter oder mehr Milch gibt, wird nie hinterfragt.
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