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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon elchtestversagt » So Mai 27, 2018 7:47

Hier hat der Weizen auf normalen Böden nur noch 1 grünes Blatt, und ist am Ährenschieben.
Auf besseren Böden sind es dem noch zwei.
Auffällig, Pflugflächen zeichnen deutlich stärker die Trockenschäden, bei Mulchsaat kann man jede Oberflächenverdichtung von der Maisernte ( Weizen steht hier häufig nach Mais) sehen.
Erste Gerstenflächen auf normalen Böden sind schon gelb.
Ich denke, Erntebeginn in vier Wochen hier.
Jeden Tag knapp unter die dreissig Grad, dazu Wind in Böen Stärke 7 aus Ost.
Regen im Mai 10 ltr.

Dieses Jahr beweissheitet sich mal wieder alles: Ist der Herbst und Winter nass, wird das keine Rekordernte.
Es geht nichts über Wurzelentwicklung.
Der Raps steht noch recht gut da, der Roggen ebendfalls, er zeichnet noch nicht so stark auf den 15ener Sandbüchsen wie der Weizen auf den 35 iger Böden....
Ach ja, am besten steht mein Weizen auf einer grottennassen Fläche, hab den KöMais gemulcht, dann mit der KSE ganz flach, anschliessend Weizen reingeschmiert. Und einen Tag später das ganze mit dem Tiefenhaken auf 45cm durchgearbeitet ( nach der Saat, wohlgemerkt).Da ist nichts versoffen, und oben ist der Lehm Steinhart, aber die Wurzeln konnten wachsen...
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Juwel » So Mai 27, 2018 7:59

elchtestversagt hat geschrieben:Hier hat der Weizen auf normalen Böden nur noch 1 grünes Blatt, und ist am Ährenschieben.
Auf besseren Böden sind es dem noch zwei.
Auffällig, Pflugflächen zeichnen deutlich stärker die Trockenschäden, bei Mulchsaat kann man jede Oberflächenverdichtung von der Maisernte ( Weizen steht hier häufig nach Mais) sehen.
Erste Gerstenflächen auf normalen Böden sind schon gelb.
Ich denke, Erntebeginn in vier Wochen hier.
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Regen im Mai 10 ltr.

Dieses Jahr beweissheitet sich mal wieder alles: Ist der Herbst und Winter nass, wird das keine Rekordernte.
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Der Raps steht noch recht gut da, der Roggen ebendfalls, er zeichnet noch nicht so stark auf den 15ener Sandbüchsen wie der Weizen auf den 35 iger Böden....
Ach ja, am besten steht mein Weizen auf einer grottennassen Fläche, hab den KöMais gemulcht, dann mit der KSE ganz flach, anschliessend Weizen reingeschmiert. Und einen Tag später das ganze mit dem Tiefenhaken auf 45cm durchgearbeitet ( nach der Saat, wohlgemerkt).Da ist nichts versoffen, und oben ist der Lehm Steinhart, aber die Wurzeln konnten wachsen...


Nenn uns doch bitte Deinen Standort, sonst denk ich Du bist irgentwo in Africa. :)
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Desperado » So Mai 27, 2018 8:38

Juwel hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Hier hat der Weizen auf normalen Böden nur noch 1 grünes Blatt, und ist am Ährenschieben.
Auf besseren Böden sind es dem noch zwei.
Auffällig, Pflugflächen zeichnen deutlich stärker die Trockenschäden, bei Mulchsaat kann man jede Oberflächenverdichtung von der Maisernte ( Weizen steht hier häufig nach Mais) sehen.
Erste Gerstenflächen auf normalen Böden sind schon gelb.
Ich denke, Erntebeginn in vier Wochen hier.
Jeden Tag knapp unter die dreissig Grad, dazu Wind in Böen Stärke 7 aus Ost.
Regen im Mai 10 ltr.

Dieses Jahr beweissheitet sich mal wieder alles: Ist der Herbst und Winter nass, wird das keine Rekordernte.
Es geht nichts über Wurzelentwicklung.
Der Raps steht noch recht gut da, der Roggen ebendfalls, er zeichnet noch nicht so stark auf den 15ener Sandbüchsen wie der Weizen auf den 35 iger Böden....
Ach ja, am besten steht mein Weizen auf einer grottennassen Fläche, hab den KöMais gemulcht, dann mit der KSE ganz flach, anschliessend Weizen reingeschmiert. Und einen Tag später das ganze mit dem Tiefenhaken auf 45cm durchgearbeitet ( nach der Saat, wohlgemerkt).Da ist nichts versoffen, und oben ist der Lehm Steinhart, aber die Wurzeln konnten wachsen...


Nenn uns doch bitte Deinen Standort, sonst denk ich Du bist irgentwo in Africa. :)


Ich hätt jetzt eher auf Westsibirien getippt, weil der Weizen erst am Ährenschieben ist. Bei uns blüht er gerade (Reform) bzw. ist bereits abgeblüht (Rubisko)
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Re: Weizen 2017

Beitragvon elchtestversagt » So Mai 27, 2018 9:03

Nord West Nds.
Normal blüht der Weizen hier erst zw. 5 und 15 Juni ( Frühsaat/Spätsaat).
Dafür hat der Mais von Mitte April nun das 8 Batt und wird ende kommende Woche die Reihen schliessen.
Sprich Stress für mich diese Woche, da hier und dort nochmal behandelt werden muss.
Interessant allerdings, das die meisten Flächen recht sauber sind, nach nur der Spectrum Vorlage...
Hab den ganzen Schrank vollstehen von Maran....( verdammte Packs).
Der auf Moor gelegte Mais von Anfang Mai ist nun auch im vierten Blatt, und bekommt seine Dusche ab, da kann man jetzt auch mit Asphalt-Trennscheiben ohne Spuren fahren....
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Re: Weizen 2017

Beitragvon nitroklaus » So Mai 27, 2018 11:43

nitroklaus hat geschrieben:Hallo,

Hab gerade in meinem Weizen Sorte Reform braune blattflecken entdeckt. Mir ist unklar was das sein soll?? Hat jemand ähnliches?
Der weizen wurde in ec39 am 18.05.2018 mit 1,5l Ascra Xpro behandelt. Vorfrucht war Silomais und die Stoppeln wurden untergepflügt



Hier die Bilder dazu.

22CE0BA3-DF7F-4289-9958-BDE8EA958AAD.jpeg


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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kreuzschiene » So Mai 27, 2018 12:00

Sieht nach Spritzschaden aus für mich.
Wurde da etwa Fungizid appliziert?
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Re: Weizen 2017

Beitragvon countryman » So Mai 27, 2018 12:20

das sieht eher nach Gelbrost aus. Reform zeigte sich dieses Jahr mittel anfällig, schlimm war hier der Benchmark. Ascra XPro sollte wirksam sein, allerdings sind beireits gesetzte Infektionen kaum rückholbar (geringe kurative Wirkung, ist bei anderen Mitteln aber auch nicht anders).
Typisch für Gelbrost sind nesterweises Auftreten und gelbbraune Sporenlager.
https://www.agrarheute.com/tag/gelbrost

Ein billiges Tebuconazol 2 Wochen eher wäre wirtschaftlich gewesen. Jetzt ist leider das Fahnenblatt deutlich geschädigt. Weitere Nachspritzungen sind nicht erforderlich, die weitere Ausbreitung sollte nun gestoppt sein.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon nitroklaus » So Mai 27, 2018 12:33

Kreuzschiene hat geschrieben:Sieht nach Spritzschaden aus für mich.
Wurde da etwa Fungizid appliziert?


Ja siehe oben. Spritzung wurde am 18.05. in den Abendstunden durchgeführt
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Re: Weizen 2017

Beitragvon nitroklaus » So Mai 27, 2018 12:39

countryman hat geschrieben:das sieht eher nach Gelbrost aus. Reform zeigte sich dieses Jahr mittel anfällig, schlimm war hier der Benchmark. Ascra XPro sollte wirksam sein, allerdings sind beireits gesetzte Infektionen kaum rückholbar (geringe kurative Wirkung, ist bei anderen Mitteln aber auch nicht anders).
Typisch für Gelbrost sind nesterweises Auftreten und gelbbraune Sporenlager.
https://www.agrarheute.com/tag/gelbrost

Ein billiges Tebuconazol 2 Wochen eher wäre wirtschaftlich gewesen. Jetzt ist leider das Fahnenblatt deutlich geschädigt. Weitere Nachspritzungen sind nicht erforderlich, die weitere Ausbreitung sollte nun gestoppt sein.



Aber als ich am 18.05. gespritzt habe bin ich mir sicher dass das fahnenblatt gesund war. Desweiteren habe ich keine Rostpusteln entdeckt. Für mich schaut es so aus, dass die Blätter erst streifenförmig weis/gelb werden und dann braun/vertrocknen. Die älteren Blätter sind inzwischen ganz braun
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Max M » So Mai 27, 2018 13:20

Möglich, dass das Ascra den Stress verstärkt hat, was in den Überlappungsbereichen am Vorgewende deutlich erkennbar wäre. Allerdings geht das eher in die Blattspitzen.
Aber mir scheint dein Reform arg von der Trockenheit gebeutelt. Der Boden zeigt Trockenrisse, wenn ich das richtig erkenne.
Hier hat der Reform auch am stärksten durch die Trockenheit gezeichnet. Der sah vor 3 Wochen ähnlich gebeutelt aus, allerdings hat er sich nach den Niederschlägen in der 1. Monatshälfte wieder deutlich erholt.
Mittlerweile rollt der aber auch schon wieder die Blätter..
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Re: Weizen 2017

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 27, 2018 18:01

Würde auch sagen Gelbrost. Ging mir genau so mit Triticale. War überzeugt, dass der Bestand (noch) gesund ist. Dann kam dies von einem auf den anderen Tag, ohne Nesterbildung, das war für mich neu. Zuerst glaubte ich auch an Trockenschäden. Zum Glück konnte ich die Sache mit Juwel Top in den Griff bekommen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Roman1984 » So Mai 27, 2018 18:21

Bei mir zeigt der Meister auch Gelbrost.

Der Meister steht auf dem gleichen Standort wie RGT Reform und Spontan.

Aber nur der Meister hat Gelbrost, die anderen beiden soweit keine Krankheiten bis auf einen gewissen Besatz mit Getreidehähnchen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » So Mai 27, 2018 19:51

Hatte hier im Reform vor ein paar Wochen auch ein paar Gelbrostnester, die wurden mit Folicur behandelt. Was da auf dem Foto ist, haben hier alle etwas später gesäten Flächen mit Reform. Ist aber nur Streß da es hier auch lange nicht mehr geregnet hat. Siehe auch hier unter Weizen: https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... 018-20.pdf
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Wini » So Mai 27, 2018 20:05

Ich hoffe ich blamiere mich nicht, aber ich würde bei den Bildern auf Befall mit Septoria Tritici tippen.

Hier ist der Wunderweizen Elixer nach wie vor zum größten Teil sehr gesund.
Empfehlung ER für Franken lautet:
Für die Gesunderhaltung des Blattapparates besteht daher in vielen Weizenbeständen auch
weiterhin keine Notwendigkeit Fungizide einzusetzen.

Somit kann man sich weiterhin das Geld für weitere Fungizide sparen und stattdessen
noch schnell ein paar Tage Türkei-Urlaub buchen.

Aufgrund der unerwartet hohen Niederschläge erwarten wir hier in Franken eine gute bis sehr gute Ernte.
Der Main bei Schweinfurt wird derzeit schon vorsorglich verbreitert, damit größere Weizenschiffe fahren können.

Ob der guten Aussichten habe ich nochmal heimlich N-Dünger beschafft und auf 180 N ergänzt.

Gruß
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » So Mai 27, 2018 20:48

Dann bind deinen Elixer aber gut an :wink:
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