Eine klassische Accord 3m Kreiseleggenkombi ist auch im Vergleich zu aktuellen 3m Drillkombis ein echtes Leichtgewicht, wenn es schwere Bedingungen gibt. Braucht nicht zwingend einen 200PS Schlepper, lässt sich mit leichtem 120PS auch fahren
Hier war es lange normal 2 Drillmaschinen zu haben, eine Univeraldrille um Fläche zu schaffen und eine Drillkombi wenn es mal nass wird. Die Drillkombis verschwinden jetzt aber bei immer mehr Betrieben, es bringt einfach nichts mehr damit los zu fahren. Wenn es so nass ist das die Universaldrille nicht mehr arbeiten kann dann wächst auch nach der Drillkombi nichts. Hier haben einige Betriebe ein paar schöne Tage Mitte Oktober genutzt zum säen, egal ob Universaldrille oder alte, leichte Drillkombi beides ist bereits abgesoffen.
Universaldrillen a la Rapid sind Top Maschinen, wenn nicht wie in den letzten drei sehr nassen Jahren nach Körnermais oder späten Rüben gefahren wird. Es gibt natürlich auch Böden, die quasi immer befahrbar sind, die haben wir aber leider nicht. Aktuell spiele ich auf Zeit, da weitere 10 Tage ohne Regen in der Prognosse stehen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll! Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
Freitag und Samstag den größten Teil Winner gesät. Auf den leichten Böden 400 Kö/m2 auf den schwereren 380 Kö/m2. Aktuell steht auch noch einiges an Körnermais.
@ Burgunder. In welcher Region wirtschaftest du? Bei uns hier im Gebiet des Weserberglandes wäre eine Weizensaat zu diesem Termin schon mit Mindererträgen verbunden.
Hab den Winner das dritte Jahr. Dieses Jahr haben wir mit der Düngung voll drauf gehalten und es hat funktioniert. Ohne Wachstumsregler. Zweimal Fungizid aber einmal hätte gereicht. Als Alternative hatte ich noch Exsal der ist bei gleicher Düngung ins Lager und hat 10dt weniger gebracht. Hier in Südbaden wird auch noch Mais gedrescht. Weizen muß auch noch einiges gesät werden, allerdings haben viele das dreschen unterbrochen und zwischendrin gesät. Ja klar jetzt wirds Zeit. Bis Nikolaus sollte er drin sein...
Baut noch jemand Winterweizen nach Grassamenvermehrung? Habe dieses Jahr zum ersten Mal einen kleinen Teil nach Knaulgras, aber Gott erbarm ist der schlecht. Die Rotte der alten Grassoden bindet anscheinend extrem viel N. Wie viel sollte man die Erste Gabe hier erhöhen?
In den nächsten Jahren bekomme ich deutlich mehr Getreide nach Grassamenvermehrung, da sollte das dann anders Aussehen als in diesem Jahr
Bei sehr massigen Weizenvorfrucht redet man schnell von 50-60 N die zwischendurch gebunden werden können. Wann ist das Gras denn normalerweise Reif , wird aus dem Stand oder den Schwad gedroschen ?
Ich würde versuchen , nach dem Gras eine Ackerbohne zu etablieren , vielleicht ja um den 15.7 bis 1.8 die bindet dann 100 kg N und durch die Beschattung ist die Umsetzung schneller. Geht aber nur , wenn du in deiner Gegend auch nach dem 15.10 noch problemlos Weizen drillen kannst.