DTR, wie ich es schon vermutet hatte.
Und nun?
War die Infektion bereits als du behandelt hattest oder kam sie erst danach? Eigentlich sollte das Input Classic ja dagegen geholfen haben.
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 13:35

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Wini hat geschrieben:Hallo Mad,
als ich mit dem Input reingefahren bin, habe ich lediglich die Septoria Tritici auf den unteren Blattetagen bemerkt.
An Feldern zu Waldrändern und Hecken war auch schon etwas Mehltau zu sehen.
Ich denke ich werde das mal noch 2-3 Tage genau beobachten. Da in den nächsten Tagen mit frühsommerlich hohen
Temperaturen und feuchten Bedingungen in den außergewöhnlich fetten Beständen zu rechnen ist, nehme ich an, daß
sich der Krankheitsdruck noch verstärken wird.
Welches Mittel würdest Du den empfehlen ?
zwiebe hat geschrieben:AN: Franken Bayerns Elite
Das mit DTR ist so eine Scheiß Sache, 3 Tage num und rum. Einfach blöd gelaufen.
Ich habe mich auch für Input classsic entschieden wegen Fusarium, der andere bekam Adexar.
Jetzt steht noch Taspa 0,3(12€) und 1l Folicur oder Sportak mit 16,50 an bzw. wurde schon gemacht.
Und schön die Sonnencreme nicht vergessen ... Mangansulfat hilft wunder...
Bis auf das Sortentypische, null Problem. (außer Meister mit 30cm WH und 280 kg N...)
NobbyNobbs hat geschrieben:
Ich kapier' nur Bahnhof.
zwiebe hat geschrieben:Heuer habe ich Schönbergers Theorie mit den hochwachsenden Fusarium mit Input Classic anstatt dem X bei meinen Maisweizen getestet.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:zwiebe hat geschrieben:Heuer habe ich Schönbergers Theorie mit den hochwachsenden Fusarium mit Input Classic anstatt dem X bei meinen Maisweizen getestet.
Wenn das so ist, wie das JKI herausgefunden hat, werde ich beim Einsatz zur Fusarienbehandlung nicht mehr auf den Wirkstoff Prochloraz verzichten.
Meine Strategie lautet dieses Jahr wie folgt: Prochloraz + Tebuconazol für die sofortige Hemmung und Prothioconazol für die lang anhaltende Wirkung.
Wenn es jetzt nicht direkt eine Hitzewelle geben würde, wären die Fusarien wohl kein Thema. Aber wir wissen ja, dass es aktuell anders aussieht.
MFG
NobbyNobbs hat geschrieben:Mad hat geschrieben:zwiebe hat geschrieben:Heuer habe ich Schönbergers Theorie mit den hochwachsenden Fusarium mit Input Classic anstatt dem X bei meinen Maisweizen getestet.
Wenn das so ist, wie das JKI herausgefunden hat, werde ich beim Einsatz zur Fusarienbehandlung nicht mehr auf den Wirkstoff Prochloraz verzichten.
Meine Strategie lautet dieses Jahr wie folgt: Prochloraz + Tebuconazol für die sofortige Hemmung und Prothioconazol für die lang anhaltende Wirkung.
Wenn es jetzt nicht direkt eine Hitzewelle geben würde, wären die Fusarien wohl kein Thema. Aber wir wissen ja, dass es aktuell anders aussieht.
MFG
Ich bin immer noch wild entschlossen, keine Maßnahme mehr zu machen und auf meine Carboxamid-Triazol-Strobilurin-Mischung aus den "40'ern", bzw. die Vorlage im Stoppelweizen in den "30'ern", zu vertrauen. Wenn ich schon solche Luxusprodukte auf voll ausgebildeten Blattapparat in maximalen Aufwandmengen fahre, dann will ich auch den kompletten Nutzen. Dann sollen die Scheißmittel endlich mal das beweisen, was sie immer vorgeben drauf zu haben. Dann erwarte ich halt mal 6, 8 Wochen grüne Blattfläche. Was bringt es in EC 45 diese Maßnahmen zu fahren und dann 3 Wochen später doch wieder durch zu wollen um "sicher zu gehen, dass auch ja nichts anbrennt". Dann hätte man auch vorne raus preiswerter handeln können.
Die Bestände sind bisher TOP gesund. Da ist nichts, außer in den Stoppelweizen-Spritzfenstern- aber das war klar. Ich rechne bei 1,0 l/ha Aviator + 0,3 l/ha Twist mit 4-6 Wochen aktivem Schutz gegen Roste und anderen Abreifekrankheiten und dann bin ich 1.) schon Ende der Milchreife bis die ersten Neuinfektionen eintreten würden und 2.) ist Septoria- die Krankheit wo man eben nicht von 4, 5 oder 6 Wochen Schutz ausgehen kann- einfach auf allen Blattetagen viel zu schwach entwickelt um noch mal rasch in der jetzigen kritischen Phase epidemisch ausbrechen zu können. In Rapsweizen ein epidemischer DTR-Befall? Wer glaubt das wirklich? Mehltau? Nie und nimmer. Da in meinem Fall jetzt noch mal Geld auszugeben, würde sich einfach nicht rechnen (20 km weiter kann's schon wieder ganz anders aussehen). So viel machen die Pilze in diesem späten Stadium nicht mehr kaputt. Es ist immer eine Frage der Wirtschaftlichkeit und nicht der Gewissensberuhigung oder des Auges. Bei vielen kommt ja noch der Spaßfaktor dazu, der alles überwiegt und jegliche Durchfahrten wirtschaftlich macht. Aber ich will Geld verdienen. Was zur Teig- oder Totreife passiert interessiert mich nicht mehr. Es ist wirtschaftlich uninteressant, SPÄT auch noch das letzte bisschen cm² Blattfläche zu schützen. Rechne ich da Durchfahrverluste, Verschleiß, Mittel- und Dieselkosten, sowie einen Lohnansatz (wo sich gerne jeder selbst bescheißen kann), dann kommt da nichts bei rum. 9 von 10 unabhängigen und statistisch abgesicherten Versuchsergebnissen würden das bestätigen.
Ich glaube schon, dass es sich 2013 um ein relativ krankes Jahr handelt und in vielen Fällen die Doppelbehandlung lohnend sein wird. Da Einmalbehandlungen zu fahren ist riskant und Bedarf mehrerer eng korrelierter Umstände ideal zu meistern. Bisher tritt aber keine Krankheit dominant auf. Ich bin davon überzeugt im Rapsweizen kam man (hier) mit einer ideal platzierten Maßnahme hin, um den Blattapparat der Bestände ausreichend lange zu schützen.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
zwiebe hat geschrieben:Klartext bei Fusarium probiere ich mehrer Varianten. Entweder Sportak oder Folicur immer in Mischung mit Taspa.
Ich würde wenigstens noch ein wenig Taspa für 40€/l nachlegen mit 0,3-0,4 weil das schmierige Hähnchen braucht auch noch für 4,15€ eine auf den Deckel...
Aber keine FCS Produkte... seit dem Goltixskandal...
NobbyNobbs hat geschrieben:zwiebe hat geschrieben:Klartext bei Fusarium probiere ich mehrer Varianten. Entweder Sportak oder Folicur immer in Mischung mit Taspa.
Ich würde wenigstens noch ein wenig Taspa für 40€/l nachlegen mit 0,3-0,4 weil das schmierige Hähnchen braucht auch noch für 4,15€ eine auf den Deckel...
Aber keine FCS Produkte... seit dem Goltixskandal...
Die sind meistens nicht bekämpfungswürdig und dann mache ich auch nichts. Von dieser ganzen unnötigen Insektizid-Raushauerei hab ich sowas von die Schnauze voll. Das kannst du dir im Raps ja nicht mehr anschauen. Da wird 6, 8 mal mit Insektizid durch gefahren. Völliger Wahnsinn. Die Probleme die wir haben sind hausgemacht. Unter normalen Bedingungen im Weizen: Lass die paar Viecher durch natürliche Gegenspieler im Zaun halten und dann ist gut.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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