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Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Crazy Horse » Di Jun 18, 2013 8:21

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich setze flächendeckend auch kein Insektizid zur Blütenbehandlung ein. Da mache ich mir lieber die Mühe und fahre bei Bedarf extra um von Wegen aus ne Randbehandlung zu machen. Die 12 m reichen vollkommen aus.



Genau DAS hab ich dieses Jahr auch gemacht, weil ich noch ne halbe Tankfüllung mit Biscaya übrig hatte und die nicht irgendwie im Getreide verschwenden wollte. Allerdings kann ich nur mit 6,5 m reinhalten, weil meine Spritze ausgeklappt nur 15m breit ist. Das Ergebnis war aber dennoch beeindruckend. Ich hatte rings außen rum einen leuchtend gelben Streifen, wo der Raps sehr viel intensiver geblüht hat. Der andere Raps hat später nochmal nachgeblüht.

Die zwei Behandlungen im Knospenstadium mit Plenum + Trebon u. Biscaya waren entschieden zu wenig, bei dem massiven Befall an Rapsglanzkäfern. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der relative späte Effigo-Einsatz und der hohe Bor- und Bittersalzanteil in der Spritzbrühe zu dieser schwachen ersten Blüte und den vielen Nachblühern geführt haben, aber ich konnte leider nicht früher mit Effigo rein, weil es entweder zu kalt für diesen Wuchsstoff oder der Boden noch nicht befahrbar war. Vieleicht liegt es aber auch am Harnstoff, dass der dieses Jahr erst spät seine Wirkung zeigt

In der großrahmigen spätreifen Ogura-Hybride Exocet hatte ich längst nicht diese Probleme mit den Rapsglanzkäfern. Da haben die beiden Insektizidbehandlungen vollkommen ausgereicht. Der hat allerdings auch ewig lange nachgeblüht, weil er von Hause aus einen sehr hohen Knospenansatz mitbringt, und bei der günstigen Wasserversorgung, die wir dieses Jahr haben, auch jede Knospe mithochgezogen und zum Blühen gebracht hat. Obwohl ich die Sorte vergleichsweise dünn mit 35-40 Kö/qm gesät hab, steht er mir fast schon ein bisschen zu mastig da. Dort wo der Boden etwas tiefgründiger ist, ist er über 2m lang. So wie es aussieht, darf der dieses Jahr Geburtstag feiern, damit auch die unteren Schoten gut abreifen.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Wini » Di Jun 18, 2013 8:38

Tja, und ich habe meinen Null-Input-Raps weder mit einer Blütenbehandlung meinen Raps streifenweise zusammengefahren noch mit einem Total-Insektizid vollflächig gegen die Käfer gespritzt. die braucht man doch zur Bestäubung !
Lediglich Randbehandlung gegen Kohlschotenfliege gefahren.

Aber zurück zum Thema. Früher haben wir Weizen sogar ohne jede Fungizidbehandlung
bis zur Ernte gebracht. Der gezeigte Blattschaden ist auch nicht auf jedem Fahnenblatt zu finden.
Ich bin daher mit der Wirkung von 1,25L Input Classic, bei der feuchten Witterung der letzten Wochen
durchaus noch zufrieden.

Was haltet Ihr den von einer Abschlußbehandlung mit Juwel Top 0,8L/ha ?
In meinem Weizen stehen etwa 600 ährentragende Halme pro m².
Sollte sich da nicht eine weiter Fungizidmaßnahme rechnen ?
Durch die Gabe eines Strobilurins könnte ich doch auch den Druschzeitpunkt
etwas verzögern und damit ein späteres Zeitfenster für den Mähdrescher schaffen.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 18, 2013 9:45

Wini hat geschrieben:
Was haltet Ihr den von einer Abschlußbehandlung mit Juwel Top 0,8L/ha ?
In meinem Weizen stehen etwa 600 ährentragende Halme pro m².
Sollte sich da nicht eine weiter Fungizidmaßnahme rechnen ?
Durch die Gabe eines Strobilurins könnte ich doch auch den Druschzeitpunkt
etwas verzögern und damit ein späteres Zeitfenster für den Mähdrescher schaffen.



Nichts. Juwel Top jetzt in die Blüte ist eigentlich Kappes. Die Mehltau-Komponente ist überflüssig, der Azol-Anteil geht grad noch so, du hast keine Fusariumwirkung und das späte Strobilurin kann dir dieses Jahr auch zum Verhängnis werden. Es ist zwar so, dass Strobis super auf Abreifekrankheiten wirken und dir vor allem hinten raus lange, grüne Blattfläche sichern. Du verzögerst aber auch die Blüte und damit verschärfst du das Fusariumrisiko. Außerdem sind "lange grüne Pflanzen" nicht nur wegen der schlechteren Dreschbarkeit bedingt durch das unreife Stroh ein Problem. In Jahren, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Abreife durch Hitzestress, knappes Wasser etc. schlagartig eintritt, gerät dir dein Sink-Source-Verhältnis aus dem Gleichgewicht. Das heißt vereinfacht und milchbubimäßig ausgedrückt, dass die Pflanzen aufhören aus den Blättern ins Korn umzulagern. Dadurch kannst du in extremen Fällen mal locker flockig 20% Ertrag verschenken. In Jahren, die früh starten und wo zur Abreife genügend Wasser und keine zu große Hitze vorkommen, kann aber auch genau das Gegenteil der Fall sein.
Dennoch würde ich dieses Jahr nicht zu spät auf Strobis zurückgreifen. Wir sind hier locker 2 Wochen zurück. Nimmt man an, dass die Sorten bezüglich der Abreife irgendwo positiv zur Tageslänge korreliert sind, dann wäre wieder Ähnliches der Fall wie oben beschrieben. Dann würde mehr oder weniger irgendwann eine Notreife einsetzen, weil die Pflanzen merken: "Ups, es wird ja schon dunkeln, wir müssen schnell reif werden". Dann sehr grüne Pflanzen zu haben wäre beschissen.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Crazy Horse » Di Jun 18, 2013 9:52

Wini hat geschrieben:Was haltet Ihr den von einer Abschlußbehandlung mit Juwel Top 0,8L/ha ?
In meinem Weizen stehen etwa 600 ährentragende Halme pro m².
Sollte sich da nicht eine weiter Fungizidmaßnahme rechnen ?
Durch die Gabe eines Strobilurins könnte ich doch auch den Druschzeitpunkt
etwas verzögern und damit ein späteres Zeitfenster für den Mähdrescher schaffen
.



Du tust Dir keinen Gefallen damit, jetzt im Nachhinein noch mal Strobilurine einzusetzen, weil das nur die zügige Umlagerung der Assimilate ins Korn behindern und zu einer ungleichmäßigen Korn-Stroh-Abreife führen würde. Das macht sich dann beim hl-Gewicht negativ bemerkbar. Vor allem aber musst Du bedenken, dass wir dieses Jahr 10-14 Tage mit der Vegetation zurückliegen und die Kornfüllungs- und Abreifephase in eine wärmere Zeit fällt. Bei einem frühen Ährenschieben kann man noch eher Strobilurine zur späten Blatt- bzw. Ährenbehandlung dazumischen.

Nee, Strobilurine gehören in die Blattbehandlung in EC 37/39, wo sie auf ein physiologisch junges Blatt treffen und in der Lage sind, dieses über einen langen Zeitraum zu schützen. Außerdem verbessern sie bekanntlich auch die Photosyntheserate und wirken der Alterung entgegen.

Für spätere Anwendungen kurz vor oder während der Blüte sind die Carboxamide besser geeignet. Da kannst Du dann z.B. ein Skyway Xpro spritzen. Nur in den Küstenregionen (NI, SH, MV) mit einer längeren und gemäßigteren Abreife kann man das Ertragspotential mit etwas Strobi zur Ährenbehandlung ausreizen, aber nicht im warmen Unterfranken oder bei uns in Tauberfranken.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Crazy Horse » Di Jun 18, 2013 9:54

Ich sehe gerade, dass Nobby etwas schneller war, aber unsere Aussagen sind ja mehr oder weniger deckungsgleich. :mrgreen:
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 18, 2013 9:58

:lol: :prost:
Crazy Horse hat geschrieben:Ich sehe gerade, dass Nobby etwas schneller war, aber unsere Aussagen sind ja mehr oder weniger deckungsgleich. :mrgreen:
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 18, 2013 10:14

Mein Mittel der Wahl wäre jetzt wahrscheinlich Osiris. Wenn Fusarium keine allzu große Rolle spielt und du nur noch etwas gegen DTR, Septoria usw. unternehmen willst, darf's auch das günstige Taspa sein. Auch ein Prosaro wäre denkbar. Etwas Carboxamid könnte in deinem Fall Sinn machen ( 1. Azole entlasten, 2. ist Input Classic ja jetzt auch nicht der Rostbrüller).
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Mad » Di Jun 18, 2013 11:13

NobbyNobbs hat geschrieben:Mein Mittel der Wahl wäre jetzt wahrscheinlich Osiris. Wenn Fusarium keine allzu große Rolle spielt und du nur noch etwas gegen DTR, Septoria usw. unternehmen willst, darf's auch das günstige Taspa sein. Auch ein Prosaro wäre denkbar. Etwas Carboxamid könnte in deinem Fall Sinn machen ( 1. Azole entlasten, 2. ist Input Classic ja jetzt auch nicht der Rostbrüller).


Von den Carboxamiden sagt man doch (der Grund, warum ich sie bisher tunlichst von der Ähre fern gehalten habe), dass sie denselben greening-Effekt wie die Strobis auslösen. Demnach würde alles, was du oben dazu gesagt hast, auch hier zutreffen.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 18, 2013 11:58

Mad hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Mein Mittel der Wahl wäre jetzt wahrscheinlich Osiris. Wenn Fusarium keine allzu große Rolle spielt und du nur noch etwas gegen DTR, Septoria usw. unternehmen willst, darf's auch das günstige Taspa sein. Auch ein Prosaro wäre denkbar. Etwas Carboxamid könnte in deinem Fall Sinn machen ( 1. Azole entlasten, 2. ist Input Classic ja jetzt auch nicht der Rostbrüller).


Von den Carboxamiden sagt man doch (der Grund, warum ich sie bisher tunlichst von der Ähre fern gehalten habe), dass sie denselben greening-Effekt wie die Strobis auslösen. Demnach würde alles, was du oben dazu gesagt hast, auch hier zutreffen.

MFG



Nee, das kann ich so nicht bestätigen. Dachte das zwar anfangs auch, aber hab andere Erfahrungen gemacht. Ich setze schon seit dem Einführungsjahr 2011 Carboxamide ein (2011 1,25 l/ha Aviator in 51; 2012 2,0 l/ha Adexar in 49-55; 2013 1,0 l/ha Aviator + 0,3 l/ha Twist in 41-45) und hab niemals derart starke Effekte wie bei Strobis erkennen können. Da war ungleichmäßige, verzögerte Reife oder ein besonderer "Jung-Mach"-Effekt bisher kein großes Thema. Zu viel würde ich allerdings jetzt auch nicht mehr spritzen. Mein Schwerpunkt würde auf Azolen liegen.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Wini » Di Jun 18, 2013 12:00

Vielen Dank für eure Beiträge.
Mit Taspa habe ich auch schon früher gute Erfolge gegen Rost erzielt.

Aber jetzt kommt der Knaller Freunde:

Angeblich handelt es sich bei den gezeigten Blattschaden nur um eine Streßreaktion des Fahnenblattes. :P
Hervorgerufen durch die derzeitige Wetterumstellung von naßkalt auf Hochsommer mit hoher Strahlungsintensität.
Demnach hätte Stoapfälze recht: Er hat auf Sonnenbrand getippt. :prost:
Die darunterliegenden Balltetagen F-1 bzw. F-2 sehen nämlich noch ganz gut aus.
Ich werde jetzt einfach mal beim nächsten Landbautag für Laien teilnehmen und mir mal die
Fungizidversuche erläutern lassen.

Vielleicht läßt sich das Geld doch sparen und stattdessen noch 1 Woche All-Inclusive in Antalya buchen.
Zum Vorglühen auf die Mähdrescherzeit, versteht sich. :mrgreen:
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 18, 2013 12:12

Wini hat geschrieben:Vielen Dank für eure Beiträge.
Mit Taspa habe ich auch schon früher gute Erfolge gegen Rost erzielt.

Aber jetzt kommt der Knaller Freunde:

Angeblich handelt es sich bei den gezeigten Blattschaden nur um eine Streßreaktion des Fahnenblattes. :P
Hervorgerufen durch die derzeitige Wetterumstellung von naßkalt auf Hochsommer mit hoher Strahlungsintensität.
Demnach hätte Stoapfälze recht: Er hat auf Sonnenbrand getippt. :prost:
Die darunterliegenden Balltetagen F-1 bzw. F-2 sehen nämlich noch ganz gut aus.
Ich werde jetzt einfach mal beim nächsten Landbautag für Laien teilnehmen und mir mal die
Fungizidversuche erläutern lassen.

Vielleicht läßt sich das Geld doch sparen und stattdessen noch 1 Woche All-Inclusive in Antalya buchen.
Zum Vorglühen auf die Mähdrescherzeit, versteht sich. :mrgreen:


Mir kam die Einschätzung vieler, dass es sich um DTR, Gelbrost oder Septoria handeln würde eh schon spanisch vor, wie ich es die Tage auch bereits geschrieben hatte. Hätte auch eher auf irgendeine Art Mangel, Stress etc. getippt.

Ich hab grad auch mal nichts zu tun und leg mich jetzt an den See. Einen in der prallen Sonne mit den Kumpels trinken und bissel nach den Mädels Ausschau halten gehört eben auch mal zu nem schönen Sommertag dazu. :prost: :wink:
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Crazy Horse » Di Jun 18, 2013 13:02

Mad hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Mein Mittel der Wahl wäre jetzt wahrscheinlich Osiris. Wenn Fusarium keine allzu große Rolle spielt und du nur noch etwas gegen DTR, Septoria usw. unternehmen willst, darf's auch das günstige Taspa sein. Auch ein Prosaro wäre denkbar. Etwas Carboxamid könnte in deinem Fall Sinn machen ( 1. Azole entlasten, 2. ist Input Classic ja jetzt auch nicht der Rostbrüller).


Von den Carboxamiden sagt man doch (der Grund, warum ich sie bisher tunlichst von der Ähre fern gehalten habe), dass sie denselben greening-Effekt wie die Strobis auslösen. Demnach würde alles, was du oben dazu gesagt hast, auch hier zutreffen.

MFG



Ich hab heute vor einer Woche 2l Amistar Opti in der Sommergerste gespritzt (EC 37/39) und gestern Abend mal kontrolliert und war ganz erstaunt, wie intensiv die Grünfärbung (natürlich unterstützt durch die hohe Sonneneinstrahlung) mittlerweile ist. Das schafft kein Carboxamid und kein Azol. Von nahem sieht man die Unterschiede vielleicht gar nicht mal so arg, aber wenn man von weitem draufblickt, fällt die intensive Grünfärbung natürlich voll auf.

Der Weizen, den ich am Samstag vor einer Woche mit Skyway behandelt hab, macht zwar allgemein einen gesunden und vitalen Eindruck (mittlerweile hat er abgeblüht), aber das Greening ist längst nicht so stark ausgeprägt wie bei den Strobis. Dafür beginnt er aber früher mit der Korneinlagerung.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Stoapfälzer » Di Jun 18, 2013 20:23

Wini hat geschrieben:Vielen Dank für eure Beiträge.
Mit Taspa habe ich auch schon früher gute Erfolge gegen Rost erzielt.

Aber jetzt kommt der Knaller Freunde:

Angeblich handelt es sich bei den gezeigten Blattschaden nur um eine Streßreaktion des Fahnenblattes. :P
Hervorgerufen durch die derzeitige Wetterumstellung von naßkalt auf Hochsommer mit hoher Strahlungsintensität.
Demnach hätte Stoapfälze recht: Er hat auf Sonnenbrand getippt. :prost:
Die darunterliegenden Balltetagen F-1 bzw. F-2 sehen nämlich noch ganz gut aus.
Ich werde jetzt einfach mal beim nächsten Landbautag für Laien teilnehmen und mir mal die
Fungizidversuche erläutern lassen.

Vielleicht läßt sich das Geld doch sparen und stattdessen noch 1 Woche All-Inclusive in Antalya buchen.
Zum Vorglühen auf die Mähdrescherzeit, versteht sich. :mrgreen:


Hab ich doch zu Anfang schon gesagt dass ich eigentlich keine Ahnung haben :mrgreen: :prost:
Wisst ihr was ich mir überlegt hab als ich die ganzen Beiträge hier mitverfolgt hab?
Was würd sich jetzt ein Laie denken der von Landwirtschaft keine Ahnung hat wenn er das alles hier liest? Würde dem noch Brot schmecken? :lol:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon zwiebe » Di Jun 18, 2013 21:44

Türkis kenne ich nicht und die Sorte Cubus ist vor 10 Jahren gestorben. Kann es sein das es sich um die Sorte Tommi handelt?

Und an die Entomologen: Nach oben wird die Luft dünn, da dreht man an jeder Schraube die was bewirkt.
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Re: Weizen Pilzbefall Bestimmung und Ratschlag

Beitragvon Mad » Di Jun 18, 2013 21:46

zwiebe hat geschrieben:Türkis kenne ich nicht und die Sorte Cubus ist vor 10 Jahren gestorben. Kann es sein das es sich um die Sorte Tommi handelt?

Und an die Entomologen: Nach oben wird die Luft dünn, da dreht man an jeder Schraube die was bewirkt.



Den Türkis macht hier seit 3-4 Jahren auch niemand mehr.

Ist genau wie der Cubus ausgestorben, obwohl mein Kumpel immer noch drauf schwört. Mir war die Fallzahlinstabilität ein Dorn im Auge, obwohl er immer sehr gut lief.
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