Crazy Horse hat geschrieben:NobbyNobbs hat geschrieben:Ich setze flächendeckend auch kein Insektizid zur Blütenbehandlung ein. Da mache ich mir lieber die Mühe und fahre bei Bedarf extra um von Wegen aus ne Randbehandlung zu machen. Die 12 m reichen vollkommen aus.
Die zwei Behandlungen im Knospenstadium mit Plenum + Trebon u. Biscaya waren entschieden zu wenig, bei dem massiven Befall an Rapsglanzkäfern. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der relative späte Effigo-Einsatz und der hohe Bor- und Bittersalzanteil in der Spritzbrühe zu dieser schwachen ersten Blüte und den vielen Nachblühern geführt haben, aber ich konnte leider nicht früher mit Effigo rein, weil es entweder zu kalt für diesen Wuchsstoff oder der Boden noch nicht befahrbar war. Vieleicht liegt es aber auch am Harnstoff, dass der dieses Jahr erst spät seine Wirkung zeigt
Ich kam zum Glück mit 2 Behandlungen hin, hab aber auch mit Avaunt und Biscaya zum richtigen Zeitpunkt auf's richtige Pferd gesetzt. Es war halt ziemlich warm. Du weißt ja, dass dann grade die Pyrethroide schnell an ihren Grenzen kommen und nach 2, 3 oder 4 Tagen wirkungslos sind, währenddessen du beim Avaunt mit 7, bei nicht ganz so warmen Wetter, evtl. sogar mit 10 Tagen rechnen kannst. So habe ich die 2 kritischen Wochen ideal abgedeckt. Das hat wunderbar gepasst, da hatte ich Glück. Andere haben zu dem Zeitpunkt der 1. Spritzung auf Trebon gesetzt und mussten nach wenigen Tagen wieder rein...und wieder rein... und wieder rein... und DAS meinte ich, idiotisch hoch 10.
Oftmals machen ein paar wenige Tage Unterschied zwischen den Behandlungen, bzw. an Bedingungen angepasste Mittelwahl, einen so großen Unterschied aus, dass ganze Durchfahrten eingespart werden können und oder eine ideal terminierte Behandlung wirkungsvoller ist als zwei unpassend platzierte. Ich wünsche, das Know-How wäre da immer gegeben, zu spüren "nein ich warte noch 3 Tage, da ist der ökonomisch/ökologisch ideale Punkt", dann hätten wir weniger Probleme mit allem.

