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Weizensorten Saat 2018

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Tobi2005 » Do Nov 08, 2018 18:40

Nordkap läuft auch extrem bescheiden und ungleichmäßig auf. Schiebe das aber eher auf <20l Niederschlag seit der Saat am 07.10., mal schauen was noch kommt...
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Wini » Fr Nov 09, 2018 22:01

Von einer „feuchte Bodenschicht“, in die die Körner normalerweise abgelegt werden, war bei mir zum Saatzeitpunkt nichts zu sehen.
Hier wurde Weizen in ein knochentrockenes Saatbett tief abgelegt.

Wer nicht tief genug abgelegt hat, muss wohl mit hohen Verlusten bei der Keimung rechnen, da es bisher nur wenige mm geregnet hat.
Das bischen Regen hat den tiefer abgelegten Weizen erst jetzt erreicht.

Ich denke, der Weizen wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Gruß
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Wini » So Nov 11, 2018 20:09

Heute bei einem Feldrundgang entdeckt:
Sehr früh gesäter Grubber-Weizen und später gesäter Weizen auf Rapsvorfrucht strotzen vor AFS.
Beim spät gesäten Weizen ist dieser streckenweise noch gar nicht aufgelaufen.

Sollte man zur Bekämpfung von AFS das komplette Auflaufen des Weizens auf diesen Flächen abwarten ?

Welches Mittel kommt da jetzt zum Einsatz ?

Gruß
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Bison » So Nov 11, 2018 21:27

mittlerweile sieht man nun den Weizen, endlich kommt er jetzt aus dem Boden. Es war dann doch richtig mit ca. 360 Körner in den Staub zu drillen. Saat war im ersten Okoberdrittel.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon hannes2285 » So Nov 11, 2018 23:18

Hallo,
hier mal ein paar Bilder
Sorte: Julius
Aussaat: 1.10. (Mulchsaat)
Vorfrucht: Erbsen
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20181109_163914.jpg
20181109_163715.jpg
20181109_163632.jpg
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon AgroTom » Mo Nov 12, 2018 6:28

Hier ist der Weizen vielfach angekeimt und dann vertrocknet, so dass letztendlich nur 30-60% aufgelaufen sind. Viele haben deswegen ein zweites Mal gesät und dabei natürlich auch den Herbizidfilm zerstört, sofern man übereifrig bereits Bodenherbizide ausgebracht hat.

Ich selber hab erst in den letzten Oktobertagen bzw. Anfang November gesät, weil es mit zuvor einfach zu trocken war. Hier hat es im ganzen Oktober gerade mal 10mm geregnet, und das auch erst zum Ende des Monats hin. Im November waren es bislang 2,5mm.

Es gibt hier nur wenig Wintergetreide, das halbwegs brauchbar aussieht. Und ich glaub nicht, dass da noch irgendwas zuwächst. Optisch erinnert das etwas ans Auswinterungsjahr 2012.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon hannes2285 » Mo Nov 12, 2018 8:15

Ich hatte glück, einen Tag nach der Saat hat es 35l-40l geregnet.
Diejenigen die hier in der ersten Oktoberwoche gesät haben hatten glück, alles was später raus kam hatte probleme.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Wini » Mo Nov 12, 2018 19:48

AgroTom hat geschrieben:Hier ist der Weizen vielfach angekeimt und dann vertrocknet, so dass letztendlich nur 30-60% aufgelaufen sind. Viele haben deswegen ein zweites Mal gesät und dabei natürlich auch den Herbizidfilm zerstört, sofern man übereifrig bereits Bodenherbizide ausgebracht hat.

Ich selber hab erst in den letzten Oktobertagen bzw. Anfang November gesät, weil es mit zuvor einfach zu trocken war. Hier hat es im ganzen Oktober gerade mal 10mm geregnet, und das auch erst zum Ende des Monats hin. Im November waren es bislang 2,5mm.

Es gibt hier nur wenig Wintergetreide, das halbwegs brauchbar aussieht. Und ich glaub nicht, dass da noch irgendwas zuwächst. Optisch erinnert das etwas ans Auswinterungsjahr 2012.


Da hättet Ihr mal lieber auf den guten alten Wini gehört:

Hier nochmal meine Rede von Anfang Oktober:
Aufgrund der Dürre wird allgemein mit ordentlichem Zuschlag gesät.
Elixer TKG 46g avisiert mit 225 kg/ha bei einer Keimfähigkeit im Keimstein von 98%
Im Feld schätze ich mal höchstens 85% bei der aktuellen Dürre.

Das waren also rund 480 Körner/m² Leute.
Und erst jetzt keimt ein Großteil dieser, Anfang Oktober in Staub gelegten, Körner.
Soll ich Euch mal aktuelle Bilder vom Rest dieser 480 Körner/m² aus der Sahelzone Bayerns posten ?

Am Saatgut sollte man nicht sparen, gerade in Trockenjahren.
Bevor ich es vergesse. Hannes die Steine stören auf dem schönen Bild. Die solltest Du noch lesen oder Walzen um die Bestockung anzuregen :-)

Gruß
Wini
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Tobi2005 » Mo Nov 12, 2018 20:40

Mich würde ein Foto interessieren. Mein am 07.10. gedrillter Weizen beginnt bei den aktuellen Niederschlägen endlich auch auf den trockenen Feldkuppen aufzulaufen...
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Bonifaz » Mo Nov 12, 2018 21:16

Patras, Nachbau, gedrillt am 8.10. nach Pflugfurche mit 350 Kö/qm. Vorfrucht Körnermais
Dateianhänge
1-20181112_105418.jpg
Patras am 12.11.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Fendt 515C » Di Nov 13, 2018 17:17

So habe es auch mal geschafft von unserem Reform Bilder zu machen, steht eigentlich ganz gut, sollte man vlt im Frühjahr Striegeln oder walzen um die bestockung anzuregen?
Gedrillt wurden 223Kö/m² am 29.09.18

weizen1.jpg
weizen.jpg
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Lonar » Di Nov 13, 2018 17:28

Lass ihn früh mit gut Stickstoff los maschieren und dann wird das schon. Striegeln und Walzen kannste immer noch.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon marius » Di Nov 13, 2018 17:42

Fendt 515C hat geschrieben:So habe es auch mal geschafft von unserem Reform Bilder zu machen, steht eigentlich ganz gut, sollte man vlt im Frühjahr Striegeln oder walzen um die bestockung anzuregen?


Da liegt doch einiges an Maisstoppeln obenauf.
Reform hat bei Ährenfusarien Note 4.
Grenzwertig. Bei ungünstiger Witterung kanns Probleme geben.
Insbesondere Mais als Vorfrucht bietet ideale Voraussetzungen für große Sporenmengen an Ährenfusarien, wenn die Stoppelreste auf der Ackeroberfläche verbleiben.
Die gehören sauber untergepflügt !
marius
 
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon AgroTom » Di Nov 13, 2018 18:05

Wini hat geschrieben:
AgroTom hat geschrieben:Hier ist der Weizen vielfach angekeimt und dann vertrocknet, so dass letztendlich nur 30-60% aufgelaufen sind. Viele haben deswegen ein zweites Mal gesät und dabei natürlich auch den Herbizidfilm zerstört, sofern man übereifrig bereits Bodenherbizide ausgebracht hat.

Ich selber hab erst in den letzten Oktobertagen bzw. Anfang November gesät, weil es mit zuvor einfach zu trocken war. Hier hat es im ganzen Oktober gerade mal 10mm geregnet, und das auch erst zum Ende des Monats hin. Im November waren es bislang 2,5mm.

Es gibt hier nur wenig Wintergetreide, das halbwegs brauchbar aussieht. Und ich glaub nicht, dass da noch irgendwas zuwächst. Optisch erinnert das etwas ans Auswinterungsjahr 2012.


Da hättet Ihr mal lieber auf den guten alten Wini gehört:

Hier nochmal meine Rede von Anfang Oktober:
Aufgrund der Dürre wird allgemein mit ordentlichem Zuschlag gesät.
Elixer TKG 46g avisiert mit 225 kg/ha bei einer Keimfähigkeit im Keimstein von 98%
Im Feld schätze ich mal höchstens 85% bei der aktuellen Dürre.

Das waren also rund 480 Körner/m² Leute.
Und erst jetzt keimt ein Großteil dieser, Anfang Oktober in Staub gelegten, Körner.
Soll ich Euch mal aktuelle Bilder vom Rest dieser 480 Körner/m² aus der Sahelzone Bayerns posten ?

Am Saatgut sollte man nicht sparen, gerade in Trockenjahren.
Bevor ich es vergesse. Hannes die Steine stören auf dem schönen Bild. Die solltest Du noch lesen oder Walzen um die Bestockung anzuregen :-)

Gruß
Wini



Ich hab auch rund 450 Kö/m² = 220-230kg/ha in die Erde gedrückt, um eine sichere Bestandesdichte zu erreichen, was aber in erster Linie der späten Saatzeit geschuldet ist. Ich hab schließlich erst am 26. und 27. Oktober meinen Weizen (Stoppelweizen) gedrillt. Der ist jetzt mit den 5-6mm, was es die letzten Tage geregnet hat, aufgelaufen. Weiter nach Westen Richtung Odenwald hat es sicher das 3-4-fache geregnet, aber Regen ist hier nach wie vor Mangelware.

Wichtig war einmal mehr das starke Anwalzen nach der Saat. Alles was gepflügt wurde und man nicht richtig fein gebracht hat oder was nicht gewalzt wurde, ist nicht oder nur sehr schlecht aufgelaufen.
Das Stroh der Vorfrucht, das natürlich immer noch reichlich vorhanden ist, ist eher weniger ein Problem, aber ohne ausreichendem Feinerdeanteil geht hier auf unseren Tonböden gar nichts.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Fendt 515C » Di Nov 13, 2018 18:59

marius hat geschrieben:
Fendt 515C hat geschrieben:So habe es auch mal geschafft von unserem Reform Bilder zu machen, steht eigentlich ganz gut, sollte man vlt im Frühjahr Striegeln oder walzen um die bestockung anzuregen?


Da liegt doch einiges an Maisstoppeln obenauf.
Reform hat bei Ährenfusarien Note 4.
Grenzwertig. Bei ungünstiger Witterung kanns Probleme geben.
Insbesondere Mais als Vorfrucht bietet ideale Voraussetzungen für große Sporenmengen an Ährenfusarien, wenn die Stoppelreste auf der Ackeroberfläche verbleiben.
Die gehören sauber untergepflügt !



Die Stoppel sind alle Kaputt und an der oberfläche verrotten die besser. Solange nichts Lachsfarbendes in den Stängeln ist mache ich mir keine sorgen. Das ist das erste mal Weizen Pfluglos sind aber schon 1-2 Jahre ohne Pflug ausgekommen und das will ich nicht wieder Reseten. Das ist aber auch ein extreme Stelle normalerweise ist da nicht so viel oben drauf.
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