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welche Weizensorte

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Re: welche Weizensorte

Beitragvon fendterer » Di Jun 08, 2010 16:51

Schamane hab ich auch mal probiert. Aber extrem Fusariumbefall, den ich ansonsten gerade wegen Fruchtfolge und Pflug überhaupt nicht kenne. vg
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » Sa Jul 17, 2010 12:42

Wie sehen eure verschiedenen Weizensorten aus nach der Trockenheit, würde mich mal interessieren. Die früheren Sorten sollten ja eigentlich besser aussehen wie die späteren was die Kornfüllung betrifft. Meinen Julius auf 45ziger Boden mag ich ungern ansehen nach 4-5 Wochen ohne Regen, bereu es jetzt schon erstmals keine frühe Sorte genommen zu haben... :evil:

Wie sieht bei euch der JB Asano aus (die die den haben)? Hatte überlegt den im Herbst zu nehmen auf dem 45ziger Boden nach Weizen, als Gerste-Ersatz vor Raps. Alternativ wieder Buteo, wobei der oft sehr schlecht aussieht was Septoria betrifft, aber eben gut einkürzt und auch sehr guten Ertrag gebracht hat nach Weizen dort vor 2 Jahren.

Bin heute Nachmittag mal durch die Gerste gegangen, und sah dann einige Ähren vom Grannenweizen (muß was in der Saat gewesen sein...), daneben vom "normalen" Weizen (wohl Buteo, stand letztes Jahr dort). Muß sagen, der Grannenweizen hat mich überrascht und überzeugt, was für dicke Körner, und wie schwer die Ähre ist, großer Unterschied zum "normalen" Weizen. Hier im Forum gibt es ja auch einige die schon Grannenweizen haben, und auch überzeugt von ihm sind. Auf was fürn Boden habt ihr den, und was macht er jetzt für'n Eindruck im gegensatz zu den anderen Sorten? Wäre nach der Ernte mal gespannt wie der abgeschnitten hat, vielleicht könnt ihr das dann mal schreiben.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » So Jul 18, 2010 6:48

JB Asano ist zwar etwas früher reif (vergleichbar mit Cubus) und macht ne große Ähre mit gut ausgebildeten, schweren Körnern, aber eine Sorte für ausgesprochene Trockenlagen ist er nicht. Die Sorte braucht Wasser und fungiziden Schutz (v.a. gegen Septoria und Fusarium), um ihr hohes Ertragspotential ausschöpfen zu können. Herbizid- und Kältestress steckt sie hingegen locker weg.

Obwohl - zu Euch nach Schleswig-Holstein müsste er eigentlich recht gut passen, weil ihr nicht diese Hitze von 35° und mehr habt wie wir hier in Franken. Grannenweizen ist wohl mehr was für die trocken-heißen Gegenden. Ich glaub nicht, dass die bei Euch nen Vorteil haben.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon fendterer » So Jul 18, 2010 8:57

An crazy horse: Hast du bei Pamier auch wesentlich mehr Lager als in anderen Sorten? vg
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » So Jul 18, 2010 10:47

fendterer hat geschrieben:An crazy horse: Hast du bei Pamier auch wesentlich mehr Lager als in anderen Sorten? vg


Äh...nö, Lager hab ich kein bisschen im Weizen. Ich hab den Weizen zwar durch die Bank einmal mit 0,8 - 1l CCC behandelt, was für den JB Asano in einem Lagerjahr aber deutlich zu wenig wäre. Auf guten, wüchsigen Lagen muss man bei ihm auf jeden Fall mit etwas Moddus in EC31/32 nachhelfen.
Auch Julius, den ich noch im Versuch hab, könnte etwas standfester sein, gefällt mir aber ansonsten recht gut. Am standfestesten, wenn ich das so anhand der Halmelastizität abschätzen kann, ist bei mir der Futterweizen Tabasco. Der scheint trotz seiner späten Reife auch relativ trockentolerant zu sein

Pamier hat eigentlich auch ne recht gute Standfestigkeit und ne gute Halmstabilität, was wohl auch daran liegt, dass er sich als Einzelährentyp im Frühjahr nicht überwächst. Allerdings hatten wir dieses Jahr auch keinen Starkregen, so dass ich mir da kein endgültiges Urteil erlauben mag. Ich halte ihn aber für eine der standfestesten A-Sorten
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » So Jul 18, 2010 13:24

Crazy Horse hat geschrieben:JB Asano ist zwar etwas früher reif (vergleichbar mit Cubus) und macht ne große Ähre mit gut ausgebildeten, schweren Körnern, aber eine Sorte für ausgesprochene Trockenlagen ist er nicht. Die Sorte braucht Wasser und fungiziden Schutz (v.a. gegen Septoria und Fusarium), um ihr hohes Ertragspotential ausschöpfen zu können. Herbizid- und Kältestress steckt sie hingegen locker weg.

Obwohl - zu Euch nach Schleswig-Holstein müsste er eigentlich recht gut passen, weil ihr nicht diese Hitze von 35° und mehr habt wie wir hier in Franken. Grannenweizen ist wohl mehr was für die trocken-heißen Gegenden. Ich glaub nicht, dass die bei Euch nen Vorteil haben.



Dieses Jahr ist sicher eine Ausnahme was die Temperaturen von mitte Juni bis jetzt betrifft, die liegen auch bei uns meist über 33 Grad im Schatten (in der Sonne halt zwischen 45-50 Grad, und keinerlei Regen). Meist haben wir hier mit einer rund 4 wöchigen Frühjahrstrockenheit im April/Mai zu kämpfen, mit fast keinen Regen (in diesem Jahr halt nicht).
In den hiesigen Landessortenversuchen letztes Jahr lag JB Asano mit beim Höchstertrag, neben Inspiration und Julius, wobei er eben gegen die beiden anderen Sorten früher ist der Entwickling. Somit wurde er auch empfohlen für Weizen nach Weizen als Gersteersatz. Werde ihn wohl im Herbst an dieser Stelle mal nehmen. Das TKG ist bei dem wohl allgemein sehr hoch (wegen Saataufwandmenge)? Wie bestockt der sich denn, braucht ja generell nicht so dick zu stehen als Ährentyp, oder?

Den Grannenweizen hatte ich überlegt auf 30ziger Boden. Mit Dekan und letztes Jahr Buteo kam ich dort nach Raps nie über 65 dt hinweg. Bei diesen Werten schätze ich mal, wäre es einen Versuch wert. Weniger würde es wohl kaum werden...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon CarpeDiem » So Jul 18, 2010 14:11

Habe dieses Jahr einmal Grannenweizen "Premio" angebaut. Ähren sind wesentlich kürzer als bei den normalen Sorten. 40er Boden, verspreche mir da nicht allzuviel. Deutlich sichtbar sind natürlich die grössere Empfindlichkeit gegen Blattkrankheiten aller Art. Aber das war schon immer der Minuspunkt bei den Grannenweizen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » So Jul 18, 2010 14:36

CarpeDiem hat geschrieben:Habe dieses Jahr einmal Grannenweizen "Premio" angebaut. Ähren sind wesentlich kürzer als bei den normalen Sorten. 40er Boden, verspreche mir da nicht allzuviel. Deutlich sichtbar sind natürlich die grössere Empfindlichkeit gegen Blattkrankheiten aller Art. Aber das war schon immer der Minuspunkt bei den Grannenweizen.


Stimmt, kürzer war diese begrannte Weizenähre auch, aber ungleich schwerer. Nach der Ernte kannst du ja mal den Ertrag hier posten, wäre neugierig.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon CarpeDiem » So Jul 18, 2010 15:22

Gerne poste ich das. Aber man muss berücksichtigen, dass es eigentlich kein richtiger Vergleich ist. Acker hat 1,5 ha und verläuft entlang einer Strasse. Man hobelte dort das Bankett so ab, dass mir den ganzen Winter das Wasser in den Acker lief und ich [zensiert] bemerkte das noch nicht einmal. Folge war, dass ich verspätet düngen konnte, insofern muss ich den Weizen etwas in Schutz nehmen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon thunderstruck » So Jul 18, 2010 16:22

Dekan als Mulchsaatstoppelweizen (früh drillen, früh dreschen). Ertrag meistens nicht die Spitze, aber dafür sicher. Sehr blattgesund, bis auf Braunrost, aber wenn man es weiß kann man ja ein Auge drauf haben.
Manager als Mulchsaatstoppelweizen auf einem anderen Standort (spät drillen, spät dreschen), habe ich nur deswegen genommen weil der Carenius nicht mehr zu haben war im Herbst.
Brilliant als Rapsweizen und frühen Rübenweizen.
Naxos als späten Rübenweizen und Sommerweizen. Bringt hier immer noch ansprechende Erträge.
Standort frühsommertrocken, toniger Lehm bis Ton, in einer anderen Gemarkung eher sandiger Lehm mit Sandköpfen, in einer weiteren Niedermoor.
Betrieb wird komplett pfluglos bewirtschaftet, daher lege ich Wert auf gesunde Sorten.
Ich mache nicht so gerne jeden Hype mit, den die Sortenversuche erzeugen. Sollen andere die Erfahrungen machen...
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon MF4355 » Mi Jul 21, 2010 18:07

Baut dieses Jahr jemand Hybridweizen an? Das würde mich sehr interessieren, da wir am überlegen sind, welchen anzubauen. Vor allem der Ertrag würd mich interessieren. Auf unserem leichten Land (25BP) wird das sonst nämlich nichts mit Weizen, obwohl der Raps dort dieses Jahr hervoragend steht.

Habt ihr schon mal sorten gemischt angebaut? Wenn ja mit welchem ergebnis?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jul 30, 2011 13:18

Für nächstes Jahr:

- JB Asano als Blattfruchtweizen, der steht dieses Jahr ( mal wieder ) mit Abstand am besten
- Premio als Stoppelweizen
- Inspiration als Stoppelweizen
- Tobak zur Vermehrung für's Folgejahr ( Soll- wenn er das hält, was er verspricht- ab nächstem Jahr als Hochertragsstoppelweizen stehen )
- Sowie die Saatgutreste an Manager und Nirvana vom letzten Jahr ( Krümmel für wenige ha )
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » Sa Jul 30, 2011 18:40

Danke Nobby für diesen Sortenüberblick! Ich schwanke zwischen Asano und Inspiration nach Raps (32ziger Boden), letztes Jahr war hier kein Asano zu bekommen. Hab jetzt alles Inspiration, sowohl als Weizen nach Weizen wie auch nach Raps, und muss sagen, er steht überall sehr gut. Hätte mir zwar eigentlich eine längere Ähre vorgestellt, aber ist doch ganz gut bekörnt in der Breite. Bin mal auf den Ertrag gespannt, geht wohl Mittwoch los mit der Ernte.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jul 30, 2011 19:14

Nordlicht73 hat geschrieben:Danke Nobby für diesen Sortenüberblick! Ich schwanke zwischen Asano und Inspiration nach Raps (32ziger Boden), letztes Jahr war hier kein Asano zu bekommen. Hab jetzt alles Inspiration, sowohl als Weizen nach Weizen wie auch nach Raps, und muss sagen, er steht überall sehr gut. Hätte mir zwar eigentlich eine längere Ähre vorgestellt, aber ist doch ganz gut bekörnt in der Breite. Bin mal auf den Ertrag gespannt, geht wohl Mittwoch los mit der Ernte.



Der Inspiration geht schon wie die Hölle. Das siehst du an den rel. 103- 110, die er fast bundesweit ( insbesondere als Stoppelweizen ) hat. Ob nach Vorfrucht Raps nicht eher JB Asano zu bevorzugen wäre..? Ich kenne ja deine Region nicht.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » So Jul 31, 2011 12:19

Bei mir sieht es bei den Sorten folgendermaßen aus:

Julius: Wieder als Rapsweizen. Lief hier im letzten Jahr ertraglich sehr gut und brachte auch später noch gute Fallzahlen. Wird dieses Jahr wohl zuletzt gedroschen, weil er sich nach Raps viel Zeit bei der Abreife lässt. Zumindest dort, wo genug Wasser vorhanden war. Bei meinem Onkel steht er als Stoppelweizen, direkt neben einem Schlag, wo er bei mir als Rapsweizen steht. Vielleicht nehme ich ihn auch noch als Stoppelweizen ins Programm.

Meister: Als Stoppelweizen an Standorten mit einer guten Wasserversorgung. Soll ja vom Ertrag her und auch in der Fallzahlstabilität gut sein. Dieses Jahr steht er an einem Schlag, der zur Hälfte (nach Raps) mit Meister und JB Asano ausgesät ist. Dort wird man dann sehen, was er kann.

Linus: Der "Bruder" vom Meister. Soll besser bei Trockenstress sein, kommt als Stoppelweizen auf die eher schlechteren Standorte.

Primus: Davon werde ich einen Hektar als Stoppelweizen an einen schlechten Standort machen. Zeigte dieses Jahr unter Trockenstress ein enormes Durchhaltevermögen.

Manager fliegt raus obwohl er mich auch letztes Jahr nicht enttäuschte. Dieses Jahr hat er allerdings vollends verkackt. Matrix habe ich zwar noch aufm Halm stehen, ist aber aufgrund seiner Qualitätsinstabilität relativ uninteressant. Der ist nur dort gut aufgehoben, wo man Rechtzeitig dreschen kann.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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