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welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Falk » Mi Sep 07, 2011 13:51

Jop, ist richtig!
Nach dem Pflug kann man es sicher wagen....
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Bauerntrampel » Mi Sep 07, 2011 16:19

Bei uns gibts dieses Jahr auch Asano als Stoppelweizen, dazu noch ein wenig Kredo und Meister.
Asano im ersten Jahr als Stoppelweizen und Mulchsaat ein Totalausfall, dieses Jahr als Stoppelweizen gepflügt wunderbar.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Mi Sep 07, 2011 17:06

nitroklaus hat geschrieben:kann mir jemand ne gute weizensorte für stoppelweizen empfehlen? im moment haben wir türkies aber dieser wird jetzt durch häufiges anbauen krankheitsempfindlich. Es sollte aber schon ein A-weizen sein. Kann jemand was zu seinem Nachfolger Pamier sagen?


Türkis und Schamane (stammen beide von Tambor ab) waren bei uns dieses Jahr extrem braunrostanfällig und haben auch dementsprechend bescheiden gedroschen. Dabei hat Schamane die lange Trockenheit noch vergleichsweise gut überstanden. Pamier ist aber auch keine wirkliche Alternative, weil er genauso bescheiden drischt.

Empfehlen könnte ich Dir allerdings die Sorten Edgar und Manager. Die eignen sich beide sehr gut als Stoppelweizen, sind aber beides B-Sorten (mit allerdings ansprechender Qualität). Das Problem bei Manager ist allerdings seine geringe Fallzahlstabilität.
Das gleiche gilt auch für Linus(A), wobei das ansonsten auch keine schlechte Sorte ist. Generell gehört Stoppelweizen aber nur auf die besseren Standorte, was für die hier genannten Sorten (Manager, Edgar, JB Asano) aber ohnehin gilt. Linus und Sophytra (B) eignen sich noch am ehesten für schwächere Standorte. Sophytra hat eigentlich immer recht gute Proteinwerte, sollte aber zumindest als Stoppelweizen nicht zu dünn gesät werden, weil er sich nicht allzu stark bestockt.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon john6630 » Mi Sep 07, 2011 17:09

hallo nikolaus

Habe heuer das erste mal einen pamier nach Vorfrucht Körnermais angebaut.
Ertrag war gut mit 90 dt/ha, bei 210 N. Sehr kurze Halme, also wenig Stoh und Standfest.
Was mir nicht gefallen hat war die Späte abreife, 10 Tage später als Asano und Schamane.

mfg
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon rettel » Do Sep 08, 2011 15:57

1055 hat geschrieben:der saattermin wäre auch net schlecht, möchte dieses jahr aufgrund des angekündigten regens im oktober schon ende september säen.


Wir haben noch nicht einmal Mitte September und du willst allen Ernstes behaupten, dass du schon weißt bzw. dass jemand zu wissen glaubt, dass es im Oktober viel regnet in deiner Region??? :lol:
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon nitroklaus » Fr Sep 09, 2011 0:01

rettel hat geschrieben:
1055 hat geschrieben:der saattermin wäre auch net schlecht, möchte dieses jahr aufgrund des angekündigten regens im oktober schon ende september säen.


Wir haben noch nicht einmal Mitte September und du willst allen Ernstes behaupten, dass du schon weißt bzw. dass jemand zu wissen glaubt, dass es im Oktober viel regnet in deiner Region??? :lol:


genau das gleiche hab ich mich auch gefragt ????
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon ICH BIN'S » Fr Sep 09, 2011 8:34

Hallo,


Ich werde im Herbst zur Hälfte Edgar anbauen (Stoppelweizen bzw. teilweise nach Raps) und Potential (komplett nach Raps).
Alles Mulchssaat bis auf Stoppelweizen, da wird gepflügt.
Beide Sorten hatte ich letztes Jahr schon im Anbau und beide konnten mit Qualität, Fallzahl und Standfestigkeit überzeugen.
Cubus ist jetzt rausgeflogen, obwohl der an sich auch nicht schlecht war.

MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Sep 09, 2011 12:33

Es ist schon interessant, wie sich das über die Jahre so mit den Sorten verhält. Die "alten" Sorten, welche 'damals' überragten, halten sich oftmals ( berechtigt? ) wirklich länger auf dem Markt, als man anfangs vermuten würde. Auffallend ist, dass das in der Regel Weizensorten sind, die sehr konstant und 'sicher' sind. Ertragstreue und -sicherheit steht scheinbar extrem groß geschrieben. Bestes Beispiel sind da Cubus, Tommy und Dekan ( wobei die ersten beiden stärker im Ertrag sind ). 1000e bauen diese Weizen noch an, obwohl sich jährlich in bundesweiten LSV wiederspiegelt, dass sie i.d.R. nicht mehr mit den ein oder anderen modernen Hochertragssorten mithalten können ( Inspiration, Tobak, Tabasco... ). Das wird dann vielleicht einfach nicht zur Kenntnis genommen. "Ich ernte mit Cubus jedes Jahr 100 dt/ha. Bei uns in der Ecke ist der immer noch top." Das mit einem Inspiration auf der selben Flächen und dem selben Jahr vielleicht 105 dt/ha drin gewesen wären, kann man ja nicht wissen. Das ist extrem vorteilhaft für die alten Sorten und erklärt dieses Phänomen vielleicht.
Ich kann es jedenfalls kaum verstehen, wie man 10 Jahre an einer Sorte festhalten kann. Der Züchtungsfortschritt macht sich bei genauem Betrachten doch immer wieder merkbar...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon h-sch » Fr Sep 09, 2011 13:21

Baut von euch denn niemand Akteur an? Also wir sind mit der Sorte eig sehr zufrieden.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Sep 09, 2011 13:36

h-sch hat geschrieben:Baut von euch denn niemand Akteur an? Also wir sind mit der Sorte eig sehr zufrieden.



Doch, die Sorte ist in Mittelhessen weit verbreitet und wird stark angebaut. Mir ist der Ertrag mit regelmäßig relativen 90 einfach zu gering. Wenn mir hier ein Inspiration 15dt/ha mehr bei weniger Aufwand bringt, reicht der E-Weizen-Zuschlag nicht aus, um einen Anbau zu rechtfertigen.
Ein guter Freund von mir hat letztes Jahr wieder nebenan welchen stehen gehabt. Sah schon fein aus, auch wenn er recht lang war. Die Ertragsdifferenz entsprach ziemlich exakt den rel. 90 bei Akteur und den rel. 105 bei Inspiration. Er hat 89 dt/ha geerntet, ich kam auf knapp über 100. Die Flächen liegen direkt nebeneinander. Gleicher Boden, gleiche Bedingungen. Er wirtschaftet auch- unter Berücksichtigung des Integrierten Landbaus und dem maximalen ERLÖS- sehr intensiv. Dass wir die Böden beide im Schuss haben, versteht sich von selbst ( Gehaltsklassen c, eher d; unser pH-Wert-Optimum von 6,6-7,1 wird eingehalten; die Böden werden jährlich organisch gedüngt, zusätzlich wird nach Bedarf P auf 30 cm abgelegt, denn es wurde seit 5-12 Jahren nicht mehr gepflügt; die Fruchtfolge unterscheidet sich geringfügig, was allerdings nicht auf die Zufuhr org. Substanz zutrifft, denn die ist in etwa glecich; Vorfrucht war in beiden Fällen Körnermais ). Er war gezwungen etwas mehr Fungizid zu verwenden. Ich dafür etwas mehr Wachstumsregler. Wir haben die gleiche Menge N ( nur anders verteilt ) ausgebracht.
Einen besseren Praxivergleich konnte ich bisher nicht finden. Das zeigt mir auch, dass das in den LSV ermittelte Wissen im Verhältnis durchaus auf die Praxis zu übertragen ist, wenn auch in anderen Dimensionen ( keine 120-140 dt ).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon 1055 » So Sep 11, 2011 7:48

Re: welche Weizensorte
von nitroklaus » Fr Sep 09, 2011 1:01

rettel hat geschrieben:
1055 hat geschrieben:
der saattermin wäre auch net schlecht, möchte dieses jahr aufgrund des angekündigten regens im oktober schon ende september säen.

Wir haben noch nicht einmal Mitte September und du willst allen Ernstes behaupten, dass du schon weißt bzw. dass jemand zu wissen glaubt, dass es im Oktober viel regnet in deiner Region???

genau das gleiche hab ich mich auch gefragt ????



nein sicher kann ich nicht wissen was im oktober für wetter bei uns ist, aber ich bin hier groß geworden, und wir haben seit jahren mit dem binnenhochwasser der Oder+nebenläufe zu tun.
an zeitpunkten wo ihr schon trockenen staubigen boden habt, ist bei uns noch soviel drängewasser+ der erhöhte grundwasserspiegel, das macht das bearbeiten fast unmöglich.
nach 14 tagen trockenem wetter, reichen 10l, und man kann wieder für ne ewigkeit nicht rauf.
das haben alle gespürt die letztes jahr im oktober gedrillt haben.
ca 30% der flächen sind momentan nicht zu bewirtschaften.
vielleicht sollte man mal über seinen tellerrand hinausschauen :D

aber gut das meine frage wenigstens beantwortet wurde :lol:
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Falk » So Sep 11, 2011 11:09

Liegt wahrscheinlich daran, das es hier keinen Gab der Julius hatte!
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Sebbo » Mi Sep 14, 2011 9:24

Hi,

bei uns steht Weizen immer komplett nach Körnermais.
Sorte war und wird PAMIER.
Er hat durch bombige Fallzahlen, gute Gesundheit und auch im Ertrag (im Vergleich zu anderen Sorten) überzeugt.

Gruß
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » Fr Sep 16, 2011 17:43

Ich hab mal eine Frage zu JB Asano: Wie bestockt sich Asano z.B. im Vergleich zu Inspiration?

Ich hab mir dieses Jahr beide Sorten mal gekauft, wollte Asano als Weizen nach Weizen bauen vor Raps, weil Asano früher abreifen soll wie Inspiration. Gerste käme nur eine Doppelvirusresistente infrage, aber da war hier keine zu bekommen.
Inspiration bestockt ja enorm wie ich letzten Herbst sehen konnte, wie ist es bei Asano? Wollte nächste Woche so um den 20. herum drillen. Wieviele Körner drillt ihr von Asano auf den Quadratmeter?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Sep 17, 2011 15:35

Asano ist im Herbst schon recht flott. Richtig los legt er aber vor allem im Frühjahr. Inspiration bestockt unter Kurztagbedingungen immer wie Sau. Das Zeug ist regelrecht wie Unkraut ( -gras ). Daher: Sä ihn noch eine Spur dünner. Lieber einfach die Saatstärke reduzieren, als den Termin nach hinten schieben. Frühe Saat ist - bei angepasster Produktionstechnik - nicht zu ersetzen.
Ich bin zur Zeit an der Weizenaussaat dran. Asano als Blattfruchtweizen drille ich aber bewusst als letztes. Wird dann vermutlich Mitte nächster Woche sein. 250 K/m² sollten bei guten Saatbedingungen ausreichen.
Diese Woche habe ich "Hekto", "Tobak" und "Inspiration" gedrillt. Hekto mit 270K/m², Tobak mit 240 K/m² und Inspiration mit 220 K/m².
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